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2017 Jahresübersicht
Ursula Lang | 2017-03-31
Portfolioerweiterung für Israel- Siemens ergänzt IWLAN-Produktreihe um spezielle Israel-Varianten
Nürnberg. Siemens erweitert sein Industrial WLAN (IWLAN)-Portfolio um Geräte, die gezielt länderspezifische Standards für Israel erfüllen. Damit können jetzt alle gängigen IWLAN-Applikationen auch in Israel realisiert werden. Insgesamt gibt es vier Israel-Varianten der Scalance W-Geräte, die für flexible Einsatzmöglichkeiten innerhalb und außerhalb eines Schaltschrankes geeignet sind, den WLAN-Standard IEEE 802.11n

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Nürnberg. Siemens erweitert sein Industrial WLAN (IWLAN)-Portfolio um Geräte, die gezielt länderspezifische Standards für Israel erfüllen. Damit können jetzt alle gängigen IWLAN-Applikationen auch in Israel realisiert werden. Insgesamt gibt es vier Israel-Varianten der Scalance W-Geräte, die für flexible Einsatzmöglichkeiten innerhalb und außerhalb eines Schaltschrankes geeignet sind, den WLAN-Standard IEEE 802.11n unterstützen und mit zahlreichen für industrielle Anwendungen notwendigen Zusatzfunktionen, sogenannten iFeatures, ausgestattet sind. Das Scalance W-Portfolio von Siemens umfasst für den Bereich des Industrial Wireless LAN (IWLAN) zahlreiche bewährte Access Points und Client Modules. Der Konzern erweitert diese Produktfamilie nun um vier zusätzliche Geräte, die speziell für den Einsatz in Israel entwickelt wurden und mit denen alle typischen Automatisierungsanwendungen abgedeckt werden. Die vier Israel-Varianten entsprechen den länderspezifischen Standards und sind in verschiedenen Formfaktoren erhältlich, was einen sehr flexiblen Einsatz möglich macht: Die Access Points W774-1 RJ45 und Client Modules W722-1 RJ45 im Simatic-Design sind besonders platzsparend und speziell für den Schaltschrank konzipiert. Gleiches gilt für den Access Point W788-2 RJ45, jedoch bietet er zwei Funkschnittstellen mit je drei Antennen. Bei rauen Umgebungsbedingungen – auch im Außerenbereich – kann der Access Point W786-2 RJ45 mit seinem robusten Design und der Schutzart IP65 eingesetzt werden. Wie alle Scalance W-Geräte verfügen auch die Israel-Varianten über spezielle Zusatzfunktionen, die iFeatures, die für Applikationen im industriellen Umfeld eine wesentliche Rolle spielen. Sie ermöglichen zum Beispiel eine für Profinet notwendige Echtzeitkommunikation und die unterbrechungsfreie Kommunikation für sicherheitsrelevante Informationen auch bei beweglichen Teilnehmern. Bildunterschriften Speziell für den Einsatz in Israel erweitert Siemens seine Scalance W-Produktfamilie um vier neue Varianten. Der Access Point W786-2 RJ45 eignet sich für den Einsatz im Außenbereich und bei rauen Umgebungsbedingungen. Der Access Point W788-2 RJ45 ist für den Einsatz im Schaltschrank geeignet und verfügt über zwei Funkschnittstellen. Der Access Point W774-1 RJ45 und die Client Modules W722-1 RJ45 sind speziell für den Schaltschrank konzipiert.

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Ursula Lang | 2017-03-29
Siemens fördert zusammen mit der ASME den Nachwuchs im Bereich digitale Technik
Siemens sponsert eine Reihe ASME E-Fest-Events für Studenten des Ingenieurwesens Solid Edge CAD-Software kostenlos verfügbar für E-Fest-Teilnehmer Die Geschäftseinheit Siemens Product Lifecycle Management (PLM) Software engagiert sich permanent, um Studenten des Ingenieurwesens für Arbeitsplätze der Zukunft in digitalen Unternehmen vorzubereiten. Im Zuge dessen ist Siemens eine Partnerschaft mit der

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Siemens sponsert eine Reihe ASME E-Fest-Events für Studenten des Ingenieurwesens Solid Edge CAD-Software kostenlos verfügbar für E-Fest-Teilnehmer Die Geschäftseinheit Siemens Product Lifecycle Management (PLM) Software engagiert sich permanent, um Studenten des Ingenieurwesens für Arbeitsplätze der Zukunft in digitalen Unternehmen vorzubereiten. Im Zuge dessen ist Siemens eine Partnerschaft mit der amerikanischen Gesellschaft für Maschinenbau (The American Society of Mechanical Engineers, ASME) als Platin-Sponsor des weltweiten ASME E-Fests eingegangen. ASME E-Fests (Engineering Festivals) sind eine dreitägige Veranstaltungsreihe, bei denen Studenten der Ingenieurwissenschaften ihr Wissen erweitern, neue Fähigkeiten ausprobieren und vorstellen können und tief in die Welt der Innovationen eintauchen. Das Konzept der E-Fests legt den Schwerpunkt auf den digitalen Produktentwurf sowie fortgeschrittene Fertigungs- und Robotertechnik. Es wurde entwickelt, um die nächste Generation Ingenieure und Fachleute zu inspirieren und sie auf die neuen Technologien vorzubereiten. Siemens ist ein exklusiver Sponsor im Wettbewerb Innovative Additive Manufacturing 3D Challenge (IAM3D) – einem der E-Fest-Wettbewerbe – und stellt den Studenten seine Software Solid Edge für computergestützten Entwurf (CAD) im Rahmen aller ASME-Wettbewerbe kostenlos zur Verfügung. „ASME freut sich sehr, dass Siemens, ein Unternehmen solch einer Größenordnung und mit einem derartigen Ansehen in der Engineering Community, die E-Fests sponsert“, sagt K. Keith Roe, Präsident der ASME. „Die Verbindung von Siemens mit den E-Fests fördert das Ziel des Programms, Studenten und Nachwuchsingenieure mit führenden Akteuren aus der Industrie zusammenzubringen.“ Siemens bietet den Studenten über STEM-Events wie die ASME E-Fests einen Lehrplan und Trainings auf Best-Practice-Niveau. Wettbewerbe geben Studenten Anwendungsbereiche aus der realen Welt an die Hand, zusammen mit Industriesoftware im praktischen Einsatz, und bereiten sie für eine erfolgreiche Laufbahn in der Fertigungsindustrie vor. Kostenlos nutzen können Studenten Solid Edge, eine intuitive Lösung zur Produktentwicklung, mit der alle Aspekte der Erschaffung eines Produkts, einschließlich 3D-Entwurf, Simulation, Visualisierung, Fertigung und Konstruktionsmanagement schneller bearbeitet werden können. Mit Werkzeugen aus der realen Welt werden Fertigkeitslücken in der Fertigungsindustrie überbrückt und die Mitarbeiter auf die Fähigkeiten vorbereitet, die sie für die vierte Industrierevolution - oder Industrie 4.0 - benötigen. Sowohl die Studenten als auch die Fertigungsindustrie können von der führenden Rolle, die Siemens in der Verbesserung der Ausbildung von Ingenieuren und Produktionsfachleuten spielt, profitieren. Siemens sponsert den Wettbewerb IAM3D competition, bei dem Studenten Additive Manufacturing zum Entwurf neuer Produkte oder zur Änderung bestehender Produkte einsetzen, um den Energieverbrauch zu senken und/oder die Energieeffizienz zu steigern. Während der E-Fest-Events wird Teilnehmern eine von Local Motors, einem innovativen „Co-Creation“-Unternehmen entwickelte Plattform vorgestellt, auf der Teams an Entwürfen zusammenarbeiten und ihre virtuellen Prototypen vorbereiten können. Die Gewinner nehmen anschließend an der Fachkonferenz für Internationales Design und Engineering der ASME 2017 teil. Die beeindruckenden Fähigkeiten und die Erfahrungen, die bei diesen Wettbewerben aus der realen Welt vermittelt werden, bieten den Teilnehmern ein Sprungbrett für ihre Karriere. Die Industrie profitiert von einem größeren Talente-Pool. „Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie ist von entscheidender Bedeutung bei der Vorbereitung der nächsten Generation Ingenieure und Hersteller für die Digitalisierung“, sagt Dora Smith, Global Director, Academic Partner Program, Siemens PLM Software. „Unsere Partnerschaft mit ASME E-Fests ist eine Möglichkeit, über die wir die Fertigungsindustrie mit der akademischen Welt zusammenbringen, um damit die Ausbildung hochqualifizierter zukünftiger Ingenieure zu unterstützen und zu fördern.“

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Ursula Lang | 2017-03-27
Die richtige Meldung zur richtigen Zeit - Spezialchemie-Unternehmen setzt am Standort Singapur auf effizientes Prozess-Alarm-Management von Siemens
Insel Jurong/Singapur. Die Evonik Industries AG gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Am Standort in Singapur produziert Evonik Öl-Additive. Um die Produktionsleistung zu optimieren und um bei der Digitalisierung weitere Akzente zu setzen,, setzt der Konzern nicht nur auf die Automatisierung mit der Simatic PCS7 Steuerung, sondern auch

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Insel Jurong/Singapur. Die Evonik Industries AG gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Am Standort in Singapur produziert Evonik Öl-Additive. Um die Produktionsleistung zu optimieren und um bei der Digitalisierung weitere Akzente zu setzen,, setzt der Konzern nicht nur auf die Automatisierung mit der Simatic PCS7 Steuerung, sondern auch auf ein maßgeschneidertes Alarm-Management-System von Siemens. Damit werden eingehende Alarme nach Priorität angezeigt und gleich den zuständigen Mitarbeitern beziehungsweise Abteilungen zugewiesen. Dies reduziert die im Leitstand eingehenden Alarme um knapp die Hälfte. und erlaubt es den Mitarbeitern fokussierter zu arbeiten. Mit Prozessautomatisierungstechnik und anderen Steuerungs- und Überwachungssystemen können Produktionsanlagen während der Produktionsprozesse detailliertere Daten sammeln. Dabei besteht die eigentliche Herausforderung im Sortieren von Daten und Erstellen von aussagekräftigen Informationen, die den Bedienern helfen sollen, frühzeitig fundierte Entscheidungen zu treffen. Diese Herausforderung ist besonders für Alarmsysteme in Produktionsanlagen von großer Bedeutung: Wenn die Häufigkeit von Alarmmeldungen einen bestimmten Wert überschreitet, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass Bediener Fehler machen, die sich möglicherweise auch negativ auf den Prozess und die Sicherheit der Produktionsanlage auswirken könnten. Solche Risiken können durch ein Alarmmanagementsystem, das Alarme filtert und priorisiert, gesenkt werden. Das Spezialchemie- Unternehmen Evonik hat kürzlich eine Lösung für solch ein Alarmmanagement implementiert. Um den schnell wachsenden Markt in der Region Asien-Pazifik zu bedienen, weihte Evonik 2008 seine Öladditiv-Anlage in Singapur ein. 2015 wurde die Anlage weiter ausgebaut und damit zur größten Produktionsstätte für Öladditive im weltweiten Netzwerk von Evonik. Das in der Produktionsanlage für Öladditive eingesetzte Prozessleitsystem basiert auf Simatic PCS 7 und Simatic Batch. Die gesamte Anlage wird von einer zentralen Leitwarte mit zwei Bedienstationen betrieben: eine für die Monomer- Produktion und die andere für die Polymer-Produktion. Die Produkte werden auf Bestellung in Chargen produziert, um häufige Prozessanpassungen zu ermöglichen. Belastung senken, Leistung erhöhen Als die Anlage vor einiger Zeit erweitert wurde, plante Evonik auch die Verbesserung seines Alarmmanagementsystems und besprach alle Anforderungen und Strategien mit Siemens. Die Lösung sollte internationalen Standards entsprechen. Deshalb verfolgten die Engineering- und Beratungsexperten von Siemens einen klar strukturierten Ansatz. Dieser berücksichtigte die Entwicklung eines geeigneten Alarmkonzepts, die Datenerfassung und das System-Benchmarking, eine Lösung für „Bad Actor“-Alarme, die Alarmdokumentation und -rationalisierung, die Alarmverwaltung in Echtzeit und schließlich die Implementierung im Prozessleitsystem. In enger Zusammenarbeit mit den Anlagenbetreibern entwickelte das Siemens-Team ein maßgeschneidertes Alarmmanagementsystem, wobei sowohl die vorhandenen Benutzeranforderungen als auch die Best Practices des Werks von Evonik in Darmstadt einbezogen wurden. Die Implementierung des neuen Alarmmanagements in Simatic PCS 7 und die entsprechende Anwendungssoftware wurde vom Siemens-Team vor Ort in Singapur übernommen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Projekts war, dass die Anlagenbetreiber von Evonik mit in die Projektierungs- und Konstruktionsphase eingebunden wurden. So konnte deren langjährige Erfahrung beim Betrieb von Anlagen in die Entwicklung und die Ausarbeitung der Lösung einfließen. Während der Laufzeit des Projekts organisierte das Siemens-Team vor Ort in Singapur mehrere Workshops, um den Alarmauswertungs- und Alarmpriorisierungsprozess zu unterstützen und um Gründe für sogenannte „Bad Actor“-Alarme herauszufinden (Alarme aufgrund von Instrumentenfehlern, schwacher Konfiguration oder Prozessdesign). Zu den Hauptfunktionen des Alarmmanagementsystems gehört das Konzept der „Advanced Alarm Suppression“, das Alarme filtert und sammelt. Die maßgeschneiderte Priorisierung nach Dringlichkeit und Folgen sorgt dafür, dass den Bedienern immer die wichtigsten Alarme angezeigt werden. Als Teil des neuen Konzepts wurde auch die Alarmzentrale in der Anlage neu gestaltet. Alarme werden nun in mehreren Protokolllisten gesammelt, wobei eine davon für alle eingehenden Prozessalarme bestimmt ist und eine andere für SPS-Prozesssteuerungsmeldungen. Dieses Konzept gewährleistet, dass prozessnahe Alarme direkt an den Bediener weitergeleitet werden, während die übrigen Alarme an das Wartungspersonal der Anlage übermittelt werden. Durch die schnelle Weiterleitung an die richtige Person können die Alarme dann auch zeitnah bearbeitet werden. Positive Rückmeldungen vom Betrieb Die neue Lösung für das Alarmmanagement hat die Erwartungen von Evonik übertroffen. Durch die Optimierungen konnte unter anderem der Stress für die Bediener im Werk Singapur effektiv gesenkt werden. Nach der problemlosen Implementierung bei laufendem Betrieb wurde die Anzahl der in der Leitzentrale angezeigten Prozessalarme um mehr als die Hälfte reduziert. Siemens unterstützte Evonik auch bei der Implementierung mehrerer Systemverbesserungen. Das Anlagenpersonal konnte sich leicht auf die neue Lösung umstellen und profitiert schon jetzt bei der täglichen Arbeit davon. Bildunterschriften (alle Bilder Copyright Evonik (SEA) PTE Ltd) Jeder Prozess erzeugt eine Vielzahl von Alarmen. Durch das richtige Alarmmanagement wird die Fehlerwahrscheinlichkeit gesenkt, was sich positiv auf die Prozessleistung und -sicherheit auswirkt und zur Operational Excellence beiträgt. Die Anlage von Evonik für Öladditive in Singapur

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Ursula Lang | 2017-03-24
Sichere Zuckerversorgung - Schokoladenhersteller überwacht sein Zuckersilo mit Siemens-Füllstandtechnik
Ontario/Kanada. Ein kanadischer Schokoladenhersteller, dessen Werk in Ontario auf die Produktion von Überzugsmasse für Konditoren spezialisiert ist, hatte wegen des Einsatzes alter Messtechnik immer wieder Probleme mit der Füllstandmessung im Zuckersilo. Um zuverlässigere und präzisere Messungen des 86.000 Kilogramm fassenden Silos zu erhalten, setzt das Unternehmen nun auf Messgeräte aus

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Ontario/Kanada. Ein kanadischer Schokoladenhersteller, dessen Werk in Ontario auf die Produktion von Überzugsmasse für Konditoren spezialisiert ist, hatte wegen des Einsatzes alter Messtechnik immer wieder Probleme mit der Füllstandmessung im Zuckersilo. Um zuverlässigere und präzisere Messungen des 86.000 Kilogramm fassenden Silos zu erhalten, setzt das Unternehmen nun auf Messgeräte aus dem Siemens Sitrans-Portfolio. Neben genauer Messwerte überzeugen die Geräte durch einfache Montage, Robustheit und den äußerst geringen Wartungsbedarf. Schokolade besteht neben Kakao, Milch und anderen Zutaten zu einem großen Teil auch aus Zucker. Wenn dieser im Schokoladenherstellungsprozess also ausgeht, steht die ganze Produktion still. Genau das passierte einer Schokoladenfabrik im kanadischen Ontario. Der kanadische Schokoladenhersteller, der für die Produktion seiner Überzugsmasse viel Zucker benötigt, hatte für die Füllstandmessung im Zuckersilo veraltete Technik im Einsatz, was bisweilen zum Stillstand der gesamten Produktion führte. Um künftig derartige Pannen zu vermeiden, setzt das Unternehmen nun auf Füllstandmessumformer aus dem Sitrans-Portfolio von Siemens. Entweder zu viel oder zu wenig Zucker Das Zuckersilo der kanadischen Fabrik fasst mit seinen 15 Metern Höhe 86.000 Kilogramm Zucker. Der Zuckerstand wurde vor Einführung der neuen Technik durch Grenz(stand)schalter bestimmt – vier Schwinggabeln, die mit der Leitwarte verbunden waren. Jedoch geben Grenz(stand)schalter keine genaue Auskunft über die tatsächlich im Silo befindliche Materialmenge, da Material an den Schwinggabeln anhaften kann. In der Folge kam es gelegentlich vor, dass weniger Zucker im Silo war als die Geräte anzeigten. In anderen Fällen war mehr Zucker im Silo als an die Leitwarte gemeldet wurde. Das erhöhte das Risiko eines Silo-Überlaufs, wobei die Filter oben am Silo verstopften und dann aufwendig gereinigt werden mussten. Hinzu kamen die Kosten für die zusätzliche Lieferzeit der LKWs, die nicht vollständig geleert werden konnten. Perfekt für den Silo-Einsatz Die Lösung für eine präzisere und zuverlässigere Füllstandmessung lieferte Siemens. Aus Kostengründen und unter Berücksichtigung der Einsatzbedingungen entschieden sich die Werksleiter für das berührungslose Radar-Messgerät Sitrans LR560. Mit einem Öffnungswinkel von vier Grad passt das Gerät perfekt in den schmalen Silo, und durch seine schmale Schallkeule kann der konische Siloboden wie der gesamte Silo mit einer Messgenauigkeit von einem Prozent abgetastet werden. Durch die robuste Edelstahlkonstruktion und seine Plug-and-Play-Fähigkeit eignet sich der kompakte Sitrans LR560 gut für Schüttgutanwendungen, selbst bei extremer Staubentwicklung und hohen Temperaturen bis +200 Grad Celsius. Die innovative abgedichtete Linsenantenne verhindert, dass die Messwertergebnisse durch den klebrigen Zucker verfälscht werden. Der Druckmessumformer wird bündig auf einen vorhandenen Flansch montiert und ragt deshalb nicht in den Silo hinein. Weitere Vorteile dieses abgerundeten Geräts bestehen in der einfachen Anbindung des 4-20 mA (Milliampere) Anschlusses an das Leitsystem, dem Datenzugriff in Echtzeit und dem reduzierten Wartungsbedarf. Der Leiter der Elektrotechnik in der Fabrik zieht ein durchweg positives Fazit: „Die Genauigkeit, die wir erreichen, ist besser als erforderlich.“ Dieser Erfolg blieb auch anderen Unternehmensbereichen nicht verborgen, so dass nun Interesse besteht, die Füllstandmessungslösung von Siemens an weiteren Standorten einzuführen. Bildunterschriften Die robuste Edelstahlkonstruktion, die Montagemöglichkeit auf einem bestehenden Flansch und der Öffnungswinkel von vier Grad machen den Sitrans LR560 zum idealen Füllstandmessgerät für Schüttgutanwendungen. Da die Antennen mit einer abgedichteten Linse ausgestattet sind, werden die Messergebnisse nicht durch klebrigen Zucker verfälscht. Durch seine kompakte Größe lässt sich der Sitrans LR560 leicht transportieren und installieren. Über die Einbindung des Sitrans LR560 in die zentrale Leitwarte sind die Füllstandwerte für alle Mitarbeiter in der Anlage in Echtzeit verfügbar.

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Ursula Lang | 2017-03-22
Druckfrisch: Siemens MediaService März 2017 – Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Der MediaService des Monats März bietet wieder Neues zu Produkten und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Den Start macht eine völlig neue Fermenterüberwachungslösung für die Pharmaindustrie zur Messung des Sauerstoffverbrauchs lebender Zellkulturen. Anschließend geht es mit 3D-Druck in die Lüfte: Siemens unterstützt die Fertigung von Flugzeugaußen- und Innenraumteilen mittels

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Der MediaService des Monats März bietet wieder Neues zu Produkten und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Den Start macht eine völlig neue Fermenterüberwachungslösung für die Pharmaindustrie zur Messung des Sauerstoffverbrauchs lebender Zellkulturen. Anschließend geht es mit 3D-Druck in die Lüfte: Siemens unterstützt die Fertigung von Flugzeugaußen- und Innenraumteilen mittels 3D-Druck. Für „sauberen Sprit“ sorgt eine Siemens-Automatisierungslösung, die unterschiedliche Systemkomponenten bei Europas erster Multi-Energie-Tankstelle auf Wasserstoffbasis harmonisiert. Außerdem spart eine moderne Antriebslösung Energie bei der Ofenbefeuerung in der Guss-Industrie. Zudem vereinfacht die Modernisierung zweier Windgebläse eines Kupolofens das Engineering bei der Herstellung von Zylinderkurbelgehäusen, Zylinderköpfen und Kurbelwellen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Abschließend verbessert Siemens PLM Software die Produktivität bei der Entwicklung und Fertigung hochwertiger Komponenten und Systeme für leistungsstarke Antriebs- und Steuerungstechnik. Lesen Sie mehr: MediaService März MediaService MediaService Digithek zum Herunterladen der Einzelbeiträge aller Ausgaben

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Ursula Lang | 2017-03-20
Grüne Lösung für den Schiffbau - Siemens-Technik für Norwegische Elektrofähren
Flakk, Rørvik/Norwegen. In Norwegens Gewässern verkehren rund 180 Fähren. Für zwei Neuzugänge der Fährschiffreederei Fosen Namsos Sjø AS, die zwischen Flakk und Rørvik fahren sollen, entwickelt und liefert Siemens eine Komplettlösung für die elektrische Antriebskraft und die Steuerungstechnik, ebenso wie die Batteriepakete. Mit dem Einsatz von Fähren mit rein elektrischem

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Flakk, Rørvik/Norwegen. In Norwegens Gewässern verkehren rund 180 Fähren. Für zwei Neuzugänge der Fährschiffreederei Fosen Namsos Sjø AS, die zwischen Flakk und Rørvik fahren sollen, entwickelt und liefert Siemens eine Komplettlösung für die elektrische Antriebskraft und die Steuerungstechnik, ebenso wie die Batteriepakete. Mit dem Einsatz von Fähren mit rein elektrischem oder Hybridantrieb geht Norwegen den nächsten Schritt in Richtung Reduzierung des landesweiten Kohlenstoffdioxid(CO2)-Ausstoßes um 40 Prozent, wozu sich die norwegische Regierung verpflichtet hat. Norwegen gilt weltweit als eines der führenden Länder, wenn es um die Erzeugung und den Einsatz erneuerbarer Energie geht. Das Land generiert 100 Prozent seines Stroms aus regenerativen Quellen wie Solar- und Windenergie. So wundert es auch nicht, dass Norwegen auch bei der Motorisierung seiner Fähren zunehmend auf elektrische Antriebe setzt. Siemens lieferte bereits die elektrische Antriebstechnik für die weltweit erste rein elektrische Autofähre, die MF Ampere. In einem Folgeauftrag wird Siemens nun vier Autofähren mit Hybridantrieb ausstatten, zwei davon werden von Fosen Namsos Sjø AS betrieben und auf der 7,2 Kilometer langen Route zwischen Flakk und Rørvik an der Westküste Norwegens verkehren. Die beiden Autofähren verfügen je über eine Ladekapazität von 130 Autos und bieten dazu 390 Passagieren Platz. Der Betrieb soll 2019 aufgenommen werden. Bewährte Technologie Siemens setzt für die beiden neuen Fähren auf seine bewährte BlueDrive PlusC-Technologie. Die Elektro- und Antriebslösung umfasst die Fernverbindung und das Beobachtungssupportsystem EcoMain, Fernsteuerungssystem, Energiemanagementsystem sowie den Elektromotor, Schaltgeräte und Generatoren. Das integrierte Kontroll- und Automatisierungssystem ist für Fähren und die Ladestationen an Land, wo die Fähren und die Küste mit einer WLAN-Lösung beobachtet und gesteuert werden sollen. Über das Schiffsmanagementsystem EcoMain lässt sich der Schiffsbetrieb auch per Fernüberwachung optimieren. So sammelt EcoMain über verschiedenste Schnittstellen an Bord Daten der technischen Anlagen, bereitet diese einheitlich auf und stellt sie auf einer gemeinsamen Datenplattform zur Verfügung. Energieverbrauch, Emissionsausstoß, Bebunkerung mit Flüssigkeiten, Wartungspläne, Dokumenten- und Wissensmanagement und vieles mehr können so ausgewertet Energieverbrauch, Umweltverträglichkeit und Wartungszyklen optimiert werden. Die verwendete BlueDrive PlusC-Technologie wurde im norwegischen Trondheim entwickelt und basiert auf Lösungen, die für Offshore-Schiffe und gewerblich genutzte Spezialschiffe konzipiert wurden. Das bedeutet, dass diese Systeme unter sehr schwierigen Bedingungen getestet wurden und sich entsprechend bewährt haben. Herzstück des Antriebssystems BlueDrive PlusC ist der drehzahlveränderbare Generatorensatz (Gen-Set) zur Bereitstellung der notwendigen Spannung über einen breiten Frequenzbereich. So können die Dieselmotoren ihre volle Leistung an der lastabhängigen Umdrehungszahl pro Minute bringen. Zudem verfügt der BlueDrive PlusC Antrieb über ein Integrated Drive System (IDS), bei dem die Motoren und Frequenzumrichter so aufeinander abgestimmt sind, dass sie den Schiffsbetrieb wirtschaftlicher und effizienter gestalten. Zu 100 Prozent „sauber“ Die Ökobilanz der neuen Fähren kann sich aus zweierlei Gründen sehen lassen. Zum einen fallen Abgase, Vibrationen und Lärm während des Elektrobetriebs vollständig weg, wodurch der Antrieb die Umwelt schont. Hinzu kommt, dass der verwendete Strom klimaneutral ist, da Norwegen 100 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen bezieht. Deshalb entstehen bei der Stromerzeugung keine Treibhausgase. Damit leisten die neuen Fähren einen wesentlichen Beitrag zur 40-prozentigen Reduktion des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid CO2, wozu sich die norwegische Regierung verpflichtet hat. Bildunterschriften In Norwegen sind rund 180 Fähren im Einsatz. Ab 2019 sollen vier weitere mit Siemens-Technik ausgestattete Hybrid-Elektrofähren dazu kommen. Damit ist Norwegen auf einem guten Weg, das von der eigenen Regierung definierte Klimaziel – Reduktion des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent – zu erreichen.

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Ursula Lang | 2017-03-17
Grüne Energie - Wasserkraftwerk in der Schweiz mit Siemens-Technik automatisiert
Lützelflüh/Schweiz. Im schweizerischen Lützelflüh im Emmental wird in dem Kleinwasserkraftwerk Gohlhaus „grüner“ Strom erzeugt. Die Anlage mit einem der größten Permanentmagnet-Generatoren der Schweiz ist mit Siemens-Technik automatisiert und versorgt im Optimalfall rund 600 Haushalte mit nachhaltig gewonnener Energie. Darüber hinaus trägt das Kleinwasserkraftwerk einen wichtigen Anteil zur ökologischen Situation bei:

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Lützelflüh/Schweiz. Im schweizerischen Lützelflüh im Emmental wird in dem Kleinwasserkraftwerk Gohlhaus „grüner“ Strom erzeugt. Die Anlage mit einem der größten Permanentmagnet-Generatoren der Schweiz ist mit Siemens-Technik automatisiert und versorgt im Optimalfall rund 600 Haushalte mit nachhaltig gewonnener Energie. Darüber hinaus trägt das Kleinwasserkraftwerk einen wichtigen Anteil zur ökologischen Situation bei: Mit dem Fischaufstieg am Kraftwerksgebäude können die Fische nun flussauf- und -abwärts wandern. Im beschaulichen Schweizer Emmental – das auch die ursprüngliche Heimat des Emmentaler Hartkäses ist – bietet eine natürliche Schwelle in der Emme ideale Voraussetzungen für den Einsatz eines Wasserkraftwerks zur Stromgewinnung. Letztes Jahr ging deshalb unterhalb der Gohlhausbrücke in Lützelflüh das Kleinwasserkraftwerk Gohlhaus ans Netz und versorgt mit einer geplanten Jahresleistung von 2.200 Megawattstunden (MWh) knapp 600 Haushalte mit nachhaltig erzeugtem Strom. Für einen effizienten Betrieb sorgt einer der größten Permanentmagnet-Generatoren der Schweiz, der von Siemens Automatisierungs-Komponenten gesteuert wird. Zuverlässig gesteuert, einfach programmiert Das auffälligste Merkmal des Kleinwasserkraftwerks sind die beiden großen Wehrklappen, die zusammen mit dem Grundablass und der Spühlklappe die Emme im Emmental in der Schweiz stauen. Den so erzeugten Höhenunterschied von knapp vier Metern nutzt das Kleinwasserkraftwerk zur Stromerzeugung. Dazu leitet das Einlaufbauwerk bis zu 16 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zur Turbine. Horizontal und im Abstand von 20 Millimetern montierte Stäbe, der sogenannte Rechen, verhindern, dass Treibgut wie Holz und Blätter in die Turbine gelangen. Die Steuerung der gesamten Anlage erfolgt über eine Simatic S7-1511 und dezentrale Peripheriemodule ET 200MP von Siemens. „Wir verwenden für die Steuerung der vier Hydraulikaggregate, aller Klappen und der Lüftung dieselben Komponenten“, sagt Patric Bertschy. Er ist Techniker bei der Kobel Elektrotechnik AG, die seit 40 Jahren Steuer- und Regelanlagen für Kleinkraftwerke entwickelt. Engineert und programmiert werden die Komponenten im Totally Integrated Automation (TIA) Portal. Über einen Smart Server kann via Fernzugriff auf die Daten zugegriffen werden. „Wir können alle Werte von überall in Echtzeit ablesen und teils auch quittieren. Änderungen nehmen wir allerdings lieber vor Ort vor. So sehen wir, wie die Situation aussieht, und hören, wie Turbine und Generator klingen“, so Bertschy. Nachhaltiger Effekt Das Kraftwerk hat neben der nachhaltigen Stromgewinnung einen weiteren Vorteil für die Region. Durch den Fischaufstieg am Kraftwerksgebäude können Fische nun die Emme auch gegen die Strömungsrichtung überwinden. Peter Kast, Geschäftsführer der KW-Gohlhaus AG, freut sich: „Das Kraftwerk fasst zwei kleinere Schwellen zusammen. Die größere davon war für Fische ein unüberwindbares Hindernis. Nun wandern die Fische wieder flussauf- und -abwärts.“ So können Sie problemlos zum Laichen oder Fressen gelangen Infobox: Fische wandern flussaufwärts zum Laichen, danach flussabwärts um sich zu ernähren. Ausserdem müssen sie gelegentlich flussaufwärts schwimmen, wenn sie abgetrieben worden sind, zum Beispiel bei hohem Wasser durch starke Regenfälle. Bildunterschriften Das Kleinwasserkraftwerk Gohlhaus wird mit einem der größten Permanentmagnet-Generatoren der Schweiz betrieben. Dessen Automatisierung erfolgt über eine Simatic S7-1511 von Siemens. Die beiden Wehrklappen sind die auffälligsten Merkmale des Wasserkraftwerks Gohlhaus, das, wenn alles nach Plan verläuft, rund 600 Haushalte mit nachhaltig erzeugtem Strom versorgt.

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Ursula Lang | 2017-03-15
Siemens-Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe 2017 - „Discover the value of the Digital Enterprise“
Karlsruhe. Die Hannover Messe öffnet im April wieder ihre Tore für Fachbesucher aus aller Welt. Auf der traditionellen Siemens-Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe informierten die Divisionen Digital Factory, Process Industries and Drives sowie Energy Management über die geschäftliche und technologische Ausrichtung der Divisionen. Zudem informierten die CEOs Dr. Jan

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Karlsruhe. Die Hannover Messe öffnet im April wieder ihre Tore für Fachbesucher aus aller Welt. Auf der traditionellen Siemens-Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe informierten die Divisionen Digital Factory, Process Industries and Drives sowie Energy Management über die geschäftliche und technologische Ausrichtung der Divisionen. Zudem informierten die CEOs Dr. Jan Mrosik (Digital Factory), Dr. Jürgen Brandes (Process Industries and Drives) sowie Dr. Beatrix Natter (Business Unit Transformers) über die aktuellen Produktinnovationen, die Siemens auf der diesjährigen Hannover Messe zeigt. Alle Pressematerialien zur Pressekonferenz – Pressemitteilungen, Bilder, Präsentationen und Live-Aufzeichnung – finden Sie in einem Presse-Feature auf unseren Webseitenzusammengefasst.

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Ursula Lang | 2017-03-13
Instandhaltung nach Maß - Automobilhersteller setzt auf leistungsbasierte Instandhaltung mit Siemens
Pantnagar, Uttrakhand/Indien. Tata Motors, Indiens Marktführer im Segment von Nutzfahrzeugen, setzt bei seiner KPI (Key Performance Indicator)-basierten Instandhaltung für die Elektrik, Automatisierung, Mechanik und Antriebe im Automobilwerk in Pantnagar auf Know-how von Siemens. Damit profitiert das Unternehmen von einer leistungsbasierten Instandhaltung in den Produktionsbereichen Karosseriebau, Schweißerei und Lackieranlage sowie bei

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Pantnagar, Uttrakhand/Indien. Tata Motors, Indiens Marktführer im Segment von Nutzfahrzeugen, setzt bei seiner KPI (Key Performance Indicator)-basierten Instandhaltung für die Elektrik, Automatisierung, Mechanik und Antriebe im Automobilwerk in Pantnagar auf Know-how von Siemens. Damit profitiert das Unternehmen von einer leistungsbasierten Instandhaltung in den Produktionsbereichen Karosseriebau, Schweißerei und Lackieranlage sowie bei der zentralen Energieversorgung. Tata Motors, Indiens größter Automobilhersteller und Marktführer im Segment von Nutzfahrzeugen, setzt am Fertigungsstandort Pantnagar im indischen Bundesstaat Uttrakhand auf Siemens: Der Konzern war bereits an der Errichtung des Werkes, beispielsweise der Schaltanlagen, beteiligt. Auch bei der Instandhaltung entschied man sich bei Tata Motors für eine Partnerschaft mit Siemens. Die Herausforderung Tata Motors benötigte qualifizierte Fachkräfte für Service und Instandhaltung der hochmodernen Anlagen und Maschinen, die während des Neubauprojektes installiert wurden. Dabei ging es dem Automobilhersteller um die Optimierung der Instandhaltungskosten, das Erreichen definierter Leistungskennzahlen und eine zugesicherte Anlagenverfügbarkeit für bestimmte Produktionsbereiche – und das ohne zusätzliches eigenes Personal. Die Lösung Der Instandhaltungsvertrag mit Siemens basiert daher auf gemeinsam abgestimmten Kennzahlen (KPI) und legt unter anderem eine Anlagenverfügbarkeit von mehr als 98 Prozent für die Produktionsbereiche Karosseriebau/ Schweißerei, Lackieranlage sowie für die Energieversorgung und -verteilung fest. Um die vertraglich zugesicherten KPIs einzuhalten, implementierten die Siemens Instandhaltungs-Experten zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen für die Anlagenzuverlässigkeit, wie zum Beispiel eine Fehlerursachenanalyse (RCFA). Ein neu installiertes Energymanagementsystem liefert tägliche Berichte über den aktuellen Energie- und Brennstoffverbrauch, Stromunterbrechungen, Ausfallzeiten und Instandhaltungsarbeiten. Andere Kennzahlen wie Ersatzteilverbrauch oder das Verhältnis von geplanten zu durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen werden monatlich ausgewertet. Eine zustandsorientierte Instandhaltung mit Ersatzteilanalysen und Vorschlägen für die Verbesserung der Anlagenzuverlässigkeit optimiert den Aufwand für Inspektionen und Wartung sowie Ersatzteile. Fazit „Seit mehr als acht Jahren steht uns Siemens als zuverlässiger Partner in puncto Verbesserung der Produktivität zur Seite“, sagt N. B. Tilak, Verantwortlicher für die Anlageninstandhaltung bei Tata Motors, begeistert. Für die nächsten zwei Jahre sind weitere Aktivitäten schon in Planung, darunter verschiedene Audits und Trainings. Außerdem wurde die Instandhaltung in drei weiteren Werken an Siemens vergeben. Tata Motors profitiert dank Siemens auch von einer signifikanten Energieeinsparung, beispielsweise im Karosseriebau. Zudem erhält das Unternehmen bei der Identifizierung von kritischen Bereichen. Viele vorgeschlagene technische Verbesserungen wurden in der Lackieranlage und im Karosseriebau umgesetzt. Die Anlagenverfügbarkeit und die Termintreue bei der Instandhaltung übertreffen sogar die Zielvorgaben. Bildunterschriften Die Mitarbeiter von Tata Motors können sich, dank der Siemens-Instandhaltungsexperten, ganz auf ihre Kernaufgabe,den PKW-Bau, konzentrieren. Mitarbeiter bei Feierlichkeiten der „Safety Week“ – Sicherheit gehört zu den definierten Kennzahlen bei Tata Motors.

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Ursula Lang | 2017-03-10
Anforderungen erfüllt - Selektivitätsmodule nach NEC Class 2 zertifiziert
Nürnberg. Die neuen Selektivitätsmodule Sitop PSE200U sind nach dem US-Standard National Electrical Code (NEC) Class 2, für Elektroausrüstungen klassifiziert worden. Durch den Einsatz der NEC Class 2 zertifizierten Produkte reduziert sich der Aufwand bei Verdrahtung und Montage sowie bei der Abnahme einer Maschine oder Anlage für den US-amerikanischen Markt.

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Nürnberg. Die neuen Selektivitätsmodule Sitop PSE200U sind nach dem US-Standard National Electrical Code (NEC) Class 2, für Elektroausrüstungen klassifiziert worden. Durch den Einsatz der NEC Class 2 zertifizierten Produkte reduziert sich der Aufwand bei Verdrahtung und Montage sowie bei der Abnahme einer Maschine oder Anlage für den US-amerikanischen Markt. Die neuen nach NEC Class 2 zertifizierten Module zur elektronischen Überwachung von 24-Volt-Steuerstromkreisen begrenzen die Leistung je Ausgang auf 100 Voltampere. Je Selektivitätsmodul können vier Steuerstromkreise mit einstellbarem Ausgangstrombereich von 0,5 bis 3 Ampere realisiert werden. Die 24-Volt-Einspeisung kann mit jeder 1-, 2- oder 3-phasigen Sitop Stromversorgung erfolgen. Ein Selektivitätsmodul Sitop PSE200U überwacht bis zu vier 24-Volt-Verbraucherabzweige auf Überlast und Kurzschluss. Es erkennt unabhängig von Leitungslängen und Leitungsquerschnitten auch geringe Überlasten sowie „schleichende“ Kurzschlüsse und schaltet den Ausgang mit dem fehlerhaften Pfad stromlos. Damit können alle anderen Abzweige, die nicht vom Fehler betroffen sind, weiterhin sicher mit Strom versorgt werden. Für die Ferndiagnose stehen Varianten mit Summenmeldekontakt und mit Einzelkanalmeldung zur Verfügung. Kunden profitieren Die Vorteile, die sich durch die Klassifizierung für den Nutzer ergeben, sind vielfältig. Zum einen reduziert sich der Verdrahtungsaufwand und die Kosten bei der Abnahme durch einen Steuerstromkreis nach NEC Class 2. Zum anderen ergibt sich in Verbindung mit den NEC Class 2 zertifizierten Selektivitätsmodulen, dass eine leistungsstarke 24 Volt-Stromversorgung viele kleine NEC Class 2-Netzgeräte ersetzenkann. Dadurch verringern sich sowohl der Platzbedarf als auch der Montageaufwand. Zudem ermöglicht die kontinuierliche Statusmeldung der Abzweige im Fall der Fälle eine schnelle Fehlerortung. Über nur einen digitalen Eingang lassen sich die Statusinformationen der Selektivitätsmodule mit Einzelkanalmeldung einfach in eine bestehende Simatic S7 einbinden. Die Auswertung erfolgt durch kostenlose Funktionsbausteine für Simatic S7-1500/1200/300/400 für Step 7 und das Engineering Framework TIA Portal. Damit ist die Integration in die S7-Diagnose und übergeordnete Leit- oder Bedien- und Beobachtungssysteme einfach möglich. Bildunterschrift Sitop-Geräte erfüllen jetzt den US-Standard NEC Class 2

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Ursula Lang | 2017-03-08
Investieren mit einem deutlichen Wert - Spezialisierte Projektierungs- und Beratungsfirma setzt Femap-Software für Baukonstruktionsanalysen ein
Southampton/Vereinigtes Königreich. Longitude Engineering, Mitglied der Unternehmensgruppe LOC (London Offshore Consultants), ist eine spezialisierte Projektierungs- und Beratungsfirma, die maritime Konstruktionen und Analysedienstleistungen für die Bereiche meerestechnische Konstruktionen, Offshore, erneuerbare Energie, Verteidigung und andere bietet. Zur Sicherung durchgängiger Standards in der Projektierung setzt Longitude Engineering Femap-Software vom Product Lifecycle Management-Spezialisten Siemens

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Southampton/Vereinigtes Königreich. Longitude Engineering, Mitglied der Unternehmensgruppe LOC (London Offshore Consultants), ist eine spezialisierte Projektierungs- und Beratungsfirma, die maritime Konstruktionen und Analysedienstleistungen für die Bereiche meerestechnische Konstruktionen, Offshore, erneuerbare Energie, Verteidigung und andere bietet. Zur Sicherung durchgängiger Standards in der Projektierung setzt Longitude Engineering Femap-Software vom Product Lifecycle Management-Spezialisten Siemens PLM Software ein. Da die Softwarelösung in der gesamten Unternehmensgruppe eingesetzt wird, minimiert die Firma damit die Kosten der neuen Software, maximiert die weltweite Zusammenarbeit und steigert die Expertise, Effizienz und das Tempo während des gesamten Projektierungsprozesses. Die LOC (London Offshore Consultants) Group ist eine anerkannt führende Unternehmensgruppe auf dem Gebiet der Risikominimierung in der Schifffahrt und in Offshore-Energieanlagen. Sie konzentriert sich auf den Transport und die Konstruktion im meerestechnischen Umfeld und bietet technische Beratungsleistungen bei Unfällen oder in Streitfällen. Entscheidend ist die Fähigkeit, die Leistungsfähigkeit unter verschiedenen Umständen vorhersagen zu können, gerade wenn es um Baukonstruktionen und die Analyse von Offshore-Strukturen geht. Dies ist das Fachgebiet von Longitude Engineering, Mitglied der LOC Group, das als Teil seiner Kernleistungen Widerstandskraft, Ermüdung und Schwingung in festen und schwimmenden Strukturen bewertet. Ein Großteil des Projektierungsaufwands für ein meerestechnisches Projekt ist einzigartig oder wird für eine spezifische Projektanforderung angepasst. Deshalb sind die Werkzeuge zur Analyse der Leistungsfähigkeit und Festigkeit kritisch, und Longitude Engineering setzt auf Femap-Software von Siemens PLM Software. „Wir setzen Femap ein, weil das eine bewährte Software mit einem zuverlässigen Frontend ist, dem wir vertrauen“, erläutert David Bignold, Direktor bei Longitude Engineering. Effizienz im globalen Team Mit 35 Büros weltweit hat LOC Zugang zu vielen potenziellen Märkten, obwohl die durch Femap abgesicherte spezialisierte Fähigkeit zuerst auf nur einen der vielen Standorte von Longitude Engineering beschränkt war. „Da bestand eine wirklich riesengroße Chance, unsere Projektierungsfähigkeiten zu stärken“, so Bignold. „Entscheidend schien mir, den Einsatz der Femap-Software zu erweitern und zu fördern. Allerdings war es schwierig, dafür einen Business Case auf dem traditionellen Modell aufzubauen, das namentliche Userlizenzen für spezifische Standorte vorsieht. Siemens PLM Software und unser Partner TEAM Engineering präsentierten uns die perfekte Lösung.“ Lizenzen stehen in einem ausgedehnten Netzwerk in fünf verschiedenen Zeitzonen zur Verfügung, und Berater auf der ganzen Welt können nun auf Femap standardisieren, weil LOC für die Konnektivität über alle Server und die Verwendung der Femap-Software auf den Computern der Ingenieure sorgt. Das bedeutet für die Mitarbeiter von LOC weltweit, dass sie nach dem ‚Follow-the-Sun-Prinzip‘ effizient arbeiten können. Weil es keine fixen Gemeinkosten für die Femap-Nutzung gibt, besteht der große Anreiz, auf eine Lizenz für jede erforderliche Analyse zuzugreifen. „Das ist eine sehr kosteneffektive Lösung“, sagt Bignold. Bedienerfreundlich und trotzdem leistungsstark Einer der herausragenden Vorteile von Femap ist für Bignold die Benutzerfreundlichkeit. Zur Konstruktionsanalyse, die Longitude durchführt, gehören typischerweise die Bewertung von Belastung, Biegung, Schwingung und Ermüdung in Strukturen, von der Analyse einer einfachen Struktur, die händisch berechnet wird, bis hin zu vollständigen globalen Analysen, für die Frequenz- und Zeitdomänenmethoden eingesetzt werden. Die Berechnung eines lokalen Modells zum Beispiel, ein einziges Bauteil in einem Schiff, kann zwischen einer Minute und einer halben Stunde dauern. Der Durchlauf eines globalen Modells zur Bewertung eines ganzen Schiffes braucht nur zwei oder drei Stunden. Selbst eine komplexe nichtlineare Analyse kann innerhalb von 12 Stunden abgeschlossen werden. Longitude Engineering setzt unterschiedliche Konstruktionssoftware im Industriestandard ein. Weil die Strukturen, die die Firma entwirft, relativ einfach sind, arbeiten ihre Ingenieure in 2D und erstellen die Zeichnungen für die Lieferanten, die die Strukturen erstellen. Da Femap vor allem umfassende Analysen in 3D durchführt, können die Nutzer innerhalb von Femap ihre Modelle von 2D auf 3D umstellen oder komplette 3D-Modelle importieren. Bildunterschriften Longitude Engineering, Mitglied der LOC Group, setzt Siemens PLM Software ein, um seine effiziente weltweite Zusammenarbeit für das Geschäftswachstum zu optimieren. Mit Femap stärkt Longitude Engineering seine Fähigkeiten, die Leistung insbesondere im Blick auf die Baukonstruktion und die Analyse der Offshore-Strukturen vorhersagen zu können. „Wir setzen Femap ein, weil das eine bewährte Software mit einem zuverlässigen Frontend ist, dem wir vertrauen“, erläutert David Bignold, Direktor bei Longitude Engineering. Weil es keine fixen Gemeinkosten für die Femap-Nutzung gibt, besteht der große Anreiz, auf eine Lizenz für irgendeine erforderliche Analyse zuzugreifen.

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Ursula Lang | 2017-03-06
Kohlenstoffdioxid-Recycling - Forschungspilotanlage zur Herstellung von „grünen Baustoffen“ aus CO2
Newcastle/Australien. Das australische Start-up Mineral Carbonation International (MCi) forscht an einer Kohlenstoffdioxid(CO2)-Speichertechnik mittels Mineralkarbonisierung. Dazu untersucht das Unternehmen gemeinsam mit anderen Firmen im Rahmen eines Joint Venture die gesamte Verarbeitungskette. Ziel ist es, das Abfallprodukt abgeschiedenes CO2 als Rohmaterial für die Produktion von „grünen“ Bauprodukten einzusetzen, um damit den globalen

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Newcastle/Australien. Das australische Start-up Mineral Carbonation International (MCi) forscht an einer Kohlenstoffdioxid(CO2)-Speichertechnik mittels Mineralkarbonisierung. Dazu untersucht das Unternehmen gemeinsam mit anderen Firmen im Rahmen eines Joint Venture die gesamte Verarbeitungskette. Ziel ist es, das Abfallprodukt abgeschiedenes CO2 als Rohmaterial für die Produktion von „grünen“ Bauprodukten einzusetzen, um damit den globalen CO2-Ausstoß zu senken. Die weltweit erste Forschungspilotanlage dafür ist an der University of Newcastle (UON) angesiedelt. Um das notwendige hohe Maß an Automatisierungs- und Prozesssicherheit der Anlage zu gewährleisten, setzt MCi beim Distributed Control System (DCS) auf das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 von Siemens. Kohlenstoffdioxid (CO2) gilt als einer der wichtigsten Faktoren, die für den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung verantwortlich gemacht werden. Das australische Start-up Mineral Carbonation International (MCi) hat es sich gemeinsam mit der GreenMag Group, Orica – weltgrößter Lieferant von gewerblichen Sprengstoffen und führend bei Minen, Chemikalien wie Düngemitteln und Services – sowie der University of Newcastle, Australien (UON), als Joint Venture zur Aufgabe gemacht, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der mineralischen Karbonisierung als nachhaltige industrielle Lösung für die Abscheidung, Speicherung und Nutzung von CO2 nachzuweisen. Die weltweit erste Forschungspilotanlage für die Mineralkarbonisierung steht seit 2013 in der UON. Für die Automatisierung der Anlage kommen Technik aus dem Simatic PCS 7-Portfolio und Sinamics G120 Frequenzumrichter von Siemens zum Einsatz. Bewährte Automatisierung Um das Pilotprojekt zu fördern, erhielt das Joint Venture von den Regierungen und Orica ein umfangreiches Forschungsstipendium. Damit ist es MCi möglich, Know-how zu schaffen und zu lizensieren, mit dem abgeschiedenes CO2 als Rohmaterial für umweltverträglich gefertigte Produkte wie Zement und Gipsplatten nutzbar gemacht wird. Durch diese Wertschaffung werden die Kosten für den Transformationsprozess gedeckt. Damit hat die Technologie sowohl aus wirtschaftlicher als auch ökologischer Sicht das Potenzial, die Kohlenstoffkette in Form eines Kreislaufes ohne schädliche Abfälle zu schließen. In der Pilotanlage wird abgeschiedenes CO2 aus der Produktion von Ammoniumnitrat, Bestandteil von Düngemitteln und gewerblichen Sprengstoffen, zur Herstellung von festem Carbonat und amorphem, also nichtkristallinem Silizium genutzt. Neben der Forschung zur Skalierbarkeit von Prozessen der Mineralkarbonisierung für die Industrie geht es auch um die Entwicklung von neuen CO2-Speichertechnologien, die rentabel und in großem Umfang anwendbar sind. Dafür ist die Pilotanlage mit einem Highend-DCS (Distributed Control System) ausgestattet, das den hohen Ansprüchen an Automatisierungs- und Prozesssicherheit der Anlage gerecht wird: die Simatic PCS 7 von Siemens mit ihrer skalierbaren Architektur und den leistungsfähigen Engineering-Tools, wodurch MCi auch mit Blick auf den Ausbau der aktuellen Basistechnologie flexibel bleibt. Die DCS-Hardware setzt sich zusammen aus zwei Simatic PCS 7 Box-PCs mit PCS 7 V8.1 SP1 OS Runtime und elf Sinamics G120-Frequenzumrichtern für die Steuerung der verschiedenen Behälterrührwerke und des Hochleistungs-Mahlwerks. „Das Simatic PCS 7-System ermöglicht uns, alle Schritte unserer Umsetzung eng zu überwachen und zu steuern und bietet uns darüber hinaus die Möglichkeit, alle Prozessdaten aufzuzeichnen, die für eine detaillierte Analyse der Energiebedarfe und der gesamten Prozessleistung erforderlich sind,“ erklärt Jan-Dirk Prigge, Program Manager von MCi. Für eine saubere Zukunft Die bisherigen Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Mineralkarbonisierung bei weiteren Prozessoptimierungen durchaus zu einer wirtschaftlich sinnvollen Methode des „CO2-Recyclings“ werden kann, um letztlich den CO2-Ausstoß der Industrie und die globale Erwärmung zu verringern und den Weg für eine saubere Energiezukunft zu bereiten. Bildunterschriften Ein australisches Joint Venture erforscht die Herstellung „grüner“ Bauprodukte wie Zement oder Gipsplatten aus abgeschiedenem CO2 In der weltweit ersten Pilotanlage zur Mineralkarbonisierung von CO2 wird abgeschiedenes CO2 aus der Ammoniumnitrat-Produktion zur Herstellung von festem Carbonat und amorphem Silizium genutzt. Das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 von Siemens stellt sicher, dass die hohen Anforderungen an die Automatisierungs- und Prozesssicherheit erfüllt werden.

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Ursula Lang | 2017-03-03
Optimaler Mix - Effizienter Brecherantrieb aus Standard- und Individual-Komponenten
Dülmen. Die Hazemag & EPR GmbH (Hazemag) aus Dülmen gehört zu den führenden Unternehmen, wenn es um den Bau von Zerkleinerungsanlagen geht. Für den Retrofit eines Kalkstein-Zerkleinerungswerks in Frankreich entwickelte das Unternehmen den Hazemag Center-Sizer-Brecher HCS 1020 mit zwei gegenläufigen Walzen. Für den Antrieb setzte das Unternehmen auf integrierte Antriebstechnik

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Dülmen. Die Hazemag & EPR GmbH (Hazemag) aus Dülmen gehört zu den führenden Unternehmen, wenn es um den Bau von Zerkleinerungsanlagen geht. Für den Retrofit eines Kalkstein-Zerkleinerungswerks in Frankreich entwickelte das Unternehmen den Hazemag Center-Sizer-Brecher HCS 1020 mit zwei gegenläufigen Walzen. Für den Antrieb setzte das Unternehmen auf integrierte Antriebstechnik (Integrated Drive Systems IDS) inklusive zweier Stirnradgetriebe von Siemens. Der große Vorteil dieser Lösung ist die Kombination aus Standardkomponenten und individuellen Elementen, die Wartung und Engineering vereinfacht und die Lieferzeiten verkürzt. Wenn es um Zerkleinerungsanlagen für die industrielle Aufbereitung von Primär- und Sekundärrohstoffen geht, können die Spezialisten der Hazemag & EPR GmbH (Hazemag) aus Dülmen südwestlich von Münster auf die Erfahrung aus 170 Jahren Firmengeschichte zurückblicken. Neben den Zerkleinerungswalzen spielen bei diesen Maschinen vor allem die Getriebe eine entscheidende Rolle, da die Getriebelösungen meist sehr komplex sind und lange Lieferzeiten haben. Anders bei einem Retrofit-Projekt in Frankreich, bei dem ein in die Jahre gekommener Backenbrecher durch einen Center-Sizer-Brecher (HCS) mit Integrated Drive Systems (IDS) von Siemens ersetzt wurde. Optimale Steingröße und hoher Durchsatz Die Aufgabe für Hazemag bestand darin, eine Lösung zu entwickeln, die eine höhere Leistungsfähigkeit hat und zugleich in der Lage ist, die geometrische Form und Größe der Kalksteine nach dem Brechen auf durchschnittlich 90 Millimeter zu optimieren. Sind die Steine nämlich zu klein (kleiner als 40 Millimeter), werden sie ausgesiebt. Sind sie zu groß (sogenanntes „Überkorn“), kann der Prozess der Kalzinierung im Ofen nicht abgeschlossen werden. Die Kalzinierung ist ein chemischer Prozess, bei dem feste Stoffe erhitzt und damit entwässert oder zersetzt werden. „Mit unserer Lösung konnten wir den Feinanteil im Brechprodukt um fünf Prozent reduzieren und auch das ‚Überkorn’ deutlich begrenzen“, freut sich Jochen Emmerich, verantwortlich für die Center-Sizer-Brecher bei Hazemag. Die HCS-Lösung, bei der Standardtechnik und individuelle Elemente kombiniert wurden, besteht aus zwei zur Mitte gegenläufigen, 37 Mal pro Minute rotierenden Walzen und einem IDS inklusive zweier H3SH-Stirnradgetriebe von Siemens. Die Walzen haben einen Durchmesser von einem Meter und sind zwei Meter lang. Damit schafft der HCS 1020 einen Durchsatz von rund 700 Tonnen Kalkstein pro Stunde. Verbaut wurde hier zum ersten Mal bei Hazemag für die Getriebegröße H3SH15 ein ungeteiltes geschweißtes Stahlgehäuse, wodurch sich die Gesamtsteifigkeit erhöht und die Gefahr von Leckagen reduziert wird. Zudem ist das Gehäuse kompakter als die geteilte Variante, was aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse notwendig war. Zusätzlich erhielt das Stahlgehäuse ein verkürztes Heckmaß, um den vorgegebenen Achsabstand von nur 850 Millimetern einhalten zu können. „So konnten wir die Stirnradgetriebe mit einem Abstand von wenigen Zentimetern zueinander platzieren, was die Gesamtkonstruktion des HCS spürbar vereinfacht“, erklärt Emmerich. Zukunftsfähig aufgestellt Ein weiterer entscheidender Vorteil dieser Getriebelösung ist der Einsatz von Standardkomponenten, die individuell an die Kundenbedürfnisse angepasst wurden. Das so bei Hazemag entstandene Baukastensystem kann ohne großen Aufwand – sprich mit geringen Engineeringkosten und kurzen Lieferzeiten – für andere Brecherkonfigurationen übernommen werden. Standardisiert wurde auch die Anbindung der Drehstromasynchronmotoren. Sie sind über eine eigens entwickelte Motorlaterne am Getriebegehäuse angeschraubt, wodurch die Konstruktion besonders wartungsfreundlich ist. Die Übertragung des Drehmoments der Motoren auf die Stirnradgetriebe erfolgt über eine Siemens-Strömungskupplung vom Typ Fludex FGD 565. Die hydraulischen Kupplungen dämpfen Belastungsspitzen, ohne das Drehmoment und damit die Brecherleistung zu reduzieren. So vermeiden sie Beschädigungen am Antriebsstrang durch die hohe kinetische Energie der Motoren und kurzzeitige Blockierungen während der Brechvorgänge. Hierzu wird das Kippmoment der Motoren genutzt, das beim in Frankreich eingesetzten HCS kurzzeitig bis zum 4,4-fachen des Nenndrehmoments erreichen kann. „Durch diesen Systemaufbau sparen wir uns riesige Schwungscheiben, wie sie andere Brecher brauchen“, so Emmerich. Sein Fazit: „Aufgrund der standardisiert aufgebauten Gesamtgestaltung dieser Getriebelösung können wir ohne großartige konstruktive Neugestaltungen noch größere Brecher bauen.“ Man könne demnach Center-Sizer-Brecher mit Walzendurchmessern von 1,30 Metern und Walzenlängen von vier Metern problemlos realisieren, womit das Unternehmen bestens aufgestellt sei für die Zukunft. Bildunterschriften Bei der Hazemag & EPR GmbH in Dülmen wurde für einen Kalkstein verarbeitenden Betrieb in Frankreich ein Center-Sizer-Brecher gebaut, der dort einen in die Jahre gekommenen Backenbrecher ersetzt. Die von Siemens gelieferte Antriebslösung entspricht dem Prinzip der Integrated Drive Systems (IDS). Strömungskupplungen dämpfen dabei Stöße, damit das Getriebe und die Brecherwalzen im rauen Alltagsbetrieb keinen Schaden nehmen. Durch den kompakten Aufbau der H3SH Stirnradgetriebe von Siemens konnte ein Achsabstand an den Walzen von 850 Millimetern realisiert werden.

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Ursula Lang | 2017-03-01
Mit Vorausblick - Neue Steuerung für zukunftsfähigen Anlagenbetrieb
Goldach/Schweiz. Die Amcor Flexibles Rorschach AG (Amcor) mit Sitz im Ostschweizerischen Goldach veredelt Aluminiumfolien und macht diese so für Verpackungslösungen für Lebensmittel nutzbar. Um ihre Fassreinigungs- und -transportanlage für die aktuellen und zukünftigen Anforderungen fit zu machen, entschied man sich im Rahmen eines Retrofit unter anderem dafür, die derzeitige Steuerung

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Goldach/Schweiz. Die Amcor Flexibles Rorschach AG (Amcor) mit Sitz im Ostschweizerischen Goldach veredelt Aluminiumfolien und macht diese so für Verpackungslösungen für Lebensmittel nutzbar. Um ihre Fassreinigungs- und -transportanlage für die aktuellen und zukünftigen Anforderungen fit zu machen, entschied man sich im Rahmen eines Retrofit unter anderem dafür, die derzeitige Steuerung durch eine Simatic S7-1515-2 PN von Siemens zu ersetzen und die Schaltschranktechnik zu erneuern. Mit der neuen Automatisierungsumgebung läuft die Anlage nun sicherer und effizienter und ist für Amcor ein weiterer Schritt auf dem Weg Richtung Industrie 4.0 Im Aluminiumwalzwerk in Goldach, Schweiz, das 1924 gegründet wurde und seit 2010 zum Amcor-Konzern gehört, werden Aluminiumfolien für die Lebensmittelindustrie veredelt. Das erfolgt bei der Amcor Flexibles Rorschach AG (Amcor) mit eigens entwickeltem oder fremdproduziertem Lack. Die Fässer, in denen der Lack gelagert wird, bereitet Amcor in einer Fassreinigungs- und -transportanlage nach dem Gebrauch immer wieder auf. Dort werden in einer 80-Sekunden-Taktung in zwei Waschgängen die Lackrückstände in den Fässern entfernt, bevor die gereinigten und getrockneten Fässer wieder zur Dosierstation transportiert und neu befüllt werden. Die gesamte Anlage stammt aus den 90er Jahren und wurde nun mit Siemens Technik modernisiert. Ohne „Generalprobe“ Der Retrofit war notwendig, da zum einen die alte Steuerung die aktuellen Anforderungen nicht mehr erfüllen konnte und zum anderen zusehends Know-how verloren ging. „Immer mehr Leute, die sich mit der S5-Steuerung auskannten, gingen in Pension oder verließen die Firma. Zudem wollten wir sichergehen, dass wir auch in zehn Jahren noch Ersatzteile kaufen können“, erklärt Pascal Meier, Projektleiter Engineering bei der Amcor. Partner beim Umstieg auf die erstmals im Unternehmen eingesetzte Simatic S7-1515-2, die über das Touch Panel TP700 Comfort bedient wird, war die Rey-Automation AG aus Sirnach. Die Herausforderungen des Projektes, zu dem auch die Installation neuer Safety-Schütze und Sitop-Netzteile sowie ein neuer Notschaltkreis für die verbesserte Sicherheit der Anlage gehörten, waren vielfältig: Als Zulieferer der Lebensmittelbranche produziert Amcor rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche – Störungen und Ausfallzeiten führen zu eingetrockneten Lackresten, die nicht mehr aus den Fässern entfernt werden können, so dass diese unbrauchbar werden. Der Aus- und Einbau der neuen Komponenten musste also schnell gehen. „Wir hatten keine Möglichkeit für vorgängige Tests. Die neuen Steuerungen mussten einfach funktionieren“, so Daniele Di Bella, Verantwortlicher der Rey Automation AG. Und der erste Start war ein voller Erfolg. Für die Zukunft richtig aufgestellt Mit der neuen Technik verfügt Amcor nun über ein Automatisierungs-, ein Leit- und ein IT-Netz. Die Steuerungen sind über den Ethernet Standard Profinet miteinander verbunden und liefern detaillierte Betriebs- und Störungsmeldungen. Schnelle Fehleridentifikation aus dem Büro und die Möglichkeit zur Fernwartung runden das System ab, weshalb die Lösung auf die ganze Firma ausgedehnt werden soll. „Moderne Sensoren können über das Ethernet unzählige Informationen liefern. Mit solchen Kommunikationsnetzen wollen wir uns auf die Zukunft vorbereiten und einen Schritt in Richtung Industrie 4.0 gehen“, resümiert Meier. Bildunterschriften Die Amcor Flexibles Rorschach AG mit Sitz im Ostschweizerischen Goldach veredelt mit selbst- oder fremdproduzierten Lacken Aluminiumfolien für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Rollen transportieren die schmutzigen Fässer zur Waschstation, wo die Lackreste aus den Fässern gelöst werden. Da die Fässer vor dem Waschen nicht zu lange gelagert werden dürfen, mussten die neuen Simatic -Steuerungen innert drei Tagen installiert werden. Die neuen Steuerungen konnten schnell und einfach installiert werden, liefern detaillierte Störmeldungen und lassen sich aus der Ferne warten. Über das TP700 Comfort Panel liefert die Anlage detaillierte Betriebs- und Störmeldungen, wodurch allfällige Fehler schnell behoben werden können.

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Ursula Lang | 2017-02-27
Ohne Reibung und Verschleiß - Neue Magnetlagerungstechnik für optimale Gasförderung
Slochteren bei Groningen/Niederlande. Die niederländische Firma Nederlandse Aardolie Maatschappij (NAM) betreibt in Slochteren bei Groningen Europas größtes Gasfeld mit 20 ferngesteuerten Stationen. Um die Gesamtkompressionsleistung bei sinkendem Saugdruck zu erhöhen, setzt NAM auf einen Double-End-Drive-Antriebsstrang mit der neuen Magnetlagertechnik Simotics Active Magnetic Bearing(AMB)-Technology von Siemens. Die abgestimmte Systemlösung ermöglicht eine

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Slochteren bei Groningen/Niederlande. Die niederländische Firma Nederlandse Aardolie Maatschappij (NAM) betreibt in Slochteren bei Groningen Europas größtes Gasfeld mit 20 ferngesteuerten Stationen. Um die Gesamtkompressionsleistung bei sinkendem Saugdruck zu erhöhen, setzt NAM auf einen Double-End-Drive-Antriebsstrang mit der neuen Magnetlagertechnik Simotics Active Magnetic Bearing(AMB)-Technology von Siemens. Die abgestimmte Systemlösung ermöglicht eine Anlagenverfügbarkeit von über 99 Prozent sowie vereinfachte Bedienung und Prozessüberwachung. Zudem ist der Antriebsstrang ölfrei, was einen sauberen Betrieb zur Folge hat – beim Einsatz in einem ökologisch sensiblen Gebiet wie dem Gasfeld Groningen ein enorm wichtiger Aspekt. Die Nederlandse Aardolie Maatschappij (NAM) ist ein Joint Venture aus Shell und Exxon Mobile und fördern Gas im niederländischen Slochteren bei Groningen aus das größten Gasfeld Europas Dazu sind auf dem Areal 20 ferngesteuerte Kompressorstationen installiert, die das Gas aus dem Boden saugen. Um den sinkenden Druck im Gasfeld auszugleichen, realisierte NAM mit Siemens ein Pilotprojekt, bei dem Siemens für den Kunden eine technologisch durchgängige Komplettlösung für den gesamten Kompressorstrang entwickelte. Wenig Aufwand und viel Leistung Die Systemlösung besteht aus Simotics HV (High Voltage) High-Speed-Synchronmotoren und Sinamics Mittelspannungsumrichtern und bildet damit ein integriertes Antriebssystem (Integrated Drive System - IDS), das im TIA (Totally Integrated Automation) Portal engineert wird. Realisiert wurden ein Double End Drive Motor mit bis zu zwei Kompressoren, der einen durchgängigen Drehzahlbereich von Stillstand bis Maximaldrehzahl von 6.300 Umdrehungen pro Minute bei einer Leistung von 23Megawatt bietet. Zum Einsatz kommt die reibungs- und praktisch verschleißfreie Magnetlagertechnik Simotics Active Magnetic Bearing(AMB)-Technology. Diese ist auf Basis von Siemens-Standardelektronikkomponenten realisiert, welche auch in den Hauptantrieben verbaut sind. Das reduziert den Aufwand für die Wartung spürbar. Die hohen Drehzahlen sind möglich durch die freischwebende Aufhängung der bis zu neun Tonnen schweren Rotoren. Alle 20 Kompressorstationen werden über eine zentrale Leitwarte von nur zwei Mitarbeitern gesteuert. Die Conditionmonitoring-Fähigkeit der Magnetlager erleichtert dabei Automatisierung sowie Fernzugriff und -wartung über den übergeordneten Leitstand. Sauber und hochverfügbar Zu den Herausforderungen des Projektes gehörte eine sehr knappe Projektlaufzeit, die Siemens jedoch um zehn Tage unterbieten konnte. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Gasfeld bei Groningen in einem ökologisch sensiblen Gebiet, das teilweise als Wasserschutzgebiet ausgewiesen ist, liegt. Die Anlage muss also absolut sauber funktionieren. Doch auch das ist mit der genannten Magnetlagertechnik problemlos umsetzbar, da es durch den ölfreien Kompressorstrang kein Risiko von Ölleckagen gibt und die Anlage somit alle Umweltauflagen erfüllt. Neben dem absolut sauberen Betrieb konnte mit der auf Simotics AMB-Technology aufbauenden Systemlösung eine Anlagenverfügbarkeit von über 99 Prozent und eine Vereinfachung von Bedienung und Service mittels Sinamics Hardware-Plattform für Umrichter und Magnetlager sowie der Prozessüberwachung erzielt werden. Bildunterschriften Im Gasfeld bei Groningen/Niederlande werden Kompressorstränge mit Simotics Active Magnetic Bearing(AMB)-Technology eingesetzt. Auf Basis von zuverlässigen Siemens-Standardindustrieprodukten lassen sich so Betriebskosten reduzieren und gleichzeitig die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Um den sinkenden Druck im Gasfeld zu kompensieren, hat Siemens für die Gasfeld-Betreiberfirma Nederlandse Aardolie Maatschappij (NAM) eine technologisch durchgängige Komplettlösung für den gesamten Kompressorstrang entwickelt. Auf den Sinamics S120 Control Units, die im Bereich Werkzeugmaschinen mehrere 100.000mal pro Jahr verkauft werden, laufen die Regelungsalgorithmen der Magnetlager. Bildunterschrift: Klicken Sie hier, um Text einzugeben. Blick in einen der Simotics AMB-Technology Schaltschränke mit den Standard Siemensindustriebaugruppen.Bildunterschrift: Klicken Sie hier, um Text einzugeben.

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Ursula Lang | 2017-02-24
Siemens baut Experimentierzentren zur Förderung von Industrieprojekten 4.0 in Portugal auf
I-Experience 4.0 Center sollen Studenten und Gründerzentren dabei helfen, sich mit dem Umfeld Industry 4.0 vertraut zu machen Das Projekt ist Teil eines Aktionsplans, den die Regierung unter der Initiative Industry 4.0 vorgestellt hat Die ersten drei Zentren entstehen in Alfragide, Leiria und Aveiro Siemens wird Technologiezentren aufbauen, die

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I-Experience 4.0 Center sollen Studenten und Gründerzentren dabei helfen, sich mit dem Umfeld Industry 4.0 vertraut zu machen Das Projekt ist Teil eines Aktionsplans, den die Regierung unter der Initiative Industry 4.0 vorgestellt hat Die ersten drei Zentren entstehen in Alfragide, Leiria und Aveiro Siemens wird Technologiezentren aufbauen, die die Entwicklung von Projekten für die Industrie unterstützen. Sie sind Teil der Siemens 4.0 Academy, eine der heute von der Regierung vorgestellten strategischen Maßnahmen, die im Zuge der Initiative Industry 4.0 umgesetzt werden. Die I-Experience 4.0 Center sollen verschiedene Elemente der industriellen Prozesse miteinander verknüpfen und verbinden - vom Entwurf bis zur Fertigung - in der Absicht, differenzierende Initiativen zur Modernisierung der Industrie zu fördern. Die ersten dieser Zentren werden am portugiesischen Siemens-Standort in Alfragide am Polytechnischen Institut Leiria und an der Universität Aveiro angesiedelt sein. Zum Zweck dieses Projekts hat sich Siemens an zwei portugiesischen Unternehmen beteiligt - CADflow, das Software für die Industrie zusammen mit technischem Support anbietet, und BEEVERYCREATIVE, ein Startup-Unternehmen, das Technologie für Additive Manufacturing entwickelt und den ersten portugiesischen 3D-Desktop-Drucker für den Weltmarkt geschaffen hat. Ziel ist, die Kräfte in Portugal besser auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten, indem die Entwicklung innovativer Projekte gefördert und zu diesem Zweck neueste Technologie zur Verfügung gestellt wird. Die vollständige Pressinformation (portugiesisch) finden Siehier

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Ursula Lang | 2017-02-22
Virtualisierung - Digital Environment von Siemens für österreichische Papierherstellung
Oberösterreich. Die Papierindustrie in Oberösterreich setzt, wenn es um Prozessoptimierung, Visualisierung und Digitalisierung geht, auf Lösungen von Siemens. Das Unternehmen Laakirchen Papier AG, beheimatet in Laakirchen, sowie ein weiterer Papierhersteller im oberösterreichischen Zentralraum beschreiten den Weg in die virtuelle Welt mit dem Leitsystem Simatic PCS 7 und sparen damit Kosten

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Oberösterreich. Die Papierindustrie in Oberösterreich setzt, wenn es um Prozessoptimierung, Visualisierung und Digitalisierung geht, auf Lösungen von Siemens. Das Unternehmen Laakirchen Papier AG, beheimatet in Laakirchen, sowie ein weiterer Papierhersteller im oberösterreichischen Zentralraum beschreiten den Weg in die virtuelle Welt mit dem Leitsystem Simatic PCS 7 und sparen damit Kosten für Rechnerhardware bei gleichzeitig gesteigerter Ausfallsicherheit der Anlagen. Die Laakirchen Papier AG (LP) produziert und entwickelt am Standort Laakirchen superkalandrierte Naturpapiere (SC-Papier) für den europäischen Markt. Auf den beiden Papiermaschinen PM10 und PM11 fertigt das Unternehmen jährlich 550.000 Tonnen Papier. Zur Verbesserung ihrer Prozess- und Betriebsführung setzen beide Fabriken auf Automatisierungstechnik von Siemens – konkret auf das Leitsystem Simatic PCS 7, mit dem der Konzern die beiden Kunden aus der Fiber Industry konsequent auf dem Weg zum „Digital Enterprise“ begleitet. Mit neuem Leitsystem auf dem Weg zur Virtual Reality Laakirchen Papier nutzt die Siemens-Lösung seit Oktober 2016 für die Visualisierung des Energieleitsystems in einer von LPA bereitgestellten virtuellen Umgebung. Damit spart sich das Unternehmen nicht nur Rechnerhardware, sondern kann gleichzeitig die Performance der Anlagen steigern und – wegen der redundanten Serverstruktur – deren Ausfallzeiten minimieren. Kleine Thin Clients mit 24 Zoll Flatscreens ersetzen die bis dato üblichen Einzelrechnern an den Arbeitsplätzen. Das kommt der Benutzer- und Bedienfreundlichkeit zugute. Daher wundert es nicht, dass LPA bereits die Hochrüstung eines weiteren Anlagenteils ins Auge gefasst hat. Bei einem anderen oberösterreichischen Kunden der Papierindustrie setzt man seit 2013 auf die Vorteile des Leitsystems PCS 7, jedoch gingen zur damaligen Zeit nur die Server den Schritt in die virtuelle Welt. Nun folgten auch Stück für Stück die Clients, so dass mittlerweile das gesamte Leitsystem für die Papiermaschinen in einer virtuellen Umgebung abgebildet ist. Eine für alles Die Features und Vorteile der PCS 7 sind vielfältig. So können die Anlagenbetreiber mit dem Control Performance Monitoring des Leitsystems bei einem Nachlassen der Leistungsfähigkeit einzelner Regelkreise gezielt und rechtzeitig Maßnahmen zur Optimierung und Instandhaltung einleiten. Bereits in der Standard-Baustein-Bibliothek der Simatic hinterlegt ist die Advanced Process Control (APC). Mit den gehobenen Regelverfahren wie Mehrgrößenregelung und Prädiktivregler bietet die Simatic wichtige Features zur Verbesserung der Anlagen-Effizienz sowie Produktqualität und trägt zur Anlagensicherheit und dem Schutz der Umwelt bei. Bildunterschriften Papiermaschine PM11 (Copyright Lichtmeister/ Laakirchen Papier AG) Papiermaschine PM10 (Copyright Laakirchen Papier AG) Firmengebäude Laakirchen Paper AG (Copyright Lichtmeister/ Laakirchen Papier AG)

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Ursula Lang | 2017-02-20
Siemens wird Portugals Häfen modernisieren
Seit 2001 haben Siemens-Lösungen für Hafenterminals dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß um 74.000 Tonnen zu senken Siemens-Technologie ermöglichte 8,7 Millionen Euro Einsparungen Siemens Portugal wurde von der Konzernzentrale als Engineering Hub für Frachtumschlagssysteme in Seehäfen ausgewählt Lissabon, Portugal. Mit Hilfe der portugiesischen Häfen hat das Land seine Exporte gesteigert. Durch

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Seit 2001 haben Siemens-Lösungen für Hafenterminals dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß um 74.000 Tonnen zu senken Siemens-Technologie ermöglichte 8,7 Millionen Euro Einsparungen Siemens Portugal wurde von der Konzernzentrale als Engineering Hub für Frachtumschlagssysteme in Seehäfen ausgewählt Lissabon, Portugal. Mit Hilfe der portugiesischen Häfen hat das Land seine Exporte gesteigert. Durch die großen Investitionen in die Modernisierung seiner Häfen steht das Land auf der internationalen Bühne ganz anders da. Dank der bewährten Effizienz, Produktivität und Nachhaltigkeit seiner Lösungen hat Siemens eine Schlüsselrolle in diesem Prozess gespielt. Im Inland haben Siemens-Lösungen für Hafenterminals dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß dieser Infrastrukturen um 74.000 Tonnen zu senken und rund 8,7 Millionen Euro seit 2001 einzusparen. Diese Projekte haben sowohl die Frachtumschlagskapazitäten gesteigert als auch die energiebezogene Leistung aller Hafeninfrastrukturen in Portugal verbessert. Die vollständige Pressinformation (portugiesisch) finden Siehier

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Ursula Lang | 2017-02-17
Lautlos in Venedig - Neues Touristenboot mit Elektroantrieb setzt Maßstäbe
Venedig/Italien. Die Stadt Venedig schlägt im öffentlichen Linienverkehr neue Wege ein: Zusammen mit dem Bootsbetreiber Alilaguna und dem Bootsbauer Cantieri Vizianello hat sich die Stadt bei den Antrieben für die kleinen Boote, die auf den schmalen Kanälen in und um Venedig fahren, zu einer neuen Antriebstechnik entschieden. Mit der „Scossa“,

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Venedig/Italien. Die Stadt Venedig schlägt im öffentlichen Linienverkehr neue Wege ein: Zusammen mit dem Bootsbetreiber Alilaguna und dem Bootsbauer Cantieri Vizianello hat sich die Stadt bei den Antrieben für die kleinen Boote, die auf den schmalen Kanälen in und um Venedig fahren, zu einer neuen Antriebstechnik entschieden. Mit der „Scossa“, einem elektrisch angetriebenen Boot für rund 40 Personen, setzt die Lagunenstadt auf eine nachhaltige Lösung zur Reduzierung von Lärm- und Schadstoffemissionen. Der Elektromotor der „Scossa“ stammt von Siemens. Weitere Boote mit gleicher Antriebsweise sind bereits in Planung. In Venedig sind Boote als Transportmittel so gängig wie in anderen Städten Autos. Auf den vielen kleinen und größeren Kanälen in der Lagunenstadt dienen sie sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch Touristen zur Beförderung. Mit dem Projekt „Scossa“ geht Venedig nun den Weg hin zu elektrisch angetriebenen Tourismus-Booten, um den Emissionsausstoß und die Lärmbelästigung auf den schmalen und von hohen Häusern gesäumten Wasserwegen zu reduzieren. Die Betreibergesellschaft Alilaguna und der Bootsbauer Cantieri Vizianello setzen dabei auf die Elektromotortechnik von Siemens, mit der das erste derart ausgestattete Boot, die „Scossa“, angetrieben wird. Keine Wellen schlagen Die hier verwendete Technologie setzt neue Maßstäbe für alle kleineren Wasserfahrzeuge. Sie ist seit vielen Jahren im Automobilbereich etabliert und wurde nun für den Einsatz in der marinen Umgebung angepasst. Der Elektromotor nutzt die Erfahrungen aus der Automobilbranche und wurde nun als Antriebsmotor für den Einsatz in Booten angepasst. Dabei wurden allerdings seine ursprünglichen geringen Abmessungen beibehalten und die vom öffentlichen Linienverkehr geforderten Aspekte einer umfänglichen Zuverlässigkeit mit einbezogen. Das modulare Antriebssystem Elfa von Siemens wurde auf die Anwendung Siship ecoprop zugeschnitten und in die neuesten LFMP-Batterien aus Valence integriert. Die Bordstromversorgung übernimmt ein Elfa 180-Kilowatt-Synchronmotor mit Permanentmagneterregung oder der Akku, der den Elfa 180-kW-Antriebsmotor über Elfa-Monofrequenzumrichter und Sinamics DCP Umrichter versorgt. Die Batterien sind unter den Sitzbänken im Schiffsinneren verstaut und liefern genügend Leistung für eine Tour auf dem Canale Grande durch das beliebte historische Zentrum Venedigs. Das Aufladen erfolgt dann mittels Generator während einer Fahrt auf den Wasserwegen, die weiter vom Zentrum entfernt sind. Dabei läuft das Boot nicht zu 100 Prozent elektrisch, sondern „dieselelektrisch“. In der offenen Lagune sind so mit dem Dieselantrieb, der die Batterien lädt, Geschwindigkeiten von bis zu 30 Kilometern pro Stunde, was etwa 16 Knoten entspricht, möglich. In den schmalen Kanälen der Altstadt fährt das Boot im Elektromodus lediglich fünf bis sieben Kilometer pro Stunde, also drei bis vier Knoten. Das Boot bewegt sich so absolut geräuschlos, emissionslos und mit geringer Wellenbewegung durch Venedig. „Es fühlt sich an wie Reisen auf einem Segelboot, jedoch ist das Projekt in erster Linie eine Geste der Verbundenheit gegenüber der Stadt, in der wir leben und arbeiten“, so Fabio Sacco, Präsident von Alilaguna. „Mit ‚Scossa’ präsentieren wir das erste Boot einer neuen Generation an Booten und wir stehen jetzt schon in den Startlöchern für die Realisierung eines Zweiten.“ Die „Scossa“ ist 15 Meter lang, gut drei Meter breit und bietet Platz für 40 Gäste. Auf einem guten Weg „Der Einsatz nachhaltiger Lösungen in der Schiffahrt ist bei Kreuzfahrtschiffen bereits weit verbreitet, während er bei kleineren Schiffen eher sporadisch ist. Es ist ein kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit der Stadt, an die wir fest glauben und die uns antreibt, diesen Weg mit dem Bau weiterer umweltfreundlicher Wasserfahrzeuge auch zukünftig zu beschreiten", erklärt Fabio Sacco. Und Giuliano Busetto, Leiter der Siemens Divisionen Digital Factory und Process Industries and Drives in Italien, ergänzt: „Mit dem Know-how und den Kompetenzen, die wir im Laufe der Jahre erworben haben, sind wir nicht nur in der Lage, eine technologisch hochmoderne, sondern auch eine sichere und zuverlässige Anwendung zu realisieren. Damit stellt Siemens Italien sowohl seine Engineering-Kompetenz unter Beweis, als auch seine Innovationsfähigkeit im Zusammenhang mit Umwelt und Nachhaltigkeit.“ Bildunterschriften Um die Geräusch- und Emissionsbelastung nachhaltig zu reduzieren, setzt man in Venedig künftig auf elektrisch angetriebene Touristenboote – den Anfang macht die mit Siemens-Elektromotoren ausgestattete „Scossa“. Ihr batteriegespeister Elektromotor ermöglicht es der „Scossa“, mit fünf bis sieben Kilometern pro Stunde Touristen völlig geräusch- und emissionslos auf dem Canale Grande durch die engen Wasserstraßen Venedigs zu fahren.

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Ursula Lang | 2017-02-16
Siemens und Partner treiben Digitalisierung der industriellen Produktion weiter voran
Förderprojekt „Road to Digital Production (R2D)“ zielt auf die Umsetzung des Smart Factory-Konzepts Durchführung im Rahmen des Förderprogrammes „Informations- und Kommunikationstechnik“ des Freistaates Bayern Projektumsetzung in Partnerschaft mit dem Fraunhofer-Institut IIS/SCS für Integrierte Schaltungen, die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS sowie den Unternehmen iTiZZiMO und KINEXON Mit dem

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Förderprojekt „Road to Digital Production (R2D)“ zielt auf die Umsetzung des Smart Factory-Konzepts Durchführung im Rahmen des Förderprogrammes „Informations- und Kommunikationstechnik“ des Freistaates Bayern Projektumsetzung in Partnerschaft mit dem Fraunhofer-Institut IIS/SCS für Integrierte Schaltungen, die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS sowie den Unternehmen iTiZZiMO und KINEXON Mit dem Ziel, verbesserte Technologien, Schnittstellen und Infrastrukturen für die Realisierung einer digitalen industriellen Produktion zu entwickeln, beteiligt sich Siemens mit drei Partnern am Förderprojekt „Road to Digital Production (R2D)“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Seit September 2016 arbeitet das interdisziplinäre Expertenteam daran, die Prozesslandschaft der industriellen Massenproduktion bis auf die Werkstattebene digital zu erfassen und zu integrieren. Im Rahmen der Initiative Bayern Digital des Bayerischen Wirtschaftsministeriums startete Siemens gemeinsam mit den Partnern Fraunhofer- IIS, Fraunhofer SCS, iTiZZiMO und KINEXON in das für 26 Monate angelegte Förderprojekt „Road to Digital Production (R2D)“. Erklärtes Ziel ist es, die Entwicklung von Produkten und Technologien zur Realisierung einer digitalen industriellen Produktion weiter voranzutreiben. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sollen zeigen, dass durch die Digitalisierung sowohl Effizienzsteigerungen als auch optimale Qualitätssicherung möglich sind. In diesem Sinne sollen sie dabei helfen, neue Technologien für „Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS)“ zu entwickeln sowie Grundsätze und Methoden bei der Fertigung und Montage eines Produktes mit der Losgröße 1 zu definieren. Es soll gezeigt werden, wie vertikale Digitalisierung unter Einbezug von Informationen aus den IT-Systemen für Auftragsabwicklung und Engineering erfolgreich umgesetzt und eine echtzeitfähige, papierlose und intelligente Fertigung realisiert werden kann. Die vollständige Pressinformation finden Sie hier

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Ursula Lang | 2017-02-15
Druckfrisch: Siemens MediaService Februar 2017 – Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Die Februar-Ausgabe des MediaService geht mit zwei Produktmeldungen sowie vier Anwendungsberichten aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld an den Start. So erweitert ein neues Line Module, das die Long Term Evolution (LTE) unterstützt, das Ruggedcom RX1500-Angebot. Zudem gibt es aus dem Bereich der Scalance-Netzwerkkomponenten einen neuen Direct Access Point für kabellose

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Die Februar-Ausgabe des MediaService geht mit zwei Produktmeldungen sowie vier Anwendungsberichten aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld an den Start. So erweitert ein neues Line Module, das die Long Term Evolution (LTE) unterstützt, das Ruggedcom RX1500-Angebot. Zudem gibt es aus dem Bereich der Scalance-Netzwerkkomponenten einen neuen Direct Access Point für kabellose Anwendungen mit hohen Bandbreiten. Auf der Anwendungsseite geht es um eine Tankanlage für Flugzeugenteisungsmittel. Für die vollautomatische Betankung der Enteisungsfahrzeuge kommt Siemens-Automatisierungs- und -RFID-Technik zum Einsatz. Steuerungs- und CAD-Technik von Siemens ermöglichen eine präzise Ersatzteilfertigung für Moto Guzzi-Motorräder und sichern so die Herstellung teilweise nicht mehr im Original verfügbarer Teile der Bikes. Um komplexe Steuerungstechnik geht es im 2,5 Kilometer langen, zweispurigen San Fedele-Tunnel. Hier setzt die Tunnelautomatisierung mit erhöhter Durchgängigkeit Maßstäbe – zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Siemens Product Lifecycle Software sorgt zu guter Letzt für nachhaltige Beleuchtung. Mit der Software Solid Edge spart das Unternehmen Zeit beim Entwurf individueller, kundenspezifischer Produkte und erhöht zudem die Fertigungsrate seiner widerstandsfähigen, hochschlagfesten Leuchten. Lesen Sie mehr unter: MediaService Februar 2017 MediaService MediaService Digithek

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Ursula Lang | 2017-02-14
Riesen auf Reisen - Größtes Transportflugzeug der Welt bringt Motoren für Erzmühlen nach Chile
Berlin, Leipzig/Chile. Wenn straffe Zeitpläne mit dem Transport von nicht alltäglicher Fracht zusammenkommen, sieht auch die Lösung nicht alltäglich aus. Im konkreten Fall beauftragte das chilenische Bergbauunternehmen Compañía Minera Doña Inés de Collahuasi SCM Siemens mit der Lieferung und Implementierung von Antriebssystemen für vier Erzmühlen im Norden Chiles. Um die

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Berlin, Leipzig/Chile. Wenn straffe Zeitpläne mit dem Transport von nicht alltäglicher Fracht zusammenkommen, sieht auch die Lösung nicht alltäglich aus. Im konkreten Fall beauftragte das chilenische Bergbauunternehmen Compañía Minera Doña Inés de Collahuasi SCM Siemens mit der Lieferung und Implementierung von Antriebssystemen für vier Erzmühlen im Norden Chiles. Um die gigantischen Motoren möglichst schnell vom Werk in Berlin nach Chile zu befördern, kam ein weiterer Riese zum Einsatz: die Antonov 225, das größte Transportflugzeug der Welt. Einer der größten Kupfererzbetriebe der Welt in Chile, neue Antriebssysteme für vier Erzmühlen, sehr kurze Projektzeiten, gigantische Motoren und ein langer Transportweg – das waren die Rahmenbedingungen und zugleich Herausforderungen beim Auftrag des chilenischen Bergbauunternehmens Compañía Minera Doña Inés de Collahuasi SCM mit Hauptsitz in Las Condes/Chile. Das Unternehmen beauftragte Siemens mit der Modernisierung der Antriebssysteme von vier Erzmühlen mit Doppelritzelantrieben (Dual Pinion Drives), die zu einer Kupfermine im Norden Chiles gehören: zwei 8 Megawatt SAG-Mühlen und zwei 9,7 Megawatt Kugelmühlen. Ein Gigant für Giganten Die Antriebslösungen umfassen neben sechs 4.000- und sechs 4.850-Kilowatt-Synchron-Motoren die dazugehörigen Flender-Kupplungen Zapex und zudem Umrichter Sinamics SL150 mit Thyristorsäulen samt Transformatoren. Um dem straffen Projektzeitplan, der insgesamt nur knapp neun Monate umfasste, gerecht zu werden, entschied man sich, für eine Expresslieferung per Luftfracht statt Transport über den Seeweg. So wurden die dringend für Produktionslinie zwei benötigten vier gigantischen Motoren vom Dynamowerk Berlin per Schwertransport zum Flughafen Leipzig gebracht. Dort übernahm die kostbaren Schwergewichte von je 42 Tonnen ein weiterer Riese: eine Maschine vom Typ Antonov 225, das größte Transportflugzeug der Welt mit einer Zuladung von 160 Tonnen. Trotz der beeindruckenden Ausmaße der vier Motoren war der 84 Meter lange Koloss problemlos in der Lage, die Fracht aufzunehmen und binnen kürzester Zeit nach Chile zu fliegen. Die restlichen Motoren treten ihre Reise nach Chile per Schiff an Schnelle Inbetriebnahme Da das neue System innerhalb von nur 13 Tagen und auf dem Fundament der auszutauschenden Motoren montiert werden kann, reduzieren sich die Stillstandzeiten der Mühlen enorm. Das einheitliche Systemdesign ermöglicht es den Betreibern nun, die Vorzüge regelbarer Antriebe auch bei Kugelmühlen zu nutzen. Die Direktumrichter und die neuen Automatisierungssysteme wurden in neuen, vorkonfektionierten E-Houses (Electrical Houses) installiert, die vollständig im Werk in Santiago/Chile entwickelt, gefertigt und vorgeprüft wurden. So konnten sie vor Ort direkt angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Großes Augenmerk wurde auf die elektrische und thermische Dimensionierung der Komponenten gelegt, da die Mine in über 4.200 Metern Höhe liegt. Bildunterschriften 85 Meter lang und mit 160 Tonnen Fracht beladbar –die Antonov 225 ist das größte Transportflugzeug der Welt und für den Transport der riesigen Mühlen-Antriebe von Siemens genau richtig. Im Bauch der Antonov haben die vier Motoren für die Erzmühlen in Chile genügend Platz. Per Schwertransport wurde diese aus dem Dynamowerk Berlin zum Flughafen Leipzig gebracht.

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Ursula Lang | 2017-02-13
Über 100 Jahre im Einsatz - Produktion in traditionsreichem Gipswerk mit Siemens-Hardware optimiert
Bex/Schweiz. Die Fixit AG gehört zur Fixit Gruppe und betreibt in der Alpenrepublik fünf Produktions-Standorte für gips- und zementhaltige Putze und Mörtelprodukte. Für die Fabrik in Bex stand eine Erneuerung der gesamten Steuerungs-, Befehls- und Leistungsregelung an, wofür Fixit auf Hardware-Komponenten von Siemens setzt. Die neue Lösung konnte ohne Produktionsstillstand

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Bex/Schweiz. Die Fixit AG gehört zur Fixit Gruppe und betreibt in der Alpenrepublik fünf Produktions-Standorte für gips- und zementhaltige Putze und Mörtelprodukte. Für die Fabrik in Bex stand eine Erneuerung der gesamten Steuerungs-, Befehls- und Leistungsregelung an, wofür Fixit auf Hardware-Komponenten von Siemens setzt. Die neue Lösung konnte ohne Produktionsstillstand implementiert werden und trägt dazu bei, die Fertigungszeit spürbar zu verkürzen. Bereits seit 1896 wird im Gipswerk der Fixit AG im schweizerischen Bex Gips gewonnen – zuletzt jede Woche rund 5.500 Tonnen. Das Unternehmen gehört zur Fixit Gruppe und betreibt neben dem Werk in Bex vier weitere Standorte in der Schweiz. Damit das traditionsreiche Gipswerk auch weiterhin rentabel läuft, stand im seit 1982 automatisierten Betrieb eine Renovierung an. Mit der Umsetzung wurde Bühler Entreprises Monthey SA beauftragt, die für die Ausstattung des Kontrollraumes auf Hardware-Komponenten von Siemens setzt. Zentrale Steuerungseinheit Eine der Herausforderungen des Projektes bestand darin, während der Implementierung der neuen Systemkomponenten die Lieferungen und Produktion nicht zu unterbrechen. Und das, obwohl die gesamte Steuerungs-, Befehls- und Leistungsregelung erneuert beziehungsweise ausgetauscht wurde. Dazu gehören die Verteilung der Niederspannung, Antriebskomponenten, Steuerelemente und Alarme sowie Programmierung der Automatisierung. Die zentrale Steuereinheit des Gipswerks besteht nun aus zweiSimatic S7-1500-Controllern: Simatic1515-2 PN für die Gipsbrennerei und Simatic 1516-3 PN/DP für den Mahlvorgang, die Trocknung und das Überbrennen. Bei beiden Steuerungen erfolgt die Stromzufuhr zuverlässig über die Laststromversorgungsmodule PM 190 W. Effizienter Fertigen Die Simatic Steuerungen erhalten Signale von den Bedienern und rund 450 Druck-, Temperatur-, Positionserfassungs-, Umdrehungskontroll-, Kontakt- und Pegel-Sensoren der Siemens Produktreihen Sitop PSE200U und Simatic ET 200SP für insgesamt 3000 Eingangssignale. Sie steuern mit einem kompletten Steuerungsmodul I/O Link rund hundert Sirus-Motorantriebe vom Typ von 1 bis 32 Ampère Drehstrom. Das Zeitmanagement, die Überprüfungen (Audits) und Aufzeichnungen werden von der Software Simatic WinCC V13 übernommen, die im TIA (Totally Integrated Automation) Portal engineert wird. „Durch die Wahl der neuen Technologien hat sich die Produktionszeit deutlich verkürzt“, freut sich Léonard Maret, Werkleiter der Fabrik. Bildunterschriften In der kreisförmigen Halle wird der Gips gelagert. Die gesamte Struktur dreht sich um die eigene Achse, was der Homogenisierung des Rohstoffes dient. Steuerung, von links nach rechts: Simatic S7-1500 als zentrale Steuerung, Beschickung (PS 60W 24/48/60V CC) sowie Eingangs- (DI 32x24VDC HF) und Ausgangsmodule (DQ 32x24VDC/0,5A ST) E/S, mit jeweils 16 Kanälen. Durch den Einsatz der Sirius Drehstrommotorstarter mit komplettem Steuerungsmodul I/O Link verringert sich der Verkabelungsaufwand spürbar. Rechts ist der jeweilige Schutzschalter zu sehen. Das Pult der Leitzentrale: oben die alte Gesamtüberblickstafel, die zu Schulungszwecken aufgehoben wird, und darunter das ergänzende neue digitale System.

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Ursula Lang | 2017-02-10
Alles im Blick - Ein Leitsystem für die Fernsteuerung von 50 Schleusen und Brücken
Tilburg/Niederlande. Um 50 Wasserbrücken und -schleusen bequem fernsteuern zu können, rief die niederländische Regierung das Projekt „Brugman“ ins Leben. In dessen Verlauf wurden vier alte Leitstellen zu einem einzigen neuen Toplevel-Visualisierungssystem zusammengefasst. Damit können Mitarbeiter jede Brücke oder Schleuse direkt und von jedem Arbeitsplatz aus ansteuern. Neben weiteren Komponenten wie

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Tilburg/Niederlande. Um 50 Wasserbrücken und -schleusen bequem fernsteuern zu können, rief die niederländische Regierung das Projekt „Brugman“ ins Leben. In dessen Verlauf wurden vier alte Leitstellen zu einem einzigen neuen Toplevel-Visualisierungssystem zusammengefasst. Damit können Mitarbeiter jede Brücke oder Schleuse direkt und von jedem Arbeitsplatz aus ansteuern. Neben weiteren Komponenten wie dem Scada System Simatic WinCC Open Architecture (WinCC OA) kommt als zentrale speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) die Simatic S7-416H von Siemens zum Einsatz. Obwohl die Niederlande flächenmäßig ein kleines Land ist, gibt es dort verhältnismäßig viele Brücken. Allein in Amsterdam knapp 1.300, was der Stadt Platz drei im Ranking unter den europäischen Städten mit den meisten Brücken einbringt. Im Rahmen des Projekts „Brugman“, bei dem es um die Fernsteuerung von 50 Wasserbrücken und-schleusen geht, ließ die niederländische Regierung nun vier alte Leitstellen in Tilburg, Helmond, Oosterhout und Schijndel durch ein einziges neues Toplevel-Visualisierungssystem ersetzen. Zentraler Bestandteil des umfangreichen Projekts ist das Supervisory Control and Data Acquisition (Scada)-System Simatic WinCC Open Architecture von Siemens. Vollständige Integration in die Automatisierung Neben der Automatisierung, für die zur Einbindung der Brücken und Schleusen die standardisierte Schnittstelle OPC UA (Open Plattform Communications Unified Architecture) verwendet wurde, kommen ein redundantes Scada System Simatic WinCC Open Architecture (WinCC OA) mit 18 Clients zum Einsatz. Das Scada System verarbeitet insgesamt 15.000 Prozessvariablen. Diverse Schnittstellen ermöglichen die Anbindung von Closed Circuit Television (CCTV)-Display-Wänden, CCTV-IP-Kameras und einem Audiosystem. Über ein in WinCC OA integriertes Kartenlesegerät auf jedem Client können sich die Benutzer über ihre Firmenkarte in das System einloggen und damit auch über Fernzugriff das Leitsystem bedienen. Die Scada-Benutzeroberfläche für jede einzelne ferngesteuerte Brücke oder Schleuse wird als Remote-Desktop-Sitzung angezeigt, welche auch lokal auf der Brücke läuft. Weiters sind zahlreiche Wartungsfunktionen integriert, die Checks im laufenden System, die Überwachung der Verbindungen, spannungsfreies Sicherheitsrouting, direkten Zugriff auf CCTV-Kameras und das Starten von Virtual Network Computing (VNC) zu jedem System beinhalten. Bequemes, sicheres Handling Durch die Integration aller Komponenten in ein Leitsystem kann das Bedienpersonal jede Brücke und Schleuse von jedem Arbeitsplatz aus direkt, flexibel und sicher steuern. In der Leitstelle stehen dazu acht Bildschirmarbeitsplätze zur Verfügung, von denen zeitgleich 16 Brücken beziehungsweise Schleusen (pro Arbeitsplatz zwei) bedient werden können. Bildunterschriften Die vier alten Leitstellen Tilburg, Helmond, Oosterhout und Schijndel wurden zu einem übergeordneten Toplevel-Visualisierungssystem zusammengefasst. Das ermöglicht die Fernsteuerung von 50 Wasserbrücken und Schleusen. Mittels Firmenkarte können die Mitarbeiter sich im Leitsystem einloggen und so von jedem Arbeitsplatz aus auf die Brücken- und Schleusensteuerung zugreifen. In der zentralen Leitstelle stehen acht Bildschirm-Arbeitsplätze bereit, von denen aus bis zu 16 Schleusen und Brücken gleichzeitig gesteuert werden können.

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Ursula Lang | 2017-02-08
Klinisch rein - Anlage zur Reinigung von Endoprothesen wird mit Simatic und TIA Portal automatisiert
Nauen. Die Gerätetechnik Brieselang GmbH (GTB) stellt physikalische und chemische Reinigungsanlagen her. Für eine Anlage zur Ultraschallreinigung von Prothesen setzt das Unternehmen auf die Siemens-Steuerung Simatic S7-1500, die dazugehörige Peripherie und Control-Panels sowie die Gesamtprojektierung im TIA Portal. Die Vorteile sind reduzierter Engineering-Aufwand, schnelle Fehlerlokalisierung und -behebung und Vermeidung von

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Nauen. Die Gerätetechnik Brieselang GmbH (GTB) stellt physikalische und chemische Reinigungsanlagen her. Für eine Anlage zur Ultraschallreinigung von Prothesen setzt das Unternehmen auf die Siemens-Steuerung Simatic S7-1500, die dazugehörige Peripherie und Control-Panels sowie die Gesamtprojektierung im TIA Portal. Die Vorteile sind reduzierter Engineering-Aufwand, schnelle Fehlerlokalisierung und -behebung und Vermeidung von Stillstandzeiten. Endoprothesen wie künstliche Hüft- oder Kniegelenke ermöglichen Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen nach der Implantation ein möglichst normales und schmerzfreies Leben. Die dauerhaft im Körper verbleibenden Implantate müssen vor der Sterilisation aufwendig gereinigt werden. Dafür entwickelt die Gerätetechnik Brieselang GmbH (GTB) aus Nauen hochmoderne Ultraschall-Reinigungsanlagen, die den anspruchsvollen Standards der Medizintechnik entsprechen. Das Unternehmen hat sich auf die Fertigung dieser und ähnlicher Reinigungsanlagen für Produkte aus den Bereichen Automobil, Optik, Halbleiter und Medizintechnik spezialisiert. Für die Endreinigung der Prothesen baute die GTB eine zweiteilige Anlage zur technischen Vorreinigung und validierbaren Feinreinigung, die von einer Simatic S7 von Siemens gesteuert und über das TIA Portal projektiert wird. 50 Programme für die perfekte Reinigung Beim Durchlaufen der 15 Prozessstationen – neun davon arbeiten mit Ultraschall – werden die Endoprothesen je nach Vorgabe in einer Taktzeit von zwei bis sieben Minuten gereinigt. Die Automatisierung der nur 30 Quadratmeter großen Anlage, die über eine integrierte Wasseraufbereitung, automatische Dosierung der Reinigungsmittel, Leitwertüberwachung und pneumatische Einzel-Oszillatoren zum Schwenken der Gestelle verfügt, erfolgt durch die Simatic S7-1500. Sie steuert bis zu 50 Reinigungsprogramme und 128 Parameter pro Gestell. Der Status eines laufenden Reinigungsprozesses wird auf den hochauflösenden Simatic Comfort Panels TP900 und TP1500 wiedergegeben, auf denen der Wartungsplan hinterlegt ist und über die durch die Profinet-Vernetzung aller Geräte auch der einfache Fernzugriff auf die Anlage möglich ist. Die Fernsteuerung der Bedienterminals ist über WinCC Sm@artServer möglich. Zudem erfolgen über die Panels die Mitarbeiteridentifikation mittels Barcodescanner und das Aufrufen des jeweils nötigen Reinigungsprogramms. Der Ablauf dieses Programms wird detailliert dokumentiert. Dazu sind die einzelnen Gestelle mit RFID-Chips versehen, wodurch eine Zuordnung zu Reinigungsstand und durchlaufenem Programm möglich ist. Fehlerfrei und leistungsstark An der Rückseite der Anlage sind drei dezentrale Schaltkästen montiert, in denen die modulare Peripherie Simatic ET 200SP untergebracht ist. Tritt ein Problem auf, versorgt das Peripheriesystem den Servicetechniker mit den nötigen Diagnose-Funktionen. Außerdem erfasst die ET 200SP steuerungsrelevante Sensordaten und steuert Aktoren an. Ein- und ausgehende Daten erfasst das Profinet Interfacemodul im Millisekunden-Takt. Einen großen Vorteil liefert die kompakte Bauweise der Peripherie, durch die Sensoren auch bei 8-kanaligen Eingangsmodulen direkt in 3-Leitertechnik aufgelegt werden können, was zusätzliche externe Reihenklemmen spart und damit neben den Kosten auch potenzielle Fehlerquellen durch Verringerung der Klemmstellen reduziert. Für das Engineering setzt GTB auf das TIA Portal, über das viele Programmbausteine der bisher eingesetzten Simatic S7-315 in die neue CPU migriert werden konnten. „Die für die Programmierung der gesamten Anlage erforderliche Zeit ließ sich mit der unterstützenden Funktionen im TIA-Portal um 30 Prozent schneller durchführen als dies bei vergleichbaren Projekten mit S7-300 bisher möglich war“, resümiert der zuständige Softwareentwickler Klaus Hoffmann den Projektablauf. Bildunterschriften Die Ultraschall-Reinigungsanlage für Endoprothesen besteht aus der technischen Vorreinigung und validierbarer Feinreinigung. Die insgesamt 15 Prozessstationen gewährleisten eine in der Medizintechnik geforderte hohe Reinigungsgüte. Das Herzstück der Reinigungsanlage, eine Simatic S7-1515 CPU. Durch die Migrationsunterstützung und den Funktionsumfang des TIA-Portals konnte die Projektlaufzeit für die Programmerstellung um 30 Prozent gesenkt werden. Auf der Rückseite der Anlage sind die dezentral verteilten Schaltkästen mit den Simatic ET 200SP Peripheriestationen untergebracht. Durch den direkten Dreileiteranschluss von Sensoren an den 8-kanaligen Eingangsmodulen werden die Anzahl der Klemmstellen und damit potenzielle Fehlerquellen reduziert. Über den WinCC Sm@rtServer lässt sich die Anlage für Servicezwecke auch Remote bedienen. Damit können Fehlerquellen schnell lokalisiert und Maschinenstillstandszeiten minimiert werden.

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Ursula Lang | 2017-02-06
Präzise Positionierung - Digitaldruckmaschinenentwicklung mit Siemens Know-how
Fribourg/Schweiz. Die Polytype SA ist spezialisiert auf die Herstellung von industriellen Druckpressen für Kunststoffträger. Im Schweizerischen Fribourg entwickelte und baute das Unternehmen die Digitaldruckmaschine Digiround für das Bedrucken von Trinkbechern. Für die Simulation der Maschinenmodelle sowie für Steuerung und Antrieb der Maschinenachsen setzt Polytype SA auf Know-how und Technik von

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Fribourg/Schweiz. Die Polytype SA ist spezialisiert auf die Herstellung von industriellen Druckpressen für Kunststoffträger. Im Schweizerischen Fribourg entwickelte und baute das Unternehmen die Digitaldruckmaschine Digiround für das Bedrucken von Trinkbechern. Für die Simulation der Maschinenmodelle sowie für Steuerung und Antrieb der Maschinenachsen setzt Polytype SA auf Know-how und Technik von Siemens. Damit ist ein hochbrillantes und präzises Druckergebnis möglich. Bei Events jeder Art nutzen Firmen gerne die Möglichkeit, sich mit ihrem Logo oder einem Werbespruch auf den Trinkbechern zu positionieren. Bedruckt werden können die Becher mit Digitaldruckmaschinen der Firma Polytype SA, die zur Holding Wifag-Polytype gehört. Das in Fribourg in der Schweiz ansässige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Fertigung industrieller Druckpressen für Kunststoffträger spezialisiert und kürzlich ein neues Modell auf den Markt gebracht: Die Digitaldruckmaschine Digiround, die je nach Farbenanzahl, Umfang und Höhe des Substrates pro Minute bis zu 250 Becher bedrucken kann. Dabei kann das Druckmotiv bei laufender Produktion geändert und das Becherformat in 30 Minuten angepasst werden. Sowohl während der Entwicklung – besonders im Bereich der Simulation –, als auch für Antrieb und Steuerung kamen Know-how und Komponenten von Siemens zum Einsatz. Dynamiksimulation mit finiten Elementen Nach der Maschinenmodellierung in 3D baute Polytype SA nicht wie sonst üblich einen Prototyp, sondern bat den Mechatronik-Support von Siemens um Hilfe für eine Simulation der Produktionsdynamik. Basierend darauf konnte Siemens Parameter wie die einwirkenden Belastungen, Drehmomente, Beschleunigungen und Kräfte sowie die Deformationen an den Maschinenstrukturen ermitteln. Letztere mussten dynamisch angelegt werden, um die Positioniergenauigkeit des Tintenstrahls mikrometergenau berechnen zu können. Erst nach erfolgreicher Simulation wurde ein Prototyp gebaut, der die Vorgaben von Polytype auf Anhieb erfüllte, wodurch zeit- und kostenintensive Nachbesserungen vermieden werden konnten. Reibungsloses Zusammenspiel Bei der Digiround dreht ein direkt eingebauter 1FW6-Einbau-Torquemotor mit einem Speziallager von 580 Millimetern Durchmesser und einem hochauflösenden, induktiven Messsystem für die Positionierung, den horizontalen Drehtisch schrittweise in 18 Positionen. Dazu gehören die Bechervorbehandlung mit einer Flamme zur Verbesserung der Oberflächenspannung, das optionale Auftragen einer weißen Grundschicht und die Farbstationen. Davon hat Polytype zwei vorgesehen, eine für die obere und eine für die untere Hälfte des Bechers, da eine Druckkopflänge höchstens eine halbe Becherlänge abdeckt. Die Positionierung der Drehspindel ist dabei so präzise, dass die Übergangsstelle mit bloßem Auge nicht erkennbar ist. Nach dem Bedrucken wird der Becher in einem UV-Ofen mit Servo-Schutzklappen getrocknet und nach der Qualitätsprüfung ausgeschoben. Neben dem 1FW6-Einbau-Torquemotor sind weitere 18 separat gesteuerte 1FK7-Servomotoren verbaut, die die Becher-Trägerspindeln unter den Druckköpfen, den LED- oder den UV-Lampen drehen. Sämtliche Maschinenachsen werden durch das modulare Umrichtersystem Sinamics S120 angesteuert, das die Bewegungskoordination vom Motion Control System Simotion D-445-2 übernimmt. Die Bremsenergien aus dem Start-Stop-Betrieb der Drehachsen werden mittels Active-Line-Module (ALM) ins Netz zurückgespeist und Netzoberwellen durch ein Active-Interface-Module (AIM) minimal gehalten. Die Kommunikation zwischen Motion Control, Umrichtersystem und den 450 I/O’s geschieht über Profinet. Klare Entscheidung Den Grund, warum Polytype bei der Entwicklung und dem Bau der Digiround auf Siemens setzt, fasst Eric Charlot, Leiter Automation bei Polytype, kurz zusammen: „Polytype hat schon immer mit Siemens-Produkten gearbeitet. Vor einigen Jahren verglichen wir sämtliche Systeme verschiedener Hersteller, und Simotion war für uns die beste Lösung.“ Neben der effizienten simulationsbasierten Entwicklung des Prototyps, ließen sich nur mit Siemens die Anforderungen an höchste Achsdynamik sowie mikrometergenauer Positionierung von Drehtisch und -spindel vereinen. Bildunterschriften Alle Maschinenachsen der Digitaldruckmaschine Digiround werden durch das modulare Umrichtersystem Sinamics S120 geregelt. Die 18 Positionen des Drehtisches werden schrittweise mit dem direkt angebauten Torquemotor angefahren.

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Ursula Lang | 2017-02-03
Zielsicher investieren - Batteriehersteller setzt bei Wachstumsstrategie auf Siemens PLM Software
Linz an der Donau, Österreich. Die Banner GmbH zählt zu Europas führenden und größten Herstellern von Starterbatterien in der Automobilindustrie. Aufgrund steigender Nachfrage entschloss sich das Unternehmen, seine Produktionsanlagen zu vergrößern. Um für die Maßnahmen und die dazugehörigen Investitionen eine solide Entscheidungsgrundlage zu haben, entschied sich das Unternehmen, mit Plant

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Linz an der Donau, Österreich. Die Banner GmbH zählt zu Europas führenden und größten Herstellern von Starterbatterien in der Automobilindustrie. Aufgrund steigender Nachfrage entschloss sich das Unternehmen, seine Produktionsanlagen zu vergrößern. Um für die Maßnahmen und die dazugehörigen Investitionen eine solide Entscheidungsgrundlage zu haben, entschied sich das Unternehmen, mit Plant Simulation aus dem Tecnomatix-Portfolio von Siemens PLM Software die Produktionsanlagen in einem digitalen Zwilling virtuell abzubilden und so sämtliche mögliche Szenarien hinsichtlich Anbau und Erweiterung durchzuspielen. Die 1937 gegründete Banner GmbH (Banner) mit Sitz in Linz an der Donau ist europaweit führend in der Herstellung von Energiespeichersystemen auf Blei-/Säure-Basis und produziert jährlich rund 4,1 Millionen Starterbatterien für den weltweiten Automobilindustrie-Markt. Als eines der ersten Unternehmen produzierte Banner in den sechziger Jahren Trockenbatterien und startete 1980 die Produktion wartungsfreier Akkus. Sein aktuelles Wachstum verdankt Banner in erster Linie der regen Nachfrage nach seinen EFB-Modellen (Enhanced Flooded Batteries) für Fahrzeuge mit Start-Stop-Automatik. Um dieses fortsetzen und die hohe Produktqualität sichern zu können, setzt Banner auf Softwarelösungen von Siemens PLM Software. Simulation für solide Planung und Wachstum Aufgrund der hohen Nachfrage vergrößerte Banner kontinuierlich seine Produktionsanlagen. Um eine gleichbleibende hohe Qualität seiner Produkte bieten zu können, fertigt Banner nahezu alle Komponenten für die Herstellung der fertigen Batterien im eigenen Haus – und das, obwohl der Produktionsprozess der einzelnen Komponenten sehr heterogen ist. „Das stellt uns vor bedeutende Herausforderungen, besonders im Blick auf Intralogistik-Problemstellungen wie die Belegungsplanung der Reifekammern“, erklärt Franz Dorninger, Technischer Leiter bei Banner. In diesen Reifekammern reifen mit Paste gefüllte Bleioxyd-Gitter zwei bis fünf Tage lang zur Optimierung der Stromaufnahme und Speicherkapazität. Eine Lösung für die Verbesserung des internen Materialflusses konnte mit Plant Simulation aus dem Tecnomatix-Portfolio von Siemens PLM Software gefunden werden. Dazu untersuchten Banner-Produktionsingenieure Mitte 2015 unter Verwendung einer Probe-Lizenz von Plant Simulation die Auswirkungen einer Reduktion der Zahl von Montagelinien. „Das Modellieren des fiktiven Übungsszenarios war erstaunlich einfach“, sagt Clemens Weiß, Projektleiter bei Banner. „Die Simulationsergebnisse überzeugten unsere Geschäftsleitung von den Vorteilen einer simulations-basierten Entscheidungsfindung.“ Wenige Wochen später begann Clemens Weiß, ein Praxis-Szenario zu simulieren. „Erfahrene Arbeiter hatten darauf hingewiesen, dass mit den bestehenden Reifekammern kein weiteres Wachstum möglich sein würde“, so Weiß. Der Anbau weiterer voluminöser Einrichtungen hätte jedoch den ohnehin schon spürbaren Platzmangel noch verschärft. Daher erzeugte Weiß mit Plant Simulation ein Funktionsmodell des betreffenden Anlagenteils, in dem mittels bestehender Module das logische und zeitliche Verhalten der Anlage abgebildet werden konnte. Dieses Funktionsmodell enthält neben konfigurierbaren Modellen der 25 verschiedenen Reifekammern auch drei vorgelagerte Pastierlinien. Ein Entscheidungsbaum ermöglicht die Auswahl unterschiedlicher Losgrößen-Strategien. „Ich nutzte vorgefertigte Module für die Anlagensimulation. Sie enthielten sämtliche grundlegenden Funktionalitäten der im digitalen Zwilling enthaltenen Produktionsanlage“, sagt Weiß. „Mit der in diesem Tool enthaltenen Simulations- Programmiersprache SimTalk war es einfach, spezifische Funktionen hinzuzufügen und die Varianten des Entscheidungsbaums zu programmieren.“ Die Simulation bestätigte die Notwendigkeit, zwei weitere Kammern anzuschaffen. Gut aufgestellt für die Zukunft „Aufgrund des Erfolges dieses ersten Projektes beschlossen wir, in Zukunft sämtliche Investitionsentscheidungen abzusichern, indem wir zuerst anhand des digitalen Zwillings in der virtuellen Welt der Anlagensimulation deren Auswirkungen untersuchen“, resümiert Christian Ott, Leiter für Information und Organisation bei Banner. Ziel ist es, mit Plant Simulation ein digitales Abbild aller Produktionsanlagen und des Materialflusses zu erzeugen, wodurch Banner in der Lage sein wird, vor dem Investieren in neue Anlagen und dem Durchführen von Änderungen verschiedene Szenarios zu simulieren, ohne die Produktion zu stören. Bildunterschriften Banner erzeugt beinahe alle benötigten Teile für die Batterieherstellung im Haus und sichert so die Qualität seiner Produkte. Durch die Simulation möglicher Anlagen-Erweiterungen anhand des digitalen Zwillings kann Banner das Für und Wider für Investitionen und Anbauten genau abwägen und verschiedene Szenarien simulieren, ohne die Produktion zu stören. Zur Optimierung von Stromaufnahme und Speicherkapazität verbringen die pastierten Bleioxyd-Gitter zwei bis fünf Tage in Reifekammern – in Sachen Planung eine logistische Herausforderung.

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Ursula Lang | 2017-02-01
Auf Herz und Nieren - Maschinenfunktionsprüfung erleichtert Endmontage und Inbetriebnahme
Hettingen. Die Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG in Hettingen gehört zu den führenden Unternehmen in der Werkzeugmaschinenherstellung. Um beim Kunden eine problemlose Inbetriebnahme der Maschinen, die meist erst am Einsatzort montiert werden, sicherzustellen, setzt die Firma in der laufenden Produktion auf umfassende Funktionsprüfungen mit Simulatoren. Dazu sind viele Trumpf

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Hettingen. Die Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG in Hettingen gehört zu den führenden Unternehmen in der Werkzeugmaschinenherstellung. Um beim Kunden eine problemlose Inbetriebnahme der Maschinen, die meist erst am Einsatzort montiert werden, sicherzustellen, setzt die Firma in der laufenden Produktion auf umfassende Funktionsprüfungen mit Simulatoren. Dazu sind viele Trumpf Maschinen mit dem AS-Interface (AS-i Actuator-Sensor-Interface) von Siemens ausgestattet, die in einen Systemaufbau auf Basis der dezentralen Peripherie Simatic ET 200SP integriert sind. Mit dieser Lösung lässt sich der personelle und zeitliche Aufwand für die Einzelfunktionsprüfungen und schließlich bei der Endmontage deutlich reduzieren. Die Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG (Trumpf) mit Stammsitz in Ditzingen ist ein international führendes Unternehmen beim Bau von Werkzeugmaschinen, die unter anderem im Werk in Hettingen produziert werden. Hier ist man spezialisiert auf Blechbearbeitungsmaschinen, sogenannte TruPunch-Systeme, die es beim Stanzen auf bis zu 1.600 Hübe pro Minute und beim Signieren auf maximal 3.000 Hübe pro Minute bringen. Um sicherzustellen, dass es bei der Endmontage und Inbetriebnahme bei den Kunden, die weltweit von Trumpf beliefert werden, nicht zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommt, führt Trumpf noch während der Produktion eine ausgiebige Funktionsprüfung mittels Simulatoren durch. Zu diesem Zweck sind alle die TruPunch Maschinen von Trumpf mit dem AS-Interface (AS-i Actuator-Sensor-Interface) von Siemens sowohl für Standard- als auch für fehlersichere Systeme ausgestattet. Intelligentes Gesamtsystem Ziel war es, eine kostengünstige Lösung für Prüfeinrichtungen zu entwickeln. „In diesem Fall bot sich die Möglichkeit, unsere gut ausgestattete Lehrwerkstatt und die bestens ausgebildeten Mechatroniker beziehungsweise Industriemechaniker mit einzubinden und so die Kostenkalkulation der Simulatoren noch interessanter zu machen“, erklärt Jürgen Herter, Leiter Ausbildung bei Trumpf in Hettingen. Ein Ansatz, für den sich das AS-Interface sehr gut eignet. Das Bussystem vereint Eigenschaften wie einfacher Umgang auf der unteren Feldebene, Flexibilität, Robustheit, geringer Verdrahtungsaufwand sowie Daten- und Stromübertragung mit nur einem Kabel (Power-over-Ethernet). Die Simulatoren prüfen und dokumentieren dann, dass alle AS-i Slaves korrekt verkabelt sind und fehlerfrei arbeiten. Die Basis dieser Steuerungs- und Automatisierungslösung ist die dezentrale Peripherie Simatic ET 200SP, die mit einer intelligenten Kopfbaugruppe inklusive fehlersicherer CPU (Central Processing Unit) 151xSP F, dem sogenannten Distributed Controller, ausgestattet ist. Programmierung, Parametrierung, Visualisierung und Diagnose der Steuerungsgruppe, zu der auch die Module CM AS-i Master ST für Standardsignale und F-CM AS-i Safety ST für sicherheitsgerichtete Signale gehören, erfolgen im Engineering Framework TIA (Totally Intergrated Automation) Portal. Eine solche Station als Distributed Controller mit CPU-Kopfbaugruppe verarbeitet die Daten des AS-i Masters autark, so dass eine intelligente AS-i Master-Station entsteht, die bei Bedarf beispielsweise mit einer übergeordneten SPS (Speicherprogrammierbaren Steuerung) oder Sinumerik vernetzt werden kann. Präzise Simulation und Diagnose Durch dieses System in den Testanlagen können die Konfiguration der Ein- und Ausgänge genau simuliert und durch Einzelfunktionstests die Funktionsfähigkeit der Subsysteme getestet werden. Die einzelnen Auswahlmöglichkeiten für die zu testenden Komponenten sowie die Testergebnisse werden dem Bediener am Simatic HMI (Human Mashine Interface) Comfort Panel KTP 400 angezeigt. Die menügeführte Signalprüfung erstreckt sich in der jeweiligen Anwendung von der Auswahl des Maschinenmoduls über die Maschine bis zum gewünschten Prüfablauf. Außerdem unterstützen Hilfstexte die Mitarbeiter beim Beheben von Funktions- und Montagefehlern. Auch werden Diagnoseinformationen, die über die Webserver-Funktionalität der Simatic mittels PC-Bildschirm oder Smartphone abgerufen werden können, auf dem HMI grafisch abgebildet. Schneller, effizienter, einfacher Ein wichtiges Kriterium für die Anwender der neuen Simulatoren waren die flexible Anpassung der Prüfroutinen an die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten sowie die Möglichkeit, einfach per Knopfdruck die zu prüfenden Maschinenbaugruppen auszuwählen. Zudem erleichtert das AS-i-Optionenhandling die flexible Programmierung für unterschiedliche Maschinen, indem sich durch Anklicken in der Konfigurationsmaske einzelne Module zu- beziehungsweise abschalten lassen. Somit ist mit Unterstützung der Simulatoren nun statt der früher notwendigen zwei Mitarbeiter pro Prüfzyklus eine Person allein in der Lage, vollständige Prüfungen der unterschiedlichen Gerätebaugruppen von TruPunch-Blechbearbeitungsmaschinen durchzuführen. „Weil der Umgang mit AS Interface so einfach, effizient und zuverlässig ist, wollen wir weitere Prüfanlagen auf Basis der Simatic ET 200SP mit AS-i Mastern entwickeln“, fasst Jürgen Herter zusammen. Bildunterschriften Die Blechbearbeitungsmaschinen der Firma Trumpf leisten beim Stanzen bis zu 1.600 Hübe pro Minute und bis zu 3.000 Hübe pro Minute beim Signieren. Der modulare AS-i Master basiert auf dem dezentralen Peripheriesystem Simatic ET 200SP von Siemens. Durch den Distributed Controller entsteht eine intelligente Einheit, die sogar für die Sicherheitstechnik eingesetzt werden kann. Die Simulatoren zum Prüfen einzelner Maschinenbaugruppen setzen wie die Maschinen selbst AS Interface ein, was die Prüffunktionen deutlich vereinfacht. Die Verkabelung lässt sich schnell mithilfe der K45- und K60-Kompaktmodule von Siemens durchführen. Durch die Programmierung und Visualisierung im TIA Portal lässt sich über das KTP 400-Farbdisplay eine einfache Maschinenbedienung einrichten, die menügeleitet durch die unterschiedlichen Prüfabläufe führt.

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Ursula Lang | 2017-01-30
Durchgängige Systemtechnik - Technologie-Center zeigt Maschinen mit Schalttechnik von Siemens
Göppingen. Sandvik TPS Composite Solutions ist weltweit führend in der Herstellung von Doppelbandpressen und Präzisionssteuersystemen. Im Technologie-Center in Göppingen können Kunden die Anlagen vor Auftragsvergabe testen. Um den Anforderungen der Kunden in Sachen Flexibilität, Energieeffizienz und Individualität gerecht zu werden, setzt Sandvik bei der neu entwickelten Thermopress-Doppelbandanlage auf durchgängige Systemtechnik

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Göppingen. Sandvik TPS Composite Solutions ist weltweit führend in der Herstellung von Doppelbandpressen und Präzisionssteuersystemen. Im Technologie-Center in Göppingen können Kunden die Anlagen vor Auftragsvergabe testen. Um den Anforderungen der Kunden in Sachen Flexibilität, Energieeffizienz und Individualität gerecht zu werden, setzt Sandvik bei der neu entwickelten Thermopress-Doppelbandanlage auf durchgängige Systemtechnik von Siemens. Sandvik TPS Composite Solutions (Sandvik) gehört zur schwedischen Sandvik-Gruppe und entwickelt und baut in Göppingen bei Stuttgart für den Weltmarkt Maschinen und Anlagen für die Herstellung von Platten und Böden. Seit 2016 können Kunden im dortigen Technologie-Center die Anlagen bereits vor Auftragserteilung testen – darunter auch die Ende 2015 in Betrieb genommene neue Thermopress-Doppelbandanlage, deren Komponenten vom Motorstarter bis zur Anlagensteuerung allesamt von Siemens stammen. Klein, aber oho Im Technologie-Center „zeigen wir unseren Kunden unter realen Bedingungen, was möglich ist und können mit ihnen zusammen die optimale Anlage für die spätere Massenproduktion entwerfen“, so Bernhard Voith, Leiter des Technologie-Centers. Aber auch für sich selbst ist Sandvik immer auf der Suche nach optimal abgestimmten Lösungen. Eine davon ist Totally Integrated Automation (TIA) von Siemens. So verwendet Sandvik für die Pumpen- und Lüfterantriebe in der Doppelbandpresse etwa zwei Dutzend Kompaktabzweige Sirius 3RA6. Wegen des weiten Einstellbereiches für Strom können mit nur fünf Varianten Motoren bis 32 Ampere Motor-Bemessungsstrom gestartet werden. Die kompakte Bauweise von lediglich 45 Millimeter spart Platz im Schaltschrank und auch bei der Verdrahtung sind die Kompaktabzweige in der Ausführung mit Federklemmtechnik eine große Arbeitserleichterung. „Dadurch können wir auf die Montage von Aderendhülsen verzichten und das Nachziehen von Verbindungen, wie es bei der Schraubtechnik gefordert ist, wird damit überflüssig – beides spart Zeit und erhöht die Qualität“, erklärt Ralph Baudisch aus der Elektroabteilung bei Sandvik. An der Gerätefront des Sirius 3RA6 ist eine Anzeige angebracht, die Auskunft über die Lebensdauer der Hauptkontakte gibt, was zusammen mit der separaten Erfassung einer möglichen Überlast- oder Kurzschlussauslösung aus Servicegesichtspunkten ein wichtiger Aspekt ist. Die Signalverarbeitung der Motorstarter in der Thermopress-Doppelbandanlage erfolgt mittels dezentraler Peripherie Simatic ET 200SP. Von dort werden die Signale per Profinet oder Profisafe zum Leitsystem Simatic S7-1500 weitergeleitet. Mit der Option, Standardmodule und fehlersichere Module beliebig zu kombinieren, lässt sich auch die Sicherheitstechnik einfach in die Anlage integrieren. Leistungsstark und durchgängig Durch den übersichtlichen Anlagenaufbau kann die Signalübermittlung mittels IO-Link mit nur drei Standardleitungen erfolgen. Bis zu vier Wende- und Direktstarter können miteinander und über eine standardisierte IO-Link-Verbindung mit der Simatic ET 200SP verbunden werden. Die vier Ports des IO-Link-Masters bieten Kapazitäten für bis zu 16 Abzweige, wodurch sich die Dichte an Diagnoseinformationen – Details wie Kurzschluss und Lebensdauerende statt nur Sammelstörmeldung – erhöht. Die Nutzung dieser Diagnosemöglichkeiten ist über den entsprechenden Baustein im Engineering Framework TIA Portal ohne zusätzlichen Programmieraufwand schnell und einfach möglich. „Diese leistungsfähige Software vereinfacht viele Engineering-Prozesse und untermauert die Systemdurchgängigkeit auf der Hardwareseite. Von beidem profitieren unsere Kunden weltweit“, fasst Frank Hoffmeyer, Sandvik, zusammen. Solides Energiemanagement Vor dem Hintergrund gesetzlicher Energierichtlinien und ISO-Normen zum Energiemanagement wächst der Druck zur systematischen Energieverbrauchserfassung für Hersteller und Anwender gleichermaßen. Die Siemens-Lösungen dafür sind die Überwachungsrelais Sirius 3RR2, die zwischen Kompaktabzweig und Motor geschaltet werden, und das Modul Energy Meter für die Simatic ET 200SP, das die Spannung direkt misst. Mit den verbauten Komponenten und deren Engineering im TIA Portal, was eine vollständige Systemdurchgängigkeit ermöglicht, ist Sandvik in der Lage, wirtschaftliche, wettbewerbsfähige und hochverfügbare Anlagen zu bauen. Bildunterschriften Im hauseigenen Technologie-Center zeigt Sandvik TPS in Göppingen eine neue Thermopress-Doppelbandanlage, die technisch und wirtschaftlich eine Reihe von Vorteilen aufweist. Durch den weiten Einstellbereich der Kompaktabzweige Sirius 3RA6 von Siemens hat eine einzige Variante in der Doppelbandpresse ausgereicht. Die Kompaktabzweige wurden über Federzug-Klemmtechnik einfach und sicher mit der dezentralen Peripherie ET 200SP von Siemens verbunden und so per Profinet an die Steuerung angebunden.

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Ursula Lang | 2017-01-27
Bahnbewegende Innovationen - Österreichischer Seilbahnhersteller mit PLM Software Weltmarktführer
Wolfurt/Österreich. Die familiengeführte Doppelmayr/Garaventa Gruppe aus Österreich ist Weltmarktführer in der Entwicklung und beim Bau von Seilbahnsystemen. Um seine führende Marktposition zu sichern, setzt das Unternehmen stets auf die aktuellsten Standards und ein hohes Maß an Innovationskraft. Allein 200 Innovationen sind in der neuen Generation von kuppelbaren Einseilumlaufbahnen – der

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Wolfurt/Österreich. Die familiengeführte Doppelmayr/Garaventa Gruppe aus Österreich ist Weltmarktführer in der Entwicklung und beim Bau von Seilbahnsystemen. Um seine führende Marktposition zu sichern, setzt das Unternehmen stets auf die aktuellsten Standards und ein hohes Maß an Innovationskraft. Allein 200 Innovationen sind in der neuen Generation von kuppelbaren Einseilumlaufbahnen – der D-Line Kabinenbahn – implementiert. Möglich wurde das durch eine standortübergreifende Zusammenarbeit der Ingenieure, die dazu auf Softwarelösungen von Siemens PLM Software zurückgreifen. Gut präparierte, schneereiche Pisten und sonniges Wetter – beste Voraussetzungen, um Ski oder Snowboard anzuschnallen und den Tag in einem der zahlreichen Skigebiete dieser Welt zu verbringen. Für einen unbeschwerten Skigenuß sind die Skigebiete mit Schleppliften und Seilbahnen ausgestattet – viele davon stammen von der Doppelmayr/Garaventa Gruppe (Doppelmayr), die 1892 gegründet wurde und noch heute familiengeführt ist. Der in Österreich ansässige Weltmarktführer für Entwicklung und Bau von Seilbahnsystemen hat neben Sesselliften und Kabinenbahnen auch automatische Bahnsysteme, wie sie an Flughäfen die Reisenden nutzen, und Materialseilbahnen für die Intralogistik im Portfolio. Bei der Entwicklung der komplexen Systeme setzt das Unternehmen auf NX und Teamcenter von Siemens PLM Software. Weltweiter Erfolg durch Teamcenter und NX Das am weitesten verbreitete Produkt von Doppelmayr ist die Einseilumlaufbahn mit kuppelbaren Kabinen oder Sesselgehängen. Vor gut fünf Jahren begann Doppelmayr hier mit der Entwicklung einer völlig neuen Generation – der D-Line Kabinenbahn. Die erste ihrer Art nahm schließlich im Dezember 2015 in Hochgurgl/Österreich ihren Betrieb auf. „Unsere Entwickler haben mehr als 200 Innovationen implementiert, davon sind 31 brandneue wesentliche Konstruktionsmerkmale“, sagt Christoph Hinteregger, technischer Leiter bei Doppelmayr. Und Dirk Czerwinski, Prozesskoordinator Technik bei Doppelmayr, ergänzt: „Das Schaffen von Produkten ist meist eine gemeinsame Anstrengung von Entwicklungsingenieuren an unseren verschiedenen Standorten. In diesem Projekt nutzten wir NX und Teamcenter von Siemens PLM Software umfassender als je zuvor.“ Das bedeutet, dass für alle mechanischen Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten die Softwaretools von Siemens PLM Software verwendet wurden, was die Produktivität spürbar gesteigert hat. Für die Zusammenarbeit, die Entwicklungsworkflows inklusive Freigabeprozesse und Dokumentation sowie das Abspeichern der prozessbezogenen Daten nutzten die Konstrukteure die standortübergreifende Installation von Teamcenter. Die Verwendung von NX in dieser Umgebung sorgte für eine gemeinsame Wissensbasis und die Prozesssicherheit. Die Synchronous-Technologie erleichterte den Entwicklern gerade beim CAD-Daten-Import das Arbeiten. Und der Softwareeinsatz, der sich seit dem Jahr 2005, in dem das Unternehmen über 10 NX-Softwarelizenzen verfügte, im Jahr 2016 auf 200 Lizenzen gesteigert hat, hat sich gelohnt: „Bei mehr als drei Millionen aktiven Teilen im ERP-System ist die Datenintegrität essentiell“, merkt Czerwinski an. „Anpassungsfreie Installationen aller Softwareprodukte einschließlich NX und Teamcenter sind die Grundlage zum Ausbau unserer Innovationsfähigkeit.“ Bildunterschriften Sogenannte Einseilumlaufbahnen mit kuppelbaren Kabinen sind eines der Spezialgebiete der Doppelmayr/Garaventa Gruppe mit Hauptsitz in Österreich. Die neue Generation der Einseilumlaufbahnen – die D-Line Kabinenbahn – beinhaltet mehr als 200 Innovationen, wovon 31 neue und wesentliche Konstruktionsmerkmale sind. Bei der Entwicklung kamen NX und Teamcenter vom PLM Spezialisten Siemens PLM Software zum Einsatz.

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Ursula Lang | 2017-01-25
Druckfrisch: Siemens MediaService Januar 2017 – Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
In der ersten Ausgabe des MediaService 2017 fräst eine Schneefräse mit Radio Frequency Identification-Technik den Weg frei für weitere Informationen zu Produkten und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. So geht es um eine neue Technologie zum Schneiden von Gewinden: Mit Punch Tap, einer Mischung aus Stanzen und Formen, lassen

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In der ersten Ausgabe des MediaService 2017 fräst eine Schneefräse mit Radio Frequency Identification-Technik den Weg frei für weitere Informationen zu Produkten und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. So geht es um eine neue Technologie zum Schneiden von Gewinden: Mit Punch Tap, einer Mischung aus Stanzen und Formen, lassen sich Gewinde zeitsparend formen. Zudem erweitert Siemens sein Scalance-Angebot für industrielle Netzwerke mit einem neuen Test Access Port zur genauen Analyse sowie einem neuen Direct Access Point für zentrales Netzwerk-Management auch bei hohen Datenraten. Auf der Anwendungsseite geht es um eine Schneefräse der Rhätischen Bahn, die die Strecke zwischen St. Moritz in der Schweiz und dem italienischen Tirano räumt. Dafür ist die Schneeschleuder mit RFID-Technik ausgestattet, um immer exakt die vorgegebene Breite des Schneekanals einhalten zu können. Um Wägetechnik geht es in dem Beitrag „Wie hausgemacht“. Das französische Unternehmen Mécatherm setzt für seinen Teigteiler Tradivider neben Steuerungs- und Antriebskomponenten auf Siwarex-Wägetechnik. Zu guter Letzt geht es um die Siemens Product Lifecycle Software NX und Teamcenter, die das finnische Unternehmen SKS Toijala Works Oy zur Entwicklung eines neuen Langholzstaplers einsetzt. Lesen Sie mehr unter: MediaService Januar 2017 MediaService MediaService Digithek

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Ursula Lang | 2017-01-23
Hohe Zielsetzung - Zementwerk-Produktion um 40 Prozent gesteigert
Charlevoix, Michigan/USA Der Zementhersteller St Marys Cement aus Kanada gehört zum brasilianischen Konzern Votorantim Cimentos. Aufgrund der weltweiten Nachfrage wurde der St Marys-Produktionsstandort in Charlevoix in den USA nun vergrößert und modernisiert. Für das Zementwerk lieferte Siemens eine Komplettlösung für das Engineering und die elektrische Ausstattung. Ziel der Erweiterung ist

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Charlevoix, Michigan/USA Der Zementhersteller St Marys Cement aus Kanada gehört zum brasilianischen Konzern Votorantim Cimentos. Aufgrund der weltweiten Nachfrage wurde der St Marys-Produktionsstandort in Charlevoix in den USA nun vergrößert und modernisiert. Für das Zementwerk lieferte Siemens eine Komplettlösung für das Engineering und die elektrische Ausstattung. Ziel der Erweiterung ist es, die bisherige Produktionskapazität um 40 Prozent zu steigern, von jährlich 1,4 Millionen auf 2 Millionen Tonnen. St Marys Cement aus Ontario, Kanada, gehört zu Votorantim Cimentos aus Brasilien und produziert eine Vielzahl von Zement für ganz unterschiedliche Zwecke. Der Verarbeitungsstandort Charlevoix in Michigan sollte um diverse Mühlen für Zement und Kohle sowie Klinker-Öfen und -Kühlanlagen erweitert werden. Außerdem stand die Modernisierung der bestehenden Rohmühle an. Im Rahmen des 130 Millionen Dollar umfassenden Gesamtprojektes erhielt Siemens den über 12-Millionen-Dollar-schweren Auftrag für die Lieferung der elektrischen Ausstattung und einer Engineering-Komplettlösung für das Zementwerk. Siemens hat erfolgreich das Engineering der verschiedenen Anlagen unterschiedlicher Anbieter abgeschlossen. Für die Modernisierung und Erweiterung des Werks lieferte Siemens neben den genannten Mittelspannungs-Antrieben zudem die Prozessautomatisierung und -Instrumentierung. Und zwar vom Prozessleitsystem Cemat PCS 7 über Mittelspannungsschaltanlagen vom Typ GM-SG-AR (fünf bis 15 Kilovolt) bis hin kundenspezifisch vorgefertigten modularen Netzstationen, sogenannte E-Houses, für eine schnelle und zuverlässige Energieversorgung. St Marys Cement konnte mit den Siemens-Lösungen sowohl die Kosten für die Projektabwicklung reduzieren und zudem auch das Risiko eines Förderungsausfalles minimieren.Mit den Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Zementwerk plant St. Marys Cement, die bisherige Produktionskapazität um 40 Prozent von jährlich 1,4 Millionen Tonnen auf 2 Millionen Tonnen zu erhöhen. Nordamerikas großer Zementhersteller gut für die Zukunft aufgestellt Zu den namhaftesten Projekten, bei denen Zement von St Marys Cement verbaut wurde, zählen der CN Tower, die Roy Thompson Hall und die Maple Leaf Gardens. Votorantim Cimentos mit Hauptsitz in São Paulo, Brasilien, ist weltweit einer der größten Zementproduzenten und zudem tätig in den Branchen Metall, Stahl und Energie tätig. Die Firma gehört zur brasilianischen Votorantim Gruppe, die in über 20 Ländern der Welt aktiv ist. Die Partnerschaft zwischen St Marys Cement und Votorantim Cimentos reicht viele Jahre zurück in die Zeit bevor Votorantim das Unternehmen St Marys Cement übernahm.

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Ursula Lang | 2017-01-20
Siemens unterstützt Jinyu Bio-technology beim Aufbau eines hochmodernen Biotech-Industrieparks
Anfang Januar hat Siemens eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Jinyu Bio-technology Co., Ltd. (Jinyu Bio-technology) unterzeichnet. Mit seinen Digital Enterprise-Lösungen wird Siemens Jinyu Bio-technology beim Aufbau eines hochmodernen Biotech-Industrieparks unterstützen. Für die vollständige Presseinformation klicken Sie hier

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Anfang Januar hat Siemens eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Jinyu Bio-technology Co., Ltd. (Jinyu Bio-technology) unterzeichnet. Mit seinen Digital Enterprise-Lösungen wird Siemens Jinyu Bio-technology beim Aufbau eines hochmodernen Biotech-Industrieparks unterstützen. Für die vollständige Presseinformation klicken Sie hier

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Ursula Lang | 2017-01-18
Michelin wählt Siemens als einen seiner Lieferanten für Automatisierungstechnik
Nürnberg. Siemens und Michelin unterzeichneten einen weltweit gültigen 4-Jahres-Vertrag, in dem geregelt wird, dass Siemens zu einem von Michelins Lieferanten für industrielle Automatisierungstechnik und Engineering-Software wird. Der französische Reifenhersteller Michelin mit Sitz in Clermont-Ferrand plant, seine industriellen Strukturen zu optimieren und die Leistung seiner Industrieanlagen voll auszunutzen. „Diese neue Partnerschaft

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Nürnberg. Siemens und Michelin unterzeichneten einen weltweit gültigen 4-Jahres-Vertrag, in dem geregelt wird, dass Siemens zu einem von Michelins Lieferanten für industrielle Automatisierungstechnik und Engineering-Software wird. Der französische Reifenhersteller Michelin mit Sitz in Clermont-Ferrand plant, seine industriellen Strukturen zu optimieren und die Leistung seiner Industrieanlagen voll auszunutzen. „Diese neue Partnerschaft zwischen Michelin und Siemens hebt unsere langjährige, auf vertrauensvoller und innovativer Zusammenarbeit basierende Beziehung auf eine neue Ebene“, sagt Peter Haan, Global Head of Vertical Market Management für die Reifenindustrie bei Siemens. Um zu gewährleisten, dass Siemens den Produktionsstätten von Michelin einen erstklassigen Service bietet, greift das Unternehmen auf seinen Ansatz „global, aber lokal“ zurück. Dabei ist auch die Präsenz von Siemens-Vertretern vor Ort am Michelin-Hauptsitz und in allen Michelin-Werken weltweit vorgesehen. Siemens hat für jeden Aspekt des Reifenherstellungsprozesses Produkte und Systeme im Angebot. Umfangreiche Services und Lösungen für die Planung, Überwachung und Logistik über das gesamte Reifenwerk bilden einen integralen Bestandteil des Siemens-Portfolios.

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Ursula Lang | 2017-01-16
Intralogistik baut auf innovative RFID-Systeme - Siemens auf der Logimat 2017 – Halle 3, Stand D11
Stuttgart. Auf der Logimat 2017 stellt Siemens erneut sein umfassendes Portfolio für die effiziente und innovative Automatisierung von Logistikprozessen vor. Ein Modell zum Thema RFID-Systeme gehört dieses Jahr zu den Highlights auf dem Siemens-Stand. Es zeigt anschaulich, wie sich Waren an einem Tor mit RFID-Technik identifizieren lassen. Zudem stellt Siemens

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Stuttgart. Auf der Logimat 2017 stellt Siemens erneut sein umfassendes Portfolio für die effiziente und innovative Automatisierung von Logistikprozessen vor. Ein Modell zum Thema RFID-Systeme gehört dieses Jahr zu den Highlights auf dem Siemens-Stand. Es zeigt anschaulich, wie sich Waren an einem Tor mit RFID-Technik identifizieren lassen. Zudem stellt Siemens die Firmware-Version 3 der Simatic RF600-Reader mit dem Kommunikationsprotokoll OPC UA sowie die neue Generation der Simatic RF300-Reader vor. Siemens bietet ein breites RFID-Portfolio für alle Anforderungen in der Intralogistik, zum Beispiel im Hochfrquenz (HF)- oder Ultrahochfrequenz(UHF)-Bereich. Gängige Schnittstellen wie Profinet, Profibus oder TCP/IP ermöglichen die einfache Integration in die Systemlandschaft. Für die Digitalisierung der Industrie sind Konzepte zur Planung, Realisierung und Steuerung in der Logistik nötig. Radio Frequency Identification (RFID)-Systeme sind ein wichtiges Element für Industrie 4.0, indem sie dazu beitragen, die reale und die virtuelle Welt zu verschmelzen. Die automatische Datenerfassung mit RFID-Systemen sorgt dafür, dass die steigenden Anforderungen in Produktions- und Materialflusssteuerung, Asset Management, Tracking & Tracing und Supply Chain Management erfüllt werden. Zudem lässt sich eine lückenlose Verfolgbarkeit von Produkten und Komponenten durch den gesamten Herstellungs-, Beschaffungs- und Versandprozess sicherstellen, so dass die zunehmende Forderung einer Fertigung bis auf Losgröße 1 möglich wird. Somit sprechen wir schon heute von „Smart Assets“, die fähig sind, ihren Weg selbst durch die Produktion zu finden. Das bedeutet, dass Informationen direkt mit dem Produkt verknüpft sind. Auch bei der Automatisierung ist der Einsatz von RFID-Systemen als Standard nicht weg zu denken. Zur Steuerung der Produktion müssen einzelne Werkstückträger, aber auch große Behälter zuverlässig identifiziert und rückverfolgt werden. Innerhalb des TIA Portals erfolgt die einfache Integration aller relevanten Komponenten eines Automatisierungssystems – wie RFID, Steuerung, HMI, Antriebe, Dezentrale Peripherie sowie die Einbindung von Funktionalitäten wie Safety integrated/Industrial Security, Industrial Communication, Industrial Data Management oder Energiemanagement. Eine gemeinsame Datenbasis und das smarte Bibliothekskonzept ermöglichen die Nutzung übergreifender Funktionen. Durch diesen Integrated Engineering-Ansatz können auch RFID-Komponenten einfach per Drag & Drop in das Projekt eingebunden werden. Die neue Firmware-Version 3 (V3) der Simatic RF600-Familie bietet neben einer verbesserten Bedienbarkeit auch zwei neue Schnittstellen an: OPC UA (OPC Unified Architecture) und EtherNet/IP (Ethernet Industrial Protocol). Damit erhalten die Reader RF650R, RF680R und RF685R eine OPC UA-Schnittstelle, die gerade im Kontext von „Driving the Digital Enterprise“, dem Siemens-Lösungsportfolio für Industrie 4.0 und Digitalisierung, eine wesentliche Rolle bei der Vernetzung von Sensoren, Automatisierungstechnik und IT-Systemen spielt. Der OPC UA-Standard ermöglicht die einfache, herstellerunabhängige Kommunikation in der Informationstechnologie und Automatisierungstechnik. Die in der Schnittstelle integrierten Sicherheits-Funktionen ermöglichen ein hohes Maß an Datensicherheit. Außerdem erleichtert der OPC UA-Standard für Auto-ID den Austausch von gleichartigen Systemen. Die Version V3 der Firmware bietet zusätzlich zu OPC UA eine weitere Schnittstelle mit EtherNet/IP. Damit können die Geräte Simatic RF680R und RF685R sehr einfach in Infrastrukturen des vor allem in Amerika und Asien weit verbreiteten Standards integriert werden. Siemens hat zudem das Simatic RF300-System mit drei neuen HF-Readern RF310R, RF340R und RF350R erneuert. Sie ermöglichen eine einfache Inbetriebnahme durch Integration in das TIA Portal. Die neuen Reader bieten ein zusätzliches Transponderprotokoll für Moby E-Transponder (Mifare classic, ISO 14443 A) sowie eine automatische Erkennung verschiedener Transpondertypen (RF300, ISO 15693, Mifare classic). Dies erleichtert die Migration von Altsystemen und ermöglicht neue Applikationen. Das kompakte System ist für die Steuerung und Optimierung des Materialflusses in der industriellen Produktion konzipiert, vor allem in Montagelinien und Werkstückträgersystemen. Die innovierte Reader-Generation lässt sich nahtlos in Simatic-Steuerungen integrieren. Außerdem ist es zur bestehenden RF300-Produktfamilie uneingeschränkt kompatibel. Für eine hohe Zuverlässigkeit, insbesondere in metallischen Umgebungen, sorgt die neue komfortable Einrichthilfe zur Ermittlung der optimalen Antennenposition. Dadurch können Anwender die Reader-Transponderpositionierung während der Montage/Inbetriebnahme ohne zusätzliche Hilfsmittel optimieren. Bildunterschriften Automatische Identifikation mit RFID-Systemen ist bereits heute eine Schlüsseltechnologie zur Steuerung von Logistik und Produktion. Siemens erneuert sein RFID-System Simatic RF300 mit den drei neuen Readern RF310R, RF340R und RF350R. Sie ermöglichen eine einfache Inbetriebnahme durch Integration in die Engineering-Systeme Simatic Step 7 und das TIA-Portal. Die Reader RF650R, RF680R und RF685R der Simatic RF600-Familie haben mit der neuen Firmware-Version 3 eine OPC UA(OPC Unified Architecture)-Schnittstelle, die eine wesentliche Rolle bei der Vernetzung von Sensoren, Automatisierungstechnik und IT-Systemen spielt.

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Ursula Lang | 2017-01-13
Mehr als TÜV-konforme Salzwasserentsorgung - Präzise Leckerkennung unter erschwerten Bedingungen
Neuhof (bei Fulda). Für die Entsorgung der jährlich 700.000 Kubikmeter Salzwasser, die beim Kalisalz-Abbau entstehen, setzt die K+S Kali GmbH auf Technik und Know-how von Siemens. Das Unternehmen, das am Werk in Neuhof vor allem Kalisalze zur Herstellung von Düngemitteln abbaut, nutzt für die Fernleitung, die das Salzwasser von Neuhof

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Neuhof (bei Fulda). Für die Entsorgung der jährlich 700.000 Kubikmeter Salzwasser, die beim Kalisalz-Abbau entstehen, setzt die K+S Kali GmbH auf Technik und Know-how von Siemens. Das Unternehmen, das am Werk in Neuhof vor allem Kalisalze zur Herstellung von Düngemitteln abbaut, nutzt für die Fernleitung, die das Salzwasser von Neuhof nach Philippsthal transportiert, die Siwa Leak-Lösung und das Prozessleitsystem Simatic PCS 7. Der Monte Kali steht nicht etwa irgendwo in Italien, sondern mitten in Deutschland, genauer gesagt als eine der höchsten dortigen Erhebungen im Fliedetal bei Fulda. Er dient als Halde für Steinsalz, das in der benachbarten K+S Kali GmbH (K+S) beim Abbau von Kalisalz für die Herstellung von Düngemitteln als Abfall übrig bleibt. Durch Niederschläge auf den Monte Kali entstehen jährlich rund 700.000 Kubikmeter Salzwasser, die fachmännisch entsorgt werden müssen. Die bisherige Lösung – die Ableitung des Wassers in tiefgelegene Plattendolomit-Schichten – stößt an ihre Kapazitätsgrenzen, weshalb K+S nach einer Alternative suchen musste und diese in Form einer Pipeline fand. Für die Realisierung des anspruchsvollen Projektes setzte K+S auf die Technik und Erfahrung von Siemens. Besser als verlangt Der TÜV forderte, dass diese Pipeline nach TRFL (Technische Regel für Rohrfernleitungen) ausgerüstet sein muss. „Dazu gehört beispielsweise eine präzise Leckage-Erkennung und -Ortung. Dies spielte auch eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Lieferanten für die Steuerung der Pipeline“, berichtet Christoph Hachfeld, Projektingenieur bei der K+S Kali GmbH für das Pipelineprojekt. Neben dem Siemens-Know-how im Bereich Pipelines überzeugte auch das Leckage-Erkennungssystem Siwa Leak. Außerdem war das Prozessleitsystem Simatic PCS 7, auf dem Siwa Leak basiert, bereits erfolgreich im Werk Neuhof im Einsatz. Erstmals zum Einsatz kamen zusätzlich Messgeräte für Durchfluss, Druck und Temperatur, die aus der ebenfalls Simatic-kompatiblen Sitrans-Produktfamilie stammen. Um die Pipeline entsprechend überwachen zu können, wurde sie in 14 Abschnitte mit zwölf Schieber- und Entlüfterstationen eingeteilt. Diese Einteilung ist unter anderem hilfreich bei der Ortung von undichten Stellen. Denn die Fernleitung darf laut TÜV-Vorgaben im Betrieb maximal ein Prozent des Durchflusses verlieren und im Ruhezustand sogar nicht einmal vier Liter Wasser pro Stunde. Dass diese geforderten Werte sogar um jeweils rund die Hälfte unterschritten werden, liegt an der ausgefeilten Technik und dem zugrundeliegenden Algorithmus. Salzwasser ist nicht gleich Wasser Die Herausforderung dabei: Das im Wasser gelöste Salz enthält Kristalle, die sich bei Temperaturschwankungen anders verhalten als das Wasser. Dadurch ändert sich der Wasserdruck unvorhersehbar. Darüber hinaus haben Wetterbedingungen – etwa starke Regenfälle – einen großen Einfluss auf den Salzgehalt des Wassers. Das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ist in der Lage, auf diese Schwankungen zu reagieren. Ein weiterer Vorteil der Simatic-Steuerung sind die bereits integrierten sicherheitsgerichteten Funktionen wie beispielsweise Safety-Matrix und für die IT-Sicherheit, weshalb keine weitere Software oder Hardware für das Einbinden dieser Funktionen nötig ist. Das reduziert Kosten und Zeit für die Inbetriebnahme und vereinfacht zudem das Handling und die Pflege der Anlage über den kompletten Lebens- beziehungsweise Betriebszyklus hinweg. Auch Reporting und lückenlose Berichterstattung sind als Funktionen in der Simatic PCS 7 inkludiert. Bildunterschriften Beim Werk Neuhof-Ellers der K+S Kali GmbH ist die Kopfstation der Salzwasser-Pipeline (Copyright K+S Aktiengesellschaft) Die Pumpstation an der Halde – hier beginnt die Reise des Salzwassers bis zur Werra.

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Ursula Lang | 2017-01-11
Alles unter Kontrolle - Prozessinstrumentierung von Siemens erleichtert Reinigung hygienesensibler Anlagen
Zedelgem/Belgien: Für seine Cleaning-in-Place-Systeme (CIP) setzt Packo Inox NV auf Prozessinstrumentierung aus dem Sitrans-Portfolio von Siemens. Das belgische Unternehmen stellt für hygienesensible Produktionsprozesse in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie Komponenten und Anlagen aus Edelstahl her, die schnell und einfach zu reinigen sind. Packo Inox aus dem belgischen Zedelgem veredelt für

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Zedelgem/Belgien: Für seine Cleaning-in-Place-Systeme (CIP) setzt Packo Inox NV auf Prozessinstrumentierung aus dem Sitrans-Portfolio von Siemens. Das belgische Unternehmen stellt für hygienesensible Produktionsprozesse in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie Komponenten und Anlagen aus Edelstahl her, die schnell und einfach zu reinigen sind. Packo Inox aus dem belgischen Zedelgem veredelt für die Lebensmittel- und Pharmabranche Oberflächen von beispielsweise Milchkühltanks, Dosieranlagen und Durchlaufpasteurisatoren, liefert mobile und stationäre CIP-Systeme und stattet ganze Prozesslinien aus. Wegen der hohen Anforderungen an Hygiene, Effizienz und Wirtschaftlichkeit an die Anlagen und Prozesse der Lebensmittelindustrie setzt Packo Inox bei seinen CIP-Systemen auf Lösungen von Siemens. Prozessinstrumentierung aus einer Hand Mit den mobilen und stationären CIP-Systemen von Packo Inox lassen sich Tanks, Rohrleitungen oder Mischeinrichtungen reinigen, ohne diese zu öffnen oder gar zu demontieren. Mit einem hohen Automatisierungsgrad, der kurze Reinigungszeiten und geringen Chemikalienverbrauch ermöglicht, steigern die Packo Inox-Lösungen die Anlageneffizienz. Für die Überwachung und Regelung der Prozessparameter wie Druck, Temperatur und Durchfluss, nutzt das Unternehmen Produkte aus dem Prozessinstrumentierungs-Portfolio von Siemens. Für die Regelung der mehrstufigen automatischen Reinigungsprozesse und das zeitlich korrekte Zugeben oder Abpumpen von Wasser, Lauge oder Dampf wird eine Simatic-Steuerung eingesetzt. Die Messung von Druck, Durchlauf, Füllstand und Temperatur übernehmen der Sitrans P compact Druck-, der Sitrans F M MAG 6000 Durchfluss- und der Sitrans TS300 Temperaturmesser. Als Druckmessumformer kommt der Sitrans P DS III zum Einsatz. Die verwendeten Komponenten wie die gesamte CIP-Einheit entsprechen bei Oberflächen und Anschlüssen den hygienischen Richtlinien und halten hohen Temperaturen sowie aggressiven Reinigungsmitteln stand. Karel Maeyens, Projektmanager bei Packo Inox, ist vom Zusammenspiel der Prozessinstrumente mit der Automatisierungstechnik begeistert: „Die einfache Integration ermöglicht uns rasches Projektieren inklusive fehlerfreier Inbetriebnahme unserer CIP-Einheiten. Das bedeutet, wir können schneller liefern und unsere Kunden profitieren von schnelleren Start-ups ihrer Anlagen.“ Breit aufgestellt mit verlässlicher Partnerschaft Packo Inox gehört zur Verder Group, die seit über 50 Jahren am Markt und mit mehr als 1.600 Mitarbeitern in 24 Ländern vertreten ist. Als Original Equipment Manufacturer (OEM) verwendet Packo Inox Produkte seines jahrelangen Partners Siemens in den Bereichen Automatisierung, Bedienung, Stromversorgung und Instrumentierung. CIP-Systeme, Dosiereinheiten und Lagertanks werden mit Siemens-Produkten ausgerüstet. Dazu gehören zum Beispiel Sitop-Netzgeräte zur Stromversorgung, Sinamics-Niederspannungsumrichter Simatic ET200M-IO-Systeme für dezentrale Automatisierungslösungen und die Sitrans-Prozessinstrumente. „Wir schätzen die Robustheit und Langlebigkeit von Siemens Geräten. Damit wird das gewährleistet, was unsere Kunden wünschen: möglichst störungsfreie Produktion rund um die Uhr und über lange Jahre hinweg“, weiß Ove De Backer, Business Unit Manager Industry bei Packo Inox, und ergänzt: „Wir arbeiten für immer mehr internationale Kunden. Das heißt, wir brauchen Partner und Zulieferer, die ebenfalls weltweit agieren und uns vor Ort zur Seite stehen. Siemens passt also sehr gut zu uns!“. Bildunterschriften Eine starke Mannschaft: Der Sitrans F M MAG 6000 mit dem Sitrans P compact und dem Sitrans TS300 für exakte Messungen des Durchflusses, des Drucks und der Temperatur. Siemens HMI für die einfache Bedienbarkeit der mobilen CIP-Unit. Packo Inox setzt regelmäßig neue Geräte ein, wie hier den Druckmessumformer Sitrans P DS III im Dauertest. Sinamics Umrichter – der richtige Antrieb für diese Anwendung.

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Ursula Lang | 2017-01-10
Grenzen ausloten - Präzise Teilefertigung für Motorsport mit Siemens-Technik
Rott am Inn. Die Firma KME Renntechnik konstruiert und baut Formen und Teile – vornehmlich für den automobilen Rennsport, aber auch für die Medizin-, sowie Luft- und Raumfahrttechnik. Der etablierte Zulieferer aller namhaften Rennställe setzt bei der Steuerung seines Maschinenparks auf Technik von Siemens und ist damit in der Lage,

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Rott am Inn. Die Firma KME Renntechnik konstruiert und baut Formen und Teile – vornehmlich für den automobilen Rennsport, aber auch für die Medizin-, sowie Luft- und Raumfahrttechnik. Der etablierte Zulieferer aller namhaften Rennställe setzt bei der Steuerung seines Maschinenparks auf Technik von Siemens und ist damit in der Lage, mit hoher Präzision und kurzen Durchlaufzeiten zu fertigen. Im Motorrennsport geht es um das Ausreizen von physikalischen Grenzen. Das gilt für die Fahrer auf der Strecke in ihren Rennautos in jeder Kurve ebenso wie für die Ingenieure und Techniker, die die Boliden konstruieren und bauen. Die Firma KME Renntechnik aus Rott am Inn setzt auf Siemens-Technik, um Formen, Werkzeuge und Fertigteile für für, Fahrwerke, Motoren, Getriebe von DTM(Deutsche Tourenwagen Masters)- und Formel 1-Boliden zu fertigen. Dafür verarbeitet das Unternehmen neben verschiedenen Metallen auch Kunststoffe und Carbon. Dabei gilt es, die hohen Anforderungen an Präzision und möglichst kurze Durchlaufzeiten einzuhalten, was neben einem kompetenten Mitarbeiter-Team nur durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Technik möglich ist. KME setzt daher seit 2012 auf die Werkzeugmaschinensteuerung Sinumerik 840D sI und die Sinumerik Operate-Benutzeroberfläche von Siemens, um zwei simultane Fünfachszentren U5-620 von Spinner zu steuern. Ein großer Vorteil der 3+2-Achsen wird vor allem vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität der Bauteile deutlich. Mit dieser Lösung kann meist in einer Aufspannung zerspant werden, was kurze Durchlaufzeiten bei gleichzeitig hoher Präzision zur Folge hat. „Wir bekommen zudem immer mehr Anfragen für Teile mit Freiformflächen. Mit der U5 ist das für uns kein Problem“, erklärt Klaus Murnauer, rennsportbegeisterter Inhaber der KME Renntechnik, der als KfZ-Mechaniker und Maschinenbautechniker all seine Erfahrung in die Konstruktion und Fertigung einfließen lässt. Stolz berichtet er vom jüngsten Großauftrag von einem bekannten Rennstall, „der seine Fahrzeuge beim nächsten 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start schicken wird.“ Einfaches Handling – auch für Quereinsteiger Spürbar erleichtert wird die Programmierung der Maschine durch die intuitive Bedienbarkeit von Sinumerik Operate. Zusätzlich zur modernen und einfachen Benutzeroberfläche steht den Mitarbeitern mit der Sinumerik-Programmieroberfläche ShopMill eine grafische Schrittkettenprogrammierung zur Verfügung. In diesem Modus fragt die Sinumerik CNC (Computerized Numerical Control) jeden einzelnen Befehl ab und stellt ihn optisch dar. Das erleichtert gerade auch Fertigungsmitarbeitern, die keinen programmiertechnischen Hintergrund haben, die Handhabung der CNC-Maschine. Ein weiterer Vorteil von Sinumerik Operate ist der Aufbau in Windows-Optik. Oberfläche und Tastenkombinationen wie Strg+A für „alles markieren“ sind den Mitarbeitern von ihren eigenen privaten Computern vertraut. Und beim Einrichten der Maschine unterstützen sie animierte Bilder und Grafiken sowie die übersichtliche Liste aller Werkzeuge, die durch Symbole dargestellt werden. Auf die KME-Bedürfnisse zugeschnitten Zur Siemens-Technik, die bei KME verwendet wird, gehört auch das Technologiepaket Fräsen Sinumerik M-Dynamics inklusive der Bewegungsführung Advanced Surface in neuer Ausbaustufe. Die Experten von Siemens haben an dieser Stelle für KME die Look-ahead-Funktion zur vorausschauenden Dateneingabe und -verarbeitung optimiert und einen leistungsstarken Datenkompressor eingebaut, der bei der Programmerzeugung die dargestellten Einzelpunkte so angleicht, dass die Maschine besonders glatte Flächen fräst. Durch die Ruckbegrenzung werden die Achsen trotz der Dynamik sanft beschleunigt und gebremst. Leistungsstarkes Team Die Spinner Fünfachszentren bei KME sind durch die präzise Steuerung in der Lage, selbst sehr komplexe Aufgaben zu erfüllen. Die hohe Leistungsfähigkeit macht sich in Geschwindigkeit und Genauigkeit bemerkbar. So ermöglicht beispielsweise ein bis zu 55 Plätze umfassendes Werkzeugmagazin mit Doppelarm-Werkzeugwechsler sowohl geringe Nebenzeiten als auch hohe Achsbeschleunigungen von 5 Metern pro Quadratsekunde (m/s²). Um gleichzeitig eine hohe Werkstückgenauigkeit zu erzielen, sind die Zentren mit einem digitalen Wegmesssystem ausgestattet. Infobox:KME Renntechnik Das Unternehmen wurde im Jahr 2007 von Klaus Murnauer gegründet und ist insbesondere im automobilen Rennsport (Formel 1, DTM, 24-Stunden-Rennen von Le Mans) ein etablierter Zulieferer. Etwa 70 Prozent des Umsatzes wird in dieser Branche erwirtschaftet, die restlichen 30 Prozent stammen aus der Medizintechnik und Luft-/Raumfahrt. KME produziert auf modernen CNC-Maschinen einfache und komplexe Formen, Werkzeuge und diverse Fertigbauteile aus unterschiedlichen Materialien. Bildunterschriften KME Renntechnik hat sich als Zulieferer für viele Rennställe der Formel 1 und DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) einen guten Namen gemacht. Komplexe Bauteile mit Freiformflächen werden bei KME auf externen CAD/CAM-Systemen programmiert und via Netzwerk auf die CNC überspielt. Anschließend wird die Maschine eingerichtet, bestückt und schließlich mit dem entsprechenden Programm gestartet. Mit einer Sinumerik-gesteuerten Spinner VC560 hat bei KME Renntechnik alles begonnen. KME fertigt viele verschiedene Werkzeuge, Formen und Fertigbauteile aus unterschiedlichen Materialien, die beispielsweise im Fahrwerk, Motor und Getriebe der Rennwagen verbaut werden.

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2016 Jahresübersicht
Ursula Lang | 2016-12-19
Kleiner Eingriff, große Wirkung - Moderne Frequenzumrichterlösung von Siemens ermöglicht effizienten Betrieb von Lötanlagen
Wertheim. Die SMT Maschinen- und Vertriebs GmbH & Co. KG ist ein weltweit renommierter Hersteller von Reflow-Öfen und beschäftigt am Standort in Wertheim rund 120 Mitarbeiter. Bei der Konstruktion der Maschinen, die größtenteils für den Export bestimmt sind, setzt der Anlagenbauer seit Kurzem auf die Siemens Frequenzumrichter Sinamics V20. Damit

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Wertheim. Die SMT Maschinen- und Vertriebs GmbH & Co. KG ist ein weltweit renommierter Hersteller von Reflow-Öfen und beschäftigt am Standort in Wertheim rund 120 Mitarbeiter. Bei der Konstruktion der Maschinen, die größtenteils für den Export bestimmt sind, setzt der Anlagenbauer seit Kurzem auf die Siemens Frequenzumrichter Sinamics V20. Damit erzielt das Unternehmen spürbare Einsparungen im Energieverbrauch seiner Anlagen. Hinzu kommen umfangreiche Diagnosefunktionen und die kompakte Bauweise der Umrichter, die eine stufenlose Antriebsregelung und eine modulare Anlagenlösung ermöglichen. Der effiziente Betrieb ihrer Anlagen ist für alle Unternehmen in der Industrie von essentieller Bedeutung. Prozessstabilität, Verfügbarkeit und Energieeffizienz entscheiden über wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg. Das weiß auch die SMT Maschinen- und Vertriebs GmbH & Co. KG (SMT) aus Wertheim. Das Familienunternehmen fertigt unter anderem Reflow-Lötanlagen und exportiert diese in die ganze Welt. Das Reflow- oder Wiederaufschmelz-Löten ist ein Weichlötverfahren für Surface-Mount-Devices (SMD-Bauteile). Ein Highlight aus dem Hause SMT ist der „SMT Quattro Peak L Plus“-Reflow-Ofen, mit dem verschiedene Produkte für die Elektroindustrie im Durchlaufprinzip weichgelötet werden. Im Rahmen von Optimierungsmaßnahmen bei der Maschinenkonstruktion und der Fertigung, zu denen die Einführung der getakteten Fließfertigung gehört, konnte die Anlagenproduktion um rund 33 Prozent gesteigert werden. Für die Reduzierung des Energieverbrauchs der Anlagen selbst setzt SMT seit Kurzem auf Technik aus dem Siemens Sinamics-Portfolio. Stufenlose Regelung Für die deutlichen Einsparungen beim Energieverbrauch ist mitunter der erstmalige Einsatz des Frequenzumrichters Sinamics V20 verantwortlich, mit dem die 370 Watt Drehstrom-Asynchronmotoren einzeln und drehzahlgeregelt angetrieben werden. „Jetzt, wo wir keine Frequenzumrichter-Gruppen mehr bilden, sondern auf einzelne Lüfteransteuerungen gewechselt haben, kann das Energieeinsparpotenzial im laufenden Prozess optimal genutzt werden“, erklärt Andreas Stemmler, technischer Leiter bei der SMT. Statt der bisherigen vier Lüfterstufen der Reflow-Anlagen, ist mit den Sinamics V20 eine stufenlose Ansteuerung der Antriebe möglich, was eine optimal Regelung der einzelnen Anlagenteile zur Folge hat. Denn schon eine Reduzierung der Frequenz von 50 Hertz auf 45 Hertz führt zu einer 20 Prozent geringeren Stromaufnahme am Lüftermotor, der innerhalb der Reflow-Lötsysteme die meiste Energie verbraucht. Klein, aber oho Der modulare Aufbau der Lötsysteme, die bis zu elf Temperaturzonen sowie Lüfter und Reinigungssystem beinhalten, ist ein weiterer Vorteil dieser Konstruktionsweise mit eigenem Umrichter je Lüftereinheit. Damit lässt sich die vom Kunden gewünschte konstruktionsseitige Prozessindividualität viel einfacher realisieren als früher. „Durch die teils empfindlichen elektrischen und elektronischen Bauteile auf der Leiterplatte müssen Temperaturen und Temperaturverteilungen extrem präzise passen“, betont Andreas Stemmler. Mit den Sinamics V20 Umrichtern, die es in sieben Baugrößen und Leistungsbereichen von 0,12 Kilowatt bis 30 Kilowatt gibt, ist diese Temperaturverteilung kein Problem. Die kompakten Frequenzumrichter benötigen nur 63 Millimeter Platz im Schaltschrank, sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und können praktischerweise direkt aneinandergereiht werden. Da die Umrichter sowohl für die Wand- als auch die Durchsteckmontage geeignet sind, können sie beim Lötsystem seitlich an der Maschine und damit außerhalb der größten Hitzezonen angebracht werden. Das erleichtert auch den Zugriff im Servicefall. Einfache Kommunikation Neben Energieeffizienz und Größe waren für SMT auch die mögliche Diagnosefunktion und Sicherheitsfunktionen entscheidend für den Einsatz der Sinamics V20. Statt der bisherigen FI-Schalter und Schütze zum Abschalten der Antriebe genügt nun eine Sicherung gegen Kurzschluss vor den Umrichtern. Über eine Bus-Kommunikation liefert der Umrichter wichtige Diagnoseinformationen wie Energiedaten, Betriebsstunden, Strom- und Leistungswerte sowie die Temperatur an die Steuerung. Die erste Parametrierung erfolgt entweder online über Modbus oder innerhalb des Workflows mit einem Parameter-Loader von Siemens inklusive SD-Karte und eigener Spannungsversorgung. Die kompakten Sinamics V20 Umrichter sind in Kombination mit der Modbus-Kommunikation und der integrierten Diagnose die ideale Lösung für SMT. Das Unternehmen konnte mit der Siemens-Technik ihre Reflow-Lötsysteme sowohl hinsichtlich konstruktiver als auch energetischer Aspekte verbessern. „Und so bringen wir Qualität und Energieeffizienz systematisch ins Lot“, resümiert Andreas Stemmler. Bildunterschriften Die SMT Maschinen- und Vertriebs GmbH & Co. KG in Wertheim modernisiert unter anderem die Reflow-Lötsysteme Quattro Peak L Plus und setzt dabei auf die Frequenzumrichter Sinamics V20 von Siemens. Durch die einzeln frequenzgeregelten Lüfterantriebe in der Anlage konnte sowohl die Prozessstabilität als auch die Energieeffizienz weiter optimiert werden. Ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Sinamics V20 war die kompakte Baugröße der Frequenzumrichter, die mit 63 Millimetern Breite perfekt in die optimierte Anlagenkonstruktion passen. Im Zuge von Industrie 4.0 lassen sich die Prozessdaten, die nun mithilfe der Frequenzumrichter exakter als bisher eingestellt und geregelt werden können, systematisch für Prozessoptimierungen nutzen.

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Ursula Lang | 2016-12-16
Wellpappe aus der „neuen Welt“ - Kanadische Firma steigert Papierproduktion mit Siemens-Technik
St. George/New Brunswick/Kanada. Der Papierhersteller Lake Utopia Paper aus dem kanadischen St. George produziert Wellpappe für Verpackungsprodukte von Kunden aus den USA, Kanada und Lateinamerika. Für die Modernisierung seiner Anlage setzt das Unternehmen auf Integrierte Antriebstechnik (Integrated Drive Systems IDS) und das Sipaper-Portfolio von Siemens. Trotz knappem Zeitfenster von nur

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St. George/New Brunswick/Kanada. Der Papierhersteller Lake Utopia Paper aus dem kanadischen St. George produziert Wellpappe für Verpackungsprodukte von Kunden aus den USA, Kanada und Lateinamerika. Für die Modernisierung seiner Anlage setzt das Unternehmen auf Integrierte Antriebstechnik (Integrated Drive Systems IDS) und das Sipaper-Portfolio von Siemens. Trotz knappem Zeitfenster von nur zehn Tagen zur Implementierung der Komponenten wurde das Projekt termingerecht umgesetzt. Damit konnte Lake Utopia Paper seine Produktivität, die Anlagenverfügbarkeit und die Qualität der Produkte steigern, den Ausschuss und die Ausfallzeiten reduzieren sowie den Energieverbrauch optimieren. Das Projekt, das im Oktober 2015 startete, wird voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen. 185.000 metrische Tonnen pro Jahr – so viel Wellpappe produziert der Papierhersteller Lake Utopia Paper aus St. George in Kanada. Die Wellpappe ist die Basis von Verpackungsprodukten von Unternehmen aus Kanada, den USA und Lateinamerika. Um auch weiterhin die hohen Kundenanforderungen erfüllen zu können, startete Lake Utopia im Jahr 2014 einen mehrstufigen Modernisierungsprozess seiner Anlagen. In diesem Zusammenhang wird seit Oktober 2015 auch die Hauptanlage für die Papierherstellung auf den neuesten Stand der Technik gebracht, um die Produktivität zu steigern. Zum Einsatz kommen dabei Produkte aus dem Siemens IDS (Integrated Drive Systems)- und dem Sipaper-Portfolio, die in der Hauptanlage nun seit gut einem Jahr in Betrieb sind. Für 2016 steht noch die technische Ausstattung einer Maschine für Hyieneprodukte an. Individuelle Lösungen und einfache Integration Siemens stellte die Anlage ein auf die Kundenwünsche exakt angepasstes integriertes Antriebssystem (IDS) mit Motor, Antrieb, Getriebe und Kupplung zur Verfügung, mit dem es Lake Utopia Paper möglich ist, Kosten und Komplexität der Anlagen zu reduzieren und zugleich deren Verfügbarkeit zu steigern. Zum Einsatz kommen 25 Sinamics S120 Cabinet Modules als modulare Schrankgerätelösung, vier Sinamics Antriebe, 23 Nema-Motoren mit Leistungen von 30 bis 300 PS (Pferdestärken), fünf Touch Panels Simatic TP500, jeweils eine PCS7 Engineering- und Operator-Station sowie der Master Controller Sipaper PCS7. Für die Integration einzelner Antriebskomponenten in einen optimal abgestimmten Prozess hat Siemens das Bausteinsystem Sipaper APL entwickelt, basierend auf Simatic PCS 7 mit der Advanced Process Libary (APL), . Durch diese Funktionsbausteine ist eine schnelle, kostengünstige und modulare Implementierung der Antriebslösung möglich. Knappe Zeitvorgabe „Siemens überwachte sehr genau das Engineering, die Installation und das Testing der Anlagen, um eine pünktliche Fertigstellung zu gewährleisten, die für den Gesamterfolg des Projektes sehr wichtig war“, so Justin Legere, Projektmanager bei Lake Utopia Paper. Für den Einbau und die Inbetriebnahme der Technik stand den Ingenieuren lediglich die kurze Wartungszeit von zehn Tagen zur Verfügung, in der die Papiermaschine stillstand. „Nach der Implementierung der Siemens-Lösung konnten wir die Fertigungsgeschwindigkeit unserer Papiermaschine erhöhen, um die tägliche Produktion zu steigern“, erklärt Legere weiter. Konkret bedeutet das, dass Lake Utopia Paper die Geschwindigkeit der Papiermaschine um mehr als 30 Zentimeter pro Minute und in Folge dessen die der Mühle sogar um über einen Meter pro Minute erhöhen konnte.

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Ursula Lang | 2016-12-14
Druckfrisch: Siemens MediaService Dezember 2016 - Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Auch in der letzten Ausgabe des Jahres 2016 berichtet der MediaService Industries über neue Produkte und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. So gibt es neue Panel- und Extension Unit-Größen für die IP65-geschützten Systeme Simatic Human Interface Pro. Zudem ist der Netzübergang IE/PB Link PN IO mit neuen Funktionen ausgestattet.

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Auch in der letzten Ausgabe des Jahres 2016 berichtet der MediaService Industries über neue Produkte und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. So gibt es neue Panel- und Extension Unit-Größen für die IP65-geschützten Systeme Simatic Human Interface Pro. Zudem ist der Netzübergang IE/PB Link PN IO mit neuen Funktionen ausgestattet. Anwendungsseitig informiert der MediaService über Themen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: So geht es um Atomuhren im Vakuum: Siemens-Technik überwacht und regelt ein Experimentallabor, das als Außenstation des Columbus-Raumlabors an die Internationale Raumstation ISS angedockt werden soll. Weiter geht es mit einem automatisierten Paketöffner. Damit lassen sich Pakete effizient aufschneiden und auspacken. Passend zur Weihnachtszeit geht es zudem um Waffelvariationen, deren Produktion ein Simatic WinnCC-Leitsystem optimiert. Zu guter Letzt geht es um Komplett­lösungen für Kunststoffformen, Druckgusswerkzeuge, Thermoformwerkzeuge, Presswerkzeuge, Haltevorrichtungen und vieles mehr. Mit der Software NX von Siemens PLM Software konnte die Qualität verbessert und die Entwicklungszeit erheblich verkürzt werden. Lesen Sie mehr: MediaService Dezember MediaService MediaService Digithek zum Herunterladen der Einzelbeiträge aller Ausgaben

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Ursula Lang | 2016-12-12
Fenster und Türen nach Maß - Schnell, flexibel und hoher Durchsatz
Lübeck, Schleswig-Holstein. Die Lübecker Firma Beth Holzbearbeitungsmaschinen GmbH hat sich auf Maschinen und Anlagen zur Produktion von Fenster und Türen spezialisiert. Für große Durchsatzraten in hoher Qualität sind durchdachte und flexible Maschinenkonzepte nötig. Diese liefert der weltweit anerkannte Spezialist mit durchgängiger Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens. Das Ergebnis der Lösung:

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Lübeck, Schleswig-Holstein. Die Lübecker Firma Beth Holzbearbeitungsmaschinen GmbH hat sich auf Maschinen und Anlagen zur Produktion von Fenster und Türen spezialisiert. Für große Durchsatzraten in hoher Qualität sind durchdachte und flexible Maschinenkonzepte nötig. Diese liefert der weltweit anerkannte Spezialist mit durchgängiger Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens. Das Ergebnis der Lösung: individuelle sowie flexible und präzise Komplettlösungen für alle Kundenanforderungen. Ob Querbearbeitung, Längsprofilierung oder Bohren und Taschenfräsen – all diese Aufgaben übernehmen kompakte Linienmaschinen und optionale CNC-Stationen. Zudem erübrigen programmgesteuerte verstellbare Spindeln, Supporte, Führungen und Walzenbahnen ein Umrüsten der Werkstücke auf unterschiedliche Maße und Profilierung, was eine flexible und schnelle Türen- und Fensterfertigung ermöglicht. Hierfür setzt Beth auf leistungsfähige Siemens-Servo-Antriebe mit dezentralem Umrichter des Typs Sinamics S120 M. Diese positionieren Supporte, Walzenspur und Spindeln sekundenschnell. So können mehrere individuell zu bearbeitende Teile die Längsprofilieranlage in kurzen Abständen durchlaufen. Innerhalb einer Charge oder Serie sind das vier bis sechs Teile pro Minute, und das ohne Zwischenstopp und ohne Herabsetzen der Vorschubgeschwindigkeit. Unterstützt durch energieeffiziente Antriebstechnik mit Sinamics-Frequenzumrichtern und Simotics-Elektromotoren. Präzise Steuerungs- und Antriebstechnik Dezentrale Antriebe sparen Schaltschrankplätze sowie Stellflächen und reduzieren den Verkabelungsaufwand deutlich. Darüber hinaus wird über einen gemeinsamen Zwischenkreis die Bremsenergie genutzt und zurück ins Netz gespeist. Geschäftsführer Hans-Joachim Beth ist zufrieden mit der Siemens Technik: „Mit Siemens als Automatisierungspartner können wir für unseren Kunden individuelle Lösungen nach Stand der Technik realisieren und ihnen weltweit schnell Service und Ersatzteilverfügbarkeit bieten – und zwar für die ganze Nutzungsdauer der Anlage.“ Bildunterschriften Die Maschinenkonzepte der Beth Holzbearbeitungsmaschinen GmbH ermöglichen große Durchsatzraten in der Fenster- und Türenfertigung. Schaltschrankfoto Längsprofiliermaschine Exemplarisches Schema der Automatisierungstopologie einer Schlitz- und Zapfenmaschine SZ Eco oder einer Längsprofiliermaschine. Mit Servo-Antrieben des Typs Sinamics S120 M werden die Walzen vor jedem Hauptaggregat horizontal verstellt – ohne Zwischenstopp und bei vollem Vorschub.

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Ursula Lang | 2016-12-09
Gut aufgestellt - Maschinenbauer setzt bei seiner Internationalisierungsstrategie auf integrierte Antriebstechnik von Siemens
Backnang.Die Holz automation GmbH, ein Maschinenbauer aus Baden-Württemberg mit Fokus auf Sondermaschinen mit integrierter Prüftechnik, entwickelte 2013 den ersten Prototypen für eine vollautomatische Kreuzgelenk-Montagelinie. Als durchgängigen Standard für alle künftigen Linien setzt Holz auf integrierte Antriebstechnik von Siemens. Die Firma erreicht durch die damit möglichen dynamischen Prozesse und exakte Prüfung

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Backnang.Die Holz automation GmbH, ein Maschinenbauer aus Baden-Württemberg mit Fokus auf Sondermaschinen mit integrierter Prüftechnik, entwickelte 2013 den ersten Prototypen für eine vollautomatische Kreuzgelenk-Montagelinie. Als durchgängigen Standard für alle künftigen Linien setzt Holz auf integrierte Antriebstechnik von Siemens. Die Firma erreicht durch die damit möglichen dynamischen Prozesse und exakte Prüfung eine maximale Prozesssicherheit. Außerdem verspricht sich das Unternehmen mit dem neuen Automatisierungsgrad der Fertigung neben Optimierungen in Sachen Genauigkeit und Effizienz auch die Erschließung weltweiter Absatzmärkte. In jedem Auto werden drei bis vier Kreuzgelenke verbaut, die meist bei der Drehmoment-Übertragung zum Einsatz kommen. Deren Montage verlangte über lange Jahre viel Handarbeit. Das änderte sich, als 2013 die Holz automation GmbH aus Backnang in der Nähe von Stuttgart den ersten Prototypen für eine vollautomatische Montagelinie für Kreuzgelenke entwickelte, bei der alle Montageschritte und die Produktprüfung in einem Rundtakter integriert sind. Für einen durchgängigen Standard der weiteren Rundtaktkreuzgelenk-Montagelinien setzt Holz auf Integrated Drive Systems (IDS) von Siemens, um die Genauigkeit und Effizienz ihrer Anlagen weiter zu steigern und weltweite Märkte zu erschließen. Integrierte und durchgängige Prozesse Die erste mit IDS ausgestattete Linie ging Anfang 2016 an den Automotive-Spezialisten IFA Rotorion in Haldensleben. Vom Montieren über die beiden Fügeprozesse mit je acht koordinierten Achsen bis zur integrierten Qualitätssicherung ermöglichen hier permanenterregte Simotics 1FK7 Servomotoren und Sinamics S120 Umrichter präzise und effiziente Bewegungsabläufe. Die Automatisierung der gesamten Abläufe erfolgt über eine leistungsfähige Simotion D455-2 PN/DP Steuerung. Diese ist in der Lage, die notwendigen sehr kurzen und taktsynchronen Zykluszeiten von bis zu 0,25 Millisekunden (ms) zu liefern und gleichzeitig die Prozessverläufe zur Qualitätssicherung zu protokollieren und auszuwerten. „Vor allem bei der Kurvenauswertung konnten wir das reibungslose Zusammenspiel aller Antriebs- und Automatisierungskomponenten von Anfang an erleben: Während wir bei den bisher verwendeten Steuerungen leichte Momentenstreuungen hatten, sehen wir jetzt absolut saubere Kurven", erklärt Marc Hentzner, Bereichsleiter Technologie bei Holz automation. Engineering made by Holz Ein weiterer Vorteil der Siemens-Lösung ist deren einfache Einbindung in das Gesamtengineering. „Während wir bei der Integration der Antriebe auf bewährte Bausteine von Siemens zurückgegriffen haben, ist das Engineering des Fügeprozesses eine Eigenentwicklung von uns, die wir ganz bewusst nicht fremd vergeben haben, da wir das Know-how hier aufbauen und halten möchten", so Geschäftsführer Jürgen Holz. Eine große Hilfe waren dabei von Anfang an die vielen Möglichkeiten zur Integration und Überwachung der Prozessschritte im TIA Portal. Die Durchgängigkeit dieser Integration erstreckt sich von der Simatic S7 1516F CPU über die Motion Control Funktionalität bis hin zur Bedienung via Simatic WinCC inklusive Vorgabe und Auswertung der Fügeprozesse und umfangreicher Diagnose. Für die proaktive Wartung kontrolliert das System permanent den Anlagenzustand und meldet Abweichungen selbstständig an die Anlagenfahrer. Außerdem führen die automatische Prozessführung und die getrennte Handhabung von Gut- und Schlechtteilen zu einer hohen Prozesssicherheit und geringem Ausschuss. Große Pläne „Durch den Einsatz offener Standards und integrierter Diagnose- und Safety-Funktionen ist die gesamte Anlage jederzeit funktionell erweiterbar“, weiß Fabian Siegler, Programmierer bei Holzautomation. Inder Folge sind praktisch alle Kundenwünsche umsetzbar. Gerade mit Blick auf den Weltmarkt positioniert sich Holz damit nachhaltig und konkurrenzfähig. „Unser Ziel ist es, den vollautomatischen Anlagentyp in seiner Grundform zu standardisieren und jährlich vier bis sechs Linien auszuliefern," blickt Jürgen Holz in die Zukunft. Und mit Siemens habe man dafür genau den richtigen Partner. Bildunterschriften Kompakt und hocheffizient: Auf nur 25 Quadratmetern Stellfläche ermöglicht die vollautomatische Rundtaktlinie die Montage von ca. 4.320 Kreuzgelenken täglich. Nach Abschluss des Montageprozesses werden die für gut befundenen Kreuzgelenke von Robotern palettiert. Der gesamte Fügeprozess wird mittels Servomotoren geführt und von einer Simotion D455-2 PN/DP präzise und energiesparend gesteuert. Topologie der Kreuzgelenkmontage von Holz automation.

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Ursula Lang | 2016-12-07
Gemüse im Schonwaschgang - Digitale Innovation für sauberes Grünzeug
Kanton Aargau, Schweiz. Beim Einkauf legen nicht nur Verbraucher Wert auf sauberes Gemüse, sondern auch der Grosshandel hat hohe Qualitätsansprüche an das Gemüse. Damit Gemüse und Salat nicht faulen oder welken, dürfen sie weder zu nass noch zu trocken in den Handel gelangen. Die Wasch- und Schleuderanlage des Schweizer Kleinst-KMU

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Kanton Aargau, Schweiz. Beim Einkauf legen nicht nur Verbraucher Wert auf sauberes Gemüse, sondern auch der Grosshandel hat hohe Qualitätsansprüche an das Gemüse. Damit Gemüse und Salat nicht faulen oder welken, dürfen sie weder zu nass noch zu trocken in den Handel gelangen. Die Wasch- und Schleuderanlage des Schweizer Kleinst-KMU Villiger Technik AG setzt für ihre innovative Gemüsewasch- und -schleuderanlage auf Siemens-Technik. Die zentral von einer Simatic S7-1500 CPU (ET 200SP CPU) gesteuerte Anlage hat Bruno Villiger von Anfang an in 3D konstruiert und im TIA Portal programmiert und projektiert. Beim Schleuderrotor und Tauchlift kommen modulare Frequenzumrichter Sinamics S120 zum Einsatz. Bedient wird die Maschine über ein Simatic HMI Basic Panel KTP1200. Villiger plant, zukünftig die Maschinen mit der Siemens PLM-Software NX zu simulieren und digital in Betrieb zu nehmen, so dass zu jedem Zeitpunkt schnell und einfach Optimierungen vorgenommen werden können.

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Ursula Lang | 2016-12-05
Design Anywhere, Build Anywhere - Umfangreiche Wiederverwendung der Daten weltweit mit Siemens PLM Software
Duluth, Georgia/USA. Die Agco Corporation, weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung landwirtschaftlicher Lösungen, arbeitet mit den Software-Portfolios Teamcenter und Tecnomatix vom Spezialisten Siemens PLM Software für die Implementierung einer gemeinsamen Plattform für Fertigungsingenieure und für die gemeinsame Arbeit an Verfahrensplänen und elektronischen Arbeitsanweisungen, die vom Unternehmen weltweit verwendet werden.

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Duluth, Georgia/USA. Die Agco Corporation, weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung landwirtschaftlicher Lösungen, arbeitet mit den Software-Portfolios Teamcenter und Tecnomatix vom Spezialisten Siemens PLM Software für die Implementierung einer gemeinsamen Plattform für Fertigungsingenieure und für die gemeinsame Arbeit an Verfahrensplänen und elektronischen Arbeitsanweisungen, die vom Unternehmen weltweit verwendet werden. Agco Corporation, mit Hauptsitz in Duluth, Georgia, ist weltweit führend in den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Vertrieb landwirtschaftlicher Lösungen zur Unterstützung einer produktiveren Landwirtschaft mit einem umfassenden Angebot an Maschinen, Anlagen und den damit verbundenen Dienstleistungen. Mit über 40 Fertigungsstandorten weltweit hat das Unternehmen eine starke globale Präsenz. Kluge Entscheidung und erfolgreiche Umsetzung Über seine globale Präsenz verfolgt Agco seine Strategie des „Überall-Entwickelns und Überall-Fertigens“ in direkter Verbindung mit einer Plattform-Produkt-Architektur. Ziel ist die effizientere Entwicklung, Fertigung und Verwaltung des umfangreichen Produktportfolios des Unternehmens. Mit Blick auf dieses Ziel entschied sich Agco für das Software-Portfolio Teamcenter für Product Lifecycle Management (PLM) und Tecnomatix für die digitale Fertigung - beide von Siemens PLM Software - und setzte beide zuerst an seinem Standort in Hesston, Kansas, ein. Die Entscheidung Agcos, Teamcenter und Tecnomatix in der Fertigung einzusetzen, wurde von mehreren Faktoren bestimmt: Es sollte möglich sein, Arbeitsanweisungen für die Fertigung sowohl elektronisch als auch in Insellösungen und in Papierform zu verarbeiten, Änderungen im Engineering-Prozess leichter zu verwalten, Probleme mit dem Lastenheft fürs Engineering (Engineering Bill of Materials, EBOM) im Manufacturing Resource Planning (MRP) -System und im Manufacturing Execution System (MES) besser zu handhaben. Ebenso sollten die Anforderungen an die Fertigungstechnik bei der Entwicklung des Lastenhefts für die Fertigung (Manufacturing Bill of Materials, MBOM) und der Prozesspläne besser erfüllt werden. „Wir wollen das Prozesslastenheft (Bill of Process) i und den MBOM sowie die meisten unserer elektronischen Arbeitsanweisungen wiederverwenden. Also ist es sinnvoll, dass unsere Fertigungsingenieure alle auf einer gemeinsamen globalen Plattform arbeiten, und die ist für uns Teamcenter. Durch den Einsatz von Teamcenter können wir einen Standort im Grunde genommen mit 80 Prozent der Arbeit auslasten, die für alle Standorte notwendig ist, die dasselbe Produkt herstellen, das bedeutet also große Einsparungen“, sagt Susanne Lauda, Leiterin Globale Projekte, Fertigungsautomatisierung bei Agco. Gary D’Souza, Leiter Fertigungstechnik, Globale Fertigung PLM bei Agco, fügt hinzu: „Mit Teamcenter können wir unser Ziel des „Überall-Entwickelns und Überall-Fertigens“ erreichen, weil wir die wertvollen Daten, die bereits in der Entwicklung erfasst wurden, verschiedenen Nutzern in der Fertigung an mehreren Standorten weltweit zur Verfügung stellen können. Der Prozess, mit dem wir dieses Ziel zu erreichen suchen, geht davon aus, dass wir ein einziges Lastenheft haben, das wir als unsere Stammdaten verwenden und dann viele Möglichkeiten haben, das Produkt im Prozesslastenheft zu bauen, das im Grunde genommen der „digitale Zwilling“ des Fertigungsprozesses in der realen Welt ist, der im Teamcenter abgebildet ist.“ Effiziente Erstellung der BOMs und Prozesspläne Ausgehend von der EBOM erstellen die Agco-Fertigungsingenieure mit Teamcenter und Tecnomatix eine separate MBOM, mit der die Komponenten umorganisiert und Baugruppen, die extern eingekauft werden können, konfiguriert werden, oder setzen sie für Schlüsselkomponenten wie Fahrerkabinen oder Motoren aus Agcos interner Lieferkette ein. Für die Entwicklung von MBOMs und Prozessplänen nutzen die Fertigungsingenieure die Funktion, eine Produktstruktur auf mehreren Ebenen mit Live-Verbindungen zum 3-D-CAD-Modell anzusehen, das auf demselben Bildschirm dargestellt wird. Mit der intuitiven Benutzerschnittstelle von Teamcenter ist das Erstellen einer BOM oder eines Prozessplans so einfach wie Copy & Paste. „Es ist für uns eine wichtige Anforderung in einem System wie Teamcenter, dass es versteht, wo jedes Teil in der EBOM herkommt, an welche Stelle es in die MBOM gehört, wo in der Welt es hergestellt wird, und diesen Faden bis hin in die Strukturen weiterspinnt und fortsetzt“, betont D’Souza. Elektronische Arbeitsanweisungen für die weltweite Fertigung In einer der ersten Initiativen bei der Arbeit mit Teamcenter und Tecnomatix wollte Agco elektronische Arbeitsanweisungen (EWIs) erstellen, die die gedruckten Papierversionen an den einzelnen Standorten ersetzen sollten. Ziel der EWIs war es, die Änderungen je Modelljahr besser zurückverfolgen zu können, die Produktstruktur besser nachvollziehen und verstehen zu können und die unterschiedlichen Strukturen an den verschiedenen Fertigungsstandorten besser managen zu können. Mit Teamcenter erstellen die Fertigungsingenieure Arbeitsanweisungen einschließlich einer Liste der einzelnen Arbeitsschritte pro Arbeitsgang, zusammen mit einer Textversion der Anweisungen, der BOM für die aktive Aufgabe, zu der ein Change Log gehört ebenso wie mehrfache visuelle Darstellungen des Prozesses und der Bauteile, die direkt aus den CAD-Modellen des Produkts stammen. „Die neu zu uns kommenden Bediener lernen sehr leicht und schnell, wenn man das vergleicht mit der Zeit, als wir noch Arbeitsanweisungen in Papierbündeln hatten. Mit diesen elektronischen Arbeitsanweisungen haben wir auch besseres Trainingsmaterial erstellt, das nicht nur für die laufende Produktion genutzt wird, sondern im Zusammenhang mit der Einführung neuer Produkte für Analysen herangezogen wird, um den Prozess zu verbessern“, erläutert Anvesh Kulkarni, Fertigungsingenieur bei Agco. Bildunterschriften Die Agco Corporation ist seit ihrer Gründung im Jahr 1990 sehr stark gewachsen und hat ihre globale Präsenz mit über 40 Fertigungsstandorten gestärkt. Zur Unterstützung der Unternehmensstrategie des „Design Anywhere, Build Anywhere“ setzt Agco auf Teamcenter und Tecnomatix von Siemens PLM Software. Alle neuen Produkteinführungen sind plattformorientiert und können somit einmal erfasste Daten wiederverwenden.

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Ursula Lang | 2016-12-02
Nachwuchskräfte-Förderung - Siemens sponsert 5. EuroSkills-Wettbewerb für berufliche Qualifikation
Göteborg/Schweden. Die Organisation WorldSkills Europe und die Siemens AG engagieren sich weltweit für eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung junger Menschen. Vom 1. bis 3. Dezember findet dazu in Göteborg der 5. EuroSkills Wettbewerb statt. Bei der größten Veranstaltung dieser Art in Europa treten rund 490 Teilnehmer aus über 35 Ländern unter

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Göteborg/Schweden. Die Organisation WorldSkills Europe und die Siemens AG engagieren sich weltweit für eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung junger Menschen. Vom 1. bis 3. Dezember findet dazu in Göteborg der 5. EuroSkills Wettbewerb statt. Bei der größten Veranstaltung dieser Art in Europa treten rund 490 Teilnehmer aus über 35 Ländern unter dem Motto „Developing Skills = Creating a Future“ in 38 Qualifikationsbereichen gegeneinander an. Siemens sponsert als Lead Skills Partner den Wettbewerb in Göteborg mit state-of-the-art-Produkten aus dem Siemens-Automatisierungs-Portfolio. Neben einer fundierten Schulausbildung benötigen junge Menschen auch eine entsprechende Berufsausbildung, um sich für ihren weiteren Karriereweg zu qualifizieren und um bestmögliche Job-Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erwerben. Gemeinsam mit der Organisation WorldSkills Europe engagiert sich die Siemens AG für eine weltweit qualitativ hochwertige Berufsausbildung der Nachwuchskräfte. Dazu unterstützt Siemens europäische Berufsbildungsstätten mit technologischem Know-how. „Mit unserem Engagement für EuroSkills unterstützen wir die international besten und begabtesten jungen Spezialisten mit erstklassigen Automatisierungsprodukten und heben den Wettbewerb auf eine industrielle Ebene", so Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Factory Automation bei Siemens. Ein solcher Wettbewerb, die 5. EuroSkills Competition, findet vom 1. bis 3. Dezember 2016 in Göteborg, Schweden, statt. Der Veranstalter, WorldSkills Schweden AB, (Aktiebolag) hat als Austragungsorte das Exhibition & Congress Centre und die Gothia Towers gewählt. Unter dem Motto „Developing Skills = Creating a Future“ werden dort an den drei Wettbewerbstagen circa 30.000 Besucher erwartet. In den insgesamt 44 Disziplinen werden rund 490 Teilnehmer im Alter von maximal 25 Jahren aus über 30 Ländern gegeneinander antreten und um die Goldmedaille kämpfen. Siemens ist Lead Skills Partner, mit einem eigenen Stand vor Ort und rüstet im Rahmen des Wettbewerbs die Berufssparten „Industrial Control“, „Electrical Installations“, „Refrigeration/Air Conditioning“mit Produkten aus. Die für die Disziplinen CNC-Fräsen bereitgestellten Maschinen sind mit CNC-Steuerungen von Siemens bestückt. Das Engagement des Konzerns ist Teil des Programms „Siemens Automation Cooperates with Education“ (SCE), das Bildungseinrichtungen Lehrunterlagen und Kurse zum Vermitteln von Industrie 4.0 Wissen anbietet. Unsere Partnerschaft mit WorldSkills Schweden ist ein wichtiger Beitrag der Smart Industry Initiative der schwedischen Regierung, so Thomas Stetter, Division Lead Digital Factory in the Nordic region. Hubert Romer, Präsident von WorldSkills Europe bestätigt, dass die Qualität der Skills im Cluster Manufacturing and Engineering Technology mit der Unterstützung von Siemens deutlich gesteigert werden konnte. Bildunterschriften WorldSkills competition Skill “Industrial Control” Skill „CNC Milling“

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Ursula Lang | 2016-11-30
Nachschub für Naschkatzen - Verpackungsanlagen für Süßwarenindustrie mit Plant Simulation
Altendorf. Die Firma Loesch Verpackungstechnik GmbH (LoeschPack) ist international führend bei der Entwicklung und Fertigung von Verpackungsmaschinen und -anlagen. Der Fokus liegt auf Lösungen für die Süßwarenindustrie. Mit Plant Simulation aus dem Tecnomatix-Portfolio von Siemens PLM Software ist es dem Unternehmen möglich, die Effizienz seiner Maschinen und Systemlösungen vor dem

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Altendorf. Die Firma Loesch Verpackungstechnik GmbH (LoeschPack) ist international führend bei der Entwicklung und Fertigung von Verpackungsmaschinen und -anlagen. Der Fokus liegt auf Lösungen für die Süßwarenindustrie. Mit Plant Simulation aus dem Tecnomatix-Portfolio von Siemens PLM Software ist es dem Unternehmen möglich, die Effizienz seiner Maschinen und Systemlösungen vor dem eigentlichen Bau detailliert zu simulieren und die Anlage bei Bedarf zu optimieren. Die Übertragung der Simulationsergebnisse und -parameter in die reale Anlagensteuerung erleichtert die Inbetriebnahme und verkürzt die Einrichtezeiten beim Kunden. Ob schön in buntes Papier eingewickelt, in Tüten eingeschweißt oder mit Folie umhüllt – die Verpackungen von Süßigkeiten sind so vielfältig wie das Angebot an Inhalten. Auf diese Verpackungen beziehungsweise auf die Herstellung der Verpackungsanlagen hat sich LoeschPack aus Altendorf spezialisiert. Das international führende Unternehmen entwickelt, baut und betreut – vornehmlich für die Süßwarenindustrie – Verpackungsmaschinen und ganze -systeme und setzt dazu seit Anfang 2015 auf Plant Simulation aus dem Tecnomatix-Portfolio von Siemens PLM Software. „Wir möchten natürlich, dass unsere Kunden zufrieden sind und wir ihre Erwartungen erfüllen können. Dazu ist es bei den sehr komplexen Prozessen und den oft empfindlichen Kundenprodukten nötig, die Effizienz der Anlage möglichst vorab, das heißt schon während der Anlagenkonzeption, zu ermitteln. Dafür benötigen wir nicht nur die Taktzahlen der Maschinen, wir müssen auch wissen, wie viele Maschinen pro Prozess erforderlich sind, wie groß Zwischenspeicher ausgelegt sein sollten und vor allem, welchen Einfluss die zwangsläufig bei so sensiblen Produkten auftretenden meist kurzen Störungen auf den Gesamtprozess und damit die Effizienz der Anlage haben“, so Tobias Hetzer, stellvertretender Leiter der Projektierung bei LoeschPack. Zuverlässige Simulation Mit Plant Simulation ist es LoeschPack möglich, die teilweise mit dem Kunden gemeinsam entwickelten Konzepte für die bisweilen sehr komplexen und stets individuellen Anlagen schnell zu verifizieren und belastbare Ergebnisse zu erzielen. Dazu wird mit in Plant Simulation integrierten Simulationsbausteinen zunächst ein Simulationsmodell der Verpackungsanlage erstellt. Die Bausteine können individuell verändert und ergänzt werden. Idealerweise liegt der Simulation ein vom Kunden vorgegebenes Hallenlayout zugrunde, in das die Simulationsbausteine integriert werden und so ein realistisches 2D- oder 3D-Abbild der Anlage liefern können. Nach der Konfiguration der Parameter für die einzelnen Komponenten ermöglichen diese Parameter die schnelle Simulation unterschiedlicher Szenarien und liefern realistische Erkenntnisse über den Einfluss von Speichergrößen und die Effizienz der Gesamtanlage. Außerdem können über die Simulation schnell deutlich mehr Konzeptvarianten geprüft und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung mit den dafür nötigen Mehrkosten abgeglichen werden. Ein weiterer Pluspunkt von Plant Simulation betrifft die Inbetriebnahme der Anlagen. Durch enge Zusammenarbeit mit den Programmierern der Anlagen-Steuerungen während der Planung können viele bereits validierte Informationen und Parameter aus dem Planungsprozess direkt in die Software der Anlagen übernommen werden, was die Installations- und Einrichtezeiten der Anlagen beim Kunden reduziert. Große Pläne „Wir haben uns für Plant Simulation entschieden, weil es flexibel einsetzbar ist, wir unsere jetzigen und zukünftigen Prozesse damit sehr gut abbilden können, obwohl die Software nicht speziell für die Verpackungsindustrie entwickelt wurde, und weil Plant Simulation intuitiv zu bedienen ist. Außerdem bietet es eine sehr gute Visualisierung der Prozesse und eine Darstellung der Ergebnisse in unterschiedlichen Formaten“, kommentiert Tobias Hetzer die Entscheidung für Plant Simulation. Im Unternehmen plant man bereits die Erweiterung des Einsatzgebietes für Plant Simulation auf die „virtuelle Inbetriebnahme“. Darunter wird das Testen und Planen von Steuerungsdaten auf einer virtuellen Maschine verstanden, bevor diese in die Steuerung einer realen Maschine übertragen werden. LoeschPack wurde bereits 1919 in Dresden gegründet. Seit 1982 gehört das Unternehmen mit Sitz in Altendorf (Oberfranken) zur Piepenbrock Unternehmensgruppe. Aktuell arbeiten rund 300 Mitarbeiter für LoeschPack. Bildunterschriften - alle Bilder Copyright LoeschPack Digitale Simulation einer Schokoladen-Verpackungsanlage mit Plant Simulation: Produktverteilung, Erst- und Zweitverpackung sowie Sammeltransport. Die Verpackungsanlagen von LoeschPack enthalten Maschinen für die einzelnen Verpackungsprozesse, aber auch Zuführ-, Sortier- und Transportanlagen für die Produkte und Verpackungsmaterialien sowieZwischenspeicher. Detail eines Packkopfs einer Hochgeschwindigkeitspackmaschine für die Rollenverpackung.

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Ursula Lang | 2016-11-29
Stieglbrauerei zu Salzburg steigert durch Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit
Ganzheitliche Automatisierung und Visualisierung des Sudhauses Steigerung der Effizienz und Flexibilität Sicherstellung einer konstant hohen Produkt-Qualität Brauereien stehen heute einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber. Die Menge an verschiedenen Sorten nimmt immer mehr zu, gleichzeitig steigt im Konkurrenzkampf der Kostendruck. Der Weg, die Bierherstellung flexibler und wirtschaftlicher zu gestalten, führt

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Ganzheitliche Automatisierung und Visualisierung des Sudhauses Steigerung der Effizienz und Flexibilität Sicherstellung einer konstant hohen Produkt-Qualität Brauereien stehen heute einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber. Die Menge an verschiedenen Sorten nimmt immer mehr zu, gleichzeitig steigt im Konkurrenzkampf der Kostendruck. Der Weg, die Bierherstellung flexibler und wirtschaftlicher zu gestalten, führt über eine durchgängige Digitalisierung der Brauanlage – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Vom Wareneingang bis zum -ausgang, von der Produktions- bis zur ERP-Ebene. Denn wenn alle Produktionsschritte optimal ineinander greifen und alle Anlagenteile zuverlässig miteinander kommunizieren, steigt die Flexibilität und die Kosten werden gesenkt. Für genau diesen Weg hat sich die größte Privatbrauerei Österreichs – die Stieglbrauerei zu Salzburg – entschieden. Mit rund 20 Biersorten bietet Stiegl heute die größte Biervielfalt in Österreich. Um die unterschiedlichen Biersorten effizienter, kostengünstiger und mit gleichbleibend hoher Geschmacksqualität zu brauen, setzt die Brauerei auf ein neues maßgeschneidertes Automatisierungssystem von Siemens. Basierend auf der Siemens SIMATIC S7-Technologie und der Software WinCC wurde das Sudhaus der Stieglbrauerei zu Salzburg ganzheitlich digitalisiert. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie hier Für weitere Informationen klicken Sie hier Bildunterschriften: Alle Bilder Copyright Stiegl Brauerei.

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Ursula Lang | 2016-11-28
Erweiterte Zustandsüberwachung - Condition Monitoring System Siplus CMS1200 mit verbesserter Analysemöglichkeit
Nürnberg. Das Condition Monitoring System (CMS) Siplus CMS1200 für Antriebsstränge hat Siemens mit einer neuen Firmware um zwei Funktionen erweitert: Zum einen können nun für die bessere Analyse der ermittelten Daten die Trendverläufe der Spektren aufgezeichnet werden. Zum anderen wurde der überwachte Frequenzbereich der Kennwerte von 0,1 Hertz (Hz) bis

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Nürnberg. Das Condition Monitoring System (CMS) Siplus CMS1200 für Antriebsstränge hat Siemens mit einer neuen Firmware um zwei Funktionen erweitert: Zum einen können nun für die bessere Analyse der ermittelten Daten die Trendverläufe der Spektren aufgezeichnet werden. Zum anderen wurde der überwachte Frequenzbereich der Kennwerte von 0,1 Hertz (Hz) bis 10 Kilohertz (kHz) erweitert. Schadensvermeidung ist immer besser als Schadensbehebung. Das gilt unter anderem auch für Industrieanlagen und die dort eingesetzten Antriebsstränge. Für die Zustandsüberwachung der mechanischenKomponenten bietet Siemens zur Integration in die Simatic S7-1200 das Condition Monitoring System Siplus CMS1200. Damit können Teileverschleiß und mechanische Schäden früh erkannt und Wartungsarbeiten entsprechend getaktet werden. Bei dem Condition Monitoring Modul SM 1281 von Siplus CMS1200 wurden die Analysemöglichkeit der aufgenommenen Signale verbessert und der Überwachungsbereich erweitert. Den Trendverlauf und niedrige Frequenzen im Blick Um die aus der Überwachung von mechanischen Antriebskomponenten wie Motoren, Pumpen, Getriebe und Lüfter aufgenommenen Werte noch besser analysieren zu können, kann Siplus CMS1200 nun auch die Trendverläufe der Spektren aufzeichnen. Damit können der Verschleiß der Mechanik noch effizienter beurteilt und Wartungsarbeiten besser geplant werden. Darüber hinaus wurde mit der neuen Firmware der überwachbare Bereich der Kennwerte um die niedrigen Frequenzen erweitert: ab 0,1 Hz (bis 10 kHz). Siplus CMS1200 wird über das Totally Integrated Automation (TIA) Portal in die Steuerungs- und Motion-Control-Komponenten integriert und bietet eine einfache und permanente Zustandsüberwachung. Die kennwertbasierte Diagnose läuft direkt auf der CPU der S7-1200. Bildunterschrift Condition Monitoring System System Siplus CMS1200 mit verbesserter Analysemöglichkeit der ermittelten Signale und erweitertem Überprüfungsbereich.

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Ursula Lang | 2016-11-25
Nachhaltig sauber - Neue PACT-Technologie zur Abwasseraufbereitung
Nürnberg, Deutschland. Siemens stellt das PACT MBR-System vor, die neueste Generation der Powdered Activated Carbon Treatment (PACT) -Technologie für die nachhaltige Aufbereitung von Abwässern aus Raffinerien und petrochemischen Betrieben. Gestützt auf das in über 40 Jahren bei über 100 [erfolgreichen] Installationen gewonnene Fachwissen und die Erfahrung mit seiner PACT-Technologie,

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Nürnberg, Deutschland. Siemens stellt das PACT MBR-System vor, die neueste Generation der Powdered Activated Carbon Treatment (PACT) -Technologie für die nachhaltige Aufbereitung von Abwässern aus Raffinerien und petrochemischen Betrieben. Gestützt auf das in über 40 Jahren bei über 100 [erfolgreichen] Installationen gewonnene Fachwissen und die Erfahrung mit seiner PACT-Technologie, einer fortschrittlichen biologisch/chemisch-physikalischen Abwasseraufbereitungstechnologie, stellt Siemens stellt die nächste Generation PACT-Technologie vor, das PACT Membran Bioreaktor (MBR)-System, das für die Aufbereitung von Abwässern aus Raffinerien und petrochemischen Betrieben ausgelegt ist. Diese Zukunftstechnologie verbindet die Vorzüge der Membran-Bioreaktortechnologie - die kompakte Bauweise und die Ablaufqualität auf Ultrafiltrationsniveau - mit der Robustheit und der CSB(Chemischer Sauerstoffbedarf)-Abbaubarkeit eines PACT-Systems. Sie bietet damit ein Abwasseraufbereitungsverfahren, das den strengsten Abwasserauflagen [und Einleitervorschriften] entspricht und in bestehende Wasseraufbereitungsprogramme integriert werden kann. Optimierte Lösungen Im Vergleich zu konventionellen Anlagen können beim Einsatz in Neuanlagen („auf der grünen Wiese“) bis zu 50 Prozent Platzbedarf eingespart werden. Ähnliche Einsparungen bei Platzbedarf und Baukosten können bei Nachrüstungen von Bestandsanlagen erzielt werden. Für die Membranfiltration werden getauchte keramische Flachmembranen verwendet, die von der MeidenAmerica,Inc., einer Tochtergesellschaft der MeidenshaCorporation, Japan, bezogen werden. Für diese besonders langlebigen, abriebfesten und mit einer hohen Standzeit ausgezeichneten Flachmembranen kann Siemens eine branchenführende Fünfjahresgarantie geben. Weitere UF(Ultrafiltration)-Membranwerkstoffe sind je nach den projektspezifischen Anforderungen an die Standzeiten verfügbar. Bildunterschriften PACT-System zur Abwasseraufbereitung in Raffinerien und in der Petrochemie.

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Ursula Lang | 2016-11-23
Hochmodernes Teile-Tracking - Automobil-Zulieferer optimiert Produktionsprozess mit RFID-Technik von Siemens
Pappenheim. Die Faurecia Automotive Exteriors gehört zu den international führenden Automobilzulieferern. Bei der Produktion von Automobil-Außenteilen im fränkischen Pappenheim setzt der Konzern auf modernste Fertigungstechnik. Dazu gehört der Einsatz ultrahochfrequenter Radio Frequency Identification (RFID)-Technologie von Siemens, um die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette transparenter und noch effizienter zu gestalten. In der

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Pappenheim. Die Faurecia Automotive Exteriors gehört zu den international führenden Automobilzulieferern. Bei der Produktion von Automobil-Außenteilen im fränkischen Pappenheim setzt der Konzern auf modernste Fertigungstechnik. Dazu gehört der Einsatz ultrahochfrequenter Radio Frequency Identification (RFID)-Technologie von Siemens, um die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette transparenter und noch effizienter zu gestalten. In der Folge konnte Faurecia die Produktqualität steigern und die Mitarbeiter können ihre Aufgaben schneller und sicherer erledigen. Weitere RFID-Projekte sollen künftig im Faurecia-Konzern umgesetzt werden. Der weltweit erste Stoßfänger aus Kunststoff stammt aus Franken, genauer gesagt aus Pappenheim. Im dortigen Werk der Faurecia Automotive Exteriors werden seit 1975 Automobil-Außenteile gefertigt. Der Automotive-Zulieferer, der zu den Führenden der Branche gehört, setzt im genannten Werk bei der Produktion und Distribution von Stoßfängern und Schwellern auf neue Radio-Frequency-Identification-Technologie im ultrahochfrequenten Spektrum von Siemens. Das Bindeglied zwischen der RFID-Hardware, dem UHF RFID-System Simatic RF600, und der Enterprise Resource Planning (ERP)-Ebene ist hierbei die Middleware „Tagpilot“ des Siemens Solution Partners Tagnology Systems GmbH. Hohe Verfügbarkeit und leichte Implementierung Bei den Readern fiel die Wahl auf RF650R und als Antennen sind die in Leistung und Baugröße an jede Anwendung anpassbare RF620A-, RF640A- und RF660A im Gebrauch. Die RFID-Technik begleitet in Pappenheim den gesamten Produktionsprozess. Dazu werden die Teile auf der Innenseite mit dem entsprechenden RFID-Klebe-Label RF630L versehen, die für den Betrieb unter Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius geeignet sind und den Lackierprozess mehrfach durchlaufen können. Entscheidungsgrundlage für die Wahl der Siemens-Lösung waren die weltweite Verfügbarkeit der Komponenten, deren Industrietauglichkeit (Schutzklasse bis IP65) und die Skalierbarkeit des Systems. Zudem lassen sich die Reader einfach und schnell via RJ45-Ethernet-Schnittstelle integrieren. Für zukünftige Anwendung sind u.a. die Profinet-fähigen Reader RF680R und RF685R angedacht, wodurch separate Kommunikationsmodule überflüssig werden. Über eine zweite Ethernet-Schnittstelle lassen sich die Profinet-Reader im laufenden Betrieb konfigurieren und diagnostizieren. Einfache Diagnose Alle neuen Simatic-Reader benötigen zur Inbetriebnahme, Optimierung und Diagnose von Lesestellen keinerlei zusätzliche Software, die erforderlichen Tools sind in die Geräte-Firmware implementiert und einfach per Webbrowser aufrufbar.. Über den Browser lässt sich so beispielsweise der Received Signal Strength Indicator(RSSI)-Wert, also die „Ansprechleistung“ jedes Transponders im Erfassungsbereich, per Knopfdruck ermitteln und bei Bedarf reduzieren. Mit den via Web-Interface parametrierbaren Tools können die Lesestellen auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen schnell und einfach eingerichtet werden. Die Onboard-Diagnose ermöglicht dabei eine Überprüfung und Anpassung der Einstellungen im laufenden Betrieb. Die Tools sind dabei mit passender Autorisierung – mehrere Benutzerlevels regeln den Zugriff – auch aus der Ferne erreichbar. Was wann kommt und geht Damit Faurecia erfassen kann, welche Komponenten die Produktion verlassen, sind an jedem Hallentor, den sogenannten RFID-Gates, acht RFID-Antennen RF660A montiert. Dadurch wird beim Durchfahren erkannt, in welche Richtung die Teile transportiert werden. Außerdem verhindert die geschickte Auswertung von Signalstärken, dass in Tornähe abgestellte Bauteile erfasst werden. Wie es weiter geht Projektleiter Mike Mülhausen ist von den vielfältigen Möglichkeiten begeistert und setzt bereits weitere RFID-Projekte im Faurecia-Konzern um. „Die vielfältigen Vorteile der RFID-Technologie haben sich längst bis in die Konzernspitze und über die gemeinsame Arbeit in den Gremien auch in der Automobilbranche herumgesprochen.“ Mit dieser Zustimmung im Rücken steht einem Ausbau des Einsatzes der RFID-Technologie folglich nichts im Weg. Bildunterschriften Einfaches Handling via Webbrowser: Damit lässt sich unter anderem der RSSI-Wert (Received Signal Strength Indicator), also die „Ansprechleistung jedes Transponders im Erfassungsbereich per Knopfdruck ermitteln und auf das nötige Maß reduzieren. Die fertigen Stoßfänger werden auf Kunden-Transportpaletten ins Lager gebracht, dabei per RFID automatisch im Durchlauf erfasst und im ERP-System verbucht. An sogenannten „Schweller-Gates“ sind aus Platz- und Kostengründen zwei Antennen über einen Splitter an einen Reader angebunden. Jeweils zwei Antennen erfassen die oben oder unten an den Schwellern angebrachten Labels. Statt über Handscanner werden die Teile bei der Sichtprüfung automatisch berührungslos über RFID-Antennen (RF620A/RF640A) erkannt und die dazugehörigen Prüfmasken visualisiert.

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Ursula Lang | 2016-11-21
Kein Lückenbüßer - Neue Multilevel-Shuttle-Lösung für Kleinteilelager im mittleren Leistungsbereich mit Antriebstechnik von Siemens
Nürnberg. Um im Bereich der Intralogistik die Lücke zwischen der Leistung klassischer Regalbediengeräte (RGB) auf der einen und herkömmlicher Shuttle-Lösungen auf der anderen Seite zu schließen, entwickelte die Nürnberger Klinkhammer Group Multilevel-Funktionsshuttles. Die kompakten Hybrid-Shuttles, KlinCATs genannt, ermöglichen eine Leistungssteigerung der Gesamtanlage von bis zu 330 Prozent. Die Antriebstechnik für

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Nürnberg. Um im Bereich der Intralogistik die Lücke zwischen der Leistung klassischer Regalbediengeräte (RGB) auf der einen und herkömmlicher Shuttle-Lösungen auf der anderen Seite zu schließen, entwickelte die Nürnberger Klinkhammer Group Multilevel-Funktionsshuttles. Die kompakten Hybrid-Shuttles, KlinCATs genannt, ermöglichen eine Leistungssteigerung der Gesamtanlage von bis zu 330 Prozent. Die Antriebstechnik für diese kompakte, energiesparende und kosteneffiziente Lösung stammt aus dem Sinamics-Portfolio von Siemens. Ob Puffer-, Tiefkühl- oder Versandlager – die Betreiber hochautomatisierter Kleinteilelager hatten bisher zwei Möglichkeiten für ihre Intralogistik: Entweder sie nutzen klassische Regalbediengeräte (RGB), deren Leistung bei etwa 120 Doppelspielen pro Stunde liegt. Oder sie setzen auf bekannte Shuttle-Lösungen, deren Kapazität sich auf bis zu 1.000 Doppelspiele pro Stunde beläuft. Die Lücke dazwischen schließt nun die Klinkhammer Group aus Nürnberg mit dem Multilevel-Shuttle KlinCAT, das mit Sinamics-Antriebstechnik von Siemens ausgestattet ist. Die Idee: Statt einem Shuttle pro Behälterebene decken mehrere kompakte KlinCATs das gesamte Lager ab. „Mit einer Hubhöhe von ca. 1,5 Metern erreichen diese Hybrid-Shuttles jeweils bis zu neun Behälterebenen und können dabei in jeder Gasse mehrfach übereinander eingesetzt werden“, erklärt Hagen Schumann, Leiter Vertrieb und Consulting bei Klinkhammer, das Prinzip. „So lässt sich etwa die Leistung eines eingassigen, zweifachtiefen automatischen Kleinteilelagers mit 12 Metern Höhe und 35 Metern Länge und für Kartons, Tablare oder Behälter mit einem Maximalgewicht von jeweils 50 Kilogramm im Vergleich zum klassischen RGB um mehr als das dreifache steigern.“ Alles anders und völlig neu Für die Umsetzung dieser Idee war eine komplette Neukonzeption des Lagerfahrzeugs nötig. „Schon allein aus konstruktiven Gründen mussten wir die Lagerfahrzeuge neu entwerfen. Anders als klassische RGBs, die unbeladen meist über 1,5 Tonnen wiegen, operieren die KlinCATs ja in mehreren Ebenen übereinander“, fügt Schumann hinzu. Einfach mehrere RGBs übereinander zu montieren, hätte eine extreme Verstärkung der Regale zur Folge gehabt. Die Lösung für ein schlussendliches Gesamtgewicht von lediglich 350 Kilogramm je Lagerfahrzeug sind dessen aluminiumbasierte Leichtbauweise und die Antriebstechnik von Siemens, die auf konsequente Reduktion der Komponenten und der bewegten Masse abzielt. Daher erzeugt im stationären Schaltschrank ein dezidiertes Sinamics Smart Line Modul (SLM), das bei Senkfahrten die Energierückgewinnung ermöglicht, für jedes KlinCAT die nötige Zwischenkreisspannung. Auf den KlinCATs selbst befinden sich im Schaltkasten als Leistungskomponenten nur die Sinamics S120-Motormodule und das S120M-Adaptermodul. Durch den Einsatz der dezentralen Sinamics S120M Antriebe mit Hybridleitung für die Energieversorgung und Signalübertragung reduziert sich der Verkabelungsaufwand. Vorgabe erfüllt Die Bau- und Einsatzweise aller Komponenten von KlinCAT dienen einem Zweck: die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten und damit die Effizienz der Lagerfahrzeuge zu steigern. Das beginnt bei der Anschlussleistung, geht über den tatsächlichen Energieverbrauch pro Doppelspiel und reicht bis zu den Wartungskosten, die allein schon wegen der leichten Erreichbarkeit der Wartungsebene spürbar geringer ausfallen, als bei ebenengebundenen Shuttlelösungen. Die um rund 60 Prozent höheren Anschaffungskosten von fünf KinCATs im Vergleich zu beispielsweise herkömmlichen RGBs stehen dann einer gleichzeitigen Leistungssteigerung der Anlage um bis zu 330 Prozent gegenüber, was die KinCATs im Leistungsbereich von 120 bis 1.000 Doppelspielen konkurrenzlos macht. Die Leistung eines Lagers wird in Doppelspielen pro Stunde gemessen, also der Kombination einer Ein- mit einer Auslagerung mit dem Ziel, Leerfahrten zu vermeiden. Bildunterschriften Leichtgewicht: Durch die konsequente Leichtbauweise und das innovative Antriebskonzept beträgt das Leergewicht des Lagerfahrzeugs KlinCAT nur circa 350 Kilogramm. Da die Einspeisung im stationären Schaltschrank erfolgt, konnte die Zahl der Stromschienen von fünf auf drei reduziert werden. Um das Anfahrmaß der Multilevel-Shuttle so gering wie möglich zu halten, wurden die Antriebe seitlich montiert. Das Kleinteilelager KlinCAT von Klinkhammer am Standort in Nürnberg.

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Ursula Lang | 2016-11-18
Kommunikation ist alles - Skalierbare Netzwerktechnik von Siemens ermöglicht fehlersichere Produktion von Alu-Profilen
Rackwitz. Die Sapa Extrusion Deutschland GmbH fertigt am Standort Rackwitz nahe Leipzig vielfältige Aluprofile. Für einen horizontal und vertikal durchgängigen Datenfluss, eine hohe Produktionstransparenz, die Steigerung der Produktivität und die flexible Integration unterschiedlicher Kommunikationsebenen und -medien setzt das Unternehmen auf zertifizierte und skalierbare Netzwerktechnik aus dem Scalance-Portfolio von Siemens. Diese

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Rackwitz. Die Sapa Extrusion Deutschland GmbH fertigt am Standort Rackwitz nahe Leipzig vielfältige Aluprofile. Für einen horizontal und vertikal durchgängigen Datenfluss, eine hohe Produktionstransparenz, die Steigerung der Produktivität und die flexible Integration unterschiedlicher Kommunikationsebenen und -medien setzt das Unternehmen auf zertifizierte und skalierbare Netzwerktechnik aus dem Scalance-Portfolio von Siemens. Diese verbessert die Verfügbarkeit der bisherigen störanfälligen optischen Kommunikation. Spezielle IT-Security-Baugruppen autorisieren den in- und externen Zugriff und beugen Systemausfällen durch beispielsweise Cyber-Angriffe vor. Die Fertigung von Strangpressprofilen, sogenannten Halbzeugen, hat in Rackwitz bei Leipzig seit 1958 Tradition. In ihrem leistungsstärksten Presswerk produziert die Sapa Extrusion Deutschland GmbH, die als Mitglied der Sapa Group zu einem weltweit führenden Unternehmen gehört, auf zwei vollautomatisierten Presslinien unterschiedliche Aluprofile. Schon seit einiger Zeit nutzt Sapa die Scalance Industrial Wireless LAN (IWLAN)-Komponenten von Siemens für eine hochverfügbare und fehlersichere industrielle Kommunikation. Im Rahmen einer CE-Zertifizierung zur Einhaltung der produktspezifisch geltenden europäischen Richtlinien, hat der Aluprofil-Hersteller zusammen mit Siemens einen sogenannten Security-Quick-Check durchgeführt, um die Verfügbarkeit seines gesamten Netzwerks zu prüfen. Das Ergebnis zeigte einen Optimierungsbedarf bei der Industrietauglichkeit einiger Netzwerkkomponenten sowie beim Zugriffsschutz auf Switches, PCs, Steuerungen und Kommunikationsprozessoren auf. Netzwerk-Monitoring und stabiler Backbone Zu den ersten aus dem Security-Check abgeleiteten Maßnahmen gehört der Einsatz des Netzwerk-Management- und Diagnosesystems Sinema Server. Das über Webbrowser nutzbare System ermöglicht das Überwachen des gesamten Produktionsnetzwerkes, erkennt automatisch sämtliche Netzwerkkomponenten und beugt durch das Anzeigen doppelt vergebener IP-Adressen Konflikten vor. Dazu zeigt die Software den Status der Netzwerkteilnehmer und liefert das entsprechende Reporting, das via E-Mail an ausgewählte Empfänger verschickt werden kann. Desweiteren richtete Sapa einen stabilen und jederzeit erweiterbaren Produktions-Backbone auf Basis der modularen managed Industrial Ethernet Switches Scalance XR324-12M von Siemens ein. Für erweiterte IT-Funktionen sorgen die robusten Scalance XR-300 Switches. „Für die Rack-Switches haben wir uns entschieden, weil diese in die vorhandenen 19 Zoll-Schränke passten und weil sich damit Teilnehmer über unterschiedlichste Medientypen, optisch oder elektrisch, einfach ins Netzwerk integrieren ließen und lassen“, sagt Andreas Steinberg, verantwortlich für Instandhaltung und Automatisierungstechnik bei Sapa. Die aktuell rund 200 Netzwerkteilnehmer sind teils direkt, teils über Scalance X-200 Switches in zentralen Schaltschränken an den Backbone angebunden, wodurch eine zuverlässige Kommunikation gesichert ist. Die Switches verfügen zudem über einen Steckplatz für C-Plugs. Das sind Speichermedien, auf denen die jeweilige Gerätekonfiguration gesichert ist und durch einfaches Umstecken auf ein anderes Gerät übertragen werden kann. Industrielle Sicherheit auf höchstem Niveau Für die Trennung der Produktionssysteme an den Schnittstellen zur Bürowelt sind Security-Module der Scalance S-Familie mit integrierter Firewall zuständig, die nur autorisierten Personen Zugriff auf die Netzwerkkomponenten der Produktion erlauben. Entscheidend für die Anlagenverfügbarkeit ist, dass externer Zugriff nicht nur auf die eigenen, sondern auch die Systeme Dritter/Zulieferer möglich ist. Das Wartungspersonal kann außerdem standardmäßig über einen geschützten VPN (Virtual Private Network)-Tunnel, bei Störungen schnell und sicher eingreifen. Zuverlässig und zukunftsfähig aufgestellt Da das optische Kommunikationssystem des Einschienenhängebahnsystems, des mechanischen Rückgrats der Produktion, sehr fehleranfällig war, entschied man sich bei Sapa hier ebenfalls für eine Industrial Wireless LAN (IWLAN)-Lösung von Siemens mit Scalance-Komponenten. Via Profinet und Profisafe sind somit auch an dieser Stelle eine verlässliche Kommunikation und sicheres Arbeiten möglich. Dazu wurden entlang des Schienenweges 130 Meter RCoax-Kabel (Leckwellenleiter) verlegt, die als IWLAN-Antennen ein homogenes WLAN-Feld entlang des Schienenwegs generieren. „Die Zuverlässigkeit der Kommunikation ist heute wichtiger denn je, da wir durch die konsequent auftragsorientierte Fertigung kleinere Losgrößen und somit häufigere Produktionswechsel und damit auch umfangreicheren Datenaustausch haben. Ebenso zum nachfolgenden Warenkorb-Transportsystem und zum überlagerten Leitrechner“, weiß Steinberg. Durch die durchgängige Lösung von Siemens wurde das Produktionsnetz bei Sapa noch leistungsstärker, hochverfügbar und transparent. Weitere Modernisierungs- und Integrationsprojekte mit Sapa sind bereits angelaufen. Bildunterschriften Mit der Netzwerk-Management- und Diagnose-Software Sinema Server behält der Profilhersteller künftig immer den Überblick über sein Produktionsnetzwerk. Neun vollmodulare managed Industrial Ethernet Switches Scalance XR324-12M von Siemens bilden einen performanten und zuverlässigen Backbone in der Profilproduktion. Das RCoax Cable von Siemens ist ein funkendes Antennenkabel, das entlang der Schienenwege verlegt wurde und ein WLAN-Feld über die Verfahrstrecke sicherstellt. Auf zwei Strangpressen fertigt Sapa Extrusion Deutschland im Werk Rackwitz hochwertige Aluminiumprofile für unterschiedlichste Anwendungen, veredelt und bearbeitet diese.

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Ursula Lang | 2016-11-17
Siemens auf der European Paper Week 2016 - Herausforderungen und Chancen in der Papierindustrie
Brüssel/Belgien. Vom 22. bis 24. November 2016 präsentiert Siemens als Gold-Sponsor auf der 18. European Paper Week in Brüssel nicht nur sein Sipaper-Portfolio für die Fiber Industry. Experten des Unternehmens diskutieren auch mit hochkarätigen Vertretern unterschiedlicher Verbände über aktuelle Entwicklungen und Trends der sowie die Bedeutung von Industrie 4.0 für

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Brüssel/Belgien. Vom 22. bis 24. November 2016 präsentiert Siemens als Gold-Sponsor auf der 18. European Paper Week in Brüssel nicht nur sein Sipaper-Portfolio für die Fiber Industry. Experten des Unternehmens diskutieren auch mit hochkarätigen Vertretern unterschiedlicher Verbände über aktuelle Entwicklungen und Trends der sowie die Bedeutung von Industrie 4.0 für die Branche. Vom 22. bis 24. November 2016 öffnet die European Paper Week, eine internationale Netzwerkplattform der europäischen Papierindustrie, in Brüssel wieder ihre Türen. Die Veranstaltung findet dieses Jahr zum 18. Mal statt. Zudem werden am 21. November die Pulp and Paper Industry Awards (PPI) verliehen. Siemens präsentiert auf der Fachmesse der Zellstoff- und Papierindustrie zum einen seine Produkte aus der Sipaper-Familie. Zum anderen diskutieren die Fiber Industry-Experten des Unternehmens mit Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden – vor allem dem Verband der Europäischen Papierindustrie (Confederation of European Paper Industries CEPI) – über die Entwicklungen und Herausforderungen in der Papierindustrie sowie die Bedeutung von Industrie 4.0 und Digitalisierung für die Prozessindustrie. Bildunterschriften Siemens präsentiert auf der European Paper Week sein Sipaper-Portfolio und tritt als Goldsponsor des Events auf. Die Siemens-Experten sprechen zudem mit Branchenvertretern über aktuelle Trends und Entwicklungen.

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Ursula Lang | 2016-11-17
Stets auf dem neuesten Stand - Kontinuierlicher Austausch von Artikelstammdaten
Nürnberg/Monheim am Rhein. Die Eplan Software & Service GmbH & Co. KG entwickelt CAE-Lösungen und berät ihre Kunden bei der Optimierung ihrer Engineering-Prozesse. Für das Eplan Data Portal, eine webbasierte Datenplattform für die Bereitstellung aktueller Gerätedaten von Komponentenherstellern, intensiviert das Unternehmen nun die Kooperation mit Siemens. Damit ist der kontinuierliche

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Nürnberg/Monheim am Rhein. Die Eplan Software & Service GmbH & Co. KG entwickelt CAE-Lösungen und berät ihre Kunden bei der Optimierung ihrer Engineering-Prozesse. Für das Eplan Data Portal, eine webbasierte Datenplattform für die Bereitstellung aktueller Gerätedaten von Komponentenherstellern, intensiviert das Unternehmen nun die Kooperation mit Siemens. Damit ist der kontinuierliche Austausch sämtlicher Artikeldaten möglich, wodurch Kunden einen verlässlichen und einheitlichen Datenbestand für die Elektroplanung mit Eplan Electric P8 und den 3D-Schaltschrankaufbau mit Eplan Pro Panel erhalten. Das Eplan Data Portal ist eine der größten Online-Plattformen zum standardisierten Austausch von Artikelstammdaten. Über das Portal haben die User online Zugriff auf die digitalen Produktkataloge der vielen Komponentenhersteller und können die angebotenen Komponenten direkt in die Eplan Dokumentation übernehmen. Bereitgestellt wird das Portal von der Eplan Software & Service GmbH & Co. KG (Eplan), die für ihre Kunden CAx-, Konfigurations- sowie Mechatronik-Lösungen entwickelt und sie bei der Optimierung ihrer Engineering-Prozesse berät. Das Eplan Data Portal bezieht einen Teil der dort integrierten Daten auch von der Siemens AG. Gleichzeitig stehen diese dem Anwender auch in der Siemens Mall und über den CAx Download Manager zur Verfügung. Bisher erfolgte der Datenaustausch zwischen Siemens und dem Data Portal jedoch nur ein bis zwei Mal pro Jahr. Die Folge: „Unsere Kunden waren verunsichert, wenn sie feststellten, dass es Diskrepanzen zwischen den Datenbeständen gab und Eplan Gerätedaten nicht gleichermaßen in allen Quellen verfügbar waren“ so Marcel Schulz, Application Consultant, Control Panel Engineering, von der Siemens AG. Um den Prozess zu optimieren, führen Siemens und Eplan Aktualisierungen im Data Portal und der Siemens Mall nun parallel durch und haben zudem die Auswahlstrukturen für die einzelnen Artikel vereinheitlicht. „Durch den neuen Prozess können unsere Kunden sicher sein, dass sie stets einheitliche, aktuelle und qualitativ hochwertige Daten erhalten: Egal wo und wie sie Produkte auswählen“, erklärt Stefan Domdey, Global Coordinator des Eplan Data Portals. Bildunterschriften Statt nur ein bis zwei Mal pro Jahr ist nun ein kontinuierlicher Datenaustausch zwischen den auf der Siemens Website hinterlegten Artikelstammdaten und dem Eplan Data Portal möglich.

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Ursula Lang | 2016-11-16
Siemens MediaService November 2016 – Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Im Vorfeld der SPS IPC Drives-Messe informiert der MediaService über eine Vielzahl neuer Produkte und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. So gibt es den Ruggedcom Router RX1400 jetzt mit W-LAN-Schnittstelle für eine einfachere Kommunikation, zudem das Servoantriebssystem Sinamics V90 mit nun integriertem Einfachpositionierer Epos – für eine deutlich einfachere

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Im Vorfeld der SPS IPC Drives-Messe informiert der MediaService über eine Vielzahl neuer Produkte und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. So gibt es den Ruggedcom Router RX1400 jetzt mit W-LAN-Schnittstelle für eine einfachere Kommunikation, zudem das Servoantriebssystem Sinamics V90 mit nun integriertem Einfachpositionierer Epos – für eine deutlich einfachere Inbetriebnahme. Weiter geht es mit Funkfrequenzidentifizierung: Hier stattet Siemens seine Ultrahochfrequenzgeräte der Simatic RF600-Familie mit neuer Firmware und neuen Schnittstellen aus. Eine neue Projektierungssoftware gibt es für das Motormanagement-System Simocode. Mit dem „Virtuellen Sensor“ hat Siemens ein Simulationsverfahren entwickelt, das Elektromotoren vor Überhitzung schützt. Zudem lassen sich die Befehls- und Meldegeräte der neuen Sirius ACT-Generation nun via Profinet mit der Steuerung verbinden. Anwendungsseitig geht es um eine Partikel-Schaumstoffmaschine, bei der Steuerungstechnik von Siemens Kunststoff zum Schäumen bringt. Siemens Product Lifecycle Management Software kommt nicht nur beim Bau von Hightech-Sportgeräten für internationale Wettbewerbe und Spitzenzeiten zum Einsatz, sondern auch in der Zerspanungstechnik: zur Verbesserung von Qualitätssicherungsprozessen und Zykluszeiten. Lesen Sie mehr unter: MediaService November 2016 MediaService MediaService Digithek

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Ursula Lang | 2016-11-15
Rennstrecke statt Vorlesung - Siemens gratuliert erfolgreichem Studententeam
Erlangen. 60 Studenten der Universität Erlangen-Nürnberg planten und konstruierten mit der Produktlebenszyklusmanagement-Software von Siemens PLM Software im Rahmen der internationalen Wettbewerbs „Formula Student“ einen Formelrennwagen. Beim Rennen in Hockenheim, dem weltweit größten Event dieser Art, belegte das Team aus Erlangen, die „Octanes“, unter den 110 teilnehmenden Universitäten den 4. Platz.

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Erlangen. 60 Studenten der Universität Erlangen-Nürnberg planten und konstruierten mit der Produktlebenszyklusmanagement-Software von Siemens PLM Software im Rahmen der internationalen Wettbewerbs „Formula Student“ einen Formelrennwagen. Beim Rennen in Hockenheim, dem weltweit größten Event dieser Art, belegte das Team aus Erlangen, die „Octanes“, unter den 110 teilnehmenden Universitäten den 4. Platz. Pioniergeist, Engagement, Begeisterung und die Liebe zum (Renn-)Fahrsport – all das brachten die insgesamt 60 Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen der Universität Erlangen-Nürnberg für die Teilnahme am internationalen Wettbewerb „Formula Student“ mit. Bei dem Wettbewerb geht es darum, innerhalb eines Jahres einen Formelrennwagen zu planen, zu konstruieren und zu fertigen. Die Erlanger Studenten konnten für die Entwicklung und den Bau des Boliden auf die Siemens PLM Simulationssoftware LMS Imagine Lab Amesim zurückgreifen und damit beispielsweise den Motorkühlkreislauf simulieren und optimieren. Bei der „Formula Student“ geht es primär nicht nur um die reine Fahrleistung während des Rennens selbst. Alle Teams werden in fünf dynamischen und drei statischen Disziplinen geprüft, bei denen neben technischen Aspekten des Fahrzeugs selbst auch Faktoren wie Verbrauch, Fahrzeugpräsentation und Kostenplanung eine Rolle spielen. Natürlich darf jedoch auch der Einsatz unter realen Bedingungen, sprich während eines echten Rennens, nicht fehlen. Das fand – als größtes internationales Event dieser Art – am Hockenheimring statt. Aus über 110 Universitäten aus der ganzen Welt reisten Teams an, um sich und die Qualität ihrer Fahrzeuge in unterschiedlichen Kursen zu beweisen. Die „Octanes“ konnten mit ihrem Boliden, dem „FauMax Iota“ in der Disziplin „Overall“ den 4. Platz erfahren und waren entsprechend stolz. Als langjähriger Unterstützter des Wettbewerbs gratuliert auch Siemens zu dieser großartigen Leistung. Bildunterschriften Der FAUmax Iota! auf der Rennstrecke mit bis zu 116 Stundenkilometer. Das Team hinter der High-Octane Motorsports e.V. Jubel für den 4. Platz in der Disziplin „Overall“

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Ursula Lang | 2016-11-14
Effiziente Steuerung industrieller Heizsysteme - Funktionserweiterung bei Siplus HCS für einfachere Projektierung und Inbetriebnahme
Nürnberg. Zur Steuerung industrieller Heizelemente hat Siemens die Siplus Heating Control Systeme (HCS) im Portfolio. Mit neuen Funktionen, wie zum Beispiel Proneta wird die Projektierung und Inbetriebnahme der Heizsysteme noch einfacher. Siplus Heating Control Systeme von Siemens kommen in unterschiedlichen Branchen wie zum Beispiel in der Kunststoffindustrie, bei Food&Beverage

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Nürnberg. Zur Steuerung industrieller Heizelemente hat Siemens die Siplus Heating Control Systeme (HCS) im Portfolio. Mit neuen Funktionen, wie zum Beispiel Proneta wird die Projektierung und Inbetriebnahme der Heizsysteme noch einfacher. Siplus Heating Control Systeme von Siemens kommen in unterschiedlichen Branchen wie zum Beispiel in der Kunststoffindustrie, bei Food&Beverage oder bei Automotive zum Einsatz. Über Siplus HCS können die dort verwendeten Heizapplikationen – beispielsweise via Engineering mit dem TIA Portal und Profinet-Kommunikation – in die Automatisierung eingebunden werden. Für Siplus HSC4200 und HCS4300 gibt es jetzt Funktionserweiterungen: Das Netzwerk- und Diagnosetool Proneta vereinfacht die Inbetriebnahme in Profinet-Netzwerken, da unter anderem der Verdrahtungstest schon während der Montage möglich ist. Zudem können durch die Integration der Konfigurationssteuerung (Optionen Handling) HCS-Stationen ohne Engineering-Aufwand geändert oder erweitert werden. 230-- und 400-Volt-Heizelemente können jetzt auch zusammen im Kombibetrieb über ein einziges Central Interface Modul (CIM) gesteuert werden. Das spart Platz und Geld. Weitere Betriebsart für HCS4200 Im Rahmen der Neuerungen kommt zu den beiden für die Heizelemente vorhandenen Betriebsarten „Nullpunktschaltend“ und „Softstart“ der „permanente Phasenanschnitt“ hinzu. Damit werden schnelle Prozesse mit niedrigem Sollwert realisiert, und das bei gleichbleibender Wärmeabgabe. Bildunterschriften Über die Siplus Heating Control Systeme (HCS) werden Heizapplikationen schnell und einfach in die Automatisierung eingebunden.

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Ursula Lang | 2016-11-11
Siemens auf der Intermodal Africa - Logistiklösungen für Containerhäfen und Terminals
Mombasa/Kenia. Vom 16. bis 18. November präsentiert Siemens auf der Intermodal Africa 2016 sein Simocrane-Portfolio zur modularen Automatisierung, das für maximierte Produktivität und Sicherheit beim Be- und Entladen von Containerschiffen und Stapeln von Containern sorgt. Die Fachmesse für die Transport- und Containerindustrie findet zum 16. Mal in Afrika statt.

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Mombasa/Kenia. Vom 16. bis 18. November präsentiert Siemens auf der Intermodal Africa 2016 sein Simocrane-Portfolio zur modularen Automatisierung, das für maximierte Produktivität und Sicherheit beim Be- und Entladen von Containerschiffen und Stapeln von Containern sorgt. Die Fachmesse für die Transport- und Containerindustrie findet zum 16. Mal in Afrika statt. Das zweitägige Konferenzprogramm der Intermodal Africa 2016, die vom 16. bis 18. November in Mombasa, Kenia stattfindet, widmet sich den aktuellen Themen und Herausforderungen in Bezug auf globale Transport- und Logistiklösungen für Containerhäfen und Terminalbetriebe Etwa 80 Aussteller werden ihre Unternehmen, Produkte und Lösungen dort präsentieren. Mit seinem umfangreichen Simocrane-Portfolio zur modularen Ansteuerung und Automatisierung von Kränen unterstreicht Siemens seine Präsenz in der Hafenwirtschaft weltweit.. An beiden Tagen werden vor allem aus Ost- und Südafrika rund 500 hochkarätige Teilnehmer erwartet. Bildunterschriften Auf der Intermodal Africa 2016 – einer Fachmesse für die Container- und Transportindustrie – zeigt Siemens sein Simocrane-Portfolio für die Ansteuerung von Kränen. Auf der Messe, die vom 16. bis 18. November in Mombasa, Kenya stattfindet, stehen die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf globale Transport- und Logistiklösungen für Containerhäfen und Terminalbetriebe im Fokus.

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Ursula Lang | 2016-11-09
200 Jahre Leidenschaft - Runder Geburtstag des Firmengründers Werner von Siemens
Nürnberg. Bereits zu Werner von Siemens’ Lebzeiten entwickelte sich die am 1. Oktober 1847 gemeinsam mit Georg Halske gegründete Firma „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens und Haske“ zu einem Unternehmen von Weltrang. Damit legte Werner von Siemens zugleich den Grundstein für die heutige Siemens AG. Dieses Jahr, am 13. Dezember, würde Werner

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Nürnberg. Bereits zu Werner von Siemens’ Lebzeiten entwickelte sich die am 1. Oktober 1847 gemeinsam mit Georg Halske gegründete Firma „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens und Haske“ zu einem Unternehmen von Weltrang. Damit legte Werner von Siemens zugleich den Grundstein für die heutige Siemens AG. Dieses Jahr, am 13. Dezember, würde Werner von Siemens 200 Jahre alt werden. Zu den bedeutendsten Erfindungen des Jubilars gehören die erste elektrische Eisenbahn, die erste elektrische Straßenbahn und der erste Oberleitungsbus. Sein Innovationsstreben und seine Leidenschaft für die Ingenieurskunst begleiten die Siemens AG bis in die Gegenwart. Am 13. Dezember 1816 erblickte Werner von Siemens in Lenthe bei Hannover das Licht der Welt. Schon früh widmete er sich dem damals noch neuen Gebiet der Elektrotechnik. Den späteren Weltruhm der zusammen mit Georg Haske am 1. Oktober 1847 eröffneten Firma „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens und Haske“ – aus der letztlich die Siemens AG hervorging – begründete der junge Erfinder mit dem Bau des ersten Zeigetelegrafen im gleichen Jahr, der eine neue Form der elektrischen Telegrafie einleitete. Ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere war die Entdeckung des dynamoelektrischen Prinzips als Antwort auf die Frage nach der Verbesserung der damals üblichen rotierenden Stromerzeuger. Das Prinzip besagt, dass ein Generator den für die Anfahrtserregung zur Erzeugung elektrischer Spannung notwendigen Strom durch elektrische Induktion selbst erzeugen kann. Mit der daraus hervorgehenden Dynamomaschine legte er den Grundstein für die Starkstromtechnik. Es folgten erste elektrische Lokomotive der Welt mit Fremdstromversorgung 1879, die erste elektrische Straßenbahn 1881 – die Siemens & Halske selbst finanzierte – und 1882, am 29. April, die Jungfernfahrt des ersten elektrischen Oberleitungsbusses „Elektromote“ am heutigen Kurfürstendamm in Berlin. Neben seinen technischen Innovationen engagierte sich Werner von Siemens auch gesellschaftspolitisch und sozial. So setzte er sich zwischen 1863 und 1877 verstärkt dafür ein, dass in Deutschland die Basis für den Patentschutz geschaffen wurde. Außerdem gründete er 1847 eine Pensions-, Witwen- und Waisenkasse, um die soziale Lage seiner Mitarbeiter zu verbessern und um Arbeitskräfte langfristig an das Unternehmen zu binden. 1888 wurde er von Kaiser Friedrich III. in den Adelsstand erhoben. Anlässlich des 200. Geburtstages des Firmengründers finden Sie weitere Informationen zu Werner von Siemens, seinem Werdegang, den bedeutendsten Innovationen und der Unternehmensgeschichte auf der fortlaufend aktualisierten Presse-Seite unter www.siemens.com/presse/200Jahre-WvS.

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Ursula Lang | 2016-11-07
Sauberer Schnitt - Maschinenhersteller optimiert Bewegungsführung der Mechanik mit Motion-Control von Siemens
Mailand,Italien. Für die Bearbeitung hochwertiger Bleche hat die Fimi-Gruppe das Prinzip der rotierenden Schere optimiert. Das familiengeführte Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Quer- und Längstrennanlagen für hochwertige Bleche – von Blechen aus hochfestem Stahl bis hin zu empfindlichen Aluminium-Blechen. Die patentgeschützte Bewegungsführung und die Coil-Synchronisation erfolgen über das

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Mailand,Italien. Für die Bearbeitung hochwertiger Bleche hat die Fimi-Gruppe das Prinzip der rotierenden Schere optimiert. Das familiengeführte Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Quer- und Längstrennanlagen für hochwertige Bleche – von Blechen aus hochfestem Stahl bis hin zu empfindlichen Aluminium-Blechen. Die patentgeschützte Bewegungsführung und die Coil-Synchronisation erfolgen über das offene Motion-Control-System von Siemens. Damit ist ein energieeffizienter, präziser und qualitativ hochwertiger Bearbeitungsprozess möglich. Hervorragende Schnittqualität bei gleichzeitig hohen Taktzahlen – an die Quer- und Längstrennanlagen des Mailänder Maschinenherstellers Fimi werden große Anforderungen gestellt. Um den eigenen Ansprüchen und denen der Kunden gerecht zu werden, optimierte das Familienunternehmen das Prinzip der rotierenden Schere, eine Schnitttechnik, die beispielsweise in der neuen Maschinenlinie „Vectronic“ zum Einsatz kommt. Für die neue Generation dieser Linie hat Fimi die Bewegungsführung der Mechanik weiterentwickelt und setzt dazu auf das Simotion-Portfolio von Siemens. Damit konnten Durchsatz und Präzision gesteigert sowie der Anwendungsbereich vergrößert werden. Offenes System „Vectronic“ schafft abhängig von Länge und Zufuhr-Geschwindigkeit bis zu 120 Schnitte pro Minute. Dabei schneidet die Maschine extrem genau und immer rechtwinklig. Dieser saubere und quasi gratfreie Schnitt verhindert, dass sich die Bleche beim Transport gegenseitig verkratzen. Statt bei der Ablängapplikation wie viele andere Hersteller auf vorgefertigte Funktionssteuerungen nach dem Black-Box-Prinzip zu setzen, verwendet Fimi das offene Motion-Control-System von Siemens. Der Vorteil: Mechanik und Elektronik können einfach zu Gesamtlösungen integriert und das Wissen der Know-how-Träger wie Maschinenbauer, Anwender und Automatisierungspartner zusammengeführt werden. Die hochmoderne Bewegungsführung und vielfältige Technologiefunktionen ermöglichen unterschiedlichste Anwendungen. Zudem wird die speicherprogrammierbare Steuerung ersetzt, wie sie bei klassischen Applikationen nötig wäre. „Damit ist Simotion gut geeignet, historisch gewachsene Automatisierungsstrukturen zusammenzufassen und in einem optimierten Gesamtsystem zu vereinfachen“, so die Erfahrung von Gianpaolo Pica seitens der Fimi-Elektrokonstruktion.Die offene Systemstruktur ermöglicht es den Fimi-Experten, ihr Fachwissen in die Details der Bewegungsführung, basierend auf der „Rotierenden Schere“ aus der Simotion-Toolbox, einzubringen. Die Möglichkeit derWeiter- statt Neuentwicklung reduziert den Entwicklungsaufwand und die Zahl potenzieller Störungsquellen. Für die präzise Steuerung der Schere, einer der schwierigsten Aufgaben, nutzen die Entwickler eine spezielle Drehmomentkurve, damit das Messer der Bewegung genau folgt und zugleich die optimale Kraft auf das Metall einträgt. Die Drehzahl- und Drehmoment-Sollwerte werden von Regelschleifen realisiert, die wegen der abrupt wechselnden Prozesskräfte sehr schnell reagieren müssen. Möglich wird das mit der leistungsstarken Simotion-Hardware. Sichere Versorgung Um im schwankenden und lastspitzen-geprägten Versorgungsnetz von Industrieunternehmen eine hohe Schnittqualität zu sichern, rüstet Fimi seine Vectronic-Generatoren mit einer geregelten Einspeisung und leistungsfähigen Kondensatormodulen als Zwischenkreispuffer aus dem Sinamics-Portfolio aus. Die geregelte Einspeisung Sinamics Active Line Module (ALM) sichert die konstante Energieversorgung der Antriebe und die Kondensatoren puffern zwecks Rückspeisung die Bremsenergie der Antriebe während der Schnittzyklen. Das reduziert den Energiebedarf deutlich und nimmt zudem Lastspitzen. „Der Einsatz des Motion-Control-Systems ist ein wichtiger Teil unserer Strategie für das Betreuen und Zufriedenstellen unserer Kunden“, fasst Managing Director Giuseppe Rovelli zusammen. „Von Aluminium über Standard-Stahl bis hin zu hochfesten Materialien können wir alle Schnitttechniken und alle maschinenbaulichen und mechatronischen Anforderungen mit nur einem Steuerungssystem bedienen.“ Das verbessert alle Prozesse rund um Engineering, Beschaffung, Installation, Inbetriebnahme und Kundendienst und stärkt Fimi in seiner Position als Lieferant qualitativ hochwertiger Maschinen. Bildunterschriften Zur Steigerung des Durchsatzes werden die Metallbänder immer breiter: 2.500 Millimeter gehören bereits zum Standard, Maschinen zum Schneiden von 3.000 Millimeter-Coils hat Fimi bereits geliefert. Die Messerwalzen der Fimi Vectronic, einer rotierenden Schere mit innovierter Bewegungsführung, werden je nach Einsatzzweck von synchronisierten Antrieben sowie von einem oder mehreren Motoren per Verteilgetriebe angetrieben. Per Kondensatormodul gespeicherte Bremsenergie wird für die nächste Beschleunigung der Mechanik genutzt – in zyklischen Anwendungen wie der rotierenden Schere ein spürbarer Kostenvorteil.

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Ursula Lang | 2016-11-04
Ab in die Wüste - Ethernet Switches von Siemens ermöglichen zuverlässigen Datentransfer in der Wüste von Katar
Durkhan, Katar. Ein in Katar ansässiges Öl- und Gasunternehmen erweitert seine bisherige Daten- und Kommunikationsinfrastruktur mit Ethernet-Switches und Software aus dem Ruggedcom-Portfolio von Siemens. Die Ethernet-Switches sind besonders hitzebeständig und kompakt und können ein hohes Datenaufkommen meistern. Deshalb sind sie für den Einsatz unter den rauen Wüstenbedingungen sehr gut geeignet.

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Durkhan, Katar. Ein in Katar ansässiges Öl- und Gasunternehmen erweitert seine bisherige Daten- und Kommunikationsinfrastruktur mit Ethernet-Switches und Software aus dem Ruggedcom-Portfolio von Siemens. Die Ethernet-Switches sind besonders hitzebeständig und kompakt und können ein hohes Datenaufkommen meistern. Deshalb sind sie für den Einsatz unter den rauen Wüstenbedingungen sehr gut geeignet. Hintergrund ist die Erschließung eines neuen Gasvorkommens und der Gastransport via Pipeline. Die dabei erfassten Daten sollen der Überwachung des Systems dienen und zudem analysiert werden. In den letzten Jahren wurden neue Gasvorkommen in Katar erschlossen, aus denen das Gas über Pipelines zur Weiterverarbeitung zu Raffinerien nach Durkhan transportiert werden muss. Ein großes in Katar ansässiges Unternehmen der Öl- und Gasindustrie erweitert deshalb seine Daten- und Kommunikationsinfrastruktur, um die an der Förderstelle gewonnenen Daten überwachen und analysieren zu können. Dazu war es nötig, neben einer Leitstelle an zahlreichen abgelegenen und unbemannten Stationen entlang der Pipeline eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Aufgrund der rauen Bedingungen der Wüstenumgebung mussten die Systemkomponenten extrem hitzebeständig, verbrauchs- und wartungsarm, kompakt und leistungsstark sein. Der für die Planung und Umsetzung beauftragte Partner 3W Networks aus Dubai setzte daher auf Produkte aus dem Siemens Ruggedcom-Portfolio. Leistung und Verlässlichkeit bei widrigen Umständen Die Wahl fiel 3W Network von Anfang an leicht. Für den Hauptstandort des Netzwerks mit entsprechenden Schaltschränken entschied man sich für Ruggedcom RSG2300, einen managed Ethernet-Switch mit galvanisiertem Stahlgehäuse für den Einsatz in der Energieerzeugung und -verteilung mit 32 Ports. „Die hohe Kapazität der Ports des Ruggedcom RSG2300 war genau, was wir brauchten“, weiß Walid Gamali, Vorstandsvorsitzender bei 3W Network. „Darüber hinaus ist der Switch sehr robust, sodass er den sehr heißen Temperaturen, denen er ausgesetzt ist, standhalten kann.“ Und das ohne Kühlung. Er unterstützt diverse Glasfaseranschlüsse (ST, MTRJ, LC, SC) ohne Verlust der Portdichte. Für die unbemannten Stationen mit noch anspruchsvolleren Umgebungsbedingungen griff 3W Network auf Ruggedcom RS969 zurück, den managed Ethernet-Switch mit zehn Ports. Der Switch wird mit Solarenergie betrieben und ist mit Betriebstemperaturen von -40° bis +85° Celsius ebenfalls sehr hitzebeständig. „Außerdem sind die Einbauorte sehr schmal, sodass die Geräte kompakt sein müssen und dennoch dem enormen Datenaufkommen gewachsen sind“, fasst Gamali zusammen. Abgerundet wird die eingesetzte Technik mit Ruggedcom NMS, der Netzwerk-Management-Software, die auf Windows basiert. Mit der Software wird das gesamte Ruggedcom-Netzwerk überwacht, konfiguriert und gewartet. Weitere gemeinsame Projekte Walid Gamali sieht in der Zusammenarbeit mit Siemens Perspektiven für die Zukunft. So könne mit dem Ruggedcom-Portfolio nicht nur die Öl- und Gasbranche, sondern die Industrie im Allgemeinen bedient werden. Ganz konkret hat er die Bereiche Energieversorgung und das Transportwesen im Blick. Bildunterschriften Am Hauptstandort des Netzwerks sind in den entsprechenden Schaltschränken die managed Ethernet-Switches Ruggedcom RSG2300 verbaut. Da sie ohne separate Kühlung auskommen, eignen sie sich hervorragend für den Einsatz im heißen Wüstenklima. Für das in Katar ansässige Öl- und Gasunternehmen schafft 3W Networks eine Infrastruktur, die hitzebeständig ist, einen geringen Energieverbrauch hat und zugleich eine große Menge an Daten handhaben kann. An den unbemannten Stationen mit sehr rauen Umgebungsbedingungen kommt der Ruggedcom RS969 Ethernet-Switch zum Einsatz. Er wird mit Solarenergie betrieben und hält Betriebstemperaturen von -40° bis +85°Celsius stand. Über die Software Ruggedcom NMS lässt sich das gesamte Ruggedcom-Netzwerk einfach überwachen und konfigurieren.

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Ursula Lang | 2016-11-02
Integration statt Insellösung - Betrieb zur Tierkörperverwertung migriert Prozessleitsystem Simatic PCS 7 auf Version 8
Belm-Icker/Osnabrück: Die Rendac Icker GmbH & Co. KG hat sich auf die Verarbeitung tierischer Nebenprodukte spezialisiert. Im Rahmen einer Modernisierung hat das Unternehmen die vorhandene Prozesstechnik mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 Version 8 auf den neusten Stand der Technik gebracht. Damit wurden vorhandene Insellösungen vereinheitlicht und so Handling, Steuerung

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Belm-Icker/Osnabrück: Die Rendac Icker GmbH & Co. KG hat sich auf die Verarbeitung tierischer Nebenprodukte spezialisiert. Im Rahmen einer Modernisierung hat das Unternehmen die vorhandene Prozesstechnik mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 Version 8 auf den neusten Stand der Technik gebracht. Damit wurden vorhandene Insellösungen vereinheitlicht und so Handling, Steuerung und Überwachung der Abläufe vereinfacht und gestrafft. Tierkörperverwertungseinrichtungen wie die Rendac Icker GmbH & Co. KG kümmern sich um die Verarbeitung und anschließende Entsorgung von Schlachtnebenprodukten und Tierkörpern. Gerade auch bei der Vermeidung und Bekämpfung von Tierseuchen kommt diesen Betrieben eine wichtige Rolle zu. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass sich Krankheiten und Seuchen nicht ausbreiten und wenden damit Schaden von der Bevölkerung ab. Dazu müssen die Betriebe strenge gesetzliche Vorgaben hinsichtlich der Prozesse und Abläufe erfüllen. Update mit neuen Funktionen Bei Rendac hat man sich daher schon vor Jahren bei der Automatisierung für das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 von Siemens entschieden und migriert nun zwecks Vereinheitlichung der bisherigen Insellösungen auf die Version 8. „Diese ist spürbar einfacher in der Handhabung als die Vorgängerversion und gibt Programmierern sowie Anwendern gleichermaßen erheblich mehr Möglichkeiten“, weiß Frank Haacks, Geschäftsführer der NFT Automatisierungssysteme GmbH, die als Siemens Solution Partner für die Migration verantwortlich ist. Eine dieser neuen Funktionen ist die Advanced Process Library (APL) mit Funktions- und Bildbausteinen, Symbolen und Messstellentypen. Sie berücksichtigt sämtliche aktuelle Empfehlungen seitens Namur (Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie e.V.) sowie Spezifikationen der Profibus Nutzerorganisation e.V. (PNO), wodurch sich der Engineering- und Validierungsaufwand reduziert und rund 25 Anlagen in drei Monaten in eine neue Programmstruktur eingebunden werden konnten. NFT hatte in dieser Zeit alle Entwicklungsstände als Simulation aufgebaut, wodurch Potenziale zur Prozessoptimierung schon vor der Inbetriebnahme erkannt und umgesetzt werden konnten. Die reibungslose Migration fand an mehreren Wochenenden statt, da der Betrieb unter der Woche nicht unterbrochen werden durfte. Sinnvolle Ergänzung Über die dezentrale Peripherie Simatic ET 200 war fast die gesamte Datengenerierung aus den Prozessschritten bereits vorhanden, nur die Hardware zur Visualisierung und Datenauswertung musste neu projektiert werden. Dazu wurden die vorhanden Simatic S7-300 Steuerungen um Simatic S7-400 als Schnittstelle zwischen Automatisierungs- und Büroebene ergänzt. Über Industrial Ethernet ist im Werkstattbereich die separate Engineering-Station eingebunden, mit der Anlagenerweiterungen vorgenommen werden können. Anwenderfreundliche Systempflege und Darstellung Durch die vereinfachte Handhabung können die hauseigenen Techniker bei Veränderungen im Prozess selbst reagieren und Anpassungen vornehmen, was eine enorme Zeit- und Kostenersparnis bringt. Die sichere Prozessführung erfolgt über die Software „Operator System“ (OS), die im separaten Technikraum auf einem neuen OS-Server läuft. OS eignet sich vor allem für die Bearbeitung großer Datenmengen und verringert durch viele Einzelmaßnahmen die Systemlast. Ein weiterer neuer Server steht als Host-Rechner in der Leitwarte. Beide Server halten die Daten zu Backup-Zwecken redundant vor. Für Parametrierung, Inbetriebsetzung, Diagnose und Service der rund 2.500 Prozessgeräte nutzt Rendac den Simatic Process Device Manager (PDM). „Unter dem Aspekt der Geräteintegration ist der Simatic PDM einer der leistungsfähigsten offenen Gerätemanager am Weltmarkt“, fasst Frank Haack zusammen. Eingebunden in das Simatic PCS 7 Asset Management liefert die Software erweiterte Informationen für alle per Electronic Device Description (EDD) beschriebenen Geräte. Zu den Kernfunktionen gehören unter anderem Simulation, Diagnose und Plausibilitätstests. Schneller, einfacher, übersichtlicher und besser Simatic PCS 7 Version 8 vereinfacht den Anlagenbetrieb, die Systempflege und vereinheitlicht den Aufbau der Prozesstechnik. Bei Rendac schätzt man die Vorteile einer Prozessleittechnik aus einem Guss und freut sich über Vereinfachungen im Arbeitsalltag. Bildunterschriften Für eine durchgängige Überwachung sämtlicher Prozesse wurde bei der Tierkörperverwertungsfirma Rendac Icker GmbH & Co. KG das Siemens-Prozessleitsystem Simatic PCS 7 auf Version 8 migriert. Der Leitstand in der Entwicklungsabteilung profitiert von der einheitlichen Prozessleittechnik. Durch die neue Version von PCS 7 stehen erheblich mehr Informationen zur Verfügung als früher.

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Ursula Lang | 2016-10-27
Mathe mit Siemens - Siebter „Mathematics Day“ an der Franconian International School in Erlangen
Erlangen. Im Rahmen seines Partnerschulprogramms unterstützt Siemens den siebten „Mathematics Day“ am Donnerstag, den 27. Oktober 2016 an der Franconian International School in Erlangen. In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler fränkischer Siemens-Partnerschulen aus Bamberg, Erlangen und Forchheim, Höchstadt und Spardorf in englischer Sprache Themen der Mathematik aus der Oberstufe

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Erlangen. Im Rahmen seines Partnerschulprogramms unterstützt Siemens den siebten „Mathematics Day“ am Donnerstag, den 27. Oktober 2016 an der Franconian International School in Erlangen. In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler fränkischer Siemens-Partnerschulen aus Bamberg, Erlangen und Forchheim, Höchstadt und Spardorf in englischer Sprache Themen der Mathematik aus der Oberstufe technologisch untersuchen und dabei GeoGebra sowie den TI-84 Grafiktaschenrechner benutzen. Damit können Funktionsscharen erzeugt und beschrieben sowie statistische Berechnungen erleichtert und Kurvendiskussionen durchgeführt werden. Das Programm der Veranstaltung beinhaltet darüber hinaus die Vorstellung einiger Web-Portale und YouTube-Möglichkeiten, um das im Unterricht erworbene mathematische Wissen damit zu bereichern. Im Vordergrund steht – wie in den Vorjahren – die Zusammenarbeit unterschiedlicher Teilnehmer aus den Siemens Partnerschulen sowie das gemeinsame Interesse an der Mathematik. Mit seinem Partnerschulprogramm fördert Siemens naturwissenschaftliche, mathematische und technische Kompetenzen, vermittelt Multimediawissen, gibt Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge und fördert Schlüsselqualifikationen. Durch die Zusammenarbeit mit den derzeit 93 Partnerschulen in Deutschland möchte Siemens Kreativität, Flexibilität und Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern, auf den Berufsalltag vorbereiten und insbesondere Mädchen für technische Themen begeistern. Bildunterschriften Bryan Landmann (links/Organisator Math Day und Head of Mathematics Department Franconian International School) und Norbert Knoesel (rechts/Mathematik Lehrkraft Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim). Schülerinnen Maria-Ward-Gymnasium Bamberg)

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Ursula Lang | 2016-10-26
Siemens auf der SPS IPC Drives - Konkrete Kundenanwendungen für Industrie 4.0
Nürnberg. Vom 22. bis 24. November 2016 präsentiert Siemens auf der SPS IPC Drives in Halle 11 unter dem Motto „Driving the Digital Enterprise“ sein Digital Enterprise-Portfolio. Zu den Stand-Highlights gehört neben den beiden Highlight-Exponaten – Digital Enterprise-Lösungen für die Fertigungs- und Prozessindustrie – die MindSphere-Lounge. Mit seinen Lösungen treibt

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Nürnberg. Vom 22. bis 24. November 2016 präsentiert Siemens auf der SPS IPC Drives in Halle 11 unter dem Motto „Driving the Digital Enterprise“ sein Digital Enterprise-Portfolio. Zu den Stand-Highlights gehört neben den beiden Highlight-Exponaten – Digital Enterprise-Lösungen für die Fertigungs- und Prozessindustrie – die MindSphere-Lounge. Mit seinen Lösungen treibt Siemens die digitale Transformation aktiv voran und unterstützt seine mittelständischen und großen Kunden bei der Erschließung neuer Geschäftsmodelle. Die Digitalisierung in der Industrie schreitet weiter voran. Auf der SPS IPC Drives 2016 zeigt Siemens in Halle 11 (Frankenhalle) unter dem Motto „Driving the Digital Enterprise“, welche Elemente aus dem Digital Enterprise-Portfolio heute bereits verfügbar sind. Am Stand werden integrierte Anwendungen präsentiert, mit denen mittelständische und große Industrieunternehmen ihre Produktion in der Fertigungs- und Prozessindustrie über den gesamten Lebenszyklus hinweg optimieren können. „Siemens treibt die digitale Transformation aktiv voran. Unser Angebot haben wir dazu vor allem im Bereich der Cloud Data Platforms und damit neuer digitaler Geschäftsmodelle konsequent ausgebaut“, so Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. MindSphere – Eintauchen in neue Sphären Grundlage für Anwendungen und datenbasierte Services von Siemens und Drittanbietern ist MindSphere, das Kunden eine Entwicklungsumgebung bietet, in der sie eigene Applikationen und Services integrieren können. In der über 400 Quadratmeter großen MindSphere-Lounge präsentieren Siemens und Partner-Unternehmen dazu die entsprechenden Anwendungen. Zudem erfahren die Besucher, wie sie ihre Maschinen und Produktionsanlagen mit Hilfe von Totally Integrated Automation (TIA) einfach in MindSphere-Anwendungen integrieren. Stand-Highlights Für die Veranschaulichung der Digitalisierung in der Fertigungs- und Prozessindustrie erwarten die Besucher am Stand zwei Highlight-Exponate. Eine modellierte Pilotanlage, die Messe-Applikation für die diskrete Fertigung, veranschaulicht den Leistungsumfang des Mechatronics Concept Designers von Siemens PLM Software. Durch die Zusammenführung aller verwendeten Module in einem kinematischen Modell entsteht ein digitaler Zwilling, der Funktionsweise sowie physikalisches und Automatisierungs-Verhalten aller Komponenten simuliert. Offene Schnittstellen und ein Gantt-Diagramm mit allen Phasen und Abhängigkeiten runden die Software ab und ermöglichen es, in der frühen Planungsphase zu erkennen, welche Bewegungsführungen möglich und nötig sind. Das beschleunigt Projektlaufzeiten sowie Inbetriebnahme und vereinfacht den Nachbau gleicher und ähnlicher Anlagen. Am Beispiel einer Pumpenapplikation mit integrierten Antriebslösungen (IDS-Integrated Drive Systems) werden die systematischen Optimierungsmöglichkeiten über den Lebenszyklus der Anlagen der Prozessindustrie aufgezeigt. Zentrale Engineering- und Datenmanagementplattform ist hier Comos als einheitliche und laufend aktualisierte Datenbank für konsistentes Datenhandling. Anwender können das beim Engineering erzeugte digitale Abbild ihrer Anlage nutzen, um Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung zu simulieren und zu optimieren. Die hochauflösende 3D-Virtual-Reality-Darstellung aus Comos Walkinside ermöglicht die Visualisierung der Engineeringdaten, wodurch schon vor der Bauphase der Anlage durch das digitale Abbild navigiert werden kann. Die Funktionalität des Leitsystems wird mit der Simulations-Software Simit getestet. Durch den bidirektionalen Datenaustausch zwischen Comos und Simatic PCS 7 bleibt der digitale Zwilling immer auf dem aktuellen Stand und die Anlagenbetreiber profitieren von einem durchgängigen und optimierten Informationsfluss. Mit der Operations Intelligence Softwarelösung XHQ werden die ermittelten Big Data in Smart Data verwandelt und dem Betreiber in Echtzeit zur Verfügung gestellt. Produktinnovationen auf der Messe Neben den beiden Highlight-Exponaten präsentiert Siemens in Halle 11 weitere Innovationen, wie Sitrans TO500, Sinamics V20, Simatic Energy Manager PRO V7.0, Sinamics S120, Industrial-Security-Konzept, Energy Management mit TIP, Netzqualität mit Sicam Q200 und Kompaktleistungsschalter 3VA nach UL-Standard. Bildunterschrift Auf der SPS IPC Drives 2016, in Halle 11, präsentiert Siemens seine Digital Enterprise-Portfolioelemente, die bereits heute für Industrie 4.0 verfügbar sind.

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Ursula Lang | 2016-10-26
Erstes Integrated Drive System (IDS) von Siemens im Nahen Osten
Steigert die Walzwerkproduktion der Qatar Steel um 3,7 Prozent Technologie senkt Störungsbehebungszeit um bis zu 20 Prozent Ein neues Integrated Drive System (IDS) von Siemens steigert die Jahresleistung des Walzwerks #1 von Qatar Steel um bis zu 3,7 Prozent und soll die Störungsbehebungszeit um bis zu 20 Prozent verkürzen.

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Steigert die Walzwerkproduktion der Qatar Steel um 3,7 Prozent Technologie senkt Störungsbehebungszeit um bis zu 20 Prozent Ein neues Integrated Drive System (IDS) von Siemens steigert die Jahresleistung des Walzwerks #1 von Qatar Steel um bis zu 3,7 Prozent und soll die Störungsbehebungszeit um bis zu 20 Prozent verkürzen. Das hier zum ersten Mal im Nahen Osten installierte IDS ist eine einzigartige Technologie von Siemens, mit der das gesamte Antriebssystem in einer Fertigungskette nahtlos integriert werden kann. Das System wird die Jahresproduktion der Qatar Steel um bis zu 3,7 Prozent steigern. Diese Hintergrundinformation sowie ein Pressebild finden Sie hier:

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Ursula Lang | 2016-10-21
Fördern ohne Stillstand - Kalidünger-Produzent setzt in neuer Mine auf Siemens-Technik
Petrikov/Weissrussland.JSC Belaruskali setzt in der neuen Kalisalz-Mine in Petrikov auf Antriebs- und Steuerungstechnik von Siemens. Vier Schachtförderanlagen erhöhen die Effizienz der gesamten Mine. Das weissrussische Unternehmen produziert ein Siebtel des weltweit gehandelten Kalidüngers und nutzt, wie schon in zahlreichen Projekten zuvor, Siemens-Lösungen zur Förderung der Kalisalze. JSC Belaruskali gehört

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Petrikov/Weissrussland.JSC Belaruskali setzt in der neuen Kalisalz-Mine in Petrikov auf Antriebs- und Steuerungstechnik von Siemens. Vier Schachtförderanlagen erhöhen die Effizienz der gesamten Mine. Das weissrussische Unternehmen produziert ein Siebtel des weltweit gehandelten Kalidüngers und nutzt, wie schon in zahlreichen Projekten zuvor, Siemens-Lösungen zur Förderung der Kalisalze. JSC Belaruskali gehört zu den international größten Produzenten und Exporteuren von Kalidünger. Das Unternehmen mit Sitz in Soligorsk/Weissrussland fördert ein Siebtel des weltweiten Bedarfs und beliefert über 90 Länder. Wegen der hohen Nachfrage hat Belaruskali in Petrikov eine neue Mine erschlossen. Bei der Rentabilität einer Mine spielen die Schachtförderanlagen eine entscheidende Rolle beim sicheren und schnellen Transport von Menschen und Gütern. Für die vier Schachtförderanlagen liefert Siemens die Antriebs- und Steuerungstechnik. Bewährte und vollintegrierte Technik Grundlage der Lösung ist ein standardisiertes Regelungs- und Sicherheitssystem mit Simatic S7-Steuerung, Sinamics SM150- und S120- Umrichtern sowie Motoren. Mit der Siemens Lösung, bei der die gesamte Antriebstechnik als Integrated Drive System (IDS) aufeinander abgestimmt ist, profitiert JSC Belaruskali von optimierten Fahrzeiten, erhöhten Fördermengen und einem redundanten und geprüften Sicherheitssystem. Für den Anlagenbau und die Systemintegration arbeitet Siemens erstmals mit zwei weissrussischen Partnern zusammen: dem Institute of Mining Electrical Engineering and Automation (IGEA) und dem Soligorsk Institute of Problems of Resources’ saving with experienced Production (SIPR).

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Ursula Lang | 2016-10-19
Druckfrisch: Siemens MediaService Oktober 2016 - Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Die Oktober-Ausgabe des MediaService informiert über eine Vielzahl neuer Produkte und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Mit einer neuen, kompakten und leistungsstarken Gerätereihe des Sirius Systembaukastens erweitert Siemens sein Portfolio der industriellen Schalttechnik. Außerdem vereinfachen speziell für die Bahnbranche ausgelegte Sirius-Komponenten den Zulassungsprozess von Bahnfahrzeugen. Zudem gibt es neue

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Die Oktober-Ausgabe des MediaService informiert über eine Vielzahl neuer Produkte und Anwendungen aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Mit einer neuen, kompakten und leistungsstarken Gerätereihe des Sirius Systembaukastens erweitert Siemens sein Portfolio der industriellen Schalttechnik. Außerdem vereinfachen speziell für die Bahnbranche ausgelegte Sirius-Komponenten den Zulassungsprozess von Bahnfahrzeugen. Zudem gibt es neue Software-Versionen mit erweiterten Funktionalitäten für die Netzwerkmanagement-Software Sinema Server sowie die Firmware für das Umrichtersystem Sinamics S120. Anwendungsseitig geht es um Kult-Motorräder und Spezialfahrzeuge wie Promotion-Trucks sowie um trendige Gürtelschnallen und Wellenkraftwerke. So veredelt der Motorrad-Spezialist Kodlin in seinem CNC-gesteuerten Bearbeitungszentrum mit einer Sinumerik-Werkzeugmaschinensteuerung Harley Davidson-Bikes individuell nach den Wünschen des Kunden. Ebenso individuell wie außergewöhnlich sind die mit der Siemens Product Lifecycle Management Software Solid Edge konstruierten Spezialfahrzeuge der Tunger exklusiv GmbH, einem Designer für Promotion-Trucks. Für ein besonders ertragreiches Wellenkraftwerk, das mit Siemens-Technik in Serie geht, ist Wellengang erwünscht. Und der Accessoires-Hersteller Magraa Fashions kann seine Mode-Accessoires mit der PLM Software NX nun effizienter fertigen. Lesen Sie mehr: MediaService Oktober MediaService MediaServiceDigithek zum Herunterladen der Einzelbeiträge aller Ausgaben MediaService Industries Blog

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Ursula Lang | 2016-10-17
Durchgängiges Datenhandling - Neue Comos-Version mit verbesserter Interoperabilität erleichtert Datenaustausch
Nürnberg. Siemens setzt mit der neuen CAE-Softwareversion Comos V10.2 seine Digitalisierungsstrategie konsequent fort. Das Softwareupdate dient der Schnittstellenoptimierung für einen noch besseren Datenaustausch und ermöglicht damit durchgängige Planungs- und Engineering-Abläufe in der Prozessindustrie. Außerdem wurden Usability und Effizienz im Handling verbessert, was Zeit und letztlich Kosten spart.

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Nürnberg. Siemens setzt mit der neuen CAE-Softwareversion Comos V10.2 seine Digitalisierungsstrategie konsequent fort. Das Softwareupdate dient der Schnittstellenoptimierung für einen noch besseren Datenaustausch und ermöglicht damit durchgängige Planungs- und Engineering-Abläufe in der Prozessindustrie. Außerdem wurden Usability und Effizienz im Handling verbessert, was Zeit und letztlich Kosten spart. Der Datenaustausch von einem System ins andere – beispielsweise bei Planungsprozessen in der verfahrenstechnischen Industrie – ist immer eine Herausforderung, selbst wenn die Daten komplett digital vorliegen. Denn hier können sich schnell Fehler einschleichen. Die Optimierung von Schnittstellen und die Reduzierung von Schnittstellenkonflikten verbessert die Durchgängigkeit im Datenhandling und ist daher ein wichtiger Schritt Richtung Digitalisierung, den Siemens für die Prozessindustrie mit der neuen Version Comos V10.2 gegangen ist. In Kombination mit der verstärkten Zusammenarbeit mit Softwareanbietern entlang der Wertschöpfungskette und der gemeinsamen Nutzung von Standards werden so die Engineering-Qualität gesteigert und die Projektlaufzeiten verkürzt. Erfolgreiche Zusammenarbeit Eine Neuerung bei der Version Comos V10.2 ist die Schnittstelle zu eCl@ss Advanced 9.0 für einen einfachen Vergleich der Gerätedaten unterschiedlicher Anbieter. Des Weiteren wurde in Zusammenarbeit mit Bentley, einem Anbieter für Softwarelösungen für nachhaltige Infrastrukturprojekte, für Comos eine implementierte Schnittstelle für 2D-/3D-Softwarelösungen entwickelt, wodurch neben kompletten 2D-Rohrleitungs- und Instrumentierungsschemata (P&IDs) auch Prozessparameter aus Comos heraus in i-Models gespeichert werden können. i-Models sind auf dem ISO 15926 Standard für Datenmodelle beruhende Container zum Datenaustausch. „Eines der Ziele, die wir mit der Zusammenarbeit verfolgen, ist die gemeinsame Arbeit an einem System, das die Eingabe, den Austausch und die Weiterverwendung von Daten und Informationen über den gesamten Anlagenlebenszyklus erlaubt“, erklärt Andreas Geiss, Vice President Comos Industry Solutions. „Wir haben eine geschlossene Verbindung zwischen Comos und OpenPlant geschaffen.“ Eine weitere Schnittstelle, die im Zuge des Updates ausgebaut wurde, ist die zu dem ISO 15926 basierten Proteus-Schema 3.6.0 für den Austausch von kompletten P&IDs. Mit dem überarbeiteten Process Date Interface (PDI) ist eine engere Verknüpfung von Produkt- und Anlagenlebenszyklus möglich, indem beispielsweise Dokumenten-Metadaten zwischen Comos und der Software Teamcenter synchronisiert werden. Zu den bisher genannten Lösungen OpenPlant, Teamcenter und eCl@ss, die die Interoperabilität von Comos entscheidend verbessern, kommt mit der Schnittstelle zur Simulationssoftware Simit noch eine weitere hinzu. Die Standard-Schnittstelle ermöglicht einen schnellen Simulationsaufbau und in der Folge die einfache Simulation von I/Os, Geräten und Prozessabläufen in Anlagen und Ausrüstungsmodulen. Komfortabel in der Anwendung Neben der Optimierung der Schnittstellen dient das Update auf die Version Comos V10.2 auch der Verbesserung der Usability und sorgt für mehr Effizienz. Beispielsweise schaffen neue Symbole in den Objektbibliotheken für die R&I-Fließbilderzeugung mehr Übersichtlichkeit. Gleiches gilt für die Erweiterung der farblichen Abfragen. „Wir haben auch unseren Rangier-Designer mit einem neuen User Interface ausgestattet. Neben einer verbesserten Benutzerführung meldet er nun zum Beispiel Kollisionen automatisch, wenn unzulässige Änderungen an Stellenplänen vorgenommen werden“, erklärt Christina Haus, Produktmanagerin für den Bereich Comos Automation. Eine höhere Nutzerfreundlichkeit bieten zudem der 3D-Virtual-Reality-Viewer Comos Walkinside und integrierte PERT-Diagramme für die Ressourcenplanung und Visualisierung von Abläufen. Erstmals unterstützt wird nun außerdem auch das Head Mounted Display (HMD) der Firma Oculus Rift für das vollständige Eintauchen das Anwenders in das virtuelle Anlagenmodell und damit ein möglichst realistisches Virtual-Realtiy-Erlebnis. Gut aufgestellt Die neue Version Comos 10.2 ist ein weiterer Schritt in Richtung durchgängige Digitalisierung in der Prozessindustrie. Dazu bildet die CAE-Softwarelösung weiterhin eine leistungsstarke, globale Kollaborationsplattform für konsistentes Datenmanagement in der Prozessindustrie und setzt darüber hinaus deutliche Zeichen in Sachen Interoperabilität und Benutzerfreundlichkeit. Bildunterschriften Um die Digitalisierung in der Prozessindustrie weiter voranzutreiben, bietet Siemens mit der neuen Version Comos V10.2 eine CAE-Softwarelösung, bei der der Fokus neben der verbesserten Usabilty vor allem auf einem Ausbau der Interoperabilität liegt. Der sichere, schnelle und einfache Datenaustausch zwischen einzelnen Gewerken funktioniert nur über optimierte und standardisierte Schnittstellen wie in Comos V10.2. Die Software bietet dadurch eine gesteigerte Durchgängigkeit im Datenhandling, was unter anderem höhere Effizienz und kürzere Projektlaufzeiten zur Folge hat.

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Ursula Lang | 2016-10-14
Mitten im Meer - Netzbetreiber nutzt Siemens-Technik zur Stromversorgung eines entlegenen Archipels
Åland Archipel, Baltisches Meer/ Finnland. Kraftnät Åland versorgt als Netzbetreiber die rund 6.500 Inseln des abgelegenen zwischen Finnland und Schweden mit Strom. Das raue Klima, die anspruchsvolle Topografie und die Isolation des Archipels stellen große Anforderungen an Netzwerkkomponenten. Um eine verlässliche Stromversorgung zu gewährleisten hat sich Kraftnät Åland daher für

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Åland Archipel, Baltisches Meer/ Finnland. Kraftnät Åland versorgt als Netzbetreiber die rund 6.500 Inseln des abgelegenen zwischen Finnland und Schweden mit Strom. Das raue Klima, die anspruchsvolle Topografie und die Isolation des Archipels stellen große Anforderungen an Netzwerkkomponenten. Um eine verlässliche Stromversorgung zu gewährleisten hat sich Kraftnät Åland daher für Scada und das drahtlose Kommunikationsnetzwerk WiMAX von Siemens entschieden. Mit dem zukunftsgerichteten System verringern sich Wartungsaufwand und -kosten. Zudem gehören die vorher regelmäßigen Stromausfälle der Vergangenheit an. Das Åland Archipel, eine weitläufige Inselgruppe in der Ostsee zwischen Finnland und Schweden, gekennzeichnet von schönen Sommern, aber auch schweren Gewittern, Temperaturen von bis zu -25° Celsius und teilweise hügeligem, unwegsamem Gelände. Auf dem Archipel unter diesen Voraussetzungen eine solide Stromversorgung aufrecht zu erhalten, ist keine leichte Aufgabe. Bisher löste der Netzbetreiber Kraftnät Åland die Situation mit einem Scada-System von Siemens und einer etwas in die Jahre gekommenen Technologiekombination aus Glasfaserleitungen, GPRS-Modems und der Abhängigkeit von einem lokalen Telekommunikationsanbieter. Regelmäßige Stromausfälle und das in die Jahre gekommene System waren die zwei Hauptthemen die Kraftnät Åland zu einer grundlegenden Modernisierung veranlassten. Ziel war eine flexible und kostengünstige Lösung mit Überwachung und Steuerung durch Scada, zentralem Leitstand und Remote-Stationen auf den umliegenden Inseln. Nach einer Bestandsaufnahme mit dem Siemens Solution Partner Netcontrol OY fiel schnell die Entscheidung für das standardbasierte Breitband-Kommunikationssystem WiMAX von Siemens. Solide und strapazierfähig „Unser Scada-Anbieter Netcontrol OY empfahl uns die Siemens-Lösung Ruggedcom, da die Netzwerkkomponenten aus diesem Portfolio mit 1,35 Gigahertz (GHz) laufen, das IEC 61850 Protokoll verarbeiten können und zudem kostengünstig sind.“ Drei strategisch platzierte Ruggedcom WIN7014 Basisstationen auf hoch gelegenen Türmen decken das komplette Archipel ab und bilden die Grundlage für das vier Gigabyte-starke WiMAX-Netzwerk. Alle Stationen der WIN7000-Familie können bei einer Umgebungstemperatur von -40° bis +65° Celsius betrieben werden, was dem rauen Klima der Inseln sehr entgegen kommt. „Das Ruggedcom-Equipment ist beeindruckend robust. Trotz der Gewitter, die wir hier haben, läuft das System stabil“, lobt Mörn. Ein weiteres Kriterium für den Einsatz von Ruggedcom WIN7000 ist dessen Kompatibilität mit anderen Frequenzen unter dem gleichen Management-System. Für den Empfang und die Übertragung der Signale setzt Kraftnät Åland auf die IEEE 802.16e-konforme Wireless-Breitband-Teilnehmereinheiten Ruggedcom WIN5200 mit integrierter direktionaler Antenne, die auf zahlreichen Windkraftanlagen und Masten montiert sind. Als Schnittstellen zwischen den Teilnehmereinheiten und den Stationen dienen die kompakten Ethernet-Switches Ruggedcom i802, die gegenüber elektromagnetischen Störungen unempfindlich sind. Die Ruggedcom RX1500 Router leiten die Flut an Daten zu den jeweiligen sicheren Kanälen und sorgen dafür, dass nur autorisierte Personen darauf Zugriff haben. Über das im Router integrierte Virtual Private Network (VPN) und Virtual Local Area Network (VLAN) kann Kraftnät Åland seinen Datenverkehr von dem des Verteilernetzbetreibers trennen, mit dem sich das Unternehmen das WiMAX-Netzwerk teilt. Durch die RX1500-Funktionen ist es zudem möglich, die Remote-Stationen zu überwachen und zu steuern, wodurch zeitintensive Wartungsbesuche der entlegenen Stationen via Boot und Helikopter entfallen. Mit Scada in die Zukunft Damit ermöglicht die Scada-Netzwerk-Lösung von Siemens eine effiziente, robuste, kostengünstige und zuverlässige Stromversorgung des gesamten Archipels. Das System ist durch seine Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten zukunftsfähig, was einen schnellen Return of Invest sicher- stellt. „Wir konnten das System selbst installieren und konfigurieren“, fasst Mörn zusammen. „Allerdings hat Siemens uns sehr geholfen, damit wir zügig vorankamen, und das ist ein gutes Gefühl.“ Infobox: Fasta Åland ist über 1.000 Quadratkilometer groß, die Hauptinsel der Inselgruppe und Heimat von 90 Prozent der rund 30.000 Archipel-Bewohner. Die Einheimischen sprechen Schwedisch, auch wenn die Åland Inseln seit 1921 zu Finnland gehören. Die Wirtschaft ist geprägt von der Fischzucht und einer Leichtindustrie von Weltrang. Bildunterschriften Mit ihrem rauen Klima und der hügeligen Topografie stellen die rund 6.500 Inseln des Åland Archipels in der Ostsee große Anforderungen an die Technik eines Energieversorgungsnetzwerk. Komponenten aus dem Siemens Ruggedcom-Portfolio werden zum Teil auf hohen Masten oder Windkraftanlagen montiert.

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Ursula Lang | 2016-10-11
Ganzheitliche Sicherheit - Whitepaper für Security-Konzept in der Prozess- und Fertigungsindustrie
.Nürnberg. Das neue Siemens-Whitepaper zum Thema Industrial Security beschreibt auf Basis der drei Elemente Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität, wie Anlagenbetreiber Cyber-Angriffe auf ihre Automatisierungsnetze bestmöglich verhindern können. Damit sind sie in der Lage, die Vorteile und Chancen der Digitalisierung unter sicherheits- und wirtschaftsrelevanten Aspekten zu nutzen: um letztlich über den

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.Nürnberg. Das neue Siemens-Whitepaper zum Thema Industrial Security beschreibt auf Basis der drei Elemente Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität, wie Anlagenbetreiber Cyber-Angriffe auf ihre Automatisierungsnetze bestmöglich verhindern können. Damit sind sie in der Lage, die Vorteile und Chancen der Digitalisierung unter sicherheits- und wirtschaftsrelevanten Aspekten zu nutzen: um letztlich über den gesicherten Betrieb von Anlagen, Systemen und Maschinen ihre Produktivität zu steigern. Digitalisierung und „Industrie 4.0“ – die sogenannte vierte industrielle Revolution – führt in der Fertigungs- und Prozessindustrie zu einer immer stärkeren Vernetzung aller Komponenten, höherem Datenaufkommen und durchgängigen Systemen. Diese Veränderungen mit großen Chancen in Produktionseffizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Kundennutzen bergen auch Risiken. Über die zunehmend vernetzten Prozesskomponenten und standardisierten Anwendungen könnten Angreifer oder Schadsoftware Schwachstellen ausnutzen und unbefugt auf ungeschützte Anlagen, Systeme oder Maschinen zugreifen. Dies fordert ein grundlegendes Umdenken bei den Sicherheitskonzepten. Der ganzheitliche Siemens-Ansatz hierfür basiert auf einer mehrschichtigen Abwehr – Defense in Depth – gemäß den Empfehlungen der ISA 99/IEC 62443. Diese reicht von der Betriebs- bis zur Feldebene sowie von der Zugriffkontrolle bis zum Netzwerk- und Geräteschutz. Grundlage sind drei Elemente: Anlagensicherheit durch physischen Zugangsschutz und Plant Security Services, Netzwerksicherheit durch Zellenschutz, Firewalls und Virtual Private Network (VPN) sowie Systemintegrität durch Patch-Management und Benutzerverwaltung. Dieser Schutz auf mehreren Ebenen in Kombination mit einem breiten Maßnahmenspektrum bieten mehr Sicherheit für Anlage, System oder Maschine – zwecks einer höheren Verfügbarkeit und Produktivität. Bildunterschriften Die Elemente Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität bilden das Grundgerüst des Industrial Security-Konzepts von Siemens. Defense in Depth – mehrschichtige Abwehr von Cyber-Angriffen auf Anlagen.

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Ursula Lang | 2016-10-10
Siemens auf der BrauBeviale - Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen für die Getränkeindustrie
Nürnberg. Vom 8. bis 10. November findet in Nürnberg die BrauBeviale statt. Auf der Fachmesse für die Getränkewirtschaft präsentiert Siemens in Halle 7, Stand 419, seine Software- und Hardware-Lösungen für die Automatisierung, Cloud-Lösungen und Anlagensimulation in der Getränkeindustrie. Ein Messehighlight ist Braumat, das Prozessleitsystem für Brauereien. Über 1.000 internationale

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Nürnberg. Vom 8. bis 10. November findet in Nürnberg die BrauBeviale statt. Auf der Fachmesse für die Getränkewirtschaft präsentiert Siemens in Halle 7, Stand 419, seine Software- und Hardware-Lösungen für die Automatisierung, Cloud-Lösungen und Anlagensimulation in der Getränkeindustrie. Ein Messehighlight ist Braumat, das Prozessleitsystem für Brauereien. Über 1.000 internationale Aussteller präsentieren vom 8. bis 10. November auf der BrauBeviale in Nürnberg Rohstoffe, Technologien und Logistik für die Getränkewirtschaft. In Halle 7 am Stand 419 ist auch Siemens wieder dabei – dieses Jahr mit folgenden Branchenmodellen: Braumat Lösungen für die digitale Brauerei Manufacturing Operations Management Plant Simulation TIA Portal MindSphere – Siemens Cloud for Industry Die digitale Bierwelt der Zukunft Wie wird die Brauerei der Zukunft aussehen? Wird aus Bierabfällen automatisch Benzin hergestellt? Oder arbeiten Brauer bald nur noch am Computer? In den nächsten Jahren werden Themen wie Cloud, Datensicherheit, kleine Chargen, Simulationstests, Zuordnung und Dokumentation auch beim Bierbrauen weiter an Bedeutung gewinnen. In der High-Tech-Brauerei ist alles digital über Produktionsleitsysteme und Schnittstellen verbunden. Bausteine erfassen automatisch die Qualitätsdaten und legen die Arbeitsabläufe fest. Damit dokumentieren die Systeme zum Beispiel Probenahmen, um verlässliche Aussagen zu treffen, ob das Bier im Tank auch den Qualitätsanforderungen entspricht. Automatisierung für Brauereien Eines der Highlights am Siemens Messestand ist Braumat, mit dem Brauereien erstklassiges Bier effizient und reproduzierbar brauen können. Das Prozessleitsystem beinhaltet ein Rezeptsystem, mit dem ein zuverlässiger Produktionsablauf und gleichbleibend gute Qualität gewährleistet werden. Das skalierbare Prozessleitsystem bildet die gesamte Automatisierung ab – von der Warenannahme bis zur Abfüllung, vom Sensor bis ins Laborsystem. TIA Portal Die neue Version V14 des Engineering-FrameworksTIA Portal (Totally Integrated Automation)ermöglicht weniger Komplexität, mehr Flexibilität durch Offenheit zu Drittsystemen und schafft Transparenz über das Engineering hinaus. So können Kunden ihre Time-to-market verkürzen und die Produktivität erhöhen. Neue Cloudlösungen Mit dem offenen Ökosystem MindSphere lässt sich die Produktivität von Anlagen optimieren, indem große Mengen industrieller Daten gesammelt und analysiert werden. MindSphere ist zudem die Basis für Applikationen und daten-basierte Services von Siemens. Die Plattform ist daher ein essenzieller Bestandteil auf dem Weg hin zur digitalen Brauerei. Anlagensimulation - Von der virtuellen in die reale Welt Bei Um- und Neubauten sowie Erweiterungen von Brauereien geht es mitunter um grundlegende Fragen wie die Gefäßdimensionierung oder die Leitungsführung. Mögliche Ansätze und Herausforderungen in der Umsetzung lassen sich mit Plant Simulation in einer Simulation durchspielen, so dass bei eventuell auftretenden Problemen schon vor der realen Umsetzung gegengesteuert werden kann. Das spart Ressourcen und Energie. Qualität und Kosten optimieren SimaticIT, ein skalierbares Angebot für die Produktions-IT, ermöglicht einen unternehmensweiten Zugriff auf sämtliche Prozessinformationen in Echtzeit. Das Manufacturing Operations Management (MOM) System optimiert durch den schnellen unternehmensweiten Informationsaustausch die Produktionsabläufe – von der Malzannahme bis zur Abfüllung. Durch die ständige Verfügbarkeit aller relevanten Informationen können Brauereien schnell und flexibel auf aktuelle Marktanforderungen reagieren und aufProduktionsprozesseeinwirken. Bildunterschrift Die BrauBeviale richtet sich jedes Jahr an Fachpublikum aus der Getränkeindustrie. Über 1.000 internationale Aussteller und knapp 40.000 Besucher zog das Event letztes Jahr an.

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Gerhard Stauss | 2016-09-28
Rund um die Uhr: Automobilzulieferer optimiert Feuerbeschichtungsanlage mit Siemens-Scada-System
Duisburg. Die thyssenkrupp Steel Europe AG ist mit Produkten wie den feuerverzinkten Stahlblechen ein wichtiger Zulieferer für die Automobilindustrie. Ein Kernelement der Fertigung ist die Feuerbeschichtungsanlage 2 aus dem Jahr 1962, die bis auf turnusmäßige Wartungsschichten rund um die Uhr/ läuft. Sie wurde im Laufe ihres „Lebens“ immer wieder modernisiert

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Duisburg. Die thyssenkrupp Steel Europe AG ist mit Produkten wie den feuerverzinkten Stahlblechen ein wichtiger Zulieferer für die Automobilindustrie. Ein Kernelement der Fertigung ist die Feuerbeschichtungsanlage 2 aus dem Jahr 1962, die bis auf turnusmäßige Wartungsschichten rund um die Uhr/ läuft. Sie wurde im Laufe ihres „Lebens“ immer wieder modernisiert und jetzt für bestmögliche Anlagentransparenz mit dem Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)-System Simatic WinCC V7 von Siemens optimiert. Unter anderem stellen Animationen nun den gesamten Prozess bildlich dar, was die Abläufe intuitiv erfassbar macht. Durch den Webnavigator wird WinCC in das lokale Intranet integriert, was einen Zugriff von überall aus dem Unternehmen ermöglicht. Damit rüstet thyssenkrupp seine Fertigung für die Zukunft: Die Feuerbeschichtungsanlage 2 ist nun leistungsfähiger und prozesssicherer geworden. In der industriellen Fertigung – vor allem beim Automobilbau – spielen verzinkte Stahlbleche eine große Rolle. Die Bleche müssen, um sie vor Rost zu schützen, mit einer Zinkschicht überzogen werden. thyssenkrupp Steel Europe gehört zu den wichtigsten Lieferanten solcher Bleche und produziert mit der Feuerbeschichtungsanlage 2, einer von insgesamt acht Aggregaten dieses Typs, jährlich etwa 440.000 Tonnen verzinkten Stahlblechs. Dazu laufen als Endlosband verschweißte Stahlbänder mit rund 120 Metern pro Minute durch die Anlage. Nach der Reinigung und Rekristallisation wird der Stahl der Zinktemperatur angeglichen, damit sich der Zinküberzug optimal mit dem Blech verbindet. Nach der optischen Qualitätsprüfung durch Mitarbeiter wird das Blech getrocknet und gemäß Kundenwunsch konfektioniert. Bis auf turnusmäßige Wartungsschichten läuft die Anlage 24/7. Als sogenanntes Engpassaggregat sind ungeplante Stillstandzeiten besonders kritisch für den Produktionsplan bei thyssenkrupp und letztlich für die just-in-time zu beliefernden Kunden, etwa die Automobilhersteller. Im DauereinsatzDamit die Anlage stets verfügbar ist, setzt thyssenkrupp für die Leitwarte auf das Scada-System WinCC V7. Bei der Modernisierung der seit 1962 laufenden Anlage sollten folgende Anforderungen erfüllt werden: Virtualisierung, um die Abhängigkeit von Betriebssystemzyklen zu reduzieren, redundanter Aufbau des Steuerungssystems und Zugriff über 27 Bedienstationen, langfristige Verfügbarkeit der Produktionsdaten zum Zweck der Rückverfolgbarkeit, geringer Schulungsaufwand durch Beibehaltung des Erscheinungsbildes [Look"Feel] des bestehenden Systems. Im Projekt, das innerhalb eines Jahres geplant, projektiert und umgesetzt wurde, arbeitete thyssenkrupp mit dem Siemens Solutions Partner und WinCC Spezialist focus Industrieautomation GmbH aus Merenberg zusammen. Die Umschaltung auf das neue System erfolgte planmäßig während eines geplanten Wartungsintervalls, um zusätzliche Stillstandzeiten zu vermeiden. focus setzte auf das Scada-System Simatic WinCC, unter anderem, weil es skalierbar und zukünftig erweiterbar ist. Zwecks Ausfallsicherheit läuft es auf einem redundanten Server. Die Engineering-Station ist ein Industrie-PC Simatic IPC547E, über den unabhängig vom Produktivbetrieb Anpassungen am WinCC-Projekt vorgenommen werden können. Damit der WinCC-Server nicht zu hoch ausgelastet wird, erfolgt der Zugriff der Bedienstationen von einem eigenständigen Web-Server, bei dem sich über die Option WebNavigator Zugriffsrechte nutzerbezogen projektieren lassen. Für die Anbindung der bestehenden Automatisierungskomponenten über Profinet entschied sich focus für zwei weitere Rack-PC Simatic IPC547E. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung liefert bei einem Stromausfall genügend Leistung, um die Anlage in einen sicheren Zustand zu bringen und alle relevanten Prozesswerte zu sichern. Die zentrale Langzeitsicherung der Prozessdaten im Datenarchiv Simatic Process Historian ermöglicht nun detaillierte Langzeitauswertungen. Für Wartungszwecke kann sich focus über eine sichere VPN-Verbindung über Fernzugriff auf die Anlage verbinden. Fit für die ZukunftDie Neuerungen wirken sich in vielerlei Hinsicht aus. So wurden die Bedienbilder deutlich übersichtlicher. Zudem ermöglichen Animationen die intuitive Erfassung des Prozesses. Über Zugangsberechtigungen ist geregelt, wer wo was einsehen und worauf zugreifen kann. Die Anlagendaten stehen mittels serieller Kopplung an das Enterprise Ressource Planning System von thyssenkrupp unternehmensweit für Langzeitauswertungen zur Verfügung. Bildunterschriften - Alle Bilder Copyright thyssenkrupp Steel EuropeIn der zentralen Leitwarte laufen alle Fäden der Feuerbeschichtungsanlage zusammen. Mit der übersichtlichen Darstellung haben die Mitarbeiter jederzeit alle wesentlichen Informationen im Blick.Der Zinküberzug wird von einem Mitarbeiter auf Unregelmäßigkeiten wie Lufteinschlüsse kontrolliert. Bei einer Bandgeschwindigkeit von bis zu 120 m/s ist dabei höchste Konzentration gefragt.Zahlreiche Steuerungen, Bedienstationen und virtuelle Maschinen sind in das Netzwerk der Feuerbeschichtungsanlage eingebunden. Auch das redundante Scada-System selbst sowie der Archivierungsserver laufen in virtuellen Maschinen.Mit der zentralen Übersicht der Anlage können von der Leitwarte aus alle wichtigen Stationen beurteilt werden.

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Ines Giovannini | 2016-09-27
Mit Schwung zu höchster Qualität: Neue Schwingprüfanlage für Umrichter
Erlangen. Im Erlanger Werk in der Frauenauracher Straße hat Siemens vor kurzem eine neue Schwingprüfanlage in Betrieb genommen. Bisher extern vergeben, werden nun innerhalb des Werksgeländes insbesondere Sinamics-Umrichter mechanisch beansprucht und typgeprüft. Dadurch wird der Umrichter vor der Serienfreigabe im Betrieb mit starken Vibrationen beansprucht und so eine hohe Robustheit

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Erlangen. Im Erlanger Werk in der Frauenauracher Straße hat Siemens vor kurzem eine neue Schwingprüfanlage in Betrieb genommen. Bisher extern vergeben, werden nun innerhalb des Werksgeländes insbesondere Sinamics-Umrichter mechanisch beansprucht und typgeprüft. Dadurch wird der Umrichter vor der Serienfreigabe im Betrieb mit starken Vibrationen beansprucht und so eine hohe Robustheit abgeprüft, damit er in der Kundenanlage lange fehlerfrei läuft. Die unmittelbare Nähe zum Labor senkt die Reaktions- und Feedbackzeiten. Qualitätsverbesserungen fließen schnell in die Produkte ein. Anlagenaufbau und Funktion Die Schwingprüfanlage basiert auf dem mit einem riesigen Lautsprecher vergleichbaren Shaker. Dieser Shaker mit einem Frequenzgang von 5 bis 2400 Hertz und einem Kraftvektor von 100 Kilonewton kann die Schwingformen Sinus, Rauschen und Schock nachbilden. Gleittisch und Headexpander des Shakers sind als Schwerlastplattform ausgelegt und können mit einer Aufspannfläche von 1,2 x 1,2 Metern und statischen Prüflast bis 4000 bzw. 6000 Kilogramm sehr große Sinamics-Umrichter aufnehmen. Ein 100-Kilowatt-Leistungsverstärker bringt die notwendige Leistung. Ressourcen schonen Die ausgelagerte Prüfung bedeutete für die Siemens-Mitarbeiter oft lange Wege und Wartezeiten. So war der Zeitraum für die Prüfung nicht flexibel bestimmbar und benötigte einen Vorlauf von bis zu sechs Wochen. Auch der Transport der Geräte dauerte, hin zum Dienstleister und zurück zum Werk, jeweils bis zu zwei Tagen. So war auch der Prüfbegleiter für die Zeit der Prüfung nicht im Haus verfügbar. Die neue Schwingprüfanlage spart nun Kosten und verkürzt die Entwicklungszeiten. Sie trägt außerdem zur Standortsicherung bei.

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Gerhard Stauss | 2016-09-26
Siemens auf der EuroBLECH 2016 - Lösungen für das digitalisierte Presswerk
Hannover. Vom 25. bis 29. Oktober 2016 geht es auf der EuroBLECH in Hannover um die Digitalisierung und den damit einhergehenden Wandel für die Fertigung in der Metallindustrie. In Halle 27 am Stand F41 gibt Siemens einen Einblick in sein Produktportfolio: Unter dem Motto „The Next Generation of Press Shops“

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Hannover. Vom 25. bis 29. Oktober 2016 geht es auf der EuroBLECH in Hannover um die Digitalisierung und den damit einhergehenden Wandel für die Fertigung in der Metallindustrie. In Halle 27 am Stand F41 gibt Siemens einen Einblick in sein Produktportfolio: Unter dem Motto „The Next Generation of Press Shops“ liegt der Fokus auf Lösungen für das digitalisierte Presswerk und wie durch die stärkere Verbindung von Simulation und realer Anlage die Produktivität weiter gesteigert werden kann. Am 25. Oktober 2016 öffnet die internationale Fachmesse für Blechbearbeitung, die EuroBLECH, in Hannover wieder ihre Tore. Auf der Messe werden die aktuellsten Entwicklungen entlang der gesamten Prozesskette der Blechbearbeitung vorgestellt. Ein zentrales Thema am Siemens-Stand in diesem Jahr ist die Digitalisierung in der Metallindustrie und wie sich hier durch die Verknüpfung von Simulation und realer Anlage die Produktivität weiter steigern lässt. Stichwort ist der „Digitale Zwilling“, dessen Rolle und Bedeutung sich zusehends verändert: vom digitalen Schatten, an dem lediglich Möglichkeiten durchgespielt werden, hin zum tonangebenden integrierten Master, der mittels simulationsgestützter Optimierung die maschinellen Abläufe direkt steuert. Siemens zeigt Lösungen wie Press Line Simulation, Motion Control-Applikationen für Handlingsysteme und effizientes Engineering im TIA Portal. Aus dem Schatten getretenEin Beispiel für die Wandlung vom digitalen Klon zum Master ist das Pressenlinien-Simulationssystem iPLS. Damit werden in der Simulation gewonnene Daten sofort an die Simotion Steuerungen der Pressen und Transfers übertragen. Den durchgängigen Ansatz, Transfersysteme durch eine Simulation an die Bewegungsführung von Servopressen anzupassen und zu synchronisieren, zeigt Siemens im Rahmen eines Digitalisierungsbeispiels. Dazu gehört auch das Modell einer Pressenlinie, das zur Laufzeit in der Simotion-Steuerung berechnet und live innerhalb eines über Virtual Reality erfahrbaren 3D-Raumes dargestellt wird. Den Abschluss dieser Installation bildet die Verbindung mit Press Line Simulation zur Kurvenoptimierung und Kollisionsbetrachtung. Die Software gehört zu den zentralen Lösungsbausteinen von Siemens, wenn es um das Presswerk der Zukunft geht. Denn damit erstellt der Anwender ohne großen Aufwand den digitalen Zwilling seiner Anlage. Erstmals verfügbarFür die fehlersichere Steuerungsfamilie Simatic S7-1500F stellt Siemens erstmals die zertifizierte Pressensicherheitsbibliothek Simatic S7-F/P in Verbindung mit dem TIA Portal V14 vor. Die Vorteile für den Nutzer: durchgängiges Sicherheitskonzept, reduzierte Engineering-Zeit und Programmkomplexität sowie die Zertifizierung durch die Berufsgenossenschaft. Für die Automatisierung komplexer hydraulischer Anwendungen, für die sich die gesamte Simatic S7-1500-Steuerungsgeneration eignet, hat Siemens die Hydraulik-Toolbox für das TIA Portal entwickelt. Mit dieser setzen die Anwender mittels modularer Funktionsbausteine individuelle Konzepte um. Ein innovatives Beispiel aus dem Bereich Hydraulik ist die Servopumpen-Lösung, die zusammen mit Sinamics S120-Umrichtern hohe Energieeffizienz und Flexibilität bietet. Weitere Informationen finden Sie unter unter www.siemens.de/euroblech BildunterschriftenAuf der EuroBLECH präsentiert Siemens unter dem Motto „The Next Generation of Press Shops“ einen durchgängigen Ansatz für das Presswerk der Zukunft. Die Software Press Line Simulation bildet die in Simotion implementierte Bewegungsführung der Servopresse ab. Damit erstellt der Anwender ohne großen Aufwand einen digitalen Zwilling. Vom 25. bis 29. Oktober erwartet Siemens die Besucher in Halle 27, Stand F41.

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Gerhard Stauss | 2016-09-23
Sicher Vliesstoffe verpacken - Maschinenbauer setzt bei Sicherheitskonzept für Verpackungsanlage auf AS-Interface und dezentrale Peripherie von Siemens
Emsdetten. Die Jürgens Maschinenbau GmbH " Co. KG aus Emsdetten bei Münster verwendete zum ersten Mal in einer Verpackungsanlage für Vliesstoffe dezentrale Peripherie, AS-Interface und ASIsafe-Sicherheitskonzept von Siemens. Diese Kombination vereinfacht das Engineering, reduziert den Zeitaufwand für die Installation, erhöht die Flexibilität und ermöglicht Fernservice. Im Auftrag eines Kunden sollte

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Emsdetten. Die Jürgens Maschinenbau GmbH " Co. KG aus Emsdetten bei Münster verwendete zum ersten Mal in einer Verpackungsanlage für Vliesstoffe dezentrale Peripherie, AS-Interface und ASIsafe-Sicherheitskonzept von Siemens. Diese Kombination vereinfacht das Engineering, reduziert den Zeitaufwand für die Installation, erhöht die Flexibilität und ermöglicht Fernservice. Im Auftrag eines Kunden sollte die Jürgens Maschinenbau GmbH " Co. KG aus einer etwa vier Meter breiten und vorgeschnittenen Mutterrolle aus Vlies einzelne Segmente separieren und zu Gebinden packen. Für die Einhausung war ein rund 60 Meter langer Schutzzaun nötig – mit sechs Zugangstüren und Lichtvorhängen als Bedienerschutz. Für das Projekt nutzte das Unternehmen zum ersten Mal die dezentrale Peripherie Simatic ET 200SP und das AS-Interface für Schutzeinrichtungen in einer Verpackungsanlage für Vliesstoffe. Die Lösung ließ sich einfach mit den Peripheriemodulen CM AS-i-Master ST und der fehlersicheren Variante F-CM AS-i-Safety umsetzten. Bisher wurden die Türen des Schutzzauns über mechanische Schalter gesichert, die über eine Direktverdrahtung mit einer fehlersicheren Steuerung verbunden waren. „Das war mühsam, aufwändig und entsprechend fehlerbehaftet“, erinnert sich Christian Dunkel, Mitarbeiter der Elektroabteilung bei Jürgens Maschinenbau GmbH " Co. KG. „Mit der neuen AS-i-Lösung sparen wir mindestens 90 Prozent Zeit bei der Kabelverlegung gegenüber der früheren konventionellen Verdrahtung.“ Schnell installierbar und flexibelDer mit 20 Sinamics S120-Frequenzumrichtern ausgestattete Verpackungsbereich am Ende der Anlage ist mit sechs Schutztüren gesichert – über je einen Sirius 3SE5-Positionsschalter mit Zuhaltung. Zusätzlich sind fehlersichere Not-Halt-Taster und drei Bedientaster für „Zutrittsanforderung“, „Bereichsquittierung“ und „Wiederanlaufen“ angebracht. Diese sind per AS-i-M12-Rundstecker und Stichleitung mit dem AS-i-Strang verbunden. Standard- und sicherheitsgerichtete Signale werden über nur eine Zweidrahtleitung übermittelt, was die Installation flexibel und vor allem schnell macht. Wird der Not-Stop gedrückt, wird über Profisafe/Profinet ein sicherer Halt ausgelöst, ohne Auswirkung auf nicht betroffene Bereiche. Insgesamt erreicht die Anlage so den Performance-Level PLd gemäß EN ISO 13849. Neben der Zeitersparnis ist die Flexibilität ein großer Vorteil der Lösung mit ASIsafe und dezentraler Peripherie. Beispielsweise lassen sich weitere Sicherheitsgeräte wie etwa Lichtvorhänge einfach in das Sicherheitskonzept einbinden. Außerdem wird der vorgelagerte Anlagenteil einfach über fehlersichere Ein- und Ausgangsmodule der dezentralen Peripherie in das Sicherheitskonzept des Verpackungsbereichs integriert. Vollständig integriert und sicherStatt einer separaten Sicherheitssteuerung kommt bei der Verpackungsanlage eine Simatic S7-300-Steuerung mit fehlersicherer F-CPU zum Einsatz. „Damit folgen wir dem TIA-Gedanken mit all seinen Vorteilen“, so Dunkel. Das bedeutet Reduzierung von Schnittstellen und Zeitaufwand. Ein großes Plus für Dunkel bei diesem Projekt sind vor allem die Standardisierung des Sicherheitskonzeptes und die schnelle Projektierung der Sicherheitstechnik: Diese wird gemeinsam mit der Standardtechnik zentral mit Step 7 projektiert. Das heißt, dass die Benutzer mit einer Engineering-Software auskommen: für die Anbindung von AS-i-Master, ASIsafe sowie digitale und analoge Ein- und Ausgänge. Auch in Sachen Hardware bleibt diese Lösung überschaubar: Durch den Einsatz von fehlersicherer Steuerung und dezentraler Peripherie können Standard- und fehlersichere Signale auf der gleichen Hardware verarbeitet werden. Dabei bieten Profisafe und AS-i-Netz einen sicheren Datenaustausch – auch per Fernwartung. Dass die Sicherheitstechnik auch per Fernwartung einseh- und anpassbar ist, ist gerade für das mittelständische Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern und einem Exportanteil von 75 Prozent ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. BildunterschriftenJürgens Maschinenbau in Emsdetten hat bei einer Verpackungsanlage für Vlies-Rollen zum ersten Mal ASIsafe in Verbindung mit einem AS-i Master in der dezentralen Peripherie Simatic ET 200SP eingesetzt. Die Standard-Bedienstellen und die Sicherheitstechnik werden als Stichleitungen einfach mithilfe eines AS-i-M12-Abzweigs an die typische gelbe Leitung angeschlossen. Die Positionsschalter Sirius 3SE5 werden mit Zuhaltung angeboten. Durch den integrierten AS-i-Anschluss können sie einfach per ASIsafe in das Sicherheitskonzept integriert werden. Für die kompakte dezentrale Peripherie Simatic ET 200SP gibt es die Zusatzmodule CM AS-i Master ST für Standardautomatisierung sowie F-CM AS-i Safety ST für die Sicherheitstechnik.

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David Petry | 2016-09-21
In vino veritas - Italiens größter Weinproduzent setzt bei der Prozessinstrumentierung auf Siemens
Forlí, Italien. Caviro, Italiens größter Weinproduzent, füllt täglich bis zu 6.000 Hektoliter Wein aus 124 Lagertanks ab. Um den komplexen Abfüllprozess bestmöglich zu überwachen und zu automatisieren und die hohe Qualität der hier abgefüllten Weine zu sichern, setzt Caviro auf Prozessinstrumentierung und Steuerungstechnik von Siemens. Zum Einsatz kommen Produkte der

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Forlí, Italien. Caviro, Italiens größter Weinproduzent, füllt täglich bis zu 6.000 Hektoliter Wein aus 124 Lagertanks ab. Um den komplexen Abfüllprozess bestmöglich zu überwachen und zu automatisieren und die hohe Qualität der hier abgefüllten Weine zu sichern, setzt Caviro auf Prozessinstrumentierung und Steuerungstechnik von Siemens. Zum Einsatz kommen Produkte der Sitrans-Familie sowie Automatisierung mit einer Simatic S7-1500, die über das TIA Portal engineert wird. In den Tanks von Caviro, Italiens größter Agrargenossenschaft im Bereich Wein mit Weinen von 12.000 Winzern, lagern bis zu 480.000 Hektoliter Wein. Nach dem Reifeprozess wird der Wein von den einzelnen Weingütern zum Caviro-Hauptlager transportiert und dort –nach gut zehn Tagen Verweildauer in einem der 124 Lagertanks – abgefüllt. Für die komplexe Instrumentierung des Abfüllprozesses hat sich Caviro für Technik von Siemens entschieden. Durchdachtes KonzeptBis zu 6.000 Hektoliter Wein pro Tag werden bei Caviro abgefüllt und verpackt. Das ist nur möglich, da der Systemintegrator von S.A.I.I.E. srl, ein Lieferant von Hard- und Softwarelösungen für Automatisierungssysteme, eine durchdachte Automatisierungslösung konzipiert hat. Teil dieser Lösung sind die Füllstandmessumformer Sitrans LR250 mit gekapselter Antenne von Siemens, die direkt an der Luke der Tankoberseite montiert werden. Der Vorteil für das Bedienpersonal: Für die Reinigung müssen die Füllstandmessumformer nicht von der Oberseite des Tanks abgeschraubt werden – Luke öffnen genügt. Der Wein fließtAuf dem Weg vom Lagertank zum Abfüllbereich passiert der Wein eine der sieben Entleerungsleitungen, die mit automatischen Ventilen gesteuert werden. In diesen Leitungen setzt Caviro zur Durchflusserfassung auf Messumformer auf Mikroprozessorbasis vom Typ Sitrans F M MAG 6000 in Kombination mit Sitrans F M MAG 1100 Messaufnehmern aus Edelstahl. Die Drehzahl der Pumpen in den Rohrleitungen wird von sieben Sinamics G120C Umrichtern kontrolliert. In den Rohren sind zudem Sitrans LVL 100 Vibrations-Grenzstandschalter als effektiver Trocken- oder Überlaufschutz angebracht. Bei Caviro sind die Weintanks nicht nur neben-, sondern aus Platzgründen auch dicht übereinander angebracht. Das stellte die S.A.I.I.E.-Ingenieure vor eine besondere Herausforderung, da sie deshalb über den unteren Tanks keine Radar-Füllstandmessumformer montieren konnten. Sie griffen deshalb zu den digitalen Druckmessumformern der Sitrans-P-Serie DS III. Diese überwachen den Differenzdruck an der Tankunterseite. Das Herzstück der gesamten Anlage, eine Simatic S7-1500, wandelt diese Druckwerte sowie sämtliche Echtzeit-Füllstandmesswerte in Volumenmesswerte um, die für eine genaue Bestandsaufnahme der Lagerbehälter notwendig sind. Die wöchentliche Bestandsaufnahme ist bei der Vielzahl an Weinsorten besonders wichtig. Die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) verbindet alle Komponenten miteinander und ist integriert in das TIA Portal. Damit hat das Bedienpersonal im Leitstand stets einen Überblick über die aktuellen Prozesse und kann bei Störungen sofort eingreifen. Das Ein- und Ausgabesystem Simatic ET 200 SP empfängt die Radarsignale und sendet diese an die SPS. Höchste QualitätMit einem Marktanteil von 8,3 Prozent ist Caviro der größte Weinproduzent Italiens. Die 12.000 Winzer, die Caviro angehören, bauen rund zehn Prozent der italienischen Trauben in acht verschiedenen Regionen an. Zu den Caviro-Marken gehören zahlreiche Tischweine sowie hochklassige und hochpreisige Premiumweine wie Amarone und Brunello. Für deren Qualität und weltweiten Erfolg spielt die Siemens-Technik eine entscheidende Rolle. „Die fortschrittliche Prozessinstrumentierung und Steuerungstechnik von Siemens bietet uns die besten Voraussetzungen, um Produkte von höchster Qualität in unserer modernen Anlage herzustellen“, erklärt Domenico Dosio, Leiter Instandhaltung, Investment und technischer Service von Caviro. BildunterschriftenDigitale Druckmessumformer der Sitrans-P-Serie DS III messen die Füllstände, wo der Platz zur Montage von Pulsradar-Füllstandmessumformern auf den Behältern nicht ausreicht.Das Herzstück der Anlage: Das Steuerungssystem Simatic S7-1500 versorgt das Bedienpersonal mit den erforderlichen Informationen für jeden Prozessschritt.Die Durchflussmesser und Sensoren der Baureihe Sitrans F M MAG von Siemens überwachen den Durchfluss des Weins aus den Lagertanks in den Abfüllbereich.Die Sitrans LR250 Pulsradar-Füllstandmessumformer überwachen kontinuierlich den Füllstand des Weins in den 124 Lagertanks von Caviro.

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Stefan Rauscher | 2016-09-19
Neue Systematik - Prozessleitsystem von Siemens optimiert Zementwerk in Kolumbien
Kolumbien. Der international tätige Baustoffhersteller LafargeHolcim Ltd. betreibt in Nobsa, Kolumbien, ein Zementwerk, in dem nun nach dreijähriger Projektlaufzeit ein neues Prozessleitsystem seinen Dienst aufnahm. Im Rahmen der Modernisierung erfolgte die Umstellung des bisherigen Kontroll-Systems auf Cemat 8.1 von Siemens. Durch die Migration zum leistungsstarken Prozessleitsystem optimiert LafargeHolcim ihr Produktionspotenzial

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Kolumbien. Der international tätige Baustoffhersteller LafargeHolcim Ltd. betreibt in Nobsa, Kolumbien, ein Zementwerk, in dem nun nach dreijähriger Projektlaufzeit ein neues Prozessleitsystem seinen Dienst aufnahm. Im Rahmen der Modernisierung erfolgte die Umstellung des bisherigen Kontroll-Systems auf Cemat 8.1 von Siemens. Durch die Migration zum leistungsstarken Prozessleitsystem optimiert LafargeHolcim ihr Produktionspotenzial und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. In der Prozessindustrie kommt es neben vielen weiteren Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens vor allem auf die Ausfall- und Prozesssicherheit der Anlagen an. Sie steht auch bei der LafargeHolcim Ltd., dem weltweit fortschrittlichsten Konzern der Baustoffindustrie, im Fokus. Darum setzt das Unternehmen bei seinem Zementwerk in Nobsa, Kolumbien, bei der Modernisierung der Fabrik im Rahmen eines umfangreichen Hard- und Software-Upgrades auf Prozesstechnik von Siemens und migrierte das bestehende System hin zu Cemat 8.1, dem Siemens-Prozessleitsystem für die Zementindustrie. Einfach, schnell und zuverlässigDas Prozessleitsystem Cemat Siemens unterstützt Unternehmen der Baustoffbranche bei der Optimierung ihres Produktionspotenzials entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Durch die benutzerfreundliche Oberflächengestaltung stehen den Mitarbeitern alle relevanten Produktionsdaten in Echt-Zeit zur Verfügung. Betriebs- und integrierte Diagnose-Funktionen erkennen mögliche Störungen frühzeitig und reduzieren unvorhersehbare Stillstandzeiten. Die technologische Basis von Cemat stellt die Simatic PCS7 dar – ein flexibles, skalierbares und leistungsfähiges Kontrollsystem. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen LafargeHolcim und Siemens konnte die Migration reibungslos innerhalb von drei Jahren realisiert werden. Geplante Wartungszeitpläne wurden genutzt, um die Stillstandszeiten auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das Lösungs-Paket aus Hardware und Software wurde vor und nach Inbetriebnahme von LafargeHolcim-Experten mit dem Factory Acceptance Test (FAT), dem Site Acceptance Test (SAT) und dem Performance and Completion Test for Process Control System (PCT) getestet.Durch strenge Prüfungen vor der Inbetriebnahme konnten ungeplante Stillstandszeiten vermieden werden, und anschließende Tests bestätigten den einwandfreien und sicheren Betrieb der Cemat-Steuerung. In drei Jahren und vier Phasen Da die Migration des vorherigen Systems hin zu Cemat sehr komplex war, wurde sie in vier Phasen unterteilt: 1. Projektingenieur 2. Rohmaterialaufbereitung, allgemeine Anlagendienste, Aufbereitung der Ersatzbrennstoffe3. Zementmahlung #1 und Klinkerpresse 4. Ofen, Rohmühle und Kohlemühle Siemens lieferte alle erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten für die Automatisierungslösung, die von der Konzernzentrale von LafargeHolcim auf höchste technische Qualitätsansprüche getestet und abgenommen wurde. Weltweit führendLafargeHolcim ist in 90 Ländern präsent und der größte Baustoffhersteller der Welt. Vor 47 Jahren kaufte LafargeHolcim die Zementfabrik in Nobsa und machte sich an die Arbeit, das Werk nach den neuesten internationalen Standards aufzurüsten, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Startschuss für die Migration der Prozesssteuerung war im Juni 2013. Wegen der Komplexität war das Upgrade in vier Phasen aufgeteilt und auf einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren projektiert. Nobsa ist mit 3.600 Tonnen Klinker pro Tag das größte LafargeHolcim-Werk in Kolumbien. BildunterschriftenUm international konkurrenzfähig zu bleiben, setzt die LafargeHolcim Ltd. bei ihrem Zementwerk in Nobsa, Kolumbien, auf das PCS 7 8.1-basierte Prozessleitsystem Cemat 8.1 von Siemens.Innerhalb von drei Jahren, aufgeteilt auf vier Prozessschritte, erfolgte die Umstellung vom vorherigen System Foxboro-Invesys Control auf Cemat. Über die nutzerfreundliche Bedienoberfläche können die Mitarbeiter in Echtzeit auf die Prozessdaten zugreifen. Über die Webserver-Konfiguration kann der Anlagenprozess mit einer sicheren Verbindung eingesehen werden.

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Gerhard Stauss | 2016-09-16
Siemens auf der K 2016 - „Plastics Goes Digital“
Düsseldorf. Vom 19. bis 26. Oktober zeigt Siemens in Düsseldorf auf der internationalen Messe K 2016, der weltweit wichtigsten Messe für Kunststoff und Kautschuk, umfassende Antriebs- und Automatisierungslösungen für Kunststoffmaschinen. Unter dem Motto „Plastics Goes Digital“ präsentiert das Unternehmen in Halle 10/Stand A40 sein breites Lösungsportfolio. Highlight ist die Simulation

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Düsseldorf. Vom 19. bis 26. Oktober zeigt Siemens in Düsseldorf auf der internationalen Messe K 2016, der weltweit wichtigsten Messe für Kunststoff und Kautschuk, umfassende Antriebs- und Automatisierungslösungen für Kunststoffmaschinen. Unter dem Motto „Plastics Goes Digital“ präsentiert das Unternehmen in Halle 10/Stand A40 sein breites Lösungsportfolio. Highlight ist die Simulation einer kompletten Maschine und damit verbundener Fertigungsabläufe in Form eines digitalen Zwillings. Damit kann die Entwicklungsphase einer Maschine verkürzt und eine virtuelle Inbetriebnahme durchgeführt werden. Weiterer Schwerpunkt ist die neue modulare Applikationssoftware. Mit unterschiedlichen Kombinationen aus Standardbausteinen der Kunststoffbibliothek erstellt der Anwender einfach Standardapplikationen für Extrusion, Blassformen, Spritzgießen und Thermoformen. Dabei nutzt der Anwender das Engineering Framework TIA Portal, mit dem er Simatic S7-1500-Controller, Sinamics-Antriebe, Simotics-Motoren und Simatic HMI zum Bedienen und Beobachten zu effizienten Maschinenlösungen kombiniert. Energieeffiziente Lösungen mit Reluktanzmotor und Servopumpe runden das Ausstellungsprogramm ab.

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Press Team Industries | 2016-09-14
Neue Zimpro-Elektrooxidationstechnologie für die Reinigung von Ablaugen
Siemens baut auf der Erfahrung und dem Wissen der hochwirksamen Zimpro®-Nassluft-Oxidationstechnologie auf: Das Unternehmen hat ein Elektrooxidationsverfahren entwickelt, das die Bedürfnisse von Raffinerien und petrochemischen Betrieben bei der Aufbereitung von Ablaugen erfüllt. Die Zimpro® Elektrooxidation, arbeitet mit leitfähigen bordotierten Diamantelektroden (BDD, Boron Doped Diamond) und ermöglicht die effektive Oxidation organischer

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Siemens baut auf der Erfahrung und dem Wissen der hochwirksamen Zimpro®-Nassluft-Oxidationstechnologie auf: Das Unternehmen hat ein Elektrooxidationsverfahren entwickelt, das die Bedürfnisse von Raffinerien und petrochemischen Betrieben bei der Aufbereitung von Ablaugen erfüllt. Die Zimpro® Elektrooxidation, arbeitet mit leitfähigen bordotierten Diamantelektroden (BDD, Boron Doped Diamond) und ermöglicht die effektive Oxidation organischer und anorganischer Verbindungen, die in der Abfalllauge gelöst sind. Mittels eines flexiblen, modularen Aufbaus können hoch belastete Ablaugenströme aufbereitet werden. Diese fallen typischerweise in Raffinerien und petrochemischen Anlagen bei der Herstellung sauberer Treibstoffe und Chemikalien an. Durch die Aufbereitung über die Zimpro-Elektrooxidation entsteht ein Ablauf, der in traditionelle Abwasseraufbereitungsanlagen eingeleitet werden kann. Diese Presseinformation finden Sie unter www.siemens.com/press/PR2016090391PDDE Weitere Informationen zu Siemens Water Solutions unter www.siemens.com/water-solutions

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Ursula Lang | 2016-09-14
Druckfrisch: Siemens MediaService September 2016 - Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Von Zement, Baustoffen und Bergbau bis hin zur Schmuckveredelung bietet dieSeptember-Ausgabe des MediaService ein vielseitiges Informationsangebot aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Cemat, das Leitsystem für Zement, Baustoffe und Bergbau, gibt es jetzt mit zahlreichen neuen Funktionen in Version 8.2. Zwei vollelektrische, redundante Hauptantriebe lassen die Seegold, ein Fähr- und Ausflugsschiff

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Von Zement, Baustoffen und Bergbau bis hin zur Schmuckveredelung bietet dieSeptember-Ausgabe des MediaService ein vielseitiges Informationsangebot aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Cemat, das Leitsystem für Zement, Baustoffe und Bergbau, gibt es jetzt mit zahlreichen neuen Funktionen in Version 8.2. Zwei vollelektrische, redundante Hauptantriebe lassen die Seegold, ein Fähr- und Ausflugsschiff auf dem Bodensee, ihre Runden drehen. Und den richtigen Dreh bei Holz-Mundstücken von Alphörnern bewirkt eine Sinumerik-Werkzeugmaschinensteuerung. Zudem ermöglicht Sinumerik in Kombination mit Siemens PLM Software das Guillochieren, also feinste Schmuckveredelung von Uhren. Schließlich verbessert Siemens PLM Software die Effizienz von Schwingungsuntersuchungen bei Agfa Graphics. So kann das Unternehmen seinen Kunden hochwertige Druckplatten bieten. Lesen Sie mehr: MediaService September MediaService MediaService Digithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller Ausgaben

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Ines Giovannini | 2016-09-13
Hochpräzise Oberflächen mit „Top Surface“
Siemens hat die aktuelle Sinumerik Software-Version 4.7 um neue Funktionen für höhere Produktivität und Genauigkeit der Fräsbearbeitung erweitert. Mit der Option „Top Surface“ werden die NC-Daten aus dem CAM-System während der Abarbeitung online optimiert. Das Ergebnis ist eine hohe Oberflächengüte beim Fräsen komplexer Freiformflächen. Dies ist besonders bei geometrisch komplexen

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Siemens hat die aktuelle Sinumerik Software-Version 4.7 um neue Funktionen für höhere Produktivität und Genauigkeit der Fräsbearbeitung erweitert. Mit der Option „Top Surface“ werden die NC-Daten aus dem CAM-System während der Abarbeitung online optimiert. Das Ergebnis ist eine hohe Oberflächengüte beim Fräsen komplexer Freiformflächen. Dies ist besonders bei geometrisch komplexen Formenbauteilen im Automobil- und Flugzeugbau oder der Energieerzeugung von Vorteil. Sämtliche neuen Funktionen sind systemintegriert und stehen mit Sinumerik Operate zur Verfügung, einige als Option. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unterwww.siemens.com/press/PR2016090381DFDE Weitere Informationen zu Siemens auf der AMB unterwww.siemens.com/presse/amb2016

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Press Team Industries | 2016-09-13
Siemens auf der Electra Mining 2016
Höhere Produktivität und Effizienz für den afrikanischen Bergbau Auf der Electra Mining 2016, der größten Fachmesse für den Bergbau und die Industrie in Afrika, präsentiert Siemens sein Angebot an Antriebs- und Automatisierungstechnik. Als führender Hersteller effizienter, nachhaltiger und branchenführender Anlagen für Bergbaubetriebe und Minengesellschaften in Afrika, stellt Siemens Lösungen vor,

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Höhere Produktivität und Effizienz für den afrikanischen Bergbau Auf der Electra Mining 2016, der größten Fachmesse für den Bergbau und die Industrie in Afrika, präsentiert Siemens sein Angebot an Antriebs- und Automatisierungstechnik. Als führender Hersteller effizienter, nachhaltiger und branchenführender Anlagen für Bergbaubetriebe und Minengesellschaften in Afrika, stellt Siemens Lösungen vor, die auf die Bedürfnisse der Region zugeschnitten sind. Diese Presseinformation finden Sie anhängend.

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David Petry | 2016-09-13
Neue App für MindSphere erhöht Verfügbarkeit von Werkzeugmaschinen
Siemens bietet mit dem „Fleet Manager for Machine Tools“ eine neue App für die industrielle IoT(Internet of Things)-Plattform MindSphere. Mit der cloud-basierten Applikation (MindApp) lassen sich weltweit Werkzeugmaschinen in kleinen oder großen Produktionsstätten überwachen und so deren Verfügbarkeit und Produktivität erhöhen. Anwender erhalten mit wenig Aufwand einen Überblick über die

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Siemens bietet mit dem „Fleet Manager for Machine Tools“ eine neue App für die industrielle IoT(Internet of Things)-Plattform MindSphere. Mit der cloud-basierten Applikation (MindApp) lassen sich weltweit Werkzeugmaschinen in kleinen oder großen Produktionsstätten überwachen und so deren Verfügbarkeit und Produktivität erhöhen. Anwender erhalten mit wenig Aufwand einen Überblick über die Nutzung und die Leistung von Maschinen und können so die Kosten für Service und Instandhaltung reduzieren. Zudem können Werkzeugmaschinenbauer neue digitale Services entwickeln, indem sie beispielsweise Maschinenstunden verkaufen. Besonders geeignet ist die App für Endkunden kleiner und mittelständischer Maschinenbauer. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter http://www.siemens.com/press/PR2016090384DFDE Weitere Informationen unter www.siemens.de/machine-tool-analytics

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Evelyne Kadel | 2016-09-12
Webbasierte Pressekonferenz im Vorfeld der Messe SPS IPC Drives 2016
Im Vorfeld der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg, November 22 - 24, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung, informiert Siemens deutsche und internationale Fachmedien im Rahmen einer webbasierten Pressekonferenz über den Messeauftritt in Halle 11 sowie über aktuelle Produktinnovationen.Unter dem Motto „Driving the Digital Enterprise" zeigt Siemens in Halle

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Im Vorfeld der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg, November 22 - 24, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung, informiert Siemens deutsche und internationale Fachmedien im Rahmen einer webbasierten Pressekonferenz über den Messeauftritt in Halle 11 sowie über aktuelle Produktinnovationen.Unter dem Motto „Driving the Digital Enterprise" zeigt Siemens in Halle 11 den Weg in die digitale Zukunft. Das Digital Enterprise als Siemens-Lösung zur Umsetzung von Industrie 4.0 umfasst vier Kernelemente: - Industrielle Software mit der Digital Enterprise Software Suite, integriertem Engineering und integrierter Bedienung - Industrielle Kommunikation- Industrielle Sicherheit - Industrielle Services Auf der SPS IPC Drives 2016 veranschaulichen konkrete Szenarien aus Prozess- und Fertigungsindustrie, Energie-Management und Digital Services, wie schon heute Maschinen- und Anlagenbauer sowie Unternehmen der Fertigungs- und Prozessindustrie von Siemens als Partner in der digitalen Transformation profitieren. Wir laden Sie ein zu unserer webbasierten Pressekonferenz am 05. Oktober 2016: Unter dem Motto „Driving the Digital Enterprise" nimmt Sie Heinz Eisenbeiss, Standleiter des Siemens-Messestandes auf der SPS IPC Drives 2016, zu einem Rundgang der Innovationen mit. Die webbasierte Pressekonferenz wird in deutscher und anschließend in englischer Sprache abgehalten. In deutscher Sprache: Mittwoch, 5. Oktober 2016 ab 14:00h (MESZ) unter diesem Link www.siemens.com/presse/sps2016In englischer Sprache: Mittwoch, 5. Oktober 2016 ab 16:00h (MESZ) unter diesem Link www.siemens.com/press/sps2016

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David Petry | 2016-09-07
Industrial Ethernet Switches für zuverlässige Kommunikation in rauen Umgebungen
• Scalance XP-200 in flacher Bauform und hoher Schutzart IP65/67• Erweiterter Temperaturbereich von -40 °C bis +70 °C• Gigabit-fähig und Power-over-Ethernet mit einer Gesamtleistung von 120 Watt • Besonders geeignet für Öl- und Gasindustrie, Schienen- und Kraftfahrzeuge Mit der neuen Produktlinie Scalance XP-200 bietet Siemens kompakte Industrial Ethernet Switches zum

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• Scalance XP-200 in flacher Bauform und hoher Schutzart IP65/67• Erweiterter Temperaturbereich von -40 °C bis +70 °C• Gigabit-fähig und Power-over-Ethernet mit einer Gesamtleistung von 120 Watt • Besonders geeignet für Öl- und Gasindustrie, Schienen- und Kraftfahrzeuge Mit der neuen Produktlinie Scalance XP-200 bietet Siemens kompakte Industrial Ethernet Switches zum Aufbau elektrischer Linien-, Stern- und Ringstrukturen. Die Geräte zeichnen sich durch ihr flaches, robustes Metallgehäuse in hoher Schutzart (IP65/67) und ihren weiten Temperaturbereich von -40 °C bis +70 °C aus. Dadurch lassen sie sich auch außerhalb von Schaltschränken flexibel im Innen- und Außenbereich einsetzen. Zudem bieten die Layer 2-Switches viele branchenspezifische Zertifikate. So sind sie für explosionsgeschützte Bereiche der Zone 2 (ATEX, IECEx, cULus HazLoc) und damit beispielsweise für die Öl- und Gasindustrie zugelassen. Zudem gibt es für den Einsatz im Schienenverkehr oder in Kraftfahrzeugen besonders widerstandsfähige Varianten. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter http://www.siemens.com/press/PR2016090388PDDE Weitere Informationen finden Sie unter www.siemens.de/xp-200

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Claudia Lanzinger | 2016-09-07
Ferretti setzt auf Siemens-Software für optimierte Yachtkonstruktion und -produktion
• Schiffbausoftware unterstützt die Marken Ferretti Yachts und CRN • Software soll den Markteintritt beschleunigen und Kosten reduzieren Die Ferretti-Gruppe, ein weltweit führender Anbieter für Konstruktion, Bau und Verkauf von Motoryachten und Sportbooten, hat sich für Lösungen der Business Unit Product Lifecycle Management von Siemens entschieden. Die Lösungen sollen dabei

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• Schiffbausoftware unterstützt die Marken Ferretti Yachts und CRN • Software soll den Markteintritt beschleunigen und Kosten reduzieren Die Ferretti-Gruppe, ein weltweit führender Anbieter für Konstruktion, Bau und Verkauf von Motoryachten und Sportbooten, hat sich für Lösungen der Business Unit Product Lifecycle Management von Siemens entschieden. Die Lösungen sollen dabei helfen, Konstruktion und Produktion bei den renommierten Marken Ferretti Yachts und CRN weiter zu optimieren. Die Ferretti-Gruppe mit Sitz in Italien wird Teamcenter, das weltweit am häufigsten eingesetzte PLM (Product Lifecycle Management)-System, sowie die Software NX, eine vollständig integrierte Lösung für Analysen in den Bereichen Computer Aided Design, Manufacturing und Engineering (CAD/CAM/CAE), einsetzen. Teamcenter und NX dienen als Grundlage der Branchenlösung von Siemens für die Digitalisierung im Schiffbau. Das Ziel der Ferretti-Gruppe ist es, die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen und Kosten zu reduzieren – bei gleichbleibender, hochwertiger Produktqualität. Darüber hinaus wird zur Verbesserung der Prozesse in der Entwicklung und Fertigung von Verbundwerkstoffen das Fibersim-Portfolio zum Einsatz kommen. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter http://www.siemens.com/press/PR2016090395DFDE Bild: Copyright Ferretti Yachts – ph. Alberto Cocchi

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Claudia Lanzinger | 2016-09-07
Siemens und BSH arbeiten eng zusammen an Branchenlösungen der Zukunft
• Verbesserte PLM-Lösungen für BSH und die gesamte Industrie • Gemeinsame Vision von Industrie 4.0 und Internet of Things • Frühe Fehlererkennung spart Zeit- und Kosten bei beiden Unternehmen Der Siemens Geschäftsbereich für Product Lifecycle Management (PLM) Software und die BSH Hausgeräte GmbH haben eine Vereinbarung geschlossen, um ihre langjährige

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• Verbesserte PLM-Lösungen für BSH und die gesamte Industrie • Gemeinsame Vision von Industrie 4.0 und Internet of Things • Frühe Fehlererkennung spart Zeit- und Kosten bei beiden Unternehmen Der Siemens Geschäftsbereich für Product Lifecycle Management (PLM) Software und die BSH Hausgeräte GmbH haben eine Vereinbarung geschlossen, um ihre langjährige Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Gemeinsam wollen Siemens und Europas größter Hersteller für Hausgeräte PLM-Lösungen auf industriespezifische Bedürfnisse zuschneiden. Die beiden Unternehmen haben sich aufgrund der gemeinsamen Vision von Industrie 4.0 und dem Industrial Internet of Things (IIoT) für eine engere Kooperation entschieden. Siemens will dadurch noch tiefere Einblicke in die speziellen Anforderungen der Hausgerätebranche an Prozesse im Produktlebenszyklus gewinnen. Gleichzeitig ermöglicht der Ansatz BSH und der gesamten Branche, Kosten zu senken, Zeit zu sparen und dabei die bestehende Qualität und Innovationskraft beizubehalten. Diese Presseinformation finden Sie unter http://www.siemens.com/press/PR2016090393DFDE

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Ines Giovannini | 2016-09-06
MAN beauftragt Siemens mit Lieferung von Zweiganggetriebe für Fischereifahrzeug
• Auftrag zur Lieferung einer Speziallösung mit verschiedenen Fahrmodi für MAN-Motor• Reduzierte Emissionen, niedrige Betriebs- und Lebenszykluskosten sowie hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit• Besonders geeignet für Anwendungen mit multiplem Einsatz und unterschiedlichen Fahrprofilen Siemens stellt mit einem Auftrag von MAN seine Kompetenz im Bau von schaltbaren Sondergetrieben heraus. Flender-Zweiganggetriebe sind individuelle,

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• Auftrag zur Lieferung einer Speziallösung mit verschiedenen Fahrmodi für MAN-Motor• Reduzierte Emissionen, niedrige Betriebs- und Lebenszykluskosten sowie hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit• Besonders geeignet für Anwendungen mit multiplem Einsatz und unterschiedlichen Fahrprofilen Siemens stellt mit einem Auftrag von MAN seine Kompetenz im Bau von schaltbaren Sondergetrieben heraus. Flender-Zweiganggetriebe sind individuelle, schaltbare Lösungen zur Darstellung unterschiedlicher Betriebsmodi für Spezialschiffe. Verschiedene Übersetzungen in einem Getriebe ermöglichen verschiedene Drehgeschwindigkeiten und Kraftübertragungen. Damit sind sie besonders geeignet für Schiffe, die einen Alternativantrieb als redundantes System oder Notsystem erfordern, hybrid angetrieben werden, mehrere Betriebsmodi haben oder während des Betriebs mit der Dieselmaschine gleichzeitig Strom erzeugen sollen. Die Zweiganggetriebe zeichnen sich durch einen sehr hohen Wirkungsgrad aus. Sie können kundenindividuell und applikationsspezifisch an die verschiedenen Betriebsmodi und Funktionen angepasst werden. Diese Hintergrundinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter www.siemens.com/presse/PR2016090378PDDE Weitere Informationen zu Siemens auf der SMM unterwww.siemens.com/presse/smm16

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David Petry | 2016-09-05
Aus Alt mach Neu - Siemens Wägesystem sorgt für richtiges Mischverhältnis beim Kunststoff-Recycling
Limburg. Die Firma Bolder automation GmbH ist seit über 20 Jahren im Anlagenbau für Dosier- und Schüttgut tätig. Für die Verwiegung von recyceltem Kunststoff setzt das Unternehmen auf dieSiwarex-Wägetechnik und Simatic-Steuerungen von Siemens. Die Siemens-Lösungen beinhalten umfangreiche Diagnosefunktionen, ermöglichen eine präzise Gewichtserfassung und bieten durch die Überwachung der elektrischen und

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Limburg. Die Firma Bolder automation GmbH ist seit über 20 Jahren im Anlagenbau für Dosier- und Schüttgut tätig. Für die Verwiegung von recyceltem Kunststoff setzt das Unternehmen auf dieSiwarex-Wägetechnik und Simatic-Steuerungen von Siemens. Die Siemens-Lösungen beinhalten umfangreiche Diagnosefunktionen, ermöglichen eine präzise Gewichtserfassung und bieten durch die Überwachung der elektrischen und pneumatischen Versorgung größtmögliche Anlagenverfügbarkeit. Mit Blick auf Ressourcenknappheit, steigende Rohstoffpreise und gesetzliche Auflagen werden der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen und deren mögliche Wiederverwendung immer wichtiger. Das gilt auch für Kunststoffe, die recycelt und für die Herstellung neuer Produkte aufbereitet werden. Auf diese Aufbereitung, konkret die gravimetrische Dosierung und Verwiegung sowie auf die Automatisierung von Extrusionsanlagen und die Materialförderung, hat sich die Bolder automation GmbH spezialisiert und setzt dabei auf Siemens-Technik. Die Mischung macht’sBevor Kunststoffe wie PET-Flaschen, Fensterprofile oder landwirtschaftliche Folien wiederverwendet und für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden können, müssen sie aufbereitet werden. Denn bei gebrauchten Rohstoffen ist die Reinheit des Werkstoffs nicht mehr gewährleitet. Über einen entsprechenden Verwiegungsprozess wird die richtige Mischung aus Neu- und Rücklaufware gefunden. Ab auf die WaageNach dem Trennen, Waschen und Zerkleinern der Rücklaufware wird diese auf die selbsttätige Chargenwaage der Baureihe CTW geladen; lediglich Beginn und Ende der Mengenerfassung werden dabei vorgegeben. Die Waage ermittelt nach Abschluss des Messvorgangs das Gesamtgewicht des zugeführten Materials. Die Materialerfassung ann über ein Touch-Panel gestartet und beendet werden. Die Steuerung der selbsttätigen Waage läuft bei Bolder über eine Simatic S7-1200. In deren Umgebung ist auch die eingesetzte Wägetechnik Siwarex WP231 durch einen vorgefertigten Funktionsbaustein integriert. Dadurch entfallen kostenintensive Zusatzbaugruppen. Die Verbindung mit den Simatic-Komponenten erfolgt über einen Schiebestecker. Die Anbindung an die speicher-programmierbare Steuerung (SPS) ermöglicht auch das Abwickeln eingesteuerter Aufträge. Zur Parametrierung von Siwarex WP231, das eine eichfähige Anzeige bietet und auch im Ex-Bereich Zone 2 einsetzbar ist, kann ein PC über die standardmäßig vorhandene Ethernet-Schnittstelle angeschlossen werden. Sämtliche Daten zum Wiegeprozess, in dessen Rahmen alle Funktionen autark ablaufen, werden über den Simatic-Peripheriebereich übertragen. Die Inbetriebnahme der Wägeelektronik erfolgt über Siwatool V7 oder über ein direkt angeschlossenes HMI-Panel schnell und einfach. Nachhaltiger NutzenDurch den Einsatz des Siemens-Lösungspakets bieten sich Bolder umfangreiche Diagnosemöglichkeiten wie beispielsweise die Kontrolle der Gewichtsverläufe. Die Auflösung von bis zu vier Millionen Teilen sorgt für eine zuverlässige Gewichtserfassung. Die Überwachung der elektronischen und pneumatischen Versorgung der Gesamtanlage soft dafür, dass bei einem Anlagenausfall die Verwiegung beendet, die letzte Information gespeichert und die Waage auf Durchlass geschaltet wird. Nach der Problembehebung kann dann der reguläre Betrieb fortgesetzt werden. BildunterschriftenDie Wägeelektronik Siwarex WP231 ist integriert in die Simatic S7-1200 Steuerung, kann aber auch ohne Simatic CPU eingesetzt werden.Die selbsttätige Waage CTW von Bolder automation GmbH ist direkt in den Materialstrom eingebunden.Die Steuerung der selbsttätigen Waagen von Bolder erfolgt über eine Simatic S7-1200, als Wägeelektronik wird Siwarex WP231 eingesetzt.

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David Petry | 2016-09-02
Saubere Sache - Trinkwasserquelle in Zell am See wird mit Siemens-Technik zum Kraftwerk
Zell am See, Österreich. Die beiden österreichischen Gemeinden Bruck an der Großglocknerstraße und Zell am See nutzen die zehn Kilometer entfernte Wölfernquelle seit 2014 als sauberen Energielieferanten. Mittels ganzheitlichem Automatisierungskonzept von Siemens wurde die seit den 1970 er Jahren genutzte Trinkwasserquelle zusätzlich zum Kraftwerk, das jährlich Öko-Strom für 100 Haushalte

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Zell am See, Österreich. Die beiden österreichischen Gemeinden Bruck an der Großglocknerstraße und Zell am See nutzen die zehn Kilometer entfernte Wölfernquelle seit 2014 als sauberen Energielieferanten. Mittels ganzheitlichem Automatisierungskonzept von Siemens wurde die seit den 1970 er Jahren genutzte Trinkwasserquelle zusätzlich zum Kraftwerk, das jährlich Öko-Strom für 100 Haushalte liefert. Die Wölfernquelle in Fusch an der Großglocknerstraße versorgt die beiden österreichischen Gemeinden Zell am See und Bruck bereits seit ihrer Erschließung in den 1970er Jahren mit Trinkwasser. Seit 2014 nutzt man nun auch den Höhenunterschied von rund 100 Metern, den das Wasser bei seinem Fluss in die beiden Gemeinden überwindet, zur Energiegewinnung: Das Trinkwasserkraftwerk Wölfernquelle entstand. Siemens wurde im Zuge des Projektes mit Planung, Automatisierung, Montage und Inbetriebnahme des neu errichteten Quellsammelschachtes, des Einlaufbauwerks mit Siebanalage, des Trinkwasserkraftwerkes im Hochbehälter Bruckerberg mit UV-Desinfektionsanlage und des Behälters selbst beauftragt. Von der Quelle bis zum WasserhahnKernstück der zum Einsatz kommenden Technik ist eine Simatic S7-300 für die Automatisierung und Visualisierung der einzelnen Bauwerke. Ein dazugehöriges Touch Panel erleichtert die Bedienung. Für die Überwachung der Niveaustände und Durchflüsse in den Behältern sowie zur Protokollierung der Wassermengen werden im Trinkwasserkraftwerk Sitrans-Druckmesser P200 und Sitrans-Messaufnehmer MAG5100WF eingesetzt. Sirius-Sanftstarter 3RW40 und Sinamics-Umrichter G120 steuern und regeln die Antriebe der Pumpen und des Siebantriebes, deren Energiewerte und -verbrauch über Multimessgeräte Sentron PAC3200 dargestellt und protokolliert werden. Damit bietet Siemens eine durchgehende Überwachung des Wassers von der Quellfassung bis hin zur Einspeisung in das Wassernetz der Gemeinden Bruck an der Großglocknerstraße und Zell am See und trägt zur Qualitäts- und Versorgungssicherung der beiden Gemeinden bei. Öko-Strom für 100 HaushalteDas Wasser, das aus der Quelle durch den Sammelschacht fließt, führt zunächst noch sehr viel Sand mit sich. Eine Mikrosiebanlage, die im Vergleich zur maschinellen Filtration energieneutral ist, filtert alle Feststoffe, die größer als 18 Tausendstel-Millimeter sind, heraus. Zudem wird das Wasser mit Ultraviolettstrahlung desinfiziert sowie aufbereitet. Danach fließt das Wasser über eine circa 10 Kilometer lange Transportleitung in Richtung Hochbehälter Bruckerberg und strömt dort durch eine Turbine, die einen Generator antreibt. Damit werden im Jahr 360.000 Kilowatt Strom erzeugt, was den Jahresbedarf an Strom von 100 Haushalten abdeckt.

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Evelyne Kadel | 2016-08-31
Chancen der Digitalisierung für die Glasindustrie - Siemens auf der glasstec 2016
Düsseldorf. Siemens präsentiert vom 20. bis 23. September 2016 auf der glasstec in Düsseldorf am Stand D04 in Halle 15 seine Lösungen für die Glasindustrie. Unter dem Motto „Digitalisierung sichert nachhaltigen Erfolg“ stehen bei Siemens auf der weltweit wichtigsten Messe für glasverarbeitende Unternehmen die Digitalisierung und deren Vorteile im Fokus.

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Düsseldorf. Siemens präsentiert vom 20. bis 23. September 2016 auf der glasstec in Düsseldorf am Stand D04 in Halle 15 seine Lösungen für die Glasindustrie. Unter dem Motto „Digitalisierung sichert nachhaltigen Erfolg“ stehen bei Siemens auf der weltweit wichtigsten Messe für glasverarbeitende Unternehmen die Digitalisierung und deren Vorteile im Fokus. Wichtige Stichworte sind hierbei der „Digitale Zwilling“ und das Handling von Daten. Der Automatisierungsgrad einer Produktionsanlage und die Nutzbarmachung von Daten entscheiden über Effizienz und damit Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens – das gilt so auch für die Glasindustrie. Wie gerade hier Maschinenbauer und glasproduzierende Unternehmen die fortschreitende Digitalisierung zur Geschäftsentwicklung nutzen können, präsentiert Siemens den Besuchern vom 20. bis 23. September 2016 auf der glasstec in Düsseldorf. Das Motto: „Digitalisierung sichert nachhaltigen Erfolg“. Am Stand D04 in Halle 15 zeigt Siemens den Gästen im Rahmen einer 2D-Show, wie sein Digitalisierungsportfolio Unternehmen dabei unterstützt, Produkt- und Anlagendesign, Systeme sowie Prozesse zur Glasherstellung digital zusammenzuführen. Ein Ausstellungs-Highlight ist das virtuelle Abbild von Anlagen und Anlagenteilen als „Digitaler Zwilling“, der beispielsweise bei der virtuellen Inbetriebnahme, der Produktionsoptimierung und bei Produktumstellungen genutzt wird. Vielfältige Chancen der DigitalisierungAuf Basis eines hohen Automatisierungsgrades ist die Digitalisierung der nächste notwendige Schritt in der Glasherstellung. Dabei sind die Chancen der Digitalisierung für die Glasindustrie vielfältig – sowohl für Anlagenbetreiber wie auch Anlagenausrüster. Der Anlagenbetreiber hat die Chance zu nachhaltiger Profitabilität, höherer Produktivität sowie Kosten- und Energieeffizienz. Dafür bietet ihm die Digitalisierung vielfältige Ansatzpunkte: größere Transparenz, ganzheitliche Planung, Planungssicherheit, virtuelle Inbetriebnahme, störungsfreien Betrieb, Vermeidung von Überkapazitäten und Engpässen, schnellere Produktwechsel zum optimalen Zeitpunkt, mehr Flexibilität, gezieltere Produktion gemäß den Qualitätsanforderungen der Kunden, breiteres Produktspektrum, Reduktion von Ausschuss, geringer Aufwand für Schulungen und Trainings, Optimierung des Betriebs, Asset (Performance) Management bis zur Ressourcenoptimierung. Der Anlagenausrüster nutzt die Digitalisierung zum Beispiel zu Simulation, oder zur sicheren, einfachen und kostengünstigen Fernwartung. Darüber hinaus können die aus dem Feld generierten Daten intelligent ausgewertet und genutzt werden und tragen so entscheidend zur Anlagenoptimierung bei. Auch neue Geschäftsmodelle lassen sich entwickeln, wie beispielsweise Product-Lifecycle-Services und Extended-Lifecycle-Services – wie etwa zur Modernisierung und zu Update-/Upgrade-Services, die auf Leistungsgarantien basieren. BildunterschriftenDie Digitalisierung bietet produzierenden Branchen wie der Glasindustrie viele Chancen, um Fertigungsprozesse weiter zu optimieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.Das Siemens-Digitalisierungsportfolio unterstützt Unternehmen dabei, die einzelnen Prozessphasen und -komponenten digital zusammenzuführen.Mit der Siemens-Software „Plant Simulation“ aus dem Tecnomatix-Portfolio lässt sich der Fertigungsablauf der gesamten Glaslinie simulieren.Digitale Daten konsequent nutzen: Alle Maschinen- und Anlagenbauer erzeugen und übergeben ihre Daten dem Betreiber der Anlage. Durch diese zusätzliche Intelligenz kann der Produkt- und Kampagnenstart besser geplant und auf einen optimalen Zeitpunkt gelegt werden, Lern- " Einfahrphasen werden minimiert, eine kürzere Gesamtprojektlaufzeit wird Wirklichkeit.

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David Petry | 2016-08-29
Im Untergrund - Systemintegrator für das Transportwesen realisiert mit Siemens Pilotprojekt in U-Bahn
Montréal, Kanada: Die Resologis Inc., ein führendes Unternehmen im Bereich Software und Systemintegration im Transportwesen, realisiert in Zusammenarbeit mit Siemens ein Pilotprojekt für die Montrealer Metro. Ziel des im kanadischen Montreal ansässigen Unternehmens ist es, mit einer neuen Software das gesamte U-Bahn-Netz der Metro zentral gesteuert zu automatisieren. Um ihre

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Montréal, Kanada: Die Resologis Inc., ein führendes Unternehmen im Bereich Software und Systemintegration im Transportwesen, realisiert in Zusammenarbeit mit Siemens ein Pilotprojekt für die Montrealer Metro. Ziel des im kanadischen Montreal ansässigen Unternehmens ist es, mit einer neuen Software das gesamte U-Bahn-Netz der Metro zentral gesteuert zu automatisieren. Um ihre Software einsetzen zu können, greift Resologis auf Hardware aus dem Ruggedcom-Portfolio von Siemens zurück. Der modulare und robuste Aufbau der Hardware verringert Wartungszeiten und -kosten und ermöglicht einen verlässlichen Datentransfer zwischen den Stationen und der Leitwarte. Unter vielen Städten auf der ganzen Welt ziehen sich kilometerlange U-Bahn-Netze, die mit unzähligen Haltestellen elementar sind für einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr. Für den effizienten und gesicherten Betrieb eines solch umfangreichen U-Bahn-Netzes ist es unerlässlich, dass alle Komponenten dieser U-Bahn-Haltestellen mit minimalem Aufwand am Computer überwacht und gesteuert werden können. Für La Société de Transport de Montréal (STM), die Montrealer Metro, setzen Resologis Inc. und Siemens gemeinsam ein entsprechendes Pilotprojekt um. Resologis plant, eine neue Software einzusetzen, die in der Lage ist, alle Bestandteile des U-Bahn-Systems zentral zu automatisieren. Die für den Einsatz der Software benötigte Hardware kommt von Siemens und stammt aus dem Ruggedcom-Portfolio. Denn nur wenn die Software ein physisches Transportsystem in Form eines Netzwerks hat, können Datenübertragungen stattfinden. Widrige Bedingungen Die Anforderungen an dieses physische Netzwerk sind – gerade auch mit Blick auf einen weltweiten Einsatz nach dem Pilotprojekt – vielfältig: Je nach Land extrem heiße oder kalte Temperaturen, Feuchtigkeit, wenig Platz und ähnliche Bedingungen verlangen nach einem robusten und kompakten System. Gleichzeitig muss es flexibel, modular leicht zu warten und kosteneffizient sein. Die Lösung sollte eine „One Box Solution“ sein, in der die gesamte Software im Netzwerkrouter eingebettet ist. „Nur Siemens bietet einen Router, in dem Software von Drittanbietern untergebracht werden kann und der zugleich robust genug ist für die rauen Umgebungsbedingungen“, erklärt Julien Ciesla, CEO bei Resologis. Konkret gemeint ist der Ruggedcom RX1500 mit einer Application Processing Engine (APE). Der modulare Multifunktions-Router kann je nach Kundenwunsch konfiguriert und vor Ort ausgetauscht werden, verfügt wahlweise über eine redundante Stromversorgung sowie über Optionen zur Datenübertragung via Ethernet. Seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen und elektrischen Störgrößen im Hochspannungsbereich, die Einsatzfähigkeit in Temperaturen von -40° bis +85° Celsius ohne Ventilatoren und sein galvanisiertes Stahlgehäuse prädestinieren den RX1500 für den Einsatz in den harten Umgebungsbedingungen von U-Bahnen. Verzicht auf weitere Hardware spart Zeit und Geld„Durch das Hinzufügen der Ruggedcom APE, die einem Industrie-Computer entspricht, können wir unsere Software direkt im Router laufen lassen“, erklärt Julien Ciesla. Verfügbar ist die APE wahlweise mit vorinstalliertem Microsoft Windows 7, Linux oder CheckPoint GAiA. Damit kann der Benutzer das System über eine ihm bereits vertraute Oberfläche bedienen. Die APE bietet sowohl an der Vorder- als auch an der Rückseite des Routers jeweils einen 1-Gigabit-Ethernet-Anschluss. Diese Trennung der Ports ermöglicht ein einfaches Handling von einerseits netzwerkbezogenen und anderseits sicherheitsrelevanten Anwendungen. Außerdem erfüllt die APE die Anforderungen der DIN Vorgaben für EN 50155 (Norm für Elektronische Einrichtungen auf Schienenfahrzeugen) und EN 50121-4 (Norm für die Elektromagnetische Verträglichkeit von Bahnanwendungen) und entspricht den elektrischen Spezifikationen IEC 61850-3 und IEE 1613 für den Einsatz unter besonders harten Industrie-Umgebungen. „Weil der RX1500 so modular ist, ist er in Bezug auf die Bedürfnisse von Transportunternehmen extrem vielseitig einsetzbar. Egal wie unterschiedlich diese auch sein mögen“, resümiert Julien Ciesla. „Für den Betreiber verringern sich die Wartungskosten und mögliche Wartungsverzögerungen wegen der Austauschbarkeit der Einheiten vor Ort deutlich.“ Julien Ciesla ist begeistert von der gemeinsamen Lösung und blickt in Bezug auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit optimistisch in die Zukunft. „Wir haben einige spannende Jahre vor uns.“ Seine für Bahnanwendungen geeigneten Kommunikationslösungen zeigt Siemens in Halle 4.2, Stand 201, auf der Messe InnoTrans im September in Berlin. BildunterschriftenDie Montréal Pneumatic Material 2010 (MPM-10) – auch Azur genannt – ist eine U-Bahn-Flotte, die aktuell für die Metro in Montréal fährt. Damit die Software von Resologis Daten aus dem gesamten U-Bahn-Netz zuverlässig übertragen kann, benötigt sie eine robuste Hardware. Die Multi-Service-Plattform RX1512 mit Application Processing Engine (APE) aus dem Ruggedcom-Portfolio von Siemens sind eine kompakte und modulare „One-Box-Lösung“ für die Datenübertragung in rauen Umgebungen.

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Gerhard Stauss | 2016-08-26
Security im Entwicklungsprozess für Siemens-Automatisierungsprodukte zertifiziert
Siemens hat als erstes Unternehmen eine auf IEC 62443-4-1 basierende TÜV SÜD-Zertifizierung für den übergreifenden Entwicklungsprozess von Siemens-Produkten der Automatisierungs- und Antriebstechnik, einschließlich der Industriesoftware, an sieben Entwicklungsstandorten in Deutschland erhalten. An diesen Standorten werden unter anderem Simatic S7-Industriesteuerungen, Simatic Industrie-PCs, Simatic HMI(Human Machine Systems Interface)-Geräte zum Bedienen und Beobachten

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Siemens hat als erstes Unternehmen eine auf IEC 62443-4-1 basierende TÜV SÜD-Zertifizierung für den übergreifenden Entwicklungsprozess von Siemens-Produkten der Automatisierungs- und Antriebstechnik, einschließlich der Industriesoftware, an sieben Entwicklungsstandorten in Deutschland erhalten. An diesen Standorten werden unter anderem Simatic S7-Industriesteuerungen, Simatic Industrie-PCs, Simatic HMI(Human Machine Systems Interface)-Geräte zum Bedienen und Beobachten und Sinamics-Antriebe bis zur Engineering-Software TIA (Totally Integrated Automation)-Portal entwickelt. Die internationale Normenreihe IEC 62443 legt die Security Maßnahmen für industrielle Automatisierungssysteme fest, wobei Teil 4-1 der Norm die Anforderungen an den Entwicklungsprozess des Herstellers beschreibt. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter www.siemens.com/press/PR2016080373DFDE

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Press Team Industries | 2016-08-24
Faser nach Maß - Neues Mahlaggregat für Papierindustrie mit integrierter Antriebstechnik von Siemens
Graz, Österreich. In einer Pilotanlage am Hauptsitz in Graz betreibt die österreichische Andritz AG eine seiner neusten Weiterentwicklungen: –das Mahlaggregat Andritz Twin Flow Refiner – mit integrierter Antriebstechnik von Siemens. Mit derIntegrated Drive Systems (IDS)-Lösung steigt die Anlageneffizienz bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Die Andritz AG ist ein weltweit führender

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Graz, Österreich. In einer Pilotanlage am Hauptsitz in Graz betreibt die österreichische Andritz AG eine seiner neusten Weiterentwicklungen: –das Mahlaggregat Andritz Twin Flow Refiner – mit integrierter Antriebstechnik von Siemens. Mit derIntegrated Drive Systems (IDS)-Lösung steigt die Anlageneffizienz bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Die Andritz AG ist ein weltweit führender Lieferant von Anlagen, Ausrüstungen und Serviceleistungen für die Papierindustrie. Zu den jüngsten Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet gehört der Andritz Twin Flow Refiner, ein Mahlaggregat mit geregeltem Antrieb für die Produktion unterschiedlicher Papier- und Kartonsorten. In der Versuchsanstalt am Firmenstammsitz setzt Andritz auf Simotics FD (Flexible Duty) von Siemens – ein wirtschaftliches und hocheffizientes Gesamtsystem aus Niederspannungs-Motor und Umrichter mit hoher Leistungsdichte. Simotics FD ist im Rahmen des Integrated Drive Systems von Siemens optimal abgestimmt auf Frequenzumrichter, Kupplungen und Getriebe. So werden Überdimensionierungen des Umrichters vermieden und eine optimale Spannungsausnutzung bei geringer Geräuschentwicklung sichergestellt. Gegenüber dem bisher üblichen ungeregelten Antrieb erzielt die Umrichterregelung eine hohe Energieeffizienz. Alles geregeltDa bei der Papierherstellung die Mahlung 25 bis 30 Prozent der elektrischen Energie verbraucht, ist besonders die Energieeffizienz des Andritz Twin Flow Refiner hervorzuheben. Als weiterer Vorteil der geregelten Antriebsvariante lässt sich die Mahlung und damit die Qualität der Faser individuell und exakt an die Anforderungen der Kunden anpassen. Dieser wichtigste Schritt der Papierherstellung beeinflusst maßgeblich die Papierqualität. Je nach Verwendungszweck werden hier die Faserstoffe für das Endprodukt behandelt. Moderne Forschungs- und VersuchsumgebungIn Graz testet das Unternehmen nicht nur Neuerungen im Bereich der Faseraufbereitung wie den Andritz Twin Flow Refiner. Der Konzern betreibt hier auch ein Papierlabor für Faseranalysen. In dieser Versuchsanstalt für Forschung und Entwicklung arbeitet die Andritz AG gemeinsam mit seinen Kunden an maßgeschneiderten Lösungen und Prototypen. BildunterschriftenZwei Andritz Twin Flow Refiner in einer Produktionsanlage für Spezialpapiere.Integrated Drive System - Pumpen-ApplikationSimotics FD

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Gerhard Stauss | 2016-08-22
Siemens auf der Motek 2016 – Solutions for Handling, Robotics and Assembly Go Digital
Stuttgart. Vom 10. bis 13. Oktober zeigt Siemens in Stuttgart auf der internationalen Fachmesse Motek, der weltweit führenden Veranstaltung für Produktions- und Montageautomatisierung, umfassende, effiziente Automatisierungs- und Antriebslösungen für Handling- und Handhabungsaufgaben bei Maschinen. Unter dem Motto „Solutions for Handling, Robotics and Assembly Go Digital“ präsentiert das Unternehmen in Halle

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Stuttgart. Vom 10. bis 13. Oktober zeigt Siemens in Stuttgart auf der internationalen Fachmesse Motek, der weltweit führenden Veranstaltung für Produktions- und Montageautomatisierung, umfassende, effiziente Automatisierungs- und Antriebslösungen für Handling- und Handhabungsaufgaben bei Maschinen. Unter dem Motto „Solutions for Handling, Robotics and Assembly Go Digital“ präsentiert das Unternehmen in Halle 8, Stand 8102, den Besuchern sein breites Produkt- und Lösungsportfolio. Leistungsfähige Konstruktions- und Simulationssoftware, flexibles Engineering, hochdynamische Handhabungstechnik, Sicherheitstechnik sowie durchgängige und performante Kommunikation mit Profinet sind Bestandteile des Siemens-Messeauftritts auf der Motek. Mit dem besonderen Highlight in diesem Jahr, einem Montagemodul, zeigt Siemens, wie das Unternehmen bereits heute das Thema Digitalisierung beim Handling angeht und umsetzt. Anhand eines digitalen Zwillings erfährt der Besucher, wie er mehr Effizienz und Qualität beim Bau seiner Maschine erzielen kann – vom virtuellen Maschinendesign über effizientes Engineering sowie virtuelle Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb und Service einschließlich der neuen Möglichkeiten und Vorteile einer Datenanalyse über die Cloud.

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David Petry | 2016-08-19
Industrie 4.0 Bioprozess-Pilotanlage in Wien
Siemens Corporate Technology forscht in Wien an innovativen Methoden, um Bioprozesse im Pharmabereich und in der Lebensmittelindustrie zu optimieren Digitalisierung ist auch in der Prozessindustrie zentraler Produktivitätshebel und steigert so die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen Die Entwicklung neuer Arzneimittel und Wirkstoffe ist kostenintensiv und zeitaufwändig. Zudem unterliegen die Herstellungsprozesse strengen gesetzlichen

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Siemens Corporate Technology forscht in Wien an innovativen Methoden, um Bioprozesse im Pharmabereich und in der Lebensmittelindustrie zu optimieren Digitalisierung ist auch in der Prozessindustrie zentraler Produktivitätshebel und steigert so die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen Die Entwicklung neuer Arzneimittel und Wirkstoffe ist kostenintensiv und zeitaufwändig. Zudem unterliegen die Herstellungsprozesse strengen gesetzlichen Vorschriften und müssen umfangreiche Qualitätsmerkmale erfüllen. Ob das fertige Medikament mit den zuvor definierten Produktmerkmalen übereinstimmt, wird üblicherweise erst am Ende der Produktion, in einem streng festgelegten Verfahren überprüft. Treten Abweichungen auf, wird die Charge nicht freigegeben. Rückrufaktionen und Lieferengpässe können die Folge sein. Dabei ist es oft schwierig, die Gründe für die Fehlproduktion zu eruieren, wodurch es zu wiederholten Verlusten kommen kann. Die Lösung dieses Problems liegt in der Digitalisierung der Produktionsanlage – und zwar über den gesamten Anlagenzyklus: Vom Engineering und Betrieb bis hin zur laufenden Optimierung. Im Bioprozesslabor von Siemens Corporate Technology in Wien entwickeln Forscher derzeit intelligente Mess- und Automatisierungstechnik, um genau das stellvertretend für einen Bereich der Prozessindustrie zu verwirklichen. Das Labor ist mit einem Demonstrator ausgestattet, der sämtliche Abläufe einer realen Prozessanlage simuliert. Interessierte Anwender können so das Zusammenspiel von Siemens-SIMATIC-Produkten anhand der voll funktionsfähigen Minianlage live verfolgen. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter http://w5.siemens.com/web/at/de/corporate/portal/Presse/Presseinformationen/Presse/Pages/bioprozess_pilotanlage.aspx

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David Petry | 2016-08-17
Trockenlegung mit System - Die Stadt Hallein rüstet sich mit Siemens-Technik gegen Hochwasser
Hallein, Österreich: Die Stadtgemeinde Hallein bei Salzburg setzt zum Schutz vor Hochwasser auf ein ausgeklügeltes System entlang der Ufer der Salzach. Da der Fluss die Stadt durchzieht, mussten die Schutzmaßnahmen sowohl wirtschaftlich als auch städtebaulich ansehnlich umgesetzt werden. Bei der elektro-, mess-, steuer- und regelungstechnischen Ausstattung der Pumpwerke sowie des

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Hallein, Österreich: Die Stadtgemeinde Hallein bei Salzburg setzt zum Schutz vor Hochwasser auf ein ausgeklügeltes System entlang der Ufer der Salzach. Da der Fluss die Stadt durchzieht, mussten die Schutzmaßnahmen sowohl wirtschaftlich als auch städtebaulich ansehnlich umgesetzt werden. Bei der elektro-, mess-, steuer- und regelungstechnischen Ausstattung der Pumpwerke sowie des Leitstandes entschied man sich für Lösungen von Siemens. Hochwasser kann auf vielerlei Arten verheerende Auswirkungen auf die betroffenen Gebiete haben. Das musste auch Hallein bei Salzburg schon erleben. Das österreichische Städtchen liegt an der Salzach, die sich im Stadtgebiet auf die Kleine und die Große Salzach aufteilt. Der Fluss ist in den vergangenen Jahren immer wieder über seine Ufer getreten und hat damit teils massive Hochwasser verursacht. Eines der schlimmsten war im Jahr 2002. Um dem künftig vorzubeugen, hat die Stadt ein umfangreiches Konzept zum Hochwasserschutz ausgearbeitet, um vor allem das Siedlungs- und Gewerbegebiet Hallein besser zu schützen. Dazu wurden an den beiden Salzach-Ufern zwei Schneckenpump- sowie sechs Pumpwerke errichtet, durch die bei Hochwasser das Hinterlandwasser in die Salzach entwässert werden kann. Diese acht Pumpwerke sind über redundante Verbindungen mit dem Leitstand in der Zentrale des Reinhalteverbandes Tennengau Nord in Anif vernetzt. Sicherer BetriebDie gesamte elektro-, mess-, steuer- und regelungstechnische (EMSR) Ausstattung stammt dabei von Siemens. Zudem war Siemens für die Projektierung, das Computer Aided Design (CAD)-Engineering, die Softwareerstellung sowie für die Montage und Inbetriebnahme verantwortlich. So ist jedes der acht Pumpwerke mit einer Simatic S7-300 Steuerung automatisiert, die mit der zentralen Steuerung im Leitwerk in Anif kommuniziert. Die Bedienung der Simatic-Steuerungen erfolgen über Siemens HMI-Touch Panels. Zudem erfassen in den Pumpwerken Sitrans MPS Pegelsonden den Wasserstand. Je nach Niveau regeln Sinamics-Frequenzumrichter die Pumpen um das Wasser aus den Pumpenschächten herauszupumpen. Sirius 3RW40-Sanftstarter betreiben die beiden Schneckenpumpwerke. Bei einem Ausfall der Netzstromversorgung sichern Multifunktionsmessgeräte Sentron PAC3200 in Verbindung mit den VL-Leistungsschaltern von Siemens den Weiterbetrieb: entweder über eine mobile Notstromeinspeisung mit bis zu 630 Ampere oder eine stationäre Variante mit bis zu 1.250 Ampere. Effizient und „schön“Das Großprojekt war in fünf Bauabschnitte unterteilt und stellt die an der Planung und Umsetzung Beteiligten vor große Herausforderungen. „Wir befinden uns in einem dichtbesiedelten Stadtbereich“, erklärt Robert Loitzl, Leiter der Schutzwasserwirtschaft Salzburg. Durch die Aufteilung des Flusses in zwei Arme „sind die hydraulischen Verhältnisse nicht ganz einfach.“ Darüber hinaus galt es bei der Planung zu berücksichtigen, dass der Hochwasserschutz nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch städtebaulich ansprechend sein musste – schließlich geht es um eine optimale Integration in das Stadtbild Halleins. BildunterschriftenVerteileranlage PumpwerkeVerteileranlageDie gesamte elektro-, mess-, steuer- und regelungstechnische (EMSR) Ausstattung für die acht Pumpwerke stammt von Siemens.Um gegen künftige Hochwasser gerüstet zu sein, setzt die Stadt Hallein auf Technik von Siemens.

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Press Team Industries | 2016-08-15
(K)eine Flasche für alles - Flaschendesigner optimiert Produktent-wicklung mit Siemens PLM Software
Neutraubling: Die Krones AG entwickelt und fertigt unter anderem Flaschen, Dosen und Formbehälter für Getränkehersteller aller Art. Um den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden an das Design und die Stabilität der Flachen schnell und optimal gerecht zu werden, setzt das Unternehmen aufNX CAE und NX Nastran von Siemens PLM Software. Damit

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Neutraubling: Die Krones AG entwickelt und fertigt unter anderem Flaschen, Dosen und Formbehälter für Getränkehersteller aller Art. Um den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden an das Design und die Stabilität der Flachen schnell und optimal gerecht zu werden, setzt das Unternehmen aufNX CAE und NX Nastran von Siemens PLM Software. Damit konnte Krones Simulationszeiten um rund 75 Prozent reduzieren. Softdrinks, Alkoholika, Parfum, pharmazeutische Produkte oder Chemikalien werden vielfach in PET-Flaschen, Dosen oder Kunststoff-Formbehältern abgefüllt und verpackt. Dafür entwickelt die 1951 gegründete Krones AG aus Neutraubling die entsprechenden Behältnisse. Bei der Produktentwicklung sind das Design und die Stabilität wichtig – zum Beispiel für den späteren logistischen Prozess und die Transportbedingungen, etwa die mögliche Stapellast der gefüllten Flaschen beim Paletten-Transport via LKW. Problemlose DatenübertragungKrones setzt zur Validierung des Flaschendesigns schon seit Jahren Simulationssoftware ein, mit der ein Designdurchlauf bis zu 30 oder mehr Stunden benötigte. Da Krones bereits die CAD-Software NX von Siemens PLM Software nutzte, entschied sich das Unternehmen auch für die CAE-Funktionen von NX. Die Geometriedaten von NX CAD können nun nahtlos in die NX CAE-Umgebung übertragen werden. Zudem können die Entwickler Geometrieänderungen mit dem in NX CAE integriertem Tool Synchronous Technology schnell und intuitiv vornehmen. Auch die Wandstärken können nun einfach in das Simulationsmodell eingebunden werden, was vorher manuell ausgeführt wurde und sehr zeitaufwendig war. Dieser Prozess konnte nun automatisiert und die Bearbeitungszeit von ehemals vier bis acht Stunden auf eine Stunde verkürzt werden. Viermal so schnellAuch die Simulation der Stapellast wurde optimiert. „Der implizite NX Nastran Solver mit seiner Low-speed Dynamics-Funktion ist hervorragend fu?r die Art der Stapellastanalyse der Flaschen geeignet, wie wir sie bei Krones durchfu?hren“, sagt Thomas Albrecht, Simulation Expert bei Krones. Durch NX Nastran lässt sich die Lösungszeit auf ein Viertel der vorher benötigten Zeit reduzieren. Abläufe vereinfachenZudem will Krones den Validierungsprozess beschleunigen – mit einem automatischen Assistenten fu?r die Spitzenlastsimulation. Zurzeit müssen die Entwickler immer erst auf das Feedback der Berechnungsgruppe warten, bevor sie ihre Entwürfe verfeinern können. Das CAE-Berechnungsteam soll nun mit NX Open, der CAD- und CAE-Programmierschnittstelle innerhalb der NX Umgebung, einen automatischen Assistenten fu?r die Spitzenlastsimulation erstellen. Damit werden die Entwickler u?ber NX CAD eine erste Stapellastsimulation ausfu?hren können und somit unabhängig von den Berechnungsexperten sein: Dies beschleunigt so den gesamten Prozess. Die Vision„NX ist die bevorzugte und wahrscheinlich einzige am Markt verfu?gbare Umgebung, die Simulationsdaten von der Expertenanalyse bis zur Entwickler-Community skaliert“, resümiert Arno Haner, Leiter Entwicklung PET-Verpackungen bei Krones. „Unser ultimatives Ziel ist es, einen drei bis vier Wochen dauernden Prozess auf nur drei oder vier Tage zu verku?rzen. Dass die Entwickler bei der Entwicklung in NX Simulationen nutzen können, wird uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.“ BildunterschriftenDurch kürzere Entwicklungs-Validierungszeiten verschafft sich Krones deutliche Wettbewerbsvorteile.Mit Siemens PLM Software Lösungen senkt Krones die Zeiten für die Stapellast-Simulation um rund 75 Prozent.Mit Hilfe der Siemens PLM Software kann Krones den unterschiedlichen Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Für die Simulation der Stapellast der Flaschen kommen NX CAE und NX Nastran zum Einsatz.

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Gerhard Stauss | 2016-08-12
Bahn-Verfolgung mit Spitzenleistung
Institut für Sportgeräteentwicklung baut mit NX von Siemens PLM Software Geräte für den internationalen Hochleistungssport Berlin: Das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten, kurz FES, baut weltweit konkurrenzfähige Geräte für Spitzensportler und setzt für deren Design und Entwicklung seit 2009 aufNX von Siemens PLM Software. Eines der Sportgeräte, das

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Institut für Sportgeräteentwicklung baut mit NX von Siemens PLM Software Geräte für den internationalen Hochleistungssport Berlin: Das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten, kurz FES, baut weltweit konkurrenzfähige Geräte für Spitzensportler und setzt für deren Design und Entwicklung seit 2009 aufNX von Siemens PLM Software. Eines der Sportgeräte, das damit konzipiert wurde, ist das Bahn-Verfolgerrad B10-5, mit dem Roger Kluge sich bei der Weltmeisterschaft 2016 in London die Silbermedaille im Omnium erkämpfte. Mit der Software kann das FES bei seinen Entwicklungen die Konstruktions- und Testphasen beschleunigen, die Qualität verbessern sowie die Prozesse transparent gestalten. Im Spitzensport werden Spitzenleistungen verlangt – von den Sportlern wie auch von ihrem Equipment. Primäres Ziel des 1963 gegründeten FES, einem Institut des Trägervereins IAT/FES des deutschen Olympischen Sportbundes e.V., ist, den deutschen Athleten auf internationalen Wettbewerben wie Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen durch innovative Sportgeräte eine möglichst erfolgreiche Teilnahme zu sichern. Neben Entwicklungsarbeiten in Sportarten wie Kanu, Snowboarden und Eisschnelllauf gehören auch Räder für Radrennen zum Spezialgebiet des FES. Darunter ist auch das Rennrad B10-5, mit dem Roger Kluge 2016 bei der Weltmeisterschaft in London sehr erfolgreich war und die Silbermedaille gewann. Um gemeinsam mit Mitgliedern der jeweiligen Spitzenverbände und unter Berücksichtigung der Kombination aus Sportler und Sportgerät optimale Produkte entwickeln und bauen zu können, setzt das FES seit 2009 auf NX von Siemens PLM Software. Der Vorteil gegenüber dem vorherigen System besteht unter anderem in dem großen Spektrum an Möglichkeiten, die NX in den Bereichen Konstruktion, Simulation und Fertigungsvorbereitung bietet. Zudem können alle Anwendungsgebiete in ein durchgängiges System integriert werden. Leicht, formbar und stabil Wichtig für die Entwicklung der Rennräder war die Ergänzung von NX um die Siemens-LösungenFibersim für den Einsatz von Faserverbundwerkstoffen, einem sehr leichten, elastischen und trotzdem stabilen Material. „Die Gabel an einem Straßenrad beispielsweise sollte in Längsrichtung elastisch sein, in Querrichtung aber möglichst steif“, erklärt Ronny Hartnick, Projektleiter für den Radsport bei FES, die spezifischen Anforderungen an die Konstruktion und den Bau eines Rennrades. Die FEM-Funktionen für die Auslegung und Optimierung der Bauteile gehören wie auch beispielsweise die 3D-Modellierung zu den zahlreichen NX-Modulen, mit denen die Ingenieure des FES arbeiten. Vor dem Einsatz von Fibersim nutzte man fu?r die Entwicklung und Fertigung das Modul NX Laminate. Das war hilfreich, erforderte aber relativ viel manuellen Konstruktionsaufwand in Bezug auf Zuschnitt, Anzahl und Anordnung der Laminate. Denn ein Fahrradrahmen besteht aus u?ber 400 einzelnen Laminatzuschnitten der mit Kunstharz vorimprägnierten Karbonfasergewebe, Prepreg genannt. Die Gewebe werden mit CNC-Cuttern zugeschnitten, mit den per Fibersim erzeugt Daten. Die einzelnen Zuschnitte werden dann in den mit NX konstruierten Formwerkzeugen eingelegt und härten unter Druck und Hitze aus. „Mit Fibersim ist die Entwicklung und die Fertigung von Faserverbundbauteilen wesentlich effizienter. Da die Software voll in NX integriert ist, mu?ssen wir Fibersim jetzt nur noch weiter an unsere Prozesse anpassen“, so Oliver Hecken, Entwicklungsingenieur für die Laminatauslegung, Optimierung und Fertigungsversorgung. Teamwork mit Teamcenter Ein weiterer Software-Baustein für die Fertigung von Spitzengeräten istTeamcenter für das Produktdatenmanagement sowie eine transparentere und sichere Zusammenarbeit der Teams. Statt Daten auf Ordner-Basis abzulegen, was unübersichtlich und fehleranfällig ist, sind mit Teamcenter alle erzeugten Daten dem jeweiligen Konstruktionsteil oder der Baugruppe zugeordnet, Simulations- und Fertigungsdaten ebenso wie Zeichnungen und sonstige Dokumente. Und die Daten sind für alle am Entwicklungsprozess Beteiligten verfügbar. „NX bietet so viele Möglichkeiten, dass wir bisher bei keiner Konstruktion an irgendwelche Grenzen gestoßen sind. Weiter spricht fu?r NX, dass wir keine Daten mehr in einzelnen Funktionsmodule im- oder exportieren mu?ssen. Dadurch werden Fehler ausgeschaltet und Zeit gespart, besonders bei Produktänderungen“, resümiert Oliver Hecken. BildunterschriftenDas Ergebnis einer numerischen Bauteiloptimierung mit NX Nastran: der Sprintlenker SL11, ein Puzzle aus 136 Einzelteilen. Mit Freiformflächen lassen sich komplexe aerodynamische Phänomene eines Rahmens gestalten, wie hier beim Bahn-Verfolgerrad B10-5. Mit dem Bahn-Verfolgerrad B10-5 gewann Roger Kluge bei der Weltmeisterschaft 2016 in London die Silbermedaille im Omnium.

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David Petry | 2016-08-10
Papierlose Produktion reduziert Aufwand im Engineering und Betrieb
Siemens hat die Version 6.1 der Software Simatic IT eBR auf den Markt gebracht. Die Software ist Kern einer Manufacturing Operation Management-Lösung für Life Science-Unternehmen. Die Version 6.1 bietet zwei Neuerungen, um die Einrichtung einer papierlosen Produktion zu erleichtern: erstens ein web-basiertes MBR(Master Batch Record)-Modul, das die Verwaltung wichtiger Prozessparamenter

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Siemens hat die Version 6.1 der Software Simatic IT eBR auf den Markt gebracht. Die Software ist Kern einer Manufacturing Operation Management-Lösung für Life Science-Unternehmen. Die Version 6.1 bietet zwei Neuerungen, um die Einrichtung einer papierlosen Produktion zu erleichtern: erstens ein web-basiertes MBR(Master Batch Record)-Modul, das die Verwaltung wichtiger Prozessparamenter vereinfacht. Zweitens ermöglicht die Software einen nahtlosen Datenaustausch mit der Automatisierungsebene, also dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 sowie HMI(Human Machine Interface)-Systemen. Dies reduziert den Aufwand beim Engineering und im Betrieb. Darüber hinaus unterstützt die Software Anwender bei der Standardisierung, erhöht die Transparenz im Produktionsprozess und verkürzt so Markteinführungszeiten. Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter www.siemens.com/press/PR2016080356PDDE

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Gerhard Stauss | 2016-08-05
Sicher durch die Baustelle - Automatische Anzeigenschaltung optimiert in Echtzeit Verkehrsfluss
Hockenheim. Um den Verkehrsfluss vor allem im Baustellenbereich zu optimieren, entwickelte ein Verkehrssicherheitsdienstleister automatisierte LED-Anzeigeschilder. Siemens-Technik steuert die Anzeigetafeln. Die automatisierten Schilder erkennen Veränderungen im Verkehrsverhalten und passen daraufhin Warnhinweise und Geschwindigkeitsvorgaben auf Anzeigetafeln an. Das Hockenheimer Unternehmen Ibotech GmbH " Co. KG entwickelte clevere LED-Verkehrsschilder, die automatisch und in

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Hockenheim. Um den Verkehrsfluss vor allem im Baustellenbereich zu optimieren, entwickelte ein Verkehrssicherheitsdienstleister automatisierte LED-Anzeigeschilder. Siemens-Technik steuert die Anzeigetafeln. Die automatisierten Schilder erkennen Veränderungen im Verkehrsverhalten und passen daraufhin Warnhinweise und Geschwindigkeitsvorgaben auf Anzeigetafeln an. Das Hockenheimer Unternehmen Ibotech GmbH " Co. KG entwickelte clevere LED-Verkehrsschilder, die automatisch und in Echtzeit Verkehrsinformationen aufnehmen und die Anzeigen auf den Leuchtdioden(LED)-Displays dem Verkehrsfluss anpassen. Nähert sich ein Fahrzeug der Baustelle, weisen blinkende Anzeigen auf eine Behinderung hin. Je nach Verkehrsaufkommen kann auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in einer Baustelle automatisch angepasst werden. Außerdem wird eine Stauwarnung aktiviert, wenn die ermittelte Durchschnittsgeschwindigkeit länger als zwei Minuten unter 50 Kilometer pro Stunde liegt. Gesteuert werden die Verkehrsanzeigen durch ein Simatic S7-1200 DC/DC/Relais von Siemens. Zuverlässige VerkehrserfassungDie Verkehrsschilder bestehen aus drei Quadratmeter großen LED-Anzeigetafeln, die auf fünf Meter hohen Tri-Masten neben der Fahrbahn stehen. Detektoren mit Passiv-Infrarot (PRI)- Technologie erkennen Veränderungen im fließenden Verkehr. Sensoren, die seitlich an den Tri-Masten befestigt sind, können, über mehrere Fahrbahnen hinweg Fahrzeuge aufnehmen. Der Strahlungskontrast der Fahrzeuge liefert dann die Informationen zur Steuerung der Anzeigetafeln. Ein Sensor stellt dann die genaue Position, Geschwindigkeit und Länge eines durchfahrenden Fahrzeugs fest. Automatische AnzeigenschaltungMehrere Simatic S7-1200 DC/DC/Relais von Siemens steuern dabei die gesamte Sensorik und Aktorik der LED-Verkehrsschilder. Der Datenaustausch zwischen den Steuerungen und Sensoren läuft über die RS485-Schnittstelle des Kommunikationsmoduls CM 1241. Ein von Ibotech entwickelter Algorithmus berechnet die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge und passt hieraufhin die Relais der Anzeigen an. Die Anzeige arbeitet mit einem eigenen Controller, der die einzelnen Elemente ansteuert. Dieser wird über die digitalen Ausgänge der Mikro-SPS angesteuert und schaltet die Anzeige nach Bedarf um. Die Schaltfunktionen der SPS werden in Simatic Step 7 Basic projektiert. Zudem ermöglicht die Visualisierungssoftware Simatic WinCC, dass sich die Leitzentrale in Hockenheim die Verkehrszustände in Echtzeit anzeigen lassen kann. Verkehrsdaten mit Webserver darstellen„Die hohe Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit von Simatic S7-1200 wissen wir sehr zu schätzen. Trotz der oft rauen Einsatzbedingungen gab es bisher keinen einzigen Systemausfall, “ äußerst sich Adem Bogocli, Geschäftsführer Ibotech GmbH, zufrieden und kann schon mit einer Weiterentwicklung aufwarten. Autorisierte Anwender können über den integrierten Webserver der Simatic S7-1200-Controller mit den Anlagen über das Internet kommunizieren. „Wir haben die Anwendung weiterentwickelt, um beispielsweise das Überwachen und Steuern von SPS-Funktionen über WLAN und Internet mit dem integrierten Webserver zu ermöglichen. Auswertungen der Verkehrsdaten sind beispielsweise über den Webbrowser auf einem PC, Smartphone oder Tablet-PCs sofort darstellbar“, so Bogocli. BildunterschriftAutomatische LED-Anzeigentafeln verbessern den Verkehrsfluss im Baustellenbereich.

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Ursula Lang | 2016-08-03
Druckfrisch: Siemens MediaService August 2016 - Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Ein neues Sicherungsmodul für Motorstarter macht den Anfang der August-Ausgabe des MediaService Industries. Weiter geht es in „Gut gekühlt auf hoher See“ um einen Prozessor, der auf Kreuzfahrtschiffen bis zu 300 Quadratmeter große Kühlanlagen für Tiefkühlware sowie Frischproviant automatisiert. Zudem fräst eine Werkzeugmaschine mit Sinumerik-Steuerung präzise Klingen für Handscheren. Außerdem

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Ein neues Sicherungsmodul für Motorstarter macht den Anfang der August-Ausgabe des MediaService Industries. Weiter geht es in „Gut gekühlt auf hoher See“ um einen Prozessor, der auf Kreuzfahrtschiffen bis zu 300 Quadratmeter große Kühlanlagen für Tiefkühlware sowie Frischproviant automatisiert. Zudem fräst eine Werkzeugmaschine mit Sinumerik-Steuerung präzise Klingen für Handscheren. Außerdem ermöglichen Siemens-Komponenten eine optimierte Anlagensteuerung und -sicherheit bei der Montage komplizierter Einzelteile, wie zum Beispiel Akkus für Handys oder Fotoapparate. Zu guter Letzt optimiert Kärcher mit PLM-Software von Siemens die Akustikentwicklung seiner Reinigungsgeräte. Lesen Sie mehr:MediaService AugustMediaServiceMediaService Digithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Press Team Industries | 2016-08-01
Siemens auf der Sindex 2016: Auf dem Weg zur digitalen Fabrik – in vier Etappen zu Industrie 4.0
Bern, Schweiz. Vom 6. bis 8. September 2016 findet die Sindex im schweizerischen Bern statt. Die größte Schweizer Messe für industrielle Automatisierung steht dieses Jahr unter dem Motto „Industrie 4.0“. AmSiemens-Stand F07 in Halle 2.0 erwarten Besucher Produkthighlights wie MindSphere – Siemens Cloud for Industry, neue Motion Control Anwendungen und

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Bern, Schweiz. Vom 6. bis 8. September 2016 findet die Sindex im schweizerischen Bern statt. Die größte Schweizer Messe für industrielle Automatisierung steht dieses Jahr unter dem Motto „Industrie 4.0“. AmSiemens-Stand F07 in Halle 2.0 erwarten Besucher Produkthighlights wie MindSphere – Siemens Cloud for Industry, neue Motion Control Anwendungen und der TIA Portal Cloud Connector. Darüber hinaus wird das Siemens-Portfolio zur digitalen Transformation präsentiert, mit dem Kunden aus den produzierenden Industrien ihr Unternehmen zur digitalen Fabrik umgestalten können. Siemens zeigt sich auf der 3. Sindex im September in Bern mit seinem breiten Automatisierungs- und Antriebsportfolio und dem Produktkatalog zur Umsetzung von Industrie 4.0. Ein Stand-Highlights ist das 3D-Modell MindSphere – Siemens Cloud for Industry. Damit ist eine schnelle und intelligente Auswertung großer Datenmengen möglich, die Grundlage neuer datenbasierter Geschäftsmodelle. Zum Thema Digitalisierung für die Fertigungsindustrie ist das intelligente „Multi-Carrier“ Transportsystem zu sehen, das für die flexible und effiziente Automatisierung in der Montage sorgt. Unter den weiteren Produktneuheiten, die am Stand ausgestellt werden, sind der Controller Simatic S7-1500 T-CPU aus dem Bereich der Motion-Control-Anwendungen, PLCSim Advanced mit Schnittstellen zu Simulationssoftware, wodurch sich oben genannter Controller als digitaler Zwilling abbilden lässt, und der TIA Portal Cloud Connector, mit dem der Anwender aus seiner privaten Cloud sicher auf die Steuerung der Anlage zugreifen kann. Digitale TransformationNeben den Produktneuheiten steht das umfassende Siemens-Portfolio für den Aufbau der digitalen Fabrik im Fokus des Messeauftritts. Dazu gehören neben der bereits erwähnten MindSphere – Siemens Cloud for Industry die Digital Enterprise Software Suite, eine auf Teamcenter basierende Kollaborationsplattform, die den ganzen Wertschöpfungsprozess unterstützt, und das Kommunikationsprotokoll OPC UA für die industrielle Kommunikation. Darüber lassen sich Maschinendaten transportieren und maschinenlesbar semantisch schreiben. Industrial Security sorgt für die industrielle Sicherheit und dient dem Schutz vor Cyberangriffen auf die Produktionsanlagen. Das Siemens Produktangebot für die Transformation industrieller Prozesse zu Industrie 4.0 verknüpft alle Schritte von der virtuellen bis zur realen Produktionswelt miteinander und stellt den Datenfluss vom Produktdesign bis zum Service sicher. Das Portfolio eignet sich für Unternehmen jeder Branche und Größe – von KMU bis Konzern. Kunden können an jedem Punkt der Wertschöpfungskette einsteigen. Wo dieser Punkt liegt, zeigt der Digital Maturity Benchmark, ein Check, der für Standbesucher kostenlos angeboten wird. Infos und Anmeldung zum Check. BildunterschriftenAuf der Sindex vom 6.-8.9.2016 in Bern/Schweiz erleben die Besucher am Siemens-Stand F07 in Halle 2.0, wie das Siemens Produktportfolio Unternehmen aller Größen in vier Schritten bei der Umsetzung der Industrie 4.0 unterstützen kann.

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Gerhard Stauss | 2016-07-29
Kontamination zwecklos - Automatisierungstechnik sichert Sanierungsarbeiten
Isselburg, Nordrhein-Westfalen. Die Deconta GmbH ist darauf spezialisiert, Firmen bei der Beseitigung von Asbestrückständen zu unterstützen. Damit das giftige Mineral nicht durch unkontrollierten Luftaustausch oder durch Anhaften an der Arbeitskleidung in die Umwelt gelangt, fertigt das Unternehmen die mobile Personenschleuse „Deco Mobil“. Arbeiter können so die kontaminierten Arbeitsbereiche betreten und

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Isselburg, Nordrhein-Westfalen. Die Deconta GmbH ist darauf spezialisiert, Firmen bei der Beseitigung von Asbestrückständen zu unterstützen. Damit das giftige Mineral nicht durch unkontrollierten Luftaustausch oder durch Anhaften an der Arbeitskleidung in die Umwelt gelangt, fertigt das Unternehmen die mobile Personenschleuse „Deco Mobil“. Arbeiter können so die kontaminierten Arbeitsbereiche betreten und verlassen. Ein Logikmodul „Logo! 8“ von Siemens überwacht und steuert die Schleusenfunktionen. Das Ergebnis: mehr Effizienz bei verminderten Gesundheitsrisiken. Die auf Sanierungsanlagen spezialisierte Deconta setzt bei der Modernisierung ihres bewährten Deco Mobil, einer fahrbaren Schleuse, auf das Logikmodul Logo!8 von Siemens. Komplexe Regelungen und Sensoren machen den Betrieb noch sicherer. Je nach Anforderung des Kunden lässt sich das Deco Mobil so einfach konfigurieren. Fernüberwachtes Schleusensystem Das Deco Mobil-Mehrkammersystem ermöglicht ein stufenweises Eintreten in den kontaminierten Bereich und Verlassen in mehreren Phasen, ohne dass dabei Asbestfasern verschleppt werden. Dabei herrschen im gesamten Schleusensystem ein Unterdruck sowie eine gerichtete Luftströmung. Damit der Betrieb sicher abläuft, werden komplexe Regelungen mit dem Logikmodul Logo! 8 12/24 RCE von Siemens umgesetzt. Ein KTP 400 Basic Color-Touchdisplay, das via Profinet mit Logo! gekoppelt ist, visualisiert alle Schleusenfunktionen. Zum Programmieren wird die Software Logo! Soft Comfort eingesetzt. So können Kunden das Deco Mobil einfach und individuell entsprechend der Baustellen-Anforderungen konfigurieren und stets die einwandfreie Funktionsweise im Betrieb überprüfen. Komfortable Bedienung per AppEine Smartphone-App des Technikers Martin Hemming von Deconta gestaltet die Bedienung der mobilen Schleusen besonders einfach. Logo! schickt eine SMS-Nachricht an ein Smartphone, das die Befehle in verständliche Grafiken übersetzt. Der Benutzer sieht auf einen Blick, welche Schleusenfunktionen aktiviert sind. Dies können zum Beispiel der Füllstand von Wasserbehälter und Dieseltank oder die Wasser- und Heizungstemperatur sein. Über die App lassen sich auch sämtliche Logo!-Funktionen fernbedienen. Der Deconta-Geschäftsführer Christian Krolle ist zufrieden mit dem Siemens Logikmodul: „Unser Konzept, mit Logo! bewährte Technik noch sicherer zu machen, ist voll aufgegangen.“ Infobox AsbestAsbest ist eine natürliche Mineralfaser, die nicht brennt, fault oder rostet. Aufgrund der Langlebigkeit setzte man Asbest daher häufig als Kälte- und Lärmisolierung im Gebäudebau ein. Da aber selbst kleinste Fasermengen in Bronchien und Lungen unheilbare Krankheiten auslösen können, wurde Asbest als Schadstoff deklariert und die Verwendung gesetzlich verboten. Deswegen werden große Anstrengungen unternommen, um belastete Objekte zu sanieren. Bildunterschriften - Bild 1 Copyright Photograph Courtesy of the US Geological Survey, Bild 2 Copyright DecontaDas Deco Mobil ist in Kammern eingeteilt, damit Asbestfasern aus dem Arbeitsbereich weder durch Öffnungen, noch durch kontaminierte Kleidung in die Umwelt gelangen. Deconta-Techniker Martin Hemming (rechts) erläutert, wie einfach es ist, Logo! per App fernzubedienen.

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Press Team Industries | 2016-07-27
Asphalt leise und flexibel gekocht - Neuartiger Gussasphalt-Transportkocher mit vollelektrischem Mischerwellen-Antrieb von Siemens
Mülheim an der Mosel: Die Benninghoven GmbH " Co. KG, ein Unternehmen der Wirtgen Group, hat einen neuen Gussasphalt-Transportkocher mit vollelektrischem Antrieb der Mischerwelle auf den Markt gebracht. Die Asynchronmotoren und Planetengetriebe stammen von Siemens. Damit lassen sich die Fahrzeuge sehr leise und gut regelbar betreiben, was längere Einsatzzeiten ermöglicht

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Mülheim an der Mosel: Die Benninghoven GmbH " Co. KG, ein Unternehmen der Wirtgen Group, hat einen neuen Gussasphalt-Transportkocher mit vollelektrischem Antrieb der Mischerwelle auf den Markt gebracht. Die Asynchronmotoren und Planetengetriebe stammen von Siemens. Damit lassen sich die Fahrzeuge sehr leise und gut regelbar betreiben, was längere Einsatzzeiten ermöglicht sowie ein breiteres Einsatzspektrum. Gussasphalt verfügt im Vergleich zum Walzasphalt über viele Vorteile: Er ist sehr strapazierfähig, wasserdicht und langlebig. Das macht ihn vor allem im Straßen- und Brückenbau zu einem beliebten Werkstoff. Die Benninghoven GmbH " Co. KG ist spezialisiert auf die Herstellung von Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen für den Straßenbau und hat nun für die Verarbeitung von Gussasphalt den neuen Transportkocher GKL Silence mit vollelektrischem Antrieb der Mischerwelle entwickelt. Zum Einsatz kommen dafür Flender SIP-Planetengetriebe in Kombination mit Drehstrom-Asynchronmotoren als einbaufertige Planetengetriebemotoren von Siemens. Modular und kompaktEin großes Plus der elektrischen Lösung ist ihre Flexibilität: Mit seinem modularen Aufbau kann der kompakte zweistufige Planetengetriebemotor je nach Bedarf – die Behälter der GKL Silence variieren von 5 über 7,5 bis 10 Kubikmeter (m3) Fassungsvermögen – an den Leistungs- und Drehzahlbereich angepasst werden. Durch den Motor wird eine Gesamtuntersetzung von 1:230 erreicht. In Verbindung mit einem vierpoligen Drehstrom-Asynchronmotor und dessen maximaler Antriebsdrehzahl von etwa 1.500 Umdrehungen pro Minute (min?1) ergibt sich eine höchste Ausgangsdrehzahl von circa 7 min?1 an der Mischerwelle; das Optimum liegt bei 4 min?1, was durch den Einsatz einer Frequenzregelung vom Maschinenbediener geregelt werden kann. Geräuscharmer Betrieb steigert Verfügbarkeit Im Gegensatz zum bisher üblichen hydraulischen Antrieb ist die vollelektrische Lösung neben ihrer Flexibilität sehr leise. „Bei laufendem Betrieb geben wir für diese Fahrzeuge einen Geräuschpegel von circa 60 Dezibel (dB) an“, so Heiko Steidl, Produktmanager bei Benninghoven. Durch die geringe Geräuschentwicklung kann der GKL Silence beispielsweise in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden und in Wohngebieten eingesetzt werden, was bei einem konventionellen Antrieb auf Grund der Dezibel-Höchstgrenze nicht möglich ist – das steigert die Verfügbarkeit. Zudem können die Fahrzeuge über den Anschluss an eine stationäre Drehstrom-Energieversorgung komplett ohne Dieselmotor als Energiequelle betrieben werden. BildunterschriftenDie Flender SIP-Planetengetriebe bieten Hochleistung auf engstem Raum. Die Mischwelle kann damit im Drehzahlbereich von null bis sieben Umdrehungen pro Minute Momente bis 38.000 Newtonmeter übertragen.Der vollelektrische Gussasphalt-Transportkocher läuft dank seines leisen Antriebs mit einem Geräuschpegel von nur rund 60 Dezibel.

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Gerhard Stauss | 2016-07-25
In Stellung gebracht - Simatic von Siemens richtet Solarsysteme einzeln und optimal zur Sonne aus
Bindlach. Im Solarpark Bindlacher Berg werden die 229 Solarsysteme vollautomatisch zur Sonne ausgerichtet. Damit bringt das Sonnenkraftwerk fast ein Drittel mehr Ertrag. Gesteuert werden die sogenannten „Tracker“ mit Controllern und der „Solar Tracking Toolbox“ von Siemens. Das Sonnenkraftwerk am Bindlacher Berg steht mit seiner hohen Spitzenleistung auf Platz drei der

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Bindlach. Im Solarpark Bindlacher Berg werden die 229 Solarsysteme vollautomatisch zur Sonne ausgerichtet. Damit bringt das Sonnenkraftwerk fast ein Drittel mehr Ertrag. Gesteuert werden die sogenannten „Tracker“ mit Controllern und der „Solar Tracking Toolbox“ von Siemens. Das Sonnenkraftwerk am Bindlacher Berg steht mit seiner hohen Spitzenleistung auf Platz drei der Photovoltaikanlagen in Deutschland. Möglich ist diese Platzierung, da jedes einzelne der 229 Systeme, die auf dem 7,3 Hektar großen ehemaligen Kasernengelände stehen, zweiachsig direkt zur Sonne ausgerichtet werden kann. Mit der Gesamtleistung von in Summe 2,4 Megawattpeak (MWp) können bis zu 1.000 Haushalte versorgt werden. Damit liefert der Solarpark im Vergleich zu feststehenden Installationen über 30 Prozent mehr Strom. Möglich wurde diese Effizienzsteigerung durch den Einsatz von speicherprogrammierbaren Siemens-Steuerungen des Typs Simatic S7-1200, der modularen Solar Tracking Toolbox und durch die Zusammenarbeit mit der Gerlitz elektro-gmbh aus Bayreuth als Systemintegrator. In der Solar Tracking Toolbox bündelt Siemens unter anderem verschiedene, vorgefertigte Funktionen für Tracking-Aufgaben. Dazu gehört das hier verwendete „Backtracking“. Dieses verhindert, dass sich die Solarmodule bei niedrig stehender Sonne gegenseitig abschatten, also ein Tracker seinen Schatten auf den dahinterliegenden wirft, und so den Ertrag reduziert. Die Simatic ist ausgelegt auf Betriebstemperaturen von -20° bis +60° Celsius und eignet sich damit für einen ganzjährigen Einsatz in den Schaltkästen der Tracker vor Ort. Das ausgewählte SPS-Steuerungsmodul CPU 1212C ist zudem so leistungsstark, dass sie die Online-Berechnung der Tracker-Nachführung leisten kann, die auf dem sehr präzisen Solar Position Algorithm (SPA) des amerikanischen Institutes für erneuerbare Energien (NREL) basiert. Dieser Algorithmus berechnet den Stand der Sonne mit einer Genauigkeit von 0,0003 Grad für die nächsten 6.000 Jahre. Einfaches EngineeringÜber die Berechnung der jeweiligen Steuerung können die Tracker auch ohne eine überlagerte Ebene in Betrieb genommen werden und autark arbeiten. Die Steuerungen erkennen durch Absolutwertgeber, die über ein Kommunikationsmodul an die Simatic angebunden werden, auch nach einer Stromunterbrechung die Position des jeweiligen Trackers und richten ihn bei Wiederanlauf automatisch optimal aus. Die Konfiguration, Projektierung und Programmierung der Simatic S7-1200 erfolgt über das TIA Portal. Das gleiche gilt für das Simatic HMI Comfort Panel, mit dem das Sonnenkraftwerk im zentralen „Leitstand“ beobachtet wird. Zugriff aus der FerneDer Leitrechner für den gesamten Solarpark ist ein Simatic Industrie-PC IPC 427C. Auf ihm läuft ein standardisierter Kommunikations-Algorithmus, der über mehrere Kanäle via Ethernet-Verbindung die Steuerungen der Tracker und den Betriebszustand der Simatic erfasst. Eventuelle Fehlermeldungen lassen sich per E-Mail oder SMS an frei definierbare Empfänger verschicken. Über VPN und die WinCC-Option Sm@artServer ist auch ein Login von zu Hause aus möglich. BildunterschriftenDas Sonnenkraftwerk Bindlacher Berg besteht aus insgesamt 229 zweiachsig der Sonne nachgeführten Trackern in drei vernetzten Feldern. Die Gesamtleistung beträgt rund 2,4 Megawattpeak (MWp).Herzstück jedes Trackers ist eine daran installierte speicherprogrammierbare Steuerung Simatic S7-1200 von Siemens, die über einen astronomischen Algorithmus aus der Solar Tracking Toolbox die Lage zur Sonne berechnet und das System nachführt.Von der Gerlitz elektro-gmbh (Bayreuth) modifizierte Beispiel-Applikation für die Kompakt-Steuerung Simatic S7-1200 von Siemens zum Betrieb von Solar-Trackern.Herzstück jedes Trackers ist eine daran installierte speicherprogrammierbare Steuerung Simatic S7-1200 von Siemens, die über einen astronomischen Algorithmus aus der Solar Tracking Toolbox die Lage zur Sonne berechnet und das System nachführt.

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Gerhard Stauss | 2016-07-22
Damit es glänzt und strahlt
Siemens-Technik erleichtert Programmierung servomotorbasierter HeißprägemaschineFahrweid, Schweiz. In nur fünf Monaten entwickelte und baute die Madag Printing Systems AG, Spezialist für Entwicklung und Bau von Heißprägemaschinen, eine ebensolche Maschine zur Kunststoffveredelung in der Automobilindustrie. Statt Pneumatik und Hydraulik kommen hier beim Prägen Servomotoren zum Einsatz. Antriebe, Steuerungen und Softwarebausteine stammen von

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Siemens-Technik erleichtert Programmierung servomotorbasierter HeißprägemaschineFahrweid, Schweiz. In nur fünf Monaten entwickelte und baute die Madag Printing Systems AG, Spezialist für Entwicklung und Bau von Heißprägemaschinen, eine ebensolche Maschine zur Kunststoffveredelung in der Automobilindustrie. Statt Pneumatik und Hydraulik kommen hier beim Prägen Servomotoren zum Einsatz. Antriebe, Steuerungen und Softwarebausteine stammen von Siemens. Durch ein konsequentes Grundkonzept aus Steuerung und Mechanik kann Madag schneller als bisher auf spezifische Kundenanforderungen reagieren. Zudem vereinfacht das integrierte System Wartung und Instandhaltung, was die Maschinen letztlich effizienter macht. Chromleisten und metallisch glänzende Oberflächen werden beispielsweise in der Automobilindustrie gerne zur Veredelung des Interieurs eingesetzt. Allerdings werden echte Chromleisten mittlerweile fast immer durch Materialien ersetzt, die durch Heißprägen mit Folien oder Metallisierung mit Metalldampf veredelt werden – ein aufwändiges und teures Verfahren. Das gilt auch für die Kosmetikindustrie, in der man mittels Heißprägung Tuben, Flaschen und Verschlüsse mit einem metallischen Look versieht. Auf die Herstellung dieser Heißprägemaschinen hat sich die Madag Printing Systems AG im schweizerischen Fahrweid bei Dietikon spezialisiert. Die bisherigen Maschinen für große Teile wurden im Regelfall pneumatisch oder hydraulisch ausgeführt. Bei einer neuen, modularen Hubmaschine für einen Kunden aus der Automobilindustrie, geht Madag neue Wege. „Wir setzen nun auf Servomotoren und verzichten ganz auf Pneumatik“, erklärt Xaver Stöckli, Geschäftsleiter der Madag. Entwicklung und Bau der Maschine mussten innerhalb von nur fünf Monaten abgeschlossen sein, was vor Jahren noch unmöglich gewesen wäre. „Heute verwenden wir sowohl für die Steuerung als auch für die Mechanik ein bewährtes Grundkonzept, weshalb wir nun viel schneller agieren können“, so Stöckli. Zu diesem Grundkonzept gehören die Motion Control-Steuerung Simotion D, Sinamics-Antriebe und Servomotoren von Siemens. Statt der Servomotoren erscheinen Schrittmotoren für einzelne Funktionen auf den ersten Blick vielleicht geeigneter. Aber „längerfristig, wenn man auch den Support und die Fernwartung beachtet, ist ein integriertes System immer günstiger“, weiß Stöckli. Zuverlässiges ZusammenspielIm konkreten Fall steuert eine Simotion D445-2 die Sinamics S120 Antriebe mit Simotics S Servomotoren sowie die Servo-Achsen. Die Sinamics Antriebe erhalten ihre Sollwerte über den Antriebsbus Drive-Cliq. Um die 13 Achsen zuverlässig steuern zu können, wurde die Simotion, die alle Motion-Funktionen und die Applikationssoftware bearbeitet, um zwei Controller-Extensions CX32-2 erweitert. Bedient wird die Heißprägemaschine über ein 15 Zoll Comfort Panel, das genau wie die Ein- und Ausgabemodule über Profinet angesteuert wird. Die integrierte Safety-Software regelt die Sicherheitsfunktionalität, die in der Simotion Scout Plattform programmiert wird. Pünktlich zum gewünschten Datum konnte die Maschine ihren Dienst aufnehmen, mit der nun Kunststoffteile veredelt werden. Dazu werden sie von Hand in die Teileaufnahme auf einem Drehtisch eingelegt. Ein Zeilensensor kontrolliert, ob das Werkstück korrekt platziert ist, bevor mit ionisierter Luft allfälliger Staub von der Oberfläche entfernt wird. Danach überträgt ein aufgeheizter Prägestempel aus Silikon die Metallschicht der Folie auf die Teileoberfläche; beide Komponenten werden mit bis zu vier Tonnen Druck aneinander gepresst. Schlussendlich wird die Trägerfolie abgezogen. Das Handling des Stempels oder die Torque-Regelung beim Prägen erfolgen über Softwarebausteine von Siemens. Damit kann zum Beispiel die Kraft des Stempels exakt limitiert werden. Statt dem üblichen hydraulischen oder pneumatischen Herunterdrücken des Stempels von Anschlag zu Anschlag wird er durch den Einsatz von Servomotoren präziser geführt. Für längere Pausen fährt er zum Schutz der Folie vor Wärme zurück in die Parkposition. Ein weiterer Softwarebaustein für das Handling der Folie ist der Simotion Winder, der automatisch die Durchmesser der Rollen berechnet, um den exakten Vorschub für den richtigen Zug einzustellen. BildunterschriftenIn der Heissprägemaschine drückt ein aufgeheizter Silikonstempel die metallisierte Folie auf den Kunststoff, wo die Metallschicht haften bleibt.Bedient wird die Heissprägemaschine über ein 15 Zoll Comfort Panel, das via Profinet mit dem Simotion D Controller kommuniziert.Die Simotion D steuert neben den Servo-Achsen sämtliche Motion-Funktionen sowie die ganze Applikationssoftware.Der Softwarebaustein „Simotion Winder“ berechnet die Durchmesser der Rollen, um den exakten Vorschub und den richtigen Zug einzustellen.

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Press Team Industries | 2016-07-20
Zielsicher
Führender Polsterpfeil-Hersteller entwickelt Produkte mit Solid Edge von Siemens PLM SoftwareTacherting. Das Ingenieurbüro IDV-Engineering hat sich auf die außergewöhnliche Herstellung von Polsterwaffen für mittelalterliche Schlachtendarstellung spezialisiert. Für die Produktion seiner Pfeile, Bögen und Armbru?ste nutzt Inhaber Norbert Fleck das 3D-CAD-System Solid Edge von Siemens PLM Software. Damit fertigt das Unternehmen

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Führender Polsterpfeil-Hersteller entwickelt Produkte mit Solid Edge von Siemens PLM SoftwareTacherting. Das Ingenieurbüro IDV-Engineering hat sich auf die außergewöhnliche Herstellung von Polsterwaffen für mittelalterliche Schlachtendarstellung spezialisiert. Für die Produktion seiner Pfeile, Bögen und Armbru?ste nutzt Inhaber Norbert Fleck das 3D-CAD-System Solid Edge von Siemens PLM Software. Damit fertigt das Unternehmen möglichst echt aussehende Polsterwaffen und avancierte zum weltweiten Marktfu?hrer fu?r Polsterpfeile. Norbert Fleck, Inhaber des Ingenieurbüros IDV-Engineering im oberbayrischen Tachterting, machte seine Freizeitleidenschaft LARP (live action role playing), ein improvisiertes Rollenspiel, zum Beruf und zum Erfolgsmodell: Seine Firma fertigt für mittelalterliche Rollenspiele Polsterwaffen und ist damit mittlerweile Weltmarktführer. „Ich entdeckte das LARP-Spiel als Hobby, wünschte mir aber eine bessere Qualität und Sicherheit bei den Ausrüstungsgegenständen. Die damalige handelsübliche Ware überzeugte mich nicht, also fing ich an, die Produkte aus Ingenieurssicht zu überdenken und zu verbessern“, beschreibt Norbert Fleck sein Vorgehen. Polsterwaffen aus PU-SchaumEin wichtiges Element der Polsterwaffen ist PU-Schaum. Wesentlich für den Ingenieur sind Konsistenz, Reißfestigkeit und Oberflächenqualität seiner Produkte. Um seinen Kunden Qualität und Liefertreue bieten zu können, investierte er daher in ein eigenes CNC-5-Achs-Bearbeitungszentrum fu?r den Formenbau und eine PU-Schäumanlage. Als 3D-CAD-System setzt Norbert Fleck auf Solid Edge von Siemens PLM Software. Damit gelingen die Simulation der Temperaturverteilung in den Formen, die Berechnung der Schließkräfte und die Darstellung der Auswirkung der Druckverhältnisse. „Darüber hinaus kann ich neue Produkte bereits Monate im Voraus meinen Vertriebspartnern präsentieren, bevor ein neues Teil u?berhaupt produziert wird“, freut sich Norbert Fleck. Mit Pfeil und Bogen zur DentalfräseZudem hat sich Norbert Fleck neue Geschäftsfelder erschließen können. „Durch die Anschaffung einer kleinen CNC-Portalfräse zur Holz- und Glasfiberbearbeitung kam ich in Kontakt mit dem Hersteller, welcher mich dann mit der Entwicklung von mehreren Mini-CNC-5-Achs-Maschinen fu?r die Dentaltechnik beauftragte. Das Simulationsmodul von Solid Edge war hier unabdingbar, schon um schnell Informationen u?ber die Steifigkeit, Aufbiegebewegungen und Auswirkungen von Materialeinsparungen zu bekommen. Bei Rahmenteilen konnte ich teilweise 45 bis 50 Prozent Gewicht einsparen, ohne Nachteile in der Steifigkeit befu?rchten zu mu?ssen.“ 50 Prozent MaterialeinsparungNahezu jedes zweite Produkt überprüft Norbert Fleck hinsichtlich Konstruktion und Simulationsgenauigkeit, da sich in diesem frühen Herstellungsstadium drohende Konstruktionsfehler durch Spannungsanhäufungen ganz einfach feststellen lassen. Statt Schätzwerte kann er sich mit Solid Edge auf eine sichere Grundlage verlassen und zudem kostspielige Überdimensionierungen vermieden und Materialeinsparungen vornehmen. Das Ergebnis des CNC-Dentalfräsen-Projekts: Eine Maschine, die im Vergleich zum vorangegangenen Modell bei knapp 50 Prozent weniger Gewicht, das Zehnfache an Steifigkeit aufweist. Bildunterschriften (alle Bilder Copyright PBU CAD-Systeme GmbH)Mit dem 3D-CAD-System Solid Edge von Siemens PLM Software optimiert IDV-Engineering die Produktion von Polsterwaffen wie dem Bowie-Dolch.50 Prozent Gewichteinsparung durch Simulationspru?fung an einer Dentalfräse.Sicherheitskopf des IDV-LARP-Pfeils.

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Ines Giovannini | 2016-07-18
Leicht gemacht - Siemens-CNC steuert Maschine für die Bearbeitung von Kunststoffen im Leichtbau
Wiedergeltingen. Die HG Grimme SysTech GmbH (HG Grimme) im Unterallgäu hat sich auf die Herstellung von Fräsmaschinen zur Fertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärktem Kunststoffen (CFK) für die Automobilindustrie spezialisiert. Gesteuert werden die Fräsmaschinen nun effektiv und wirtschaftlich mit der Werkzeugmaschinensteuerung Sinumerik von Siemens. Der Leichtbau – hier verwendete Materialien ersetzen

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Wiedergeltingen. Die HG Grimme SysTech GmbH (HG Grimme) im Unterallgäu hat sich auf die Herstellung von Fräsmaschinen zur Fertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärktem Kunststoffen (CFK) für die Automobilindustrie spezialisiert. Gesteuert werden die Fräsmaschinen nun effektiv und wirtschaftlich mit der Werkzeugmaschinensteuerung Sinumerik von Siemens. Der Leichtbau – hier verwendete Materialien ersetzen in mehr und mehr Branchen Metall als Werkstoff. Die Entwicklung geeigneter Werkzeugmaschinen ist kompliziert, da die bei der Verarbeitung anfallenden und elektrisch leitfähigen Späne nicht nur einen Kurzschluss verursachen können, sondern auch gesundheitsschädlich sind, weshalb sie effizient abgesaugt werden müssen. Dafür hat die HG Grimme die Gantry-Drehtisch-Fräsanlage/Schrägbett (G-DT-F/SB) entwickelt, eine 5-Achs-Fräsmaschine, die von einer Sinumerik 840 D sI gesteuert wird. Sie dient der Fertigung von PkW-Bauteilen aus CFK. Bei der G-DT-F/SB saugen verschiedene Absaugsysteme die Carbonspäne und -stäube entlang der Fräskontur durch Absaugbohrungen in der Spannvorrichtung und eine Bürstenabsaugung um den Fräskopf ab. Zusätzlich sorgt eine Schwebestaubabsaugung in der abgeschotteten Maschinenkabine dafür, dass die Luft nach Passieren einer Filteranlage zu 99,99 Prozent gereinigt wieder ins Gebäude zurückströmt. Da dennoch ein gewisser Teil des Feinstaubs die Maschine verlässt und ein einzelner Span einen Kurzschluss auslösen kann, sind auch die Schaltschränke besonders gesichert: In ihnen herrscht Überdruck. Sicherheit und Effizienz gleichermaßen hochZum Schutz der Mitarbeiter dient zusätzlich zum Absaugsystem die Konstruktion der Maschine als Doppel-Gantry mit Schrägbett, wodurch der Maschinenbediener den Arbeitsraum während der Produktion nicht betreten muss. Er kann ein Bauteil auf der einen Seite der Maschine außerhalb aufspannen, während ein zweites Bauteil im Inneren bearbeitet wird. Bei aller Sicherheit arbeitet die Maschine hoch effizient: In der G-DT-F/SB mit Doppel-Gantry und zwei Fräsköpfen wird ein Werkstück innerhalb von neun Minuten bearbeitet – mit einer Wiederholgenauigkeit von 0,08 Millimetern, Beschleunigungswerten von 3.500 Millimetern/Sekunde und Fahrgeschwindigkeiten von 55 Metern/Minute. Erreicht werden diese Werte durch genaue Abstimmung der Mechanik mit dem hochdynamischen Umrichter Sinamics S120. Neben der G-DT-F/SB kommen auch bei den Werkzeug- und Formenbaumaschinen die CNC-Steuerungen von Siemens zum Einsatz, weil sie mit ShopMill über eine integrierte Arbeitsschrittprogrammierung verfügen, die speziell für die Fertigung von Einzelteilen und Kleinstserien optimiert ist. Bildunterschriften Die HG Grimme SysTech GmbH hat eine 5-Achs-Fräsmaschine speziell zur Bearbeitung von CFK-Bauteilen entwickelt, die von einer Sinumerik 840D sl von Siemens gesteuert wird. Bild1: Copyright HG GRIMME SysTech GmbHUm die Carbonspäne gleich dort zu entfernen, wo sie entstehen, ist unter anderem eine Bürstenabsaugung am Fräskopf angebracht.Ein einzelner Carbonspan könnte schon einen Kurzschluss auslösen. Deshalb wird der Schaltschrank später im Betriebszustand möglichst luftdicht verschlossen. Zusätzlich herrscht im Schrank Überdruck.

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Press Team Industries | 2016-07-15
Hongkongs längster Straßentunnel
Verbindungstunnel zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland mit Siemens-Technik Hongkong. Für die Anbindung des neuen Grenzübergangs Liantang/Heung Yuen Wai zwischen Hongkong und dem Festland ist ein rund fünf Kilometer langer Autobahntunnel geplant.Siemens-Technik soll im Liantang-Tunnel die Sicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern. Das Unternehmen liefert dafür die gesamten Verkehrsleit- und

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Verbindungstunnel zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland mit Siemens-Technik Hongkong. Für die Anbindung des neuen Grenzübergangs Liantang/Heung Yuen Wai zwischen Hongkong und dem Festland ist ein rund fünf Kilometer langer Autobahntunnel geplant.Siemens-Technik soll im Liantang-Tunnel die Sicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern. Das Unternehmen liefert dafür die gesamten Verkehrsleit- und -überwachungssysteme für den rund fünf Kilometer langen zweiröhrigen Tunnel. Der Liantang-Tunnel ist Teil einer insgesamt rund elf Kilometer langen vierspurigen Autobahnverbindung, die als neue Direktverbindung für den grenzüberschreitenden Verkehr von Last- und Personenkraftwagen zwischen den Northeast New Territories und dem östlichen Teil Shenzhens auf dem chinesischen Festland. Nach Fertigstellung 2022 ist dies der längste Straßentunnel Hongkongs. Top-Technik für sicheres und schnelles ReisenSiemens wird die komplette Lösung liefern, das heißt die Hard- und Software sowie zahlreiche Teilsysteme, die den sicheren und effizienten Verkehrsfluss im Tunnel ermöglichen. Herzstück ist die Tunnelleitzentrale (International Tunnel Control Center – ITCC) mit dem Scada-System (Supervisory Control and Data Acquisition) Simatic WinCC Open Architecture. Auf Basis von Echtzeitdaten werden die Bedingungen im Tunnel bewertet und dann - unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte - Entscheidungen zur Optimierung des Verkehrsflusses getroffen werden. Automatische Störfall- und Stauerkennung, Notfallmanagement bei Unfällen, Tunnelschließung und Management entgegengesetzter Verkehrsströme sind nur einige bereitgestellten Hauptfunktionen des ITCC. Die südchinesische Stadt Shenzhen will ihre Vernetzung mit Hongkong durch die Errichtung von sechs Verbindungen, die sie an die Sonderverwaltungszone anschließen sollen, verbessern. Geplant sind sechs Verkehrsanschlüsse: die Liantang-Verbindung, die Longhua-Eisenbahnverbindung, die Guangzhou-Shenzhen-Hongkong-Passagierverbindung in Fujian, der Dachan-Golf-Hafen, die Nan"an-Touristenverbindung und eine Verbindung, die die Flughäfen von Shenzhen und Hong Kong über einen Tunnel unter dem Meer verbinden soll. Die Verbindungen werden Shenzhen und Hongkong über Land-, See- und Eisenbahnwege vernetzen. Simatic WinCC Open Architecture ist ein objektorientiertes Scada-System für das Visualisieren und Bedienen von Prozessen, Fertigungsabläufen, Maschinen und Anlagen in allen Branchen. Das Scada-System adressiert Anwendungen mit hohem kundenspezifischen Anpassungsbedarf, große und/oder komplexe Anwendungen, sowie Projekte, die spezielle Systemvoraussetzungen und Funktionen erfordern. Die Presseinformation finden Sie hier. Bildunterschrift:Prozessvisualisierung mit Simatic WinCC Open Architecture zur Optimierung des Verkehrsflusses in Echtzeit

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Press Team Industries | 2016-07-13
Prototypen für Rennsport, Luft- und Raumfahrt
Siemens steuert zwei 5-achsige Kombi-Fräs-/Drehzentren PrototypenRattenkirchen. Durch das Investment in zwei fünfachsige Kombi-Fräs-/Drehzentren mit einem großen Maschinenraum ist das oberbayerische Start-Up-Unternehmen SAB Technology GmbH in der Lage, für seine Kunden in sehr kurzer Zeit präzise und großformatige Einzelteile zu fertigen. Gesteuert werden diese CNC-(Computerized Numerical Control) Maschinen mit einer leistungsstarken

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Siemens steuert zwei 5-achsige Kombi-Fräs-/Drehzentren PrototypenRattenkirchen. Durch das Investment in zwei fünfachsige Kombi-Fräs-/Drehzentren mit einem großen Maschinenraum ist das oberbayerische Start-Up-Unternehmen SAB Technology GmbH in der Lage, für seine Kunden in sehr kurzer Zeit präzise und großformatige Einzelteile zu fertigen. Gesteuert werden diese CNC-(Computerized Numerical Control) Maschinen mit einer leistungsstarken CNC Sinumerik 840D sI von Siemens. Die 2014 gegründete SAB Technology GmbH aus Rattenkirchen hat sich auf die Fertigung von Prototypen für sehr anspruchsvolle Branchen wie Luft- und Raumfahrt spezialisiert. Da hier die Entwicklungsphasen zeitlich knapp bemessen sind, müssen die Orginalausrüstungshersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM) die benötigten Prototypen schnell und in hoher Qualität liefern. Dazu ist ein hochwertiger Maschinenpark samt Steuerung nötig. „Wir haben uns für ein kombiniertes 5-Achs-Fräs- /Drehzentrum mit der Highend-CNC Sinumerik 840D sl von Siemens entschieden, das in Gantry-Bauweise konstruiert ist und mit einem sieben Tonnen schweren Grundgestell aus Grauguss bereits eine enorme Grundstabilität bietet“, erklärt Andreas Brettl, Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter bei SAB. Mit diesen Maschinen kann SAB Bauteile wie Turbinen oder Verdichterräder - von bis zu 1000 Millimeter Durchmesser und eineinhalb Tonnen Gewicht herstellen und im Vergleich zum Wettbewerb die Lieferzeit um die Hälfte verkürzen. Hohe Präzision und einfaches HandlingEgal wie im Raum gefräst wird: Die Maschine erreicht eine ausgewiesene Positioniergenauigkeit von sieben Mikrometern. Grund hierfür ist das so genannte Koordinatenfahrwerk, bei dem das Gantry der Y-Achse mit zwei geregelten Antrieben läuft, einer ähnlich aufgebauten X-Achse sowie zudem einer vierfach geführten Z-Achse. Darüber hinaus ermöglichen die in allen Rundachsen integrierten wartungsfreien Torque-Motoren Drehzahlen von bis zu 300 (Umdrehungen pro Minute (min-1) und damit gerade bei großen Werkstücken hochwertige Drehbearbeitungen. Für Brettl ist die Sinumerik 840 D sI sowohl bei Kombizentren als auch bei der simultanen 5-Achs-Bearbeitung alternativlos: „Im Zusammenspiel mit dem Technologiepaket MDynamics samt Bewegungsführung Advanced Surface kann ich einfach nach Bedarf den Fokus auf eine bessere Oberflächengüte oder eine höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit legen.“ Besonders relevant sind hier die optimal eingestellte Look-ahead-Funktion und der Datenkompressor, der die bei der Programmerzeugung dargestellten Einzelpunkte so angleicht, dass selbst beim Fräsen im Raum Oberflächenwerte mit einer Rauheit von 0,4 bis 0,6 Mikrometer (RA = 0,4 bis 0,6 µm) erreicht werden. Ein besonders nutzerfreundliches Handling ist durch die Benutzerfläche Sinumerik Operate möglich. Sie bildet alle gängigen Maschinenkinematiken einheitlich und übersichtlich ab. Bei Kombizentren ist das besonders wichtig, weil die Umstellung von Fräs- auf Drehbearbeitung das Vorstellungsvermögen des Maschinenbedieners in besonderem Maße fordert. BildunterschriftenVitali Sacharow (links) und Andreas Brettl, Geschäftsführer der SAB Technology GmbH, stellen mit ihrem Unternehmen primär großformatige Einzelteile wie Impeller, Gehäuse oder Verdichterscheiben her.Werkstücke wie dieser Impeller lassen sich am besten mit Kombizentren herstellen, die fünfachsige Fräs- und Drehbearbeitungen beherrschen.Die Benutzeroberfläche Sinumerik Operate ist logisch aufgebaut und bildet alle gängigen Maschinenkinematiken einheitlich und übersichtlich ab.

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Press Team Industries | 2016-07-11
Muskelprotze des Hafens
Schlepper der Transnet National Ports Authority fährt mit Siemens-TechnikPort Elizabeth, Südafrika. Seit April ist der Schlepper Mvezo im Einsatz. Er ist der erste von neun neuen, leistungsstarken Schleppern der südafrikanischen Hafenbehörde Transnet National Ports Authority (TNPA). Siemens in Durban hat die gesamte elektrotechnische Lösung entwickelt und gefertigt sowie installiert und

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Schlepper der Transnet National Ports Authority fährt mit Siemens-TechnikPort Elizabeth, Südafrika. Seit April ist der Schlepper Mvezo im Einsatz. Er ist der erste von neun neuen, leistungsstarken Schleppern der südafrikanischen Hafenbehörde Transnet National Ports Authority (TNPA). Siemens in Durban hat die gesamte elektrotechnische Lösung entwickelt und gefertigt sowie installiert und in Betrieb genommen. Auf dem neuesten Stand der TechnikMvezo ergänzt als erster von zwei neuen, leistungsstarken Schleppern die Hafenflotte. Von Siemens kamen die gesamte Verkabelung, das Racking, die Schaltanlagen und Starter sowie die Energieverteilung. Die hier verwendeten, für die Schifffahrt zugelassenen Produkte umfassen Sirius, Sentron und Simatic Automatisierungsprodukte zusammen mit Siship IMAC-L und EAS Funktionalität. Zudem lieferte Siemens Navigation und allgemeine Beleuchtung sowie Kommunikations- und Navigationsanlagen sowie Melde- und Beobachtungssysteme. „Mvezo wird dazu beitragen, die Effizienz unseres Hafenbetriebs weiter zu steigern.“, schildert Rajesh Dana, Hafenmeister von Port Elizabeth. . Im August 2014 startete das Bauprojekt für die Schlepper, das innerhalb des geforderten Bauzeitplans und Budgetrahmens der Werft umgesetzt wurde. Siemens war für die schlüsselfertige elektrotechnische Lösung zuständig – von der Fertigung und Lieferung bis hin zur Installation und Inbetriebnahme. Die Projektleitung, einschließlich Planung, Zeichnungen und Engineering, ebenso wie der Umwelt- und Arbeitsschutz und die Qualitätssicherung, folgten internationalen Vorschriften und Richtlinien. Zudem erfüllte Siemens die Vorgaben nach lokaler Wertschöpfung und koordinierte die Hauptlieferanten gemäß den vereinbarten Zielen. Die neue Schlepperflotte umfasst insgesamt neun starke Schlepper mit hoher Manövrierfähigkeit. Die wendigen Boote können sowohl Richtung als auch Schub praktisch sofort ändern, um große Schiffe sicher in den Hafen zu schleppen. Im Rahmen des Großauftrags folgen alle drei Monate die weiteren Schlepper. Anfang 2018 soll das letzte Schiff vom Stapel laufen. Jeweils zwei Schlepper sind für die Häfen in Durban, Richards Bay und Port Elizabeth bestimmt, während Saldanha, wo die größten Frachtschiffe einlaufen, drei Schlepper erhalten wird. Der neun Schlepper umfassende Vertrag ist der größte Einzelvertrag, den TNPA jemals für den Bau von Hafenfahrzeugen mit einem südafrikanischen Unternehmen abgeschlossen hat. TNPA hat derzeit 29 Schlepper national im Dienst, sieht aber erhöhten Bedarf an größeren und stärkeren Schlepperflotten, da immer mehr und größere Handelsschiffe die Häfen Südafrikas anlaufen. Jeder Schlepper der neuen TNPA-Flotte entspricht mit seiner Länge von 31 Metern und einem Pfahlzug von 70 Tonnen dem aktuellen Stand der Technik und erfüllt zudem internationale Standards. BildunterschriftenDie Mvezo.Testen der Löschkanonen im Rahmen der Hafenerprobung.Brooke Tarin, technischer Projekt Leiter bei Southern African Shipyards; Allen Muller, marinetechnischer Leiter bei TNPA, Thandi Mehlo, leitender Ingenieur für Marinetechnik und Projektmanager bei TNPA, und Mvezo-Besatzung.

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Stefan Rauscher | 2016-07-08
Integrierte Papier- und Kartonproduktion
Zellstoff- und Kartonproduzent Stora Enso hat neue Fabrik in China eingeweihtGuangxi, China. Mitte Juni hat Stora Enso seine neue Kartonproduktionsanlage in Guangxi, P.R.China, eingeweiht. Der finnisch-schwedische Konzern ist gemessen an der Produktionskapazität das zweitgrößte Forstunternehmen der Welt sowie einer der größten Papier- und Verpackungsmittelhersteller. Siemens unterstützte Stora Enso bei der

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Zellstoff- und Kartonproduzent Stora Enso hat neue Fabrik in China eingeweihtGuangxi, China. Mitte Juni hat Stora Enso seine neue Kartonproduktionsanlage in Guangxi, P.R.China, eingeweiht. Der finnisch-schwedische Konzern ist gemessen an der Produktionskapazität das zweitgrößte Forstunternehmen der Welt sowie einer der größten Papier- und Verpackungsmittelhersteller. Siemens unterstützte Stora Enso bei der Umsetzung des Großprojektes. Mitte 2014 hatte Stora Enso einen Großauftrag an Siemens vergeben, der die Antriebstechnik, die fabrikweite Automatisierung, die gesamten energietechnischen Anlagen sowie die Energieerzeugung umfasste. Ausgestattet wurden in der integrierten Produktionsstätte für Zellstoff- und Verpackungskarton in der chinesischen Provinz Guangxi die mechanische Zellstoffproduktion mit einer Kapazität von 220.000 und die Kartonproduktion mit einer Endkapazität von 450.000 Tonnen pro Jahr sowie die Abwasser- und Energieerzeugungsanlage. Der Neubau beinhaltet eine Verpackungskartonmaschine, für die Siemens ein integriertes Antriebssystem (IDS) mit über 160 Antrieben, sowie das Prozessleitsystem für die anlagenweite Automatisierung lieferte. Weitere Bestandteile des Auftrages waren eine Dampfturbine für die Energieerzeugung und die fabrikweite Energieverteilung. Für Stora Enso war es von großer Bedeutung, einen international erfahrenen Partner in China zu haben, der aus einer Hand liefern kann. So war Siemens zusätzlich zur Abwicklung des gesamten Engineerings der Antriebs- und Energielösungen auch für die Detailplanung, die Installationsüberwachung und Inbetriebnahme der elektrotechnischen Anlagen verantwortlich. Die Verpackungskartonfabrik liegt im Gewerbegebiet Tieshangang in der Region Guangxi, 65 Kilometer entfernt von der Stadt Beihai. Das Gelände von Stora Enso in der Region Guangxi umfasst auch Baumplantagen auf einer seit 2012 gepachteten Fläche von 85.000 Hektar. Die Plantagen wurden vom Forest Stewardship Council (FSC) und dem China Forest Certification Council (CFCC) dafür zertifiziert, dass sie eine nachhaltige, kostengünstige und autarke Holzfaserbasis für die Fabrik liefern. Die Presseinformation zur Auftragsvergabe sowie ein Pressebild finden Sie hier: BildunterschriftenKartonfabrik in Beihai, Region GuangxiSiemens ist ein langjähriger, globaler Technologiepartner der Fiber Industry-Branche und rüstet Produktionen weltweit mit Lösungen zur Energieverteilung und -erzeugung sowie mit Antriebs- und Automatisierungstechnik aus.Mit maßgeschneiderten integrierten Technologien wie Integrated Drive Systems (IDS) unterstützen die Siemens Sipaper-Lösungen wie zum Beispiel das Leitsystem Sipaper DCS APL die Fiber Industry-Branche.

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David Petry | 2016-07-07
ANSSI zertifiziert und klassifiziert Industrial Ethernet Switch Scalance XM408-8C
Siemens erhält eine weitere Sicherheits-Zertifizierung und -Klassifizierung von der französischen Netz- und Informationssicherheit-Agentur ANSSI (Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d"Information). Die Zertifizierung durch ANSSI vom 13. Juni 2016 (Zertifikat ANSSI-CSPN-2016-09) bescheinigt dem Industrial Ethernet Switch Scalance XM408-8C von Siemens die Sicherheitsstufe Eins (CSPN - Certification de Sécurité de

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Siemens erhält eine weitere Sicherheits-Zertifizierung und -Klassifizierung von der französischen Netz- und Informationssicherheit-Agentur ANSSI (Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d"Information). Die Zertifizierung durch ANSSI vom 13. Juni 2016 (Zertifikat ANSSI-CSPN-2016-09) bescheinigt dem Industrial Ethernet Switch Scalance XM408-8C von Siemens die Sicherheitsstufe Eins (CSPN - Certification de Sécurité de Premier Niveau).Weitere Informationen zumZertifizierungsbericht auf der ANSSI Webseite und vollständiger Pressetext von Siemens (Englisch).

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Ursula Lang | 2016-07-06
Druckfrisch: Siemens MediaService Juli 2016 - Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld
Mit Überschallgeschwindigkeit startet dieJuli-Ausgabe des MediaService Industries, die sich diese Mal ganz auf Anwendungen aus der Antriebs- und Automatisierungsbranche konzentriert. Den Anfang macht der Transsonische Windkanal im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Dort wird mit Siemens-Technik das Verhalten von Flugobjekten im Schallgeschwindigkeitsbereich simuliert. Ebenfalls um Geschwindigkeit geht es beim

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Mit Überschallgeschwindigkeit startet dieJuli-Ausgabe des MediaService Industries, die sich diese Mal ganz auf Anwendungen aus der Antriebs- und Automatisierungsbranche konzentriert. Den Anfang macht der Transsonische Windkanal im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Dort wird mit Siemens-Technik das Verhalten von Flugobjekten im Schallgeschwindigkeitsbereich simuliert. Ebenfalls um Geschwindigkeit geht es beim virtuellen Arzt. Für die telemedizinische Notfallversorgung an entlegenen Orten, wie etwa Offshore-Plattformen oder Schiffen auf hoher See, zählen jede Sekunde und eine sichere Kommunikation. Auf dem Böhmischen Meer, dem Einsatzgebiet der „Bohemia Rhapsody“, verwandelt ein Siemens-Gleichstromwandler das schnellste und modernste Fahrgastschiff Tschechiens in ein modernes Hybridgefährt. Die „Dong Fang Hong 3“ hingegen soll 2018 in See stechen, um die physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften des Wassers, der Atmosphäre und des Klimas zu untersuchen. Dafür stattet Siemens das chinesische ozeanografische Forschungsschiff mit einem elektrischen Antriebssystem aus. Zwar nicht auf hoher See, aber dafür nur auf einem Rad zieht Uniwheel, ein pfiffiger Stadtcruiser, seine Kreise. Auf dem mit Siemens PLM Software konzipierten Einrad kann man mit fast 20 Kilometern pro Stunde durch die Gegend düsen. Lesen Sie mehr:MediaService JuliMediaServiceMediaService Digithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller Ausgaben

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David Petry | 2016-07-04
Erfolgreich über den Atlantik
Industrie-Router von Siemens erhält Zulassung für Einsatz in NordamerikaNürnberg. DerMobilfunkrouter Scalance M876-4 von Siemens erfüllt neben den europäischen Mobilfunknetzstandards nun auch die der USA. Damit ist der 4G Industrie-Router auch in Nordamerika für den Einsatz in LTE-Netzen zugelassen. Der robuste Scalance M876-4 eignet sich durch den erweiterten Temperaturbereich von -20°

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Industrie-Router von Siemens erhält Zulassung für Einsatz in NordamerikaNürnberg. DerMobilfunkrouter Scalance M876-4 von Siemens erfüllt neben den europäischen Mobilfunknetzstandards nun auch die der USA. Damit ist der 4G Industrie-Router auch in Nordamerika für den Einsatz in LTE-Netzen zugelassen. Der robuste Scalance M876-4 eignet sich durch den erweiterten Temperaturbereich von -20° bis +60° Celsius und das Gehäusedesign mit stabilem Haltekragen gut für den Einsatz in rauen Industrie-Umgebungen. Der Netzwerkaufbau erfolgt durch bis zu vier unabhängige IP-Adressen strukturiert und übersichtlich. Heutige Unternehmen betreiben je nach Größe oft auf der ganzen Welt Maschinen und Anlagen, die in das globale Unternehmensnetzwerk eingebunden sind. Das erfolgt über drahtgebundene und drahtlose Netzwerkkomponenten, die via Internet die lokalen Produktionsstätten mit dem zentralen Rechenzentrum verbinden. Regionale Gegebenheiten bestimmen dabei meist die zum Einsatz kommende Technologie. Neben infrastrukturellen Voraussetzungen wie Verfügbarkeit und Ausbau der Netze spielen auch länderspezifische Kommunikationsstandards eine Rolle. Für Mobilfunkrouter beispielsweise werden innerhalb Europas die Funkzulassungen durch das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) definiert. In den USA entscheidet die Fedaral Communications Commission (FCC), welche Frequenzen für Mobilfunk freigegeben werden. Der neue 4G Mobilfunkrouter Scalance M876-4 von Siemens erfüllt beide Standards und ist damit, weil er abwärtskompatibel ist, über die LTE-Netze hinaus auch für UMTS- und GSM-Netzwerke in den USA freigegeben. Prädestiniert für industrielle UmgebungenDer Scalance Router wurde nach industriellen Gesichtspunkten entwickelt. So ist Scalance M876-4 durch seinen erweiterten Temperaturbereich sowie ein robustes Gehäuse in der Ex-Zone 2 einsetzbar. Mit bis zu vier einstellbaren IP-Adressen ermöglicht der Router einen strukturierten Aufbau des Netzwerkes und kann zudem über die Routing-Funktionalität hinaus auch als Industrial Ethernet Switch im lokalen Netzwerk eingesetzt werden. Der Scalance M876-4 unterstützt die Security-Mechanismen OpenVPN und IPsec. Daher können Kunden auch über die Managementplattform Sinema Remote Connect gesichert auf das System und damit auf ihre Anlagen in den Produktionsstätten zugreifen. BildunterschriftDer neue 4G Mobilfunkrouter Scalance M876-4 erfüllt neben den ETSI Frequenzen nun zusätzlich die erforderlichen Standards für den Betrieb in Nordamerika.

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Gerhard Stauss | 2016-07-01
Der finale Schliff
Weltweit größte Schleifmittel-Produktionsanlage mit Siemens-Technik Frauenfeld, Schweiz. Jährlich 40 Millionen Quadratmeter Schleifmittel – bei einer Herstellbreite von einem Meter entspricht das dem Erdumfang. So viel Schleifmittel produziert der Maker 5, die weltweit modernste Schleifmittel-Produktionsanalage der Firma sia Abrasives. Die dazugehörige Bindemittel-Aufbereitungsanlage erhielt nun mit der Simatic S7-1518F, der derzeit leistungsstärksten

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Weltweit größte Schleifmittel-Produktionsanlage mit Siemens-Technik Frauenfeld, Schweiz. Jährlich 40 Millionen Quadratmeter Schleifmittel – bei einer Herstellbreite von einem Meter entspricht das dem Erdumfang. So viel Schleifmittel produziert der Maker 5, die weltweit modernste Schleifmittel-Produktionsanalage der Firma sia Abrasives. Die dazugehörige Bindemittel-Aufbereitungsanlage erhielt nun mit der Simatic S7-1518F, der derzeit leistungsstärksten fehlersichere CPU der S7-Generation, eine neue Steuerung. Projektierungs- und Migrationszeit waren auf nur wenige Wochen beschränkt. Trotzdem konnte die Simatic pünktlich ihren Dienst antreten. Auto-Karosserieteile, Möbel oder Marmorplatten – die Oberflächen vieler Produkte werden erst durch das Schleifen richtig edel und „perfekt“. Diesem letzten Schliff widmet sich die Firma sia Abrasives aus dem schweizerischen Frauenfeld seit über 135 Jahren. Das Unternehmen produziert in der aktuell modernsten Anlage der Welt, dem Maker 5, rund 40 Millionen Quadratmeter an hochwertigen Schleifmitteln für anspruchsvolle Kunden aus Industrie und Handwerk. Der Maker 5 ist modular konzipiert, um durch schnelle Erweiterbarkeit den Anforderungen des Marktes angepasst werden zu können. Gleiches gilt für die Anlage zur Bindemittel-Aufbereitung – eine eigene Anlage innerhalb des Maker 5. Hier werden Schleifkörner aus Korund, Siliziumkarbid oder Diamant zuerst mit einem Grundbinder auf einer Unterlage aus beispielsweise Papier oder Gewebe vorfixiert. Nach der Vortrocknung folgt ein Deckbinder, der die Schleifkörner untereinander und mit der Unterlage verbindet. Die Zusammensetzung und Güte dieser Bindemittel ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Endprodukts. Erfolgreiche Migration trotz knappem ZeitfensterDie Steuerung der Bindemittelanlage erfolgte über zwei Simatic S7-319F Controller, welche nun ausgetauscht wurden. „Aufgrund der Komplexität und des Umfangs der Anlage waren Performance und Speicher¬kapazität der Steuerung ständig am Limit,“ erinnert sich Peter Marolf, Senior Project Manager bei sia Abrasives. Man entschied sich bei der neuen Steuerung für eine Simatic S7-1518F, die derzeit leistungsstärkste fehlersichere CPU der S7-Generation. Mit der Migration wurden die Steuerungsspezialisten der Asprotec AG beauftragt. Das Projekt gestaltete sich von Anfang an als anspruchsvoll, da für die Projektierung und Umsetzung nur wenige Wochen zur Verfügung standen: Für Migration der Steuerung waren lediglich drei Wochen vorgesehen, die Zeit des Revisionsstillstandes. Doch durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die neue Simatic pünktlich und ohne Probleme ihren Dienst aufnehmen. Sie steuert nun mit einer Zykluszeit von 13 Millisekunden unter anderem 84 Sinamics Antriebe für Pumpen und Mischwerke, zwei Sinamics S120 Line Module und 80 Durchfluss-, Weg- und Füllstandmesser mit Profibus-Schnittstelle. BildunterschriftenMaker 5, die modernste Schleifmittel-Produktionsanlage der Welt, produziert jährlich 40 Millionen Quadratmeter Schleifmittel und wird von einer Simatic S7-1518F von Siemens gesteuert.In der Bindemittel-Aufbereitungsanlage werden die produktspezifischen Bindemittel just-in-time in der jeweils benötigten Menge zur Verfügung gestellt.In den elektrischen Schaltschränken sind die Module der Sinamics S120-Antriebe untergebracht. Die Simatic S7-1518F (o. r.) ist aktuell die leistungsstärkste fehlersichere Steuerung der Controller-Generation S7-1500.

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Press Team Industries | 2016-06-29
Bitte volltanken
Siemens-Messverfahren sichert die Genauigkeit beim Bunkern von SchwerölBuxtehude. Die NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft mbH " Co. KG setzt beim Bunkern von Schweröl auf ihrem Container-Schiff CMA CGM VELA auf ein kalibriertes Just-in-time-Messverfahren von Siemens. Zwei Coriolis-Durchflussmesser bilden das Zentrum der Anwendung, die den Bunkervorgang präzise überwacht. Für die NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft

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Siemens-Messverfahren sichert die Genauigkeit beim Bunkern von SchwerölBuxtehude. Die NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft mbH " Co. KG setzt beim Bunkern von Schweröl auf ihrem Container-Schiff CMA CGM VELA auf ein kalibriertes Just-in-time-Messverfahren von Siemens. Zwei Coriolis-Durchflussmesser bilden das Zentrum der Anwendung, die den Bunkervorgang präzise überwacht. Für die NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft mbH " Co. KG kostet – wie für jedes andere Unternehmen im Seecontainergeschäft – Liegezeit im Hafen bares Geld. Sie wird daher auf ein Minimum reduziert. Demnach muss auch das Bunkern, das Betanken des Schiffes mit Schweröl, schnell gehen. Die Kontrolle, ob die tatsächlich getankte Heavy Fuel Oil (HFO) Menge auch der bezahlten entspricht, erfolgt erst nach dem Ablegen mittels Sounden, einer manuellen Kontrolle. Dieses Messverfahren ist relativ fehleranfällig. Die NSB setzt deshalb bei ihrem Container-Schiff CMA CGM VELA auf das einfache, kalibrierte Just-in-time-Messverfahren (Echtzeit-Messverfahren)von Siemens, um die Genauigkeit des Messprozesses sicherzustellen. Das von Siemens entwickelte System misst die Menge des in die Kraftstofftanks des Schiffes gepumpten Schweröls, wobei die beiden Coriolis-Durchflussmesser DN150 Sitrans F C MC2 den Kern der Anwendung bilden. Sie ermitteln sofort Dichte, Massedurchfluss und Temperatur des Schweröls, berücksichtigen auch Abweichungen und schlagen bei einer Erhöhung des Luftanteils Alarm. Das gemessene Volumen wird in Echtzeit angezeigt. Durch eine Kaskadenregelung wird eine Messgenauigkeit von 0,16 Prozent erreicht. Die Steuerung und Datenerfassung erfolgt über eine Simatic S7-1200. Zusammen mit dem Ventilstellungsregler Sipart PS2 hält sie die Parameter für den nötigen Gegendruck und die relevanten Qualitätsparameter der Durchflussmesser in ihren Arbeitsbereichen. Sitrans P DS III Druckmessumformer und Sitrans F C MASS 6000 Durchflussmessumformer liefern die entsprechenden Signale. Eine Simatic HMI KTP 700 ermöglicht die einfache Bedienung und Überwachung der Abläufe. BildunterschriftenDer Massendurchflussmesser Sitrans F C MC misst den Massefluss auf der CMA CGM VELA und ermöglicht es Chief und Bargenführer, den tatsächlich gebunkerten Kraftstoff online zu kontrollieren. Mit dem Just-in-time-Messverfahren von Siemens ist eine präzise Steuerung und Überwachung des Bunkerns von Schweröl möglich. Das Simatic TP 700 zeigt die von den Coriolis-Durchflussmessern ermittelten Daten übersichtlich an und ermöglicht so ein kontinuierliches Monitoring.

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David Petry | 2016-06-27
Wasser Marsch in Melbourne
Exakte Wasserabrechnung mit zuverlässiger TechnikMelbourne, Australien. Die Wasserversorgung der australischen Metropole basiert auf einem System von Dämmen, Stauseen und Rückhaltebecken sowie einer Meerwasserentsalzungsanlage. Für die verantwortlichen Wasserkonzerne ist es entscheidend, den Verbrauch präzise zu messen und somit exakte Rechnungen für die Kunden stellen zu können. Darüber hinaus ist ein ausreichender

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Exakte Wasserabrechnung mit zuverlässiger TechnikMelbourne, Australien. Die Wasserversorgung der australischen Metropole basiert auf einem System von Dämmen, Stauseen und Rückhaltebecken sowie einer Meerwasserentsalzungsanlage. Für die verantwortlichen Wasserkonzerne ist es entscheidend, den Verbrauch präzise zu messen und somit exakte Rechnungen für die Kunden stellen zu können. Darüber hinaus ist ein ausreichender Wasservorrat im Brandfall immens wichtig. Das Versorgungsunternehmen City West Water nutzt dazu eine innovative Technik von Siemens. Die Millionenstadt Melbourne liegt dort, wo der Yarra-Fluss in den Pazifik mündet. Der Strom schlängelt sich durch die ganze Stadt, die Vororte locken mit Stränden. Trotz dieser „nassen“ Lage ist die Versorgung mit Wasser eine Herausforderung. City West Water ist einer von drei Konzernen, die die Leitungsnetze von Melbourne verwalten. Um diese wichtige Aufgabe optimal zu erfüllen, setzt die Firma auf Know-how von Siemens. Der batteriebetriebene, magnetisch-induktive WasserzählerSitrans F M MAG 8000 eignet sich für exakte Verbrauchsmessungen. Er misst den Durchfluss mit einer sehr hohen Genauigkeit von 0,4 Prozent. So sinkt die Verlustrate stark und die Kunden können exaktere Abrechnungen von City West Water erhalten. Der Betrieb läuft störungsfrei, das Gerät behindert weder den Durchfluss noch reduziert es den Druck. Zudem benötigt der Wasserzähler praktisch keine Wartung, ist gegen Manipulationen mit mehreren Sicherheitsstufen geschützt und lässt sich intuitiv bedienen. Gut versorgt Besonders wichtig ist eine ausreichende Wasserversorgung im Brandfall. Mit der Durchflussmessung kann City West Water auch den Betrieb sensibler Brandschutzanlagen wie Hydranten überwachen. Die Siemens-Geräte befinden sich in allen neuen Fire Service-Anwendungen mit Sprinkleranlagen oder Löschwasserbehältern. Gründe genug, die City West Water von der Siemens Technik überzeugt haben. Darum hat der Konzern bereits über 1.000 Durchflussmesser an Standorten mit hohem Wasserverbrauch sowie in Zonen mit hohen Brandschutzanforderungen installiert. Andrew Geary, Spezialist für Metering und Backflow bei City West Water, resümiert: „Wir sind nicht nur mit der präzisen und beständigen Leistung des MAG 8000 voll zufrieden, sondern auch mit dem durchweg hochwertigen Kundenservice, den wir von Siemens erhalten.“ So erteilte City West Water Mitte 2015 Siemens einen Auftrag über 18 Messgeräte der Größe DN150. Zudem installiert das Unternehmen derzeit magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte Sitrans F M MAG 8000 in allen neuen Fire Service-Anwendungen, in denen Sprinkleranlagen oder Löschwasserbehälter vorhanden sind. BildunterschriftenCity West Water sichert die Wasserversorgung an Haushalte, Gewerbe und Industriestandorte in und um Melbourne mit dem magnetisch-induktivem Wasserzähler Sitrans F M MAG 8000.Der Sitrans F M MAG 8000 misst, wieviel Wasser in Melbourne verbraucht wird.

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Press Team Industries | 2016-06-24
Produktkostenmanagement spart Geld
Preisargumente durch solide Informationen Coburg. Wenn ein Unternehmen wie Brose Produktionsmaterialien mit einem Volumen von drei Milliarden Euro einkauft, müssen die Verantwortlichen sehr genau kalkulieren. Darum setzt der Automobilzulieferer auf optimierte Beschaffung in einem weltweiten Einkaufsverbund. Für Transparenz sorgt eine Siemens-Software-Lösung. Kompetente Einkäufer haben heute nicht mehr nur die Beschaffung

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Preisargumente durch solide Informationen Coburg. Wenn ein Unternehmen wie Brose Produktionsmaterialien mit einem Volumen von drei Milliarden Euro einkauft, müssen die Verantwortlichen sehr genau kalkulieren. Darum setzt der Automobilzulieferer auf optimierte Beschaffung in einem weltweiten Einkaufsverbund. Für Transparenz sorgt eine Siemens-Software-Lösung. Kompetente Einkäufer haben heute nicht mehr nur die Beschaffung einzelner Teile im Blick, sondern stemmen ganze Beschaffungsprojekte. Sie gestalten Produktausprägungen, Lieferantenstrukturen, Wertschöpfungsketten. Früher arbeitete Brose noch mit Excel-Software, wobei die Listen für jedes Teil und jedes Material unterschiedlich waren. Gefragt war eine Lösung mit standardisierten Kalkulationsmethoden, um Prozesse effizient zu gestalten und die Produktkosten transparent zu erfassen. Der Konzern wählte die integrierte Lösung von Siemens PLM Software, Teamcenter Product Costing. Mit der detaillierten Kostenstrukturanalyse kann der Einkauf interne Kunden wirkungsvoll beraten, weil er immer das gesamte Projekt betrachtet. Heute wird der Einkauf bereits frühzeitig in die Produktentwicklung eingebunden. Unterstützt von den handfesten Kostenanalysen, die Teamcenter Product Costing liefert, vermitteln die Einkäufer zwischen den externen Lieferanten und internen Kunden. Und das rechnet sich, denn die Experten sparen bares Geld. „Mit der Einkaufspreisanalyse von Teamcenter Product Costing generieren wir in ausgewählten Projekten mit Lieferanten Kosteneinsparungen von bis zu 15 Prozent“, erläutert Michael Kurz, Leiter Kostenanalyse im Einkauf bei Brose. Effiziente Kalkulationsprozesse und eine genaueProduktkostentransparenzDer Grund für diesen Erfolg: Michael Kurz kann den Lieferanten angemessene Gesamtzielpreise nennen und diese nun faktenbasiert argumentieren, weil er konkrete Zahlen kennt und den tatsächlichen Aufwand der Produktion korrekt einschätzt. Ohne die hohe Transparenz der Kostenstruktur für Zukaufteile, die Teamcenter Product Costing bietet, wäre es nicht möglich, so detailliert mit den Lieferanten zu verhandeln. Denn die Software definiert und bewertet Fertigungsprozesse sehr genau. Ihr integrierter Taktzeitrechner versorgt die Einkäufer mit solide recherchierten Technologieinformationen. Die erstellten Cost Breakdowns können mit denen des Lieferanten und den eigenen Target-Preisen abgeglichen werden. Auch Simulationsszenarien sind möglich. Dies kommt letztlich beiden Seiten zu Gute: Brose kauft günstiger ein und macht konstruktive Verbesserungsvorschläge, die Lieferanten erhalten wichtige Informationen, die sie auch bei anderen Kunden anwenden können. „Teamcenter unterstützt den Einkauf weltweit, um Zielpreise für Neuentwicklungen zu validieren und Kosteneinsparungen zu realisieren“, resümiert Michael Kurz. Bildunterschriften (Bilder: Copyright Brose Group)Im Just-in-Sequence Verfahren beliefert Brose weltweit Hersteller binnen weniger Stunden taktgenau mit einbaufertigenTürkomplettsystemen. Das patentierte Brose-System zum berührungslosen Öffnen und Schließen von Heckklappen steht für ein neues Komfortniveau beim Fahrzeugzugang.

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David Petry | 2016-06-22
Durchdachte Verbindung - Fernwirktechnik mit neuer Controller-Generation kombiniert
Wismar. Der Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb EVB der Stadt Wismar setzt bei der Modernisierung einer Pumpstation auf die neue Controller-Generation von Siemens. Damit die aktuelle Technik mit dem bestehenden Sinaut-System kompatibel ist, nutzt der EVB die Steuerung Simatic S7-1200 von Siemens in Kombination mit einem neu entwickelten Kommunikationsprozessor. Das Sinaut-Bestandssystem konnte

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Wismar. Der Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb EVB der Stadt Wismar setzt bei der Modernisierung einer Pumpstation auf die neue Controller-Generation von Siemens. Damit die aktuelle Technik mit dem bestehenden Sinaut-System kompatibel ist, nutzt der EVB die Steuerung Simatic S7-1200 von Siemens in Kombination mit einem neu entwickelten Kommunikationsprozessor. Das Sinaut-Bestandssystem konnte so beibehalten und damit hohe Investitionskosten vermieden werden. Die modernisierte Pumpstation liefert jetzt differenziertere Störmeldungen in die Leitzentrale. Der EVB betreibt ein über 300 Kilometer langes Kanalnetz mit angeschlossenen Pumpstationen. Sechs von diesen Pumpstationen sind zur zentralen Überwachung mit Fernwirktechnik von Siemens an das Prozessleitsystem der städtischen Kläranlage angebunden. Dieses übertragen Störmeldungen und Betriebsdaten. Bei einer der Stationen musste die Elektro- und Steuerungstechnik erneuert werden. Dafür wurde das Unternehmen Actemium H"F GmbH aus Kavelstorf beauftragt. Bestandssystem clever erweitertDie Fernwirktechnik, mit der die anderen Pumpstationen ins Leitsystem angebunden sind, ist seit Jahren erprobt. Steuerungen vom Typ Simatic S7-300 kommunizieren über das Sinaut ST7-Protokoll mit einer Simatic S7-400 in der Leitstelle. Die Steuerung und die Vor-Ort Bedienung der Pumpstation sollte künftig ein moderner Simatic S7-1200 Controller mit einem Simatic Touch Panel übernehmen. Um das bestehende System auch mit neuer Hardware weiter betreiben zu können, wurde der Kommunikationsprozessor CP 1243-8 IRC entwickelt. Dieser ermöglicht Telecontrol-Anwendungen auf Basis des Fernwirkprotokolls Sinaut ST7, und bindet die Controller Simatic S7-1200 an eine übergeordnete ST7-Station an. Differenzierte Informationen, reduzierte KostenNach nur viermonatiger Projektlaufzeit konnten die Ingenieure die modernisierte Pumpstation mit neuer Technik ans Leitsystem anbinden. Die Übertragung der Betriebsdaten und Störungsmeldungen konnte so optimiert werden. Mit der Verwendung der Steuerung Simatic S7-1200 in Kombination mit dem neu entwickelten Kommunikationsprozessor konnte das bewährte Sinaut-System beibehalten werden. Damit musste das Bestandssystem nicht ausgetauscht werden und Investitionen wurden eingespart. Außerdem liegt den Mitarbeitern des EVBs jetzt durch differenziertere Störmeldungen eine verbesserte Informationsgrundlage über Betriebsdaten vor, das wiederum Einsatz- und Fahrtkosten reduziert. BildunterschriftenBesondere Standorte – wie ein Wasserschutzgebiet – brauchen eine besondere Überwachung. Mit Automatisierungstechnik von Siemens werden Betriebsdaten und Störmeldungen aus den Pumpstationen reibungslos übertragen. Ein Touch Panel übernimmt die Vor-Ort Bedienung der Pumpstation. Mit dem neuen Kommunikationsprozessor CP 1243-8 IRC kann die Simatic S7-1200 nahtlos an das bestehende Fernwirksystem angebunden werden.

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Press Team Industries | 2016-06-20
Siemens setzt „Industrie 4.0“ mit chinesischen Partnern um
• Kooperationsvereinbarungen mit führenden chinesischen Unternehmen unterzeichnet, um die intelligente Fertigung voranzubringen• Das digitale Angebot von Siemens soll lokale Partner in den verschiedensten Industriezweigen zu Modernisierung und Wandel verhelfen Beijing, China. Siemens hat heute eine Reihe Kooperationsvereinbarungen mit führenden Unternehmen Chinas unterzeichnet, die den gemeinsamen Einsatz intelligenter Fertigung in Industriezweigen

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• Kooperationsvereinbarungen mit führenden chinesischen Unternehmen unterzeichnet, um die intelligente Fertigung voranzubringen• Das digitale Angebot von Siemens soll lokale Partner in den verschiedensten Industriezweigen zu Modernisierung und Wandel verhelfen Beijing, China. Siemens hat heute eine Reihe Kooperationsvereinbarungen mit führenden Unternehmen Chinas unterzeichnet, die den gemeinsamen Einsatz intelligenter Fertigung in Industriezweigen wie Eisen und Stahl, Schiffbau, Elektronik, Luft- und Raumfahrt vorsehen. Als konkrete Schritte auf dem Weg zu einer strategischen Ausrichtung auf „Industrie 4.0“ mit „Made in China 2025“ zwischen Deutschland und China werden im Rahmen des offiziellen Besuchs der deutschen Kanzlerin Merkel Partnerschaften mit Baosteel Group Corporation (Baosteel), China Shipbuilding Industry Corporation (CSIC), China Electronics Corporation (CEC) und China Aerospace Science " Industry Corporation (CASIC) gegründet. „Wenn wir gemeinsam die Chancen für eine intelligente Fertigung nutzen, folgen wir damit den Anweisungen des Aktionsplans für die Kooperation zwischen China und Deutschland und bringen unsere Partnerschaft mit dem chinesischen Gegenüber auf neue Höhen im digitalen Zeitalter“, sagt Lothar Herrmann, CEO Siemens Greater China.

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Gerhard Stauss | 2016-06-17
Von wegen Saftladen
Energy-Control-System im FruchtsaftbetriebDodow, Mecklenburg-Vorpommern. Energiemanagement ist heutzutage das A und O in umweltbewusst und wirtschaftlich arbeitenden Betrieben. Damit Optimierungs- und Einsparpotenziale sichtbar werden, setzt der Dodower Fruchtsaftbetrieb der Riha Wesergold Unternehmensgruppe auf ein effizientes Energy-Control-System von Siemens. Über innovative Steuerungs- und Überwachungssysteme können Lasten zu- und abgeschaltet werden. Jetzt hatdas

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Energy-Control-System im FruchtsaftbetriebDodow, Mecklenburg-Vorpommern. Energiemanagement ist heutzutage das A und O in umweltbewusst und wirtschaftlich arbeitenden Betrieben. Damit Optimierungs- und Einsparpotenziale sichtbar werden, setzt der Dodower Fruchtsaftbetrieb der Riha Wesergold Unternehmensgruppe auf ein effizientes Energy-Control-System von Siemens. Über innovative Steuerungs- und Überwachungssysteme können Lasten zu- und abgeschaltet werden. Jetzt hatdas Unternehmen die Tranzparenz, um die angestrebte Energieverbrauchsreduzierung vonjährlich zwei Prozent zu ermöglichen. Riha Wesergold ist einer der größten und modernsten Fruchtsaftbetriebe Europas. Das innovative Energy-Control-System von Siemens überwacht das Lastmanagement im mecklenburgischen Dodow. Oliver Golembiewski, Leiter der Elektrotechnik in Dodow, berichtet: „Wir haben eine Reihe von energieintensiven, Prozessen, wie beispielsweise Lüftung, Kühlanlagen, Klärbereich, die sich kurzzeitig abschalten lassen“ Innovatives EinsparungskonzeptÜber Strommessgeräte vom Typ Sentron PAC wird der Stromverbrauch an den Hauptverteilern erfasst und summiert. Diese Verbrauchswerte werden von einer Simatic S7-300 Steuerung verarbeitet und an einen Energiemanagementserver weitergeleitet. Hier wird der Verlauf aufgezeichnet, visualisiert und archiviert. Droht der Spitzenwert den vereinbarten Bezugswert eines Abnehmers zu überschreiten, wirft das Energiemanagementsystem diesen automatisch ab. Durch dieses Konzept hat sich das System bereits nach einem halben Jahr amortisiert. Das Ziel stets im BlickEnergiemanagement ist ein Prozess, der kontinuierlich verbessert werden muss. Deswegen schätzen Oliver Golembiewski und sein Team die Ausbaufähigkeit der Simatic-Lösung von Siemens. Über Digital- und Analogeingänge der dezentralen Peripherie ET 200SP können Messgeräte zur Erfassung zusätzlicher Verbrauchswerte wie Wasser, Dampf oder Druckluft, eingebunden werden – jederzeit und ohne großen Aufwand. Um den Prozess auch weiterhin zu optimieren, setzt Oliver Golembiewski weiter auf Siemens Technik und plant den Einsatz von S7-1500 Controllern und TIA Portal (Totally Integrated Automation). BildunterschriftenDie kompakten Energiemessmodule Simatic ET 200SP Energy Meter ermöglichen maximale Transparenz bei der Leistungsverbrauchsmessung in der Unterverteilung. Durch die differenziertere Betrachtung des Energieverbrauchs können das Lastmanagement besser gesteuert und die Kostenstellen besser zugeordnet werden.Mithilfe von 40 Simatic ET 200SP Energy Meter werden die elektrischen Verbrauchswerte im Dodower Werk der Riha Wesergold Unternehmensgruppe gemessen.

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Ursula Lang | 2016-06-15
Druckfrisch: Siemens MediaService Juni 2016
Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Die Juni-Ausgabe des MediaService Industries fängt mit zwei neuen Produktmeldungen an: So gibt es ein neues Ultraschall-Füllstandmessgerät für explosionsgefährdete Umgebungen sowie einen neuen Industrial Ethernet Switch für das kleine Netzwerk. Siemens hat von dem Papierproduzent Stora Enso Langerbrugge den Zuschlag zur Modernisierung einer Papiermaschine erhalten.

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Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Die Juni-Ausgabe des MediaService Industries fängt mit zwei neuen Produktmeldungen an: So gibt es ein neues Ultraschall-Füllstandmessgerät für explosionsgefährdete Umgebungen sowie einen neuen Industrial Ethernet Switch für das kleine Netzwerk. Siemens hat von dem Papierproduzent Stora Enso Langerbrugge den Zuschlag zur Modernisierung einer Papiermaschine erhalten. Das Unternehmen soll die Maschine mit neuen Antrieben ausrüsten und die Maschinensteuerung ersetzen. Auf der Anwendungsseite geht es um ein Gotteshaus mit modernster Steuerungstechnik für optimale Beleuchtung und angenehme Temperaturen in der Sankt Martinskirche in Töpen. Zudem sorgen optische Leser und spezielle LED-UV-Flächenblitzlichter für eine fälschungssichere Reisepassproduktion. Keine ungelegten Eier mehr gibt es bei dem auf Handlingsysteme für Lebendgeflügel spezialisierten italienischen Unternehmen Maxitech: Dieses kann mit der Software Plant Simulation aus dem Tecnomatix-Portfolio von Siemens die gesamte Logistikkette einer kompletten Geflügelbearbeitung simulieren und analysieren. Lesen Sie mehr:MediaService JuniMediaServicehttp://press-mediaservice.de/digithek/" target="_blank">MediaService Digithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Ines Giovannini | 2016-06-13
Eisbrecher: Erster Schwergutfrachter der Welt in der Polar-Klasse - mit Siemens-Antrieb
Nansha, China. Die weltweit ersten beiden Schwergutfrachter der Polarklasse, Pugnax und Audax, wurden fertiggestellt und im Frühjahr 2016 an die Werft Guangzhou Shipyard International (GSI) übergeben. Für beide Schiffe kommen die wesentlichen elektrischen Antriebstechnologienvon Siemens zum Einsatz. Der Lieferumfang von Siemensumfasst unter anderem die Generatoren, die Schalttafel, die Transformatoren, Wechselrichter,

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Nansha, China. Die weltweit ersten beiden Schwergutfrachter der Polarklasse, Pugnax und Audax, wurden fertiggestellt und im Frühjahr 2016 an die Werft Guangzhou Shipyard International (GSI) übergeben. Für beide Schiffe kommen die wesentlichen elektrischen Antriebstechnologienvon Siemens zum Einsatz. Der Lieferumfang von Siemensumfasst unter anderem die Generatoren, die Schalttafel, die Transformatoren, Wechselrichter, 12-Megawatt-Synchronmotoren, Power Management-Systeme und das Automatisierungssystem IMAC (Integrated Monitoring, Alarm and Control System). Bei diesen Schiffen, die sich im arktischen Eis bewegen, besteht die größte Herausforderung für das Antriebssystem darin, dass der Antriebsmotor ein maximales Drehmoment unverzüglich vom schnelldrehenden Propeller zur Verfügung stellen muss, wenn das Schiff auf Eis läuft. Der Schiffsmotor mit einer Gesamtleistung von 12 Megawatt und einem Gewicht von 140 Tonnen, übersteht jeden Test in schlechten Navigationssituationen in der Polarregion. Konstruiert und gebaut wurde er in den Siemens-Werken in Berlin, die stolz auf eine einhundertjährige Tradition in der Schifffahrtstechnik zurückblicken können. Das Polarschiff ist auch mit dem Ferndiagnosesystem von Siemens ausgestattet. Dieses System überträgt den Signalzustand für das Antriebssystem an den Leitstand an Land, und die Fachleute an Land unterstützen die Mannschaft bei der Fehlerdiagnose in Echtzeit, um die Navigationssicherheit zu gewährleisten. Ein Schwergutfrachter ist ein Schiff, das sehr schwere Lasten transportiert, die von normalen Schiffen nicht bewältigt werden. Diese Schiffe sind speziell für den Einsatz in arktischen Gewässern entwickelt, wo sie in schweres Eis geraten können. Die Frachter bedienen das große Erdgasfeldprojekt vor der liberianischen Halbinsel und vor der Küste der russischen Arktis und transportierten früher die Großanlagenteile für das Yamal Flüssiggas-Projekt. Die Frachter können eine 1,5 Meter dicke Eisschicht brechen, und die Eisstärke geht in den russischen Spezifikationen bis zur höchsten Stufe. Deshalb gelten hohe Anforderungen an das Antriebssystem, damit das Schiff das ganze Jahr über im Polareis verkehren kann. Bildunterschriften: Die Herausforderung für Schiffe, die sich im arktischen Eis bewegen, besteht in einem Antriebsmotor mit flexiblem maximalem Drehmoment.©Red Box Energy Services Die weltweit ersten beiden Schwergutfrachter der Polarklasse mit Siemens-Technik wurden im Frühjahr 2016 an die Werft Guangzhou Shipyard International (GSI) übergeben.©Red Box Energy Services Siemens lieferte unter anderem die Generatoren, die Schalttafel, die Transformatoren, Wechselrichter, 12-Megawatt-Synchronmotoren, Power Management-Systeme und das Automatisierungssystem IMAC.

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Stefan Rauscher | 2016-06-10
Siemens auf der Zellcheming-Expo 2016
Im digitalen Wandel – von der Papier- zur Fiber-Industry Frankfurt am Main. Vom 28. bis 30. Juni 2016 trifft sich die Papierindustrie in Frankfurt am Main zur Zellcheming Expo.Siemens ist unter dem Motto „Driving the digitalization in the fiber industry“ mit dem Stand E69 in Halle 11 vertreten. Auf der

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Im digitalen Wandel – von der Papier- zur Fiber-Industry Frankfurt am Main. Vom 28. bis 30. Juni 2016 trifft sich die Papierindustrie in Frankfurt am Main zur Zellcheming Expo.Siemens ist unter dem Motto „Driving the digitalization in the fiber industry“ mit dem Stand E69 in Halle 11 vertreten. Auf der Fachmesse der europäischen Zellstoff-, Papier- und deren Zulieferindustrien präsentiert der Konzern integrierte Lösungen, die eine flexible, ressourcenschonende Herstellung ermöglichen. Mit steigender Digitalisierung in Industrie und Privathaushalten sinkt die Nachfrage nach graphischem Papier, wie zum Beispiel Zeitungs- oder Kopierpapier. Dafür steigt der Bedarf im Bereich von Verpackungs- und Hygienepapieren sowie Zellstofferzeugnissen. Hieraus ergeben sich wiederum neue Produkte wie zum Beispiel Composites oder Erzeugnisse aus dem Zellstoffprozess, die die Wertschöpfung des Zellstoffprozesses erhöhen.Siemens Fiber Industry unterstützt die Branche dabei umfassend mit integrierten Sipaper-Lösungen für die Zellstoff- und Papierindustrie: Von der Energieerzeugung und –verteilung, der Prozessteuerung, Antriebstechnik bis zur Digitalisierung. Sowie vom Integrated Engineering zu Integrated Operation. Auf der Zellcheming Messe demonstriert der Konzern die Chancen der hochmodernen Anlagenkonfiguration, der virtuellen Simulation und des Prozessleitsystems. Reale Exponate und integrierte Systeme Messestandhighlight ist ein Papiermaschinenmodell mit Leitwarte, das alle Prozesse zentral steuert und mit dem Simit Simulation Framework simuliert. An der Modell-Papiermaschine lässt sich veranschaulichen, wie sich Prozesse verändern: Mit der integrierten Softwarelösung Comos zeigt Siemens wie ein lückenloser Informationsfluss und damit ein effektives Anlagenmanagement möglich ist. Comos MRO (Maintenance, Repair " Overhaul) ermöglicht ein gezieltes Instandhaltungs- und Wartungsmanagement der Anlage und deckt den gesamten Live Cycle ab. Experten erläutern Besuchern, wie man beispielsweise den Prozess optimieren und engergieeffizent betreiben.und über den Leitstand eingreifen kann. Das Drive Train Analytics sorgt schon im Vorhinein als Teil des Integrated Drive System (IDS) dafür, dass keine Maschine ins Stocken gerät, indem es den Status des Antriebssystems wiedergibt. Um auf wandelnde Marktanforderungen flexibel reagieren zu können, präsentiert Siemens die skalierbare und leistungsfähige Automatisierungslösung Sipaper DCS PCS 7 APL (Decentralized Control System Simatic PCS 7). Ein Exponat eines Antriebsstranges, der für die Anforderungen der Papierindustrie optimiert ist, Sowie ein Modell einer oft in der Fiber Industry im Einsatz befindlichen Dampfturbine SST runden den Siemens-Auftritt ab. Besucher erhalten auf der Zellcheming Expo einen Rundum-Einblick, welche Produkte und Dienstleistungen der Konzern der Fiber-Industry bietet und wie er sie auf ihrem Weg voranbringt, variabel und energieeffizient zu produzieren.

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Claudia Lanzinger | 2016-06-09
Gestamp macht die Siemens-Software Teamcenter zu seiner globalen PLM-Lösung
Der Bauteileanbieter für die Automobilindustrie hat Produktmanagement und Design-Effizienz verbessertGestamp, internationaler Zulieferer für die Automobilindustrie, hat sich für die Software Teamcenter von Siemens als globale Lösung für Product Lifecycle Management (PLM) entschieden. Als Gründe für seine Entscheidung nannte das Unternehmen, das sich mit dem Design, der Entwicklung und Fertigung von

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Der Bauteileanbieter für die Automobilindustrie hat Produktmanagement und Design-Effizienz verbessertGestamp, internationaler Zulieferer für die Automobilindustrie, hat sich für die Software Teamcenter von Siemens als globale Lösung für Product Lifecycle Management (PLM) entschieden. Als Gründe für seine Entscheidung nannte das Unternehmen, das sich mit dem Design, der Entwicklung und Fertigung von Metallbauteilen und Baugruppen für den globalen Automobilsektor beschäftigt, sowohl die gesteigerte Effizienz bei der Produktentwicklung als auch die u umfangreichen Möglichkeiten für das Projektmanagement. Teamcenter gehört zu den Entwicklungen der Siemens PLM Software. „Teamcenter wird dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Funktionsbereichen zu verbessern, weil wir die Durchführung unserer Projekte optimieren und beschleunigen und dabei die wichtigsten Kennzahlen in unseren Projekten nachverfolgbar und transparent halten können. „Wir können nun leichter Entscheidungen finden und besser auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen.“ Gestamp hat eine detaillierte Untersuchung sämtlicher Prozesse in der Wertschöpfungskette in der Produktentwicklung durchgeführt, vom ersten Kundenauftrag bis zu allen Teilen, die in die Fertigungsstufe gehen. Als Ergebnis dieser Untersuchung hat sich das Unternehmen entschlossen, eine globale PLM-Lösung zu implementieren, mit der sich alle angesprochenen Prozesse innerhalb der wichtigen Funktionsbereiche in den Produktlebenszyklen effizient und effektiv verwalten lassen. Mit Teamcenter kann Gestamp allgemein die Effizienz steigern und Produktivität erhöhen, indem das Unternehmen einen globalen Standard für sein Produkt- und Produktionsmanagementsystem schafft, das die Systeminfrastruktur mit dem Kundenbeziehungsmodell verknüpft. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Gestamp unserer Teamcenter-Lösung Vertrauen schenkt“, sagt Joan Francàs, Manager für Spanien und Portugal, Siemens PLM Software. „Wir helfen Gestamp und anderen Unternehmen in der Welt dabei, die Digitalisierung und Automatisierung ihres gesamten Fertigungsprozesses umzusetzen. Wir freuen uns, Gestamp flangfristig unterstützen zu können und dem Unternehmen dabei zu helfen, effizienter zu werden sowie bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen, damit Innovationen in den eigenen Produkten vollständig umgesetzt werden können.“

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Gerhard Stauss | 2016-06-08
Produktivität umfassend schützen – Online-Auftritt zu „Industrial Security“ im Fokus der Netzwerksicherheit
Bei komplexen industriellen Anlagen braucht es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Genau das bietet Siemens als integralen Bestandteil des „Digital Enterprise“. Siemens setzt dabei auf eine mehrschichtige Abwehr, das so genannte Defense in Depth-Konzept. Dieses Konzept schützt eine Automatisierungsanlage sowohl rundum als auch in der Tiefe mit den drei Ebenen Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit

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Bei komplexen industriellen Anlagen braucht es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Genau das bietet Siemens als integralen Bestandteil des „Digital Enterprise“. Siemens setzt dabei auf eine mehrschichtige Abwehr, das so genannte Defense in Depth-Konzept. Dieses Konzept schützt eine Automatisierungsanlage sowohl rundum als auch in der Tiefe mit den drei Ebenen Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität nach den Empfehlungen der ISA 99 / IEC 62443. Im Online-Auftritt zu Industrial Security wurde jetzt die EbeneNetzwerksicherheit neu gestaltet mit allem Wissenswerten rund ums Thema. Zahlreiche Broschüren, Videos und interaktive Grafiken vermitteln anschauliche Einblicke, liefern Hintergründe und erklären Konzepte. Netzwerksicherheitschützt Automatisierungsnetze durch Netzzugangsschutz, Netzsegmentierung und verschlüsselte Kommunikation gegen unbefugte Zugriffe. VPN (Virtual Private Network) sichert bei der Fernwartung durch Verschlüsselung und Authentifizierung die Sicherheit von Netzwerk und Daten. Zusätzlich kontrolliert eine Firewall den Datenaustausch und blockiert unerlaubten Datenverkehr.

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Stefan Rauscher | 2016-06-06
Siemens auf der Intersolar
Flexibel, intelligent, vielfältig – Chancen dezentraler Energiesysteme München. Vom 22. Bis 24. Juni 2016 findet in München die Intersolar statt. „Meistern Sie die Herausforderung – mit einem verlässlichen Partner für dezentrale Energiesysteme“ lautet das Motto unter dem Siemens Besucher auf dem Stand 210 in Halle B2 informiert. Das Unternehmen präsentiert

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Flexibel, intelligent, vielfältig – Chancen dezentraler Energiesysteme München. Vom 22. Bis 24. Juni 2016 findet in München die Intersolar statt. „Meistern Sie die Herausforderung – mit einem verlässlichen Partner für dezentrale Energiesysteme“ lautet das Motto unter dem Siemens Besucher auf dem Stand 210 in Halle B2 informiert. Das Unternehmen präsentiert auf der Intersolar neueste Produkte, Lösungen und Services und informiert zudem in Fachvorträgen zu seinem Portfolio für nachhaltige Energiesysteme. Siemens gibt Besuchern auf der Intersolar Europe 2016 einen Überblick, wie das Unternehmen auf dem Weg in ein zunehmend dezentrales Energiesystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Beratung, Planung und Finanzierung bis hin zu Installation, Software und Service nachhaltig unterstützen kann. So zeigt das Unternehmen auf seinem Stand zum Beispiel Siestorage ein modulares elektrisches Energiespeichersystem, mit dem eine stabile und zuverlässige Stromversorgung gewährleistet ist. Es integriert erneuerbare Energien und optimiert die Nutzung fossiler Stromerzeugung. Unter der Überschrift „Best Energy Management with Power to Hydrogen“ präsentiert Siemens das Elektrolyse-System Silyzer. Das auf der PEM-(Proton Exchange Membrane)-Technologie basierende System kann überschüssige Sonnen- und Windenergie sinnvoll verwerten und speicherbar machen. Dazu wird Wasser mit Hilfe des überschüssigen Stroms in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit dem Spectrum Power Active Network Management (ANM)-Tool können Nutzer ein Verteilnetz effizienter und kontrollierter betreiben – speziell wenn der Anteil erneuerbarer Energien wie Photovoltaikanlagen im Energiemix zunimmt. Hybrid-Power-Lösungen von Siemens helfen Kunden, Energiekosten zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz und Zuverlässigkeit zu steigern. Zudem zeigen Experten von Siemens Power Technologies International die Integration von erneuerbaren Energien in Verteilungsnetze. Durch individuelle Konzepte für Netzdesign und -betrieb entstehen effektive Lösungen für Netzeigentümer, -betreiber und -kunden sowie Energieerzeuger. Zudem informieren Experten über Innovationspartnerschaften und in Fachvorträge zu den Themen „Diesel-offset mit Li-Ionen-Energiespeichern“, „Dezentrale Energieversorgung – wirtschaftlich und sicher“ sowie „Aktives Netzmanagement für zunehmend komplexe dynamische Verteilnetze“

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Press Team Industries | 2016-06-03
Prozesse clever und nachhaltig optimieren
Siemens Industry Software GmbH bietet im zweiten Halbjahr 2016 fünf Foren zur Prozess- und Qualitätsoptimierung Prozesse optimieren, Qualität steigern und Kosten senken: Auch im zweiten Halbjahr adressierenfünf Foren derSiemens Industry Software GmbH diese Themen. Die deutschlandweiten Veranstaltungen richten sich an Fach- und Führungskräfte aus Produktionsplanung, Qualitätssicherung, EDV/ IT, Recht und

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Siemens Industry Software GmbH bietet im zweiten Halbjahr 2016 fünf Foren zur Prozess- und Qualitätsoptimierung Prozesse optimieren, Qualität steigern und Kosten senken: Auch im zweiten Halbjahr adressierenfünf Foren derSiemens Industry Software GmbH diese Themen. Die deutschlandweiten Veranstaltungen richten sich an Fach- und Führungskräfte aus Produktionsplanung, Qualitätssicherung, EDV/ IT, Recht und Logistik. Den Auftakt macht am 13. September 2016 in Frankenstein das IBS QMS:forum APQP (Advanced Product Quality Planning) für die Qualitätsvorausplanung. Mit einem guten Fahrplan erreichen Produkte von der Idee über die Entwicklung bis zur Serienproduktion die geforderten Qualitäts- und Kostenziele. Weiter geht es am 6. Oktober 2016 in Essen mit dem Forum FMEA (Failure Mode and Effects Analysis). Anhand einer Mischung aus Theorie- und Praxiselementen vermittelt die Veranstaltung einen Überblick, wie Unternehmensprozesse vom Einsatz der FMEA-Methoden und -Software profitieren. An einem konkreten Beispiel wird die IBS QMS-Softwarelösung vorgestellt. Das Forum Automotive Core Tools richtet sich speziell an die Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Am 8. November werden in Berlin Qualitätsmanagementmaßnahmen und -methoden vorgestellt, die enorme Einsparpotenziale bieten. Fester Bestandteil der Veranstaltungsreihe ist das 8D-Reklamationsmanagement-Forum. Am 17. November treffen sich die Teilnehmer in Nördlingen, um sich über 8D-Problemlösungsprozesse und die Wechselwirkung von Dokumenten wie FMEA, Controlplan, Prüfplan und weiteren zu informieren. Mit einer zweiten Runde des APQP-Forums schließt am 7. Dezember die Veranstaltungsreihe für 2016 in Jena ab.

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Ines Giovannini | 2016-06-02
Der längste Bahntunnel der Welt
Ein Meilenstein der Bahntechnik entsteht Burgdorf, Schweiz. Damit derGotthard-Basistunnel am 1. Juni pünktlich eröffnet werden kann, wird derzeit intensiv getestet. Das Unternehmen JM Systems aus Burgdorf ist verantwortlich für die Leitsysteme, Steuerungen und Server. Sicherheit geht im längsten Bahntunnel der Welt mit seinen 57 Kilometern über alles. Dabei setzt JM

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Ein Meilenstein der Bahntechnik entsteht Burgdorf, Schweiz. Damit derGotthard-Basistunnel am 1. Juni pünktlich eröffnet werden kann, wird derzeit intensiv getestet. Das Unternehmen JM Systems aus Burgdorf ist verantwortlich für die Leitsysteme, Steuerungen und Server. Sicherheit geht im längsten Bahntunnel der Welt mit seinen 57 Kilometern über alles. Dabei setzt JM Systems auf, ein Prozessvisualisierungssystem sowie Automatisierungs- und Netzwerkkomponenten von Siemens. So kommen die Züge schneller ans Ziel und die Fahrgäste sind sicher unterwegs. Das Projekt ist enorm. Bis zu 5.000 Testfahrten mit Zügen müssen durchgeführt werden. Für die beiden einspurigen Hauptröhren sowie die Sicherheits-, Belüftungs- und Querstollen wurden 28,2, Millionen Tonnen Stein herausgebrochen. Alles, damit die Fahrgäste mit bis zu 250 Kilometer pro Stunde sicher durch die Röhren des Gotthard-Basistunnels rauschen können und die Schweizer Kantone schneller verbunden sind. Das Engagement lohnt sich, denn die Fahrzeit von Zürich nach Lugano verkürzt sich um 45 Minuten auf rund zwei Stunden, die nach Mailand auf drei Stunden. JM Systems hat die Server sowie einige der anspruchsvolleren speicherprogrammierbaren Steuerungen mit Siemens-Technik erstellt. Stephan Jungeblodt und Hans-Jürgen Michels, die Geschäftsführer der auf Tunnelbau spezialisierten Firma, erläutern: „Die Steuerungen in den Querstollen überwachen die Türen, schalten das Licht und kommunizieren mit den Komponenten der 50-Hertz-Stromversorgung. Die Herausforderung bestand in der großen Anzahl an Datenpunkten: Die 176 Querschläge sind je nach Ausrüstung mit ein bis zwei Steuerungen ausgestattet, was zu insgesamt rund 60.000 Datenpunkten führt.“ Top-Technik ermöglicht sicheres, schnelles Reisen Die Türen in den Querstollen als entscheidender Punkt werden engmaschig mit Siemens-Technik überwacht. Dabei ist Feuer ist nicht die eigentliche Gefahr, sondern das Ersticken. Damit gar nicht über die vier Nothaltestellen evakuiert werden muss, ist die Anlage mit unzähligen Sensoren, Überwachungseinrichtungen und Steuerungen gesichert. Alle paar Millisekunden werden die Überwachungsdaten geprüft und aufgezeichnet. Das Fibrolaserkabel wird ergänzt durch Wärmebildkameras und Rauchmelder, die in Spezialkäfige verpackt sind. In den rund 40 Meter langen Röhren sind hunderte dezentrale Simatic-Steuerungen und Interfacemoduleeingebaut. Diese Systeme kommunizieren mit zahlreichen elektrischen Komponenten. Die Datenübertragung erfolgt über Scalance Netzwerkkompontenvon Siemens via Ethernet mit je sieben Gruppenrechnern pro Tunnelröhre. Die sind wiederum mit den Kopfrechnern vernetzt. Auf den Gruppen- und Kopfrechnern ist das Prozessvisualisierungssystem WinCC OA von Siemens installiert. Alle Informationen werden in das übergeordnete Tunnelleitsystem übertragen. Herzstück in den beiden Tunnel-Control-Centern am Süd- und Nordportal ist je ein redundantes Tunnel- und Bahnleittechniksystem von Siemens. Diese Systeme überwachen und steuern die gesamten Infrastruktur-Einrichtungen und regeln die Eisenbahntechnik. Siemens stellt die technischen Einrichtungen, die einen reibungslosen Zugverkehr ermöglichen. Im Auftrag der Schweizer Bahn ist Siemens als Lieferant für die Überwachung der Züge mit der Bahnleittechnik sowie der Anzeige und Bedienung aller anderen Tunnelleittechnik-Installationen zuständig. So können die JM Systems-Experten perfekt arbeiten und Fehler bestmöglich vermeiden. Moderne Röhren mit Geschichte Die topmoderne Technik hat Geschichte: Am 31. Mai 1879 eröffnete Werner Siemens mit drei von einer elektrischen Lokomotive gezogenen kleinen Wagen das Zeitalter der elektrischen Zugförderung. Schon zwei Jahre später erklärte er, dass der elektrische Antrieb durch den Gotthard-Tunnel möglich sei, auch wenn seine Idee nicht umgesetzt wurde, so viele vierrädrige Lokomotiven aneinander zu kuppeln wie nötig, um den Zug zu ziehen. Er wäre stolz, was sein Unternehmen nun erreicht hat. Begeben Sie sich auf eine virtuelle Reise ins Innere des neuen Gotthard-Basistunnels:Link Bildunterschriften: Bahnland Schweiz: Der Gotthard-Tunnel ist der längste der Welt. Die Datenpunkte des Leitsystems waren wegen ihrer hohen Anzahl von rund 60.000 Stück eine echte Herausforderung in der Programmierung. Querschläge verbinden die beiden Tunnelröhren, die durch massive Brandschutztüren gesichert sind. Im Notfall gibt das Leitsystem Fluchtsignale. Die Spurwechseltore werden mit der Steuerung Simatic S7-400H gesteuert. Ethernet vernetzt die Komponenten.

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Ursula Lang | 2016-05-30
Hoch mit dem Waggon
Automatisierungstechnik hebt Züge Rheine, Nordrheinwestfalen. Wer einen Bahnwagen hochheben muss, hat ein gewaltiges Gewicht zu stemmen. 32 Tonnen kann so ein Zugteil schon wiegen, ein Doppelstöcker sogar bis zu 50 Tonnen. Zudem sollen die Mitarbeiter die Bahnen auch ohne Gefahr warten und reparieren. Deshalb sind die Hebeanlagen der Windhoff Bahn-

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Automatisierungstechnik hebt Züge Rheine, Nordrheinwestfalen. Wer einen Bahnwagen hochheben muss, hat ein gewaltiges Gewicht zu stemmen. 32 Tonnen kann so ein Zugteil schon wiegen, ein Doppelstöcker sogar bis zu 50 Tonnen. Zudem sollen die Mitarbeiter die Bahnen auch ohne Gefahr warten und reparieren. Deshalb sind die Hebeanlagen der Windhoff Bahn- und Anlagentechnik GmbH aus Rheine sehr gefragt, mit denen bis zu mehrere hundert Tonnen schweren Züge im Zugverbund gleichmäßig angehoben werden können. Um alle Arbeitsschritte im Anlagenbau optimal zu integrieren, nutzt das Unternehmen dasTIA Portal von Siemens. Die Wartung von Zügen ist zentral für die Sicherheit der Fahrgäste. Das Unternehmen Windhoff Bahn- und Anlagentechnik hat zum Anheben der Züge eine Lösung entwickelt, mit im Hallenboden versenkbaren Hebeanlagen. Die Züge werden als Ganzes sicher auf die passende Arbeitshöhe gebracht. Dabei kommen Unterflur-Hebeanlagen zum Einsatz, die individuell in Modulen für den Kunden erstellt werden. Kernstück sind zwei oder mehr Hebestände mit je vier Hebern, Getriebemotoren plus Spindeln. Die Herausforderung: den Zug gleichmäßig zu heben und nicht in gefährliche Schräglagen zu kommen. Die Nordrheinwestfalen greifen dabei aufTotally Integrated Automation von Siemens zurück und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Wichtig für den Anlagenbauer sind ganzheitliches Engineering mit dem TIA-Portal, durchgängige Kommunikation auf Basis Profinet und integrierte Sicherheitskomponenten. Genau wie der mechanische Aufbau der Anlage ist auch die Automatisierungsstruktur modular angelegt. Als zentrale Steuerung fungiert eine fehlersichere Simatic S7 1517F PN/DP im Bedienpult. Über das managed Industrial Ethernet Switch Scalance X208 sind via Profinet dezentrale Peripherie-Stationen vom Typ Simatic ET200SP sowie ein Simatic Comfort Panel TP1500 angeschlossen. In den Gruben stehen Schaltschränke mit kompakten Sinamics G120C-PN-Umrichtern und Profinet-Anschluss. Die Stärke liegt in der ÜbersichtlichkeitDie Vorteile des TIA-Portals überzeugen die Profis von Windhoff, zum Beispiel das übersichtliche Design der Software und die grafische Vernetzung per Drag-and-Drop. Das Programmieren ist durch die automatische Nachführung von Variablen über alle Komponenten und Editoren für PLC, HMI und Antriebe praktisch und minimiert Eingabefehler. Insgesamt konnte das Unternehmen mit dem neuen Automatisierungs- und Kommunikationsstandard seine Prozesse optimieren und flexiblere, effizientere Lösungen erstellen. Andreas Hellweg, Leiter Elektrotechnik und verantwortlich für Produktinnovationen, ist zufrieden: „Mit der Simatic S7-1200 im TIA-Portal lässt sich künftig auch bei einfacheren Anwendungen die Effizienz weiter anheben. Damit kommen wir unserem Ziel näher, alle Aufgaben mit nur einem Softwaretool unter einem Dach zu erledigen und auch die Zahl der Hardware-Komponenten gering zu halten.“ BildunterschriftDie Unterflur-Heber werden mit Simogear-Getriebemotoren von Siemens bewegtDie kompakten Umrichter Sinamics G120C PN von Siemens für die Heber-Antriebe.Die Unterflur-Hebeanlage von Windhoff macht die Wartung und Reparatur sicher und einfach. Die Unterflur-Hebeanlage im Einsatz

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Ursula Lang | 2016-05-25
White Paper zu digitalisierten Pumpen-Lösungen für Pipelines
Nürnberg. Ein neues Whitepaper beschreibt energieeffiziente Pumpenlösungen von Siemens, mit denen die Betriebskosten nachhaltig gesenkt sowie die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Pumpstationen erhöht werden können. Jede Pumpstation entlang von Pipelines verbraucht etwa 25 Megawatt Leistung, um Erdöl und Erdgas sowie Nebenprodukte zu transportieren. Mit digitalisierten Smart-Pumping-Lösungen, einer stärkeren Integration und

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Nürnberg. Ein neues Whitepaper beschreibt energieeffiziente Pumpenlösungen von Siemens, mit denen die Betriebskosten nachhaltig gesenkt sowie die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Pumpstationen erhöht werden können. Jede Pumpstation entlang von Pipelines verbraucht etwa 25 Megawatt Leistung, um Erdöl und Erdgas sowie Nebenprodukte zu transportieren. Mit digitalisierten Smart-Pumping-Lösungen, einer stärkeren Integration und Digitalisierung der Pumpstationen, kann die Transparenz über den gesamten Prozess erhöht werden. Dies gibt Pipeline-Betreibern die Möglichkeit, den Energieverbrauch besser am Prozess ausrichten. Per Lastmanagement erzeugen die Pumpen genau den Druck, der entsprechend der Produktkonsistenz der Batches erforderlich ist. Dies spart nachhaltig Energie, vermeidet übermäßige Lastspitzen und verringert den Verschleiß an den Pumpen. Schon bei der Installation reduzieren ein modularer Aufbau der Lösungen und ein umfangreiches Engineering-Framework die Komplexität der Anlage und die Projektierungszeit. Simulationen vor der Inbetriebnahme erhöhen die Zuverlässigkeit. In Summe amortisieren sich die Smart Pumping-Lösungen von Siemens innerhalb kürzester Zeit.

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David Petry | 2016-05-24
Auf dem Weg zu Wasser 4.0 - Wasser-Technologien auf der Umweltmesse IFAT
München. Die weltweit größte Umwelt-Messe IFAT(30.5.-3.6.2016) mit den Schwerpunkten Wasser, Abwasser und Abfall steht vor der Tür. Siemens zeigt dort, wie Automatisierungs- und Antriebssysteme, Industriesoftware und Services entscheidend zu einer effizienten und verlässlichen Wasserversorgung beitragen können. Smart und effizient: So wird die Wasserwirtschaft der Zukunft arbeiten. Wie das funktioniert, zeigt

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München. Die weltweit größte Umwelt-Messe IFAT(30.5.-3.6.2016) mit den Schwerpunkten Wasser, Abwasser und Abfall steht vor der Tür. Siemens zeigt dort, wie Automatisierungs- und Antriebssysteme, Industriesoftware und Services entscheidend zu einer effizienten und verlässlichen Wasserversorgung beitragen können. Smart und effizient: So wird die Wasserwirtschaft der Zukunft arbeiten. Wie das funktioniert, zeigt Siemens in Halle A1 am Stand 439. Die zentralen Komponenten von „Wasser 4.0“ sind dabei Softwarelösungen für Smart Water sowie Automatisierungs- und Antriebstechnik und Services. Ein Beispiel ist das Forschungsprojekt „ICeWater“. Dabei wird der Betrieb von Pumpen durch Analyse von Verbrauchdaten optimiert und so die Energieeffizienz erhöht. Daneben lernen Besucher am Messestand die Einsatzgebiete von Software wie dem TIA Portal, dem Scada-System Simatic WinCC oder der Energiedatenmanagement-Software Simatic B.Data kennen. Ein weiteres Highlight sind hocheffiziente Radialturboverdichter: Diese zuverlässigen Turbokompressoren sind für spezielle Belüftungsanforderungen etwa in Klärwerken angepasst. Damit können beispielsweise Klärwerksbetreiber die Effizienz ihrer Anlagen nachhaltig steigern. Mit intelligenten Regelungsverfahren – wie sie die Advanced Process Library von Simatic PCS 7 bietet – lässt sich zudem in Kläranlagen die Ablaufqualität verbessern und der Energiebedarf deutlich senken. Weitere Themen sindFernwirktechnik, präventive Instandhaltung durch Condition Monitoring und Services, etwa zur Kalibrierung und Verifizierung von Feldgeräten. Und um die Sicherheit in der Wasserwirtschaft zu erhöhen, bietet Siemens Produkte sowie Services für Industrial Security, die von der Risikoanalyse bis zu kontinuierlichen Maßnahmen zum Schutz von Anlagen reichen. Bildunterschriften Auf der Umweltmesse IFAT 2016 präsentiert Siemens intelligente Lösungen, die den Ressourcen- und Energieverbrauchdeutlich reduzieren.Wasserdaten können einfach mobil überwacht werden.Integrierte Lösungen reduzieren effektiv den Frischwasserverbrauch.

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David Petry | 2016-05-20
Sichere Kommunikation in Scada Netzwerken
Software Elan Version 8.5 mit neuen Funktionen Siemens hat seineSoftware Suite Ruggedcom Elan mit neuen Funktionen ausgestattet. Elan ermöglicht Protokollumwandlung und Datenkonzentration von Versorgungsanlagen. Die neue Version 8.5. bietet eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit und eine noch größere Stabilität. Elan ist eine linux-basierte Software Suite. Sie ermöglicht die Umwandlung von Protokollen

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Software Elan Version 8.5 mit neuen Funktionen Siemens hat seineSoftware Suite Ruggedcom Elan mit neuen Funktionen ausgestattet. Elan ermöglicht Protokollumwandlung und Datenkonzentration von Versorgungsanlagen. Die neue Version 8.5. bietet eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit und eine noch größere Stabilität. Elan ist eine linux-basierte Software Suite. Sie ermöglicht die Umwandlung von Protokollen verschiedener Ebenen – und damit eine Kommunikation von der Unterstation über die Leitstelle bis zur Unternehmensebene. Anwender haben so innerhalb einer Versorgungsanlage sicheren Zugriff auf Daten sogenannter IEDs, also intelligenter elektronischer Geräte (Intelligent Electronic Devices). Die neue Version 8.5 bietet eine Vielzahl neuer Funktionen. So wurde die Router-Seite im Maestro-Konfigurationstool neu konfiguriert, was die die Benutzerfreundlichkeit und Stabilität verbessert. Elan unterstützt nun auch das IEC61850 MMS Client-Protokoll, wenn es auf dem Ruggedcom RX1400 läuft. Damit können remote-fähige Eigenschaften des IEC61850 MMS im Maestro-Konfigurationstool konfiguriert werden. Version 8.5 bietet auch ein neues Feature „Listen-Mode“. Dieses ermöglicht es den Nutzern ihr Scada (supervisory control and data acquisition)-Master-System sicher zu ersetzen und/oder hochzurüsten. Listen mode macht es möglich einen neuen Scada Master einzurichten und in Betrieb zu nehmen ohne das vorhandene System zu beeinflussen. Damit müssen Anwender beim Aufstellen, Testen und Überprüfen eines Scada-Systems das bisherige System nicht mehr außer Betrieb setzen. Elan Version 8.5 entspricht nun dem Distributed Network Protocol DNP3, Level 2.

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Gerhard Stauss | 2016-05-19
ANSSI zertifiziert und klassifiziert Simatic S7-1500-Controller
Siemens erhält als erster Industrieausrüster eine Sicherheits-Zertifizierung und -Klassifizierung von der französischen Netz- und Informationssicherheit-Agentur ANSSI (Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d"Information). Die Zertifizierung durch ANSSI vom 25. April 2016 (Zertifikat ANSSI-CSPN-2016-5) bescheinigt Simatic S7-1500-Controllern von Siemens die Sicherheitsstufe Eins (CSPN - Certification de Sécurité de Premier Niveau).

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Siemens erhält als erster Industrieausrüster eine Sicherheits-Zertifizierung und -Klassifizierung von der französischen Netz- und Informationssicherheit-Agentur ANSSI (Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d"Information). Die Zertifizierung durch ANSSI vom 25. April 2016 (Zertifikat ANSSI-CSPN-2016-5) bescheinigt Simatic S7-1500-Controllern von Siemens die Sicherheitsstufe Eins (CSPN - Certification de Sécurité de Premier Niveau). Weitere Informationen zumZertifizierungsbericht auf der ANSSI Webseite und vollständiger Pressetext von Siemens (in französisch).

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Gerhard Stauss | 2016-05-17
Siemens auf der Automotive Testing Expo Europe
Nürnberg/Stuttgart. Auch in diesem Jahr präsentiert Siemens auf Europas größter Messe für neue Technologien in den Bereichen Automobiltest, Evaluation und Qualitätstechnik ihr breites Produkt- und Dienstleistungs-Portfolio. Besucher können sich in Halle 1, Stand 1416 detailliert über innovative Lösungen von Siemens für die Qualitätsprüfung von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten informieren. Dort haben

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Nürnberg/Stuttgart. Auch in diesem Jahr präsentiert Siemens auf Europas größter Messe für neue Technologien in den Bereichen Automobiltest, Evaluation und Qualitätstechnik ihr breites Produkt- und Dienstleistungs-Portfolio. Besucher können sich in Halle 1, Stand 1416 detailliert über innovative Lösungen von Siemens für die Qualitätsprüfung von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten informieren. Dort haben sie die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild darüber zu verschaffen, wie die Siemens-Produkte und -Dienstleistungen den Entwicklern und Herstellern von Fahrzeugen und Komponenten dabei helfen, die Herausforderungen von morgen in den Bereichen Prüfung und Validierung zu bewältigen. Siemens präsentiert unterschiedliche Produkte und Lösungenwie zum Beispiel eine komplette Plattform für test-basiertes Engineering, schnelle mehrkanalige Datenerfassung in Kombination mit einem umfassenden Paket für integrierte Lärm-, Schwingungs- und Dauerhaltbarkeitsprüfungen, die Prüfergebnisse analysiert und Berichte erstellt. Zudem können sich die Besucher können zudem auch über die neueste Generation der Produktfamilie Sidis Pro informieren, einem Prüf- und Diagnosesystem für die Fahrzeugendmontage. Ein weiteres Highlight auf der Messe ist das neue CATS Regelungs- und Steuerungssystem für hochdynamische Getriebe- und Motorenprüfstände und die neue Synchronmaschine Typ 1SS2, die den Anforderungen an hohe Geschwindigkeiten und niedrige Trägheitsmomente beim Prüfen von Motoren, Getrieben und Fahrzeugen im Bereich Forschung und Entwicklung genügen. Darüber hinaus zeigt Siemens LMS Testing Solutions die zum Beispiel für eine Ausbalancierung zwischen NVH (Noise, Vibration und Harshness), Leistung und Kraftstoffeffizienz des Antriebsstrangs sorgen oder dazu beitragen, dass die neuen Vorschriften zum Vorbeifahrtgeräuschpegel eingehalten werden. Siemens stellt zudem das neue LMS Scadas Satellite vor, das eine dezentrale Dauerhaltbarkeitsdatenerfassung auch unter extremen Umständen erlaubt, und das LMS Test.Lab Jury Testing für die Geräuschqualität von der Aufnahme über die Verarbeitung bis zur Validierung und dem Reporting.

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Press Team Industries | 2016-05-13
Whitepaper: Einsatz neuer Filtermaterialien in der Erdölförderung
Nürnberg. Ein neues Whitepaper untersucht die Möglichkeiten, Walnussschalen durch die neuen PerforMediaMedien in Filtern zur Öl-/Wasserabscheidung zu ersetzen. In der Erdölförderung kann nur sehr gut gereinigtes Formationswasser zurück in die Lagerstätte gepresst werden. Deshalb erfolgt die Restölabscheidung im untersten Konzentrationsbereich durch Filter mit einem Filterbett aus schwarzen Walnussschalen.Die Siemens-Entwicklung soll

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Nürnberg. Ein neues Whitepaper untersucht die Möglichkeiten, Walnussschalen durch die neuen PerforMediaMedien in Filtern zur Öl-/Wasserabscheidung zu ersetzen. In der Erdölförderung kann nur sehr gut gereinigtes Formationswasser zurück in die Lagerstätte gepresst werden. Deshalb erfolgt die Restölabscheidung im untersten Konzentrationsbereich durch Filter mit einem Filterbett aus schwarzen Walnussschalen.Die Siemens-Entwicklung soll die Abhängigkeit von der saisonalen Verfügbarkeit von schwarzen Walnussschalen verringern und den Footprint der Aufbereitungsanlagen besonders im Offshore-Bereich durch die mit den neuentwickelten PerforMedia Ölabscheidungsmedien reduzieren. In Labor- und Feldversuchen an Abwasseraufbereitungsanlagen von Formationswasser (API11) und Produktionsabwasser (API35) zeigten die PerforMedia-Medienfilter bei äquivalenter Reinigungswirkung deutliche Vorteile gegenüber den Standard-Walnussschalenfiltern: sie tolerieren eine deutlich höhere Eintrittsölkonzentration von 500 mg/l, scheiden – bevor sie wieder gereinigt werden müssen – vier bis fünf Mal mehr Öl ab und liefern Wasser mit deutlich unter 10 ppm (parts per million)Öl. Bildunterschriften: Versuchsaufbau der Laboranwendung Reinigungswirkung im Medienvergleich Ölbelastung in Abhängigkeit der Durchflussrate und der Art des Öls.

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Ursula Lang | 2016-05-11
Druckfrisch: Siemens MediaService Mai 2016
Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Zwei Produktmeldungen machen den Anfang der Mai-Ausgabe des MediaService Industries aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld: Zum einen geht es um einen modifizierten Stellungsregler mit neuen Funktionen und Kommunikationsstandard. Zum anderen gibt es eine neue Wägeelektronik für Plattformwaagen und zur Füllstandsüberwachung. Siemens-Technik übernimmt die Reifeprüfung von

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Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Zwei Produktmeldungen machen den Anfang der Mai-Ausgabe des MediaService Industries aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld: Zum einen geht es um einen modifizierten Stellungsregler mit neuen Funktionen und Kommunikationsstandard. Zum anderen gibt es eine neue Wägeelektronik für Plattformwaagen und zur Füllstandsüberwachung. Siemens-Technik übernimmt die Reifeprüfung von Bananen, damit das Obst punktgenau gereift genossen werden kann. Zudem steuert Siemens-Technik einen vollautomatisierten Brückenkran in einer der modernsten Haubenglühanlagen der Welt. Aufgabe der Anlage ist das Entspannungsglühen warm- und kaltgewalzter Stahlband-Coils. Zu guter Letzt optimiert die PLM-Software NX bei JR Moldes Arbeitsabläufe und reduziert Fehlerquoten in der Entwicklung und Fertigung von Gussformen für die Kunststoffspritz- und Druckguss-Industrie. Lesen Sie mehr:MediaService MaiMediaServiceMediaServiceDigithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Press Team Industries | 2016-05-09
„Siemens-Reedertag 2016“ in Hamburg
Digitalisierung in der Maritimen Industrie Hamburg. Am 10. Mai findet bei Blohm+Voss in Hamburg der „Siemens-Reedertag 2016“ statt. Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung von der Planung bis zum Betrieb, die Anlagen- und Daten-Sicherheit und IT-basierte Automatisierungstechnik für Schiffe. Dabei sind Transparenz, weniger Fehler, Effizienzgewinne und ein schonender Umgang mit Ressourcen

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Digitalisierung in der Maritimen Industrie Hamburg. Am 10. Mai findet bei Blohm+Voss in Hamburg der „Siemens-Reedertag 2016“ statt. Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung von der Planung bis zum Betrieb, die Anlagen- und Daten-Sicherheit und IT-basierte Automatisierungstechnik für Schiffe. Dabei sind Transparenz, weniger Fehler, Effizienzgewinne und ein schonender Umgang mit Ressourcen die Treiber in der Maritimen Industrie. Entdecken Sie die Welt des Schiffbaus - Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme und Agenda

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Gerhard Stauss | 2016-05-06
Siemens auf der Drupa 2016
Smart lifecycle solutions Nürnberg/Düsseldorf. Ende Mai präsentiert sichSiemens unter dem Motto „Smart Lifecycle Solutions“ auf der Weltleitmesse für Druck- und Crossmedia Solutions „Drupa“ in Düsseldorf. Interessierte Besucher können sich in Halle 15, Stand B41 über Siemens als innovativen Partner für Erstausrüster (OEMs) in der Druckindustrie informieren für alle Phasen des

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Smart lifecycle solutions Nürnberg/Düsseldorf. Ende Mai präsentiert sichSiemens unter dem Motto „Smart Lifecycle Solutions“ auf der Weltleitmesse für Druck- und Crossmedia Solutions „Drupa“ in Düsseldorf. Interessierte Besucher können sich in Halle 15, Stand B41 über Siemens als innovativen Partner für Erstausrüster (OEMs) in der Druckindustrie informieren für alle Phasen des Wertschöpfungsprozesses – vom Design über das Engineering mit Softwareapplikationen bis hin zu Inbetriebnahme und Diagnose und Dienstleistungen Vorgestellt werden unter anderem Softwarelösungen zur Simulation und Validierung mechanischer Konzepte, hocheffiziente Werkzeuge zum Engineering der Antriebs- und Automatisierungstechnik sowie Motion-Control-Applikationen für maximale Maschinenleistung und innovative Lösungen zur Optimierung von Anlagen sowieMaschinen des Energie- und Ressourcenverbrauchs. Interessierte Besucher können sich über das Innovative Maschinen Konzept informieren. Dieses zeigt auf, wie man mit Integrated Engineering bis zu 30 Prozent schnellervon der Idee zur realen Maschine gelangt. Der Mechatronics Concept Designer bringt Teams zusammen und erleichtert die Zusammenarbeit von Engineering Abteilungen. Außerdem wird an dem Stand das offene Softwarepaket Print Standard für Simotion präsentiert. Dieses ist auf die Anforderungen von Druckmaschinen, wie die präzise aufeinander abgestimmte Synchronisation hoher Achs-Anzahlen, zugeschnitten. Darüber hinaus stellt Siemens auf der Messe das offene Motion-Control-System Simotion vor - für optimierte Abläufe in der Maschine, höchste Leistung und beste Qualität. Wer sich für „smarte“ Daten interessiert, kann sich am Stand mit Plant Data Services vertraut machen. Damit stehen Dienstleistungen in industriellen Prozessen zur Verfügung, für die Transparenz sorgen

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Ursula Lang | 2016-05-03
Präzise und ausfallsicher
Vollautomatische Linearwaagen per Steuerungstechnik Fernwald, Hessen. Ob Lebensmittel, Medikamente oder elektronische Bauteile–wenn ganz genau dosiert und gewogen werden muss, sind präzise und robuste Linear-Waagen im Einsatz. Die K"K Wiege- und Dosiertechnik GmbH aus dem hessischen Fernwald bietet vollautomatische Spezialgeräte mit höchster Präzision und setzt dabei aufTechnik von Siemens. Damit lassen

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Vollautomatische Linearwaagen per Steuerungstechnik Fernwald, Hessen. Ob Lebensmittel, Medikamente oder elektronische Bauteile–wenn ganz genau dosiert und gewogen werden muss, sind präzise und robuste Linear-Waagen im Einsatz. Die K"K Wiege- und Dosiertechnik GmbH aus dem hessischen Fernwald bietet vollautomatische Spezialgeräte mit höchster Präzision und setzt dabei aufTechnik von Siemens. Damit lassen sich die Regelgenauigkeit verbessern und das Arbeitstempo steigern. Keinsteuerung sichert Präzision und AusfallsicherheitSelbsttätige Linearwaageneignen sich zur Dosierung von riesel- und schüttfähigen Gütern und werden unter anderem bei der Verpackung von Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten eingesetzt. Ob Kaffee, Tee, Getreide, Saatgut oder Grillkohle und Eiswürfel, das genaue Gewicht und die exakte Menge spielen im Wirtschaftsleben eine entscheidende Rolle. Die robusten Waagen der K"K Wiege- und Dosiertechnik erreichen Genauigkeiten bis zu einem Tausendstel Gramm. Erreicht werden diese durch exakte Regelung von Geschwindigkeit und Frequenz der Vibrationsrinnen, die das Material zuführen. Dazu kooperiert Geschäftsführer Egbert Ruß mit dem Siemens Solution Partner Rohrbach Elektrotechnik GmbH aus Butzbach. Dort ist man auf die KleinsteuerungSimatic S7-1200 spezialisiert. Der selbst optimierende Regler fürS7-1200 wurde im TIA-Portal in der Sprache SCL programmiert. So erzielte Rohrbach schon mit der Grobdosierung eine hohe Treffsicherheit – auch bei unterschiedlichen Zielgewichten. Kompetenz im DosierenSeit kurzem ist in einem elektrotechnischen Betrieb eine K"K-Dosierwaage im Einsatz, die Rohrbach automatisiert hat und die eine Auflösung von 0,002 Gramm bietet. Das Gerät portioniert Kleinstteile, die 0,07 Gramm leicht sind, wobei die Steuerung verhindert, dass auch nur eines fehlt. Sind es zu viele, wird die Charge ausgeschleust und die Teile werden neu zugeführt. Gute Amortisation, hohe RegelgenauigkeitFür hohe Ausfallsicherheit wurde nahezu auf Verkabelung verzichtet und alle Ein- und Ausgänge an die kompakte dezentrale Peripherie ET 200AL in Schutzart IP65/67 angeschlossen. Die Kombination der Kleinsteuerung Simatic S7-1200 und der dezentralen Peripherie ET 200AL ist besonders kompakt und wirtschaftlich, „Wir gehen davon aus, dass für so eine Anlage überall dort, wo Güter heute noch von Hand verwogen werden, sei es in der Industrie, im Groß- oder Einzelhandel, eine Amortisationszeit von zwei Jahren realistisch ist“, sagt Egbert Ruß. BildunterschriftenKompetent dosieren mit einer robusten und ausfallsicheren Dosierwaage. Dezentrale Peripherie Simatic ET 200AL steuert die Waage mit höchster Präzision.

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Press Team Industries | 2016-04-25
Siemens auf der Control 2016
Stuttgart. Sein Produktportfolio für dasintegrierte Qualitäts- und Produktionsmanagement präsentiert Siemens auf der diesjährigen Control. Vom 26. bis 29. April können sich die Besucher der internationalen Fachmesse für das industrielle Qualitätsmanagement in Halle 5, Stand 5532, über die Quality Management-Software von Siemens informieren. Diese unterstützt die Digitalisierung in der Produktion vom

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Stuttgart. Sein Produktportfolio für dasintegrierte Qualitäts- und Produktionsmanagement präsentiert Siemens auf der diesjährigen Control. Vom 26. bis 29. April können sich die Besucher der internationalen Fachmesse für das industrielle Qualitätsmanagement in Halle 5, Stand 5532, über die Quality Management-Software von Siemens informieren. Diese unterstützt die Digitalisierung in der Produktion vom Design über die Herstellung bis zum After Sales. Siemens informiert auf der Fachmesse über aktuelle Produktneuerungen und Weiterentwicklungen seiner Computer Aided Quality(CAQ)-Softwarelösung sowie die Integration in weitere Komponenten der PLM-Software wie Teamcenter oder Dimensional Planning and Validation (DPV). Die Digitalisierung der Produktion verbessert die Transparenz und bietet ein erhebliches Potenzial zur Kostenreduzierung. Die Softwarelösungen von Siemens unterstützen Produktionssysteme und -prozesse und ermöglichen vernetzte Produktionsumgebungen von der Entwicklung über die Herstellung bis zum After Sales Prozess. BildunterschriftIBS QMS unterstützt den gesamten Produktlebenszyklus

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Press Team Industries | 2016-04-22
Siemens auf der Hannover Messe 2016 – Tec2You
Ingenuity for life starts with youNeben dem Hauptstand in Halle 9 ist Siemens auch im Tec2You-Pavillion in Halle 11 vertreten. Am Stand können sich Schüler und Schülerinnen unter dem Motto „ Ingenuity for life starts with you“ umfassend über Ausbildungs- und duale Studienangebote in der Technikbranche informieren. Auf rund 100

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Ingenuity for life starts with youNeben dem Hauptstand in Halle 9 ist Siemens auch im Tec2You-Pavillion in Halle 11 vertreten. Am Stand können sich Schüler und Schülerinnen unter dem Motto „ Ingenuity for life starts with you“ umfassend über Ausbildungs- und duale Studienangebote in der Technikbranche informieren. Auf rund 100 Quadratmetern lernen die jungen Besucher, wie Unternehmen schon heute von der Verschmelzung der realen und virtuellen Welt profitieren können. Tec2You ist eine bundesweite Nachwuchsinitiative der Hannover Messe und der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In diesem Jahr dreht sich alles rund um die USA, das diesjährige Partnerland der Hannover Messe: Im Tec2You-Pavillion wird gezeigt, wie die amerikanischen Firmen Firewire und Black Diamond mit Siemens-Software Aspekte ihres Innovationprozesses digitalisiert haben. Interessierte können an Aktionen und Führungen teilnehmen und sehen wie Siemens-Software von Design und Entwicklung über Tests bis hin zur Herstellung diesen Prozess verändert hat. Zudem können Besucher am Siemens-Stand selbst aktiv werden und mit einem Surfboard-Simulator aufs virtuelle Surfbrett steigen. Zwei Simulatoren stehen zur Verfügung, um gegeneinander zu wetteifern und durch die virtuellen Wellen zu surfen. Zusätzlich ist eine Reaktionswand aufgebaut und es besteht die Möglichkeit, sich am Geschicklichkeitsspiel „Eiger Nordwand“ zu versuchen. An der Lötstation können die Besucher selbstständig ein LED(Leuchtdioden)-Herz löten. Für die Tec2You-Nachwuchsinitiative hat Siemens zahlreiche Partnerschulen, darunter auch aus dem Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen eingeladen. Die Schülergruppen aus dieser Region wurden im Vorfeld auf den Besuch der Messe zu Themen wie Automatisierung, Industrie 4.0, Datensicherheit, Energieverteilung und Smartgrid vorbereitet. Siemens ermöglicht den Schülern die Reise zur Messe und bietet jeder Schulklasse einen Workshop zum Thema „Einstieg bei Siemens“ an. Darüber hinaus steht das Standteam, bestehend aus dualen Studenten und Betreuern, für Tipps und Ratschläge rund um den „Job-Start“ zur Verfügung.

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Gerhard Stauss | 2016-04-20
Acht neue EU-Richtlinien zum 20.4.2016 – Von EMV bis Niederspannung
Am 20. April 2016 werden acht EU-Richtlinien durch neue Versionen abgelöst, von denen einige auch die Hersteller und Bauer von Schaltschränken betreffen. Für Schaltschränke sind vor allem die neuen Richtlinien 2014/30/EU (EMV) und 2014/35/EU (Niederspannung) relevant. Alles Wissenswerte zu den Inhalten und Änderungen der Richtlinien steht ist auf der Seite

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Am 20. April 2016 werden acht EU-Richtlinien durch neue Versionen abgelöst, von denen einige auch die Hersteller und Bauer von Schaltschränken betreffen. Für Schaltschränke sind vor allem die neuen Richtlinien 2014/30/EU (EMV) und 2014/35/EU (Niederspannung) relevant. Alles Wissenswerte zu den Inhalten und Änderungen der Richtlinien steht ist auf der Seite „Europäische Richtlinien für den Steuerschrank“. Sowohl die Komponenten im Schaltschrank als auch der komplette Schaltschrank müssen ab dem Stichtag die Schutzziele der neuen Richtlinien erfüllen. Die Änderungen betreffen unter anderem die Dokumentation und die Risikoanalyse/-bewertung und sollen die Produktsicherheit verbessern. .

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David Petry | 2016-04-18
Die richtige Stromversorgung für jedes Automatisierungsprojekt
TIA Selection Tool bietet laststromabhängige NetzgeräteauswahlMit der neuen „24 Volt-Verbrauchersicht“ im TIA Selection Tool können Anwender für bereits ausgewählte Automatisierungsprodukte die passende Sitop Stromversorgung ermitteln. Der Strombedarf der 24 Volt-Verbraucher wird automatisch berechnet und bereits bei der Auswahl der Stromversorgung berücksichtigt. Das TIA Selection Tool bietet eine einfache und projektspezifische

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TIA Selection Tool bietet laststromabhängige NetzgeräteauswahlMit der neuen „24 Volt-Verbrauchersicht“ im TIA Selection Tool können Anwender für bereits ausgewählte Automatisierungsprodukte die passende Sitop Stromversorgung ermitteln. Der Strombedarf der 24 Volt-Verbraucher wird automatisch berechnet und bereits bei der Auswahl der Stromversorgung berücksichtigt. Das TIA Selection Tool bietet eine einfache und projektspezifische Selektion der erforderlichen Komponenten für Totally Integrated Automation wie zum Beispiel Simatic S7, Simatic ET 200, Simatic HMI Panels, Simatic IPC oder Industrial Communication-Komponenten. Dies gilt nun auch für die Ermittlung der erforderlichen 24 Volt Sitop-Stromversorgungen. Dadurch entfallen bisherige Berechnungen und das Suchen nach technischen Daten über die Strombedarfe einzelner Komponenten. So einfach funktioniert die Auswahl:Die Anwenderansicht zeigt von allen bereits ausgewählten 24-Volt-Verbrauchern den dazugehörigen Strombedarf. Zudem kann der Nutzer weitere Verbraucher wie zum Beispiel Sensoren oder Aktoren in die Auswahl integrieren. Per Drag"Drop lassen sich die Verbraucher mit einer oder mehreren Sitop-Stromversorgungen verbinden, wobei die Summe der erforderlichen Nenn- und Spitzenströme automatisch ermittelt wird. Mit der Funktion „Editieren“ lässt sich der Auswahlassistent für die passende Stromversorgung starten. Zur Auswahl stehen nur Stromversorgungen, die den Gesamtstrombedarf der zu versorgenden Verbraucher liefern. Dabei können folgende Parameter definiert werden: • Reserve für weitere Verbraucher (in Prozent) •Gleichzeitigkeitsfaktor (Default bei 50 Prozent) •Eingangsspannung (Phasen) •Produktlinie (Beschreibung bei Mausover) •Redundanz (Bei „Ja“ wird das passende Redundanzmodul angeboten)

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Press Team Industries | 2016-04-15
Energiesparende Motoren mit Schiffszertifizierung
Behrens Pumpen auf allen Weltmeeren im Einsatz Behrens Pumpen, ein Familienunternehmen und Spezialist für Schiffskreiselpumpen, rüstet Subsea Support Vessels mit Pumpen aus, die energiesparendenSimotics-Niederspannungsmotoren enthalten. Durch diese Motorenreihe ist die Maximierung der Energieeinsparung möglich. Behrens Pumpen ist ein seit 1948 bestehendes Familienunternehmen und Spezialist für Schiffskreiselpumpen. Die eigene Produktion im

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Behrens Pumpen auf allen Weltmeeren im Einsatz Behrens Pumpen, ein Familienunternehmen und Spezialist für Schiffskreiselpumpen, rüstet Subsea Support Vessels mit Pumpen aus, die energiesparendenSimotics-Niederspannungsmotoren enthalten. Durch diese Motorenreihe ist die Maximierung der Energieeinsparung möglich. Behrens Pumpen ist ein seit 1948 bestehendes Familienunternehmen und Spezialist für Schiffskreiselpumpen. Die eigene Produktion im Unternehmen und die sorgfältigen Prüfungen der Bauteile in Zusammenarbeit mit allen Klassifikationsgesellschaften stehen im Mittelpunkt und sind Garant für eine hohe Qualität und den sehr guten Ruf der Firma. Diesem hohen Qualitätsanspruch geschuldet ist auch die Einführung der neuen Siemens Schiffsmotoren Simotics 1LE. Diese Motorenreihe, für den weltweiten Einsatz von allen führenden Marinegesellschaften zertifiziert, erfüllt alle Anforderungen zur Energieeffizienz von IE1 bis zum höchsten Wirkungsgrad Super Premium Efficiency IE4. Damit ist die Maximierung der Energieeinsparung bei Minimierung der Betriebskosten und Emissionen möglich. Für die ersten beiden Schiffe wurden die Motoren bereits ausgeliefert, dabei wurden die hohe Produktqualität und die Termintreue lobend erwähnt. Derzeit werden von Behrens Pumpen vier Subsea Support Vessels mit je 37 Pumpen im Leistungsbereich von 0,85 bis 127 Kilowatt für Fördermedien wie Ballastwasser, Treibstoff und Feuerlöschwasser ausgerüstet. Dieser Schiffstyp ist circa 130 Meter lang und mit einem Helikopter-Landeplatz ausgestattet. Neben dem Hauptkran (bis 400 Tonnen) sind weitere Hebezeuge vorhanden. Für die wachsende Nachfrage an anspruchsvollen Unterwasserarbeiten in der Offshore-Industrie, wurden diese vier Schiffe für Einsätze mit Wassertiefen bis zu 3000 Meter ausgelegt. Weitere Projekte (zum Beispiel Containerschiffe) sind bereits in der Vorbereitung. BildunterschriftenFrischwasserpumpe mit Siemens-Motor BG315 vor Endlackierung. Detailansicht mit Kupplung.

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Claudia Lanzinger | 2016-04-13
Kindheitsträume erfüllen - Teil 6 - Students Design Competition
Kreative und fleißige Jung-IngenieureZwei Länder, zwei Studenten – und eine Auszeichnung, die beide miteinander verbindet: Áron Juhász und Alex Lázár studieren in Serbien und Ungarn Maschinenbau. Um komplexe Produkte in 3D zu konstruieren, setzen beide auf die Solid Edge Software von Siemens. Die Ergebnisse ihrer jüngsten Entwicklungen waren so überzeugend,

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Kreative und fleißige Jung-IngenieureZwei Länder, zwei Studenten – und eine Auszeichnung, die beide miteinander verbindet: Áron Juhász und Alex Lázár studieren in Serbien und Ungarn Maschinenbau. Um komplexe Produkte in 3D zu konstruieren, setzen beide auf die Solid Edge Software von Siemens. Die Ergebnisse ihrer jüngsten Entwicklungen waren so überzeugend, dass die Studenten im Mai und Juni 2015 mit dem Student Design Award von Siemens PLM Software ausgezeichnet wurden. Schon als Kind war Juhász an Motoren, speziell an Verbrennungsmotoren, interessiert. Er wollte wissen, wie sie konstruiert waren, und wie er sie verbessern könnte. Für die Abschlussarbeit seines Studiums wollte er deshalb einen Verbrennungsmotor entwerfen. Eine Wasserpumpe in seinem Hinterhof, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben wurde, hatte ihn inspiriert. Um seine Version einer Wasserpumpe umzusetzen, verwendete der Wettbewerbsteilnehmer die Solid Edge Software von Siemens. Mit dem Help Tab von Solid Edge und zahlreichen Online-Tutorials arbeitete er sich schnell in das 3D-CAD-Softwareprogramm ein. Einige Einfälle für sein Projekt kamen ihm während der Mittagspause, oder wenn er zu Bett ging. Mit Solid Edge konnte Juhász all diese Ideen problemlos umsetzen. Das Ergebnis war beeindruckend und verhalf ihm zum Gewinn des Siemens PLM Software Design Awards im Mai 2015. Erfahrungen sammeln und Ideen umsetzenAlex Lázár, Maschinenbaustudent an der University of Debrecen, hat bereits in einem Vorkurs Erfahrungen mit Solid Edge gesammelt. Mit seinem erworbenen Wissen wollte der Student zunächst nur einen Helm bauen, baute dann aber seine Idee weiter aus: Lázár entwarf eine mechanische Service-Station um den Helm herum. Mit Solid Edge gelang ihm das ohne Probleme: „Meiner Meinung nach ist die Solid Edge Software die beste unter den CAD-Programmen. Ich habe noch nie eine Software mit solch einer Komplexität gesehen.Die zusätzliche Keyshot-Option eröffnete mir tolle Möglichkeiten für die visuelle Gestaltung. Ich kann die Solid Edge Software jedem nur empfehlen“, schwärmt der Maschinenbau-Studierende und Gewinner des Student Design Contest von Siemens PLM Software im Juni 2015. Beide Studenten haben mit viel Begeisterung und Entschlossenheit an ihren Projekten gearbeitet. Die Solid Edge Software von Siemens ist als freie Studentenversion verfügbar und war das passende Programm, um ihre Projekte erfolgreich jumzusetzen, und letztendlich sogar den Wettbewerb zu gewinnen. Förderung und Entwicklung von angehenden Ingenieuren Der Siemens PLM Software Design Competition ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses. Jeweils am 20. eines Monats müssen die Studenten ihre mit NX oder Solid Edge erstellten Grafikentwürfe einschicken. BildunterschriftenIdee aus dem Hinterhof: Áron Juhász konstruierte mit Solid Edge eine Wasserpumpe. Service-Station to go: Alex Lázár entwarf mit Solid Edge einen mechanischen Helm.

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Ines Giovannini | 2016-04-11
Das älteste Lebensmittelgesetz der Welt: 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot!
23. April - Tag des deutschen Bieres! Es weht eine leichte Brise, die Sonne strahlt und kitzelt einem im Gesicht. Es ist Frühling geworden. Während man durch die Fußgängerzone schlendert, bemerkt man schon die ersten Bierbänke vor den Lokalen. Wer bekommt da keine Lust, dem Tumult des Alltags für einige

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23. April - Tag des deutschen Bieres! Es weht eine leichte Brise, die Sonne strahlt und kitzelt einem im Gesicht. Es ist Frühling geworden. Während man durch die Fußgängerzone schlendert, bemerkt man schon die ersten Bierbänke vor den Lokalen. Wer bekommt da keine Lust, dem Tumult des Alltags für einige Stunden zu entfliehen? Ein kühles Bier im Schatten eines am Wasser gelegenen Biergartens - das wär´s jetzt! Damit die Bierproduktion immer im Fluss bleibt und nicht ins Stocken gerät, setzen viele Brauer auf Technik von Siemens. Weltweit liegt Deutschland mit knapp 107 Litern im Jahr auf Platz 2 der Pro-Kopf-Bierkonsum-Liste. 2014 haben die deutschen Brauer mehr als 1,5 Milliarden Liter ins Ausland verschickt. Deutsches Bier ist ein Exportschlager – nicht zuletzt, weil nur ganze bestimmte Zutaten verwendet werden dürfen: Das Reinheitsgebotist in aller Welt bekannt und bürgt für die Qualität des deutschen Bieres. Doch wie sah die Qualität davor aus? Welche Herausforderungen hatten die Brauer auf dem Weg zum diesjährigen 500. Jubiläum des ältesten Lebensmittelgesetzes der Welt zu bewältigen? Und was hat eigentlich Siemens damit zu tun? Seit Ende des 19. Jahrhunderts mischt auch Siemens bei dem Gerstensaft mit: Das Unternehmen elektrifizierte erstmals Brauereien. Die ersten Automatisierungslösungen von Siemens auf Basis von elektronischen Steuerungen gibt es seit den 1970er Jahren. Ab 1973 setzte das Unternehmen immer komplexere Steuerungen zur Automatisierung des Produktionsprozesses ein: Der Simatic Industry Controller, ging an den Start. Speziell für Brauerei-Bedürfnisse entwickelte Siemens das Prozessleitsystem „Braumat“. Braumat kann mehrere Bereiche wie Sudhaus, Keller, Filtration oder Energieerzeugung gleichzeitig steuern. Es sorgt dafür, dass sämtliche Abläufe in der Bierherstellung auf einer modernen Bedienoberfläche visualisiert werden. Der Brauer kann somit Ventile, Pumpen, Messwerte oder Regler gut im Blick behalten und alles bequem steuern. Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt Siemens mit Braumat den Standard der Prozessleitsysteme und sorgt damit in vielen Brauereien für eine sichere und qualitative Produktion. Für die Zukunft der Brauereiwelt sind Clouds wohl unabdingbar. Die IT-Infrastruktur wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Software werden als Service über das Internet bereitgestellt. Der Brauer kann seine Daten in der Cloud verarbeiten und muss weder eigene Server noch Software im Büro haben. Die Cloud-Dienste können dann bedarfsgerecht abgerufen werden. Siemens brachte hierzu die „MindSphere: Siemens Cloud for Industry“ auf den Markt. Darüber lassen sich Daten von verschiedenster Stelle erfassen, übertragen und sicher speichern. Aber auch die RFID (radio-frequency identification)-Technologiestellt ein wichtiges Hilfsmittel für die Brauindustrie dar: Das System besteht aus einem Funketikett, das sich am Gegenstand befindet, und enthält einen Code zur Kennzeichnung sowie ein Lesegerät zum Erfassen. „Die Technologie macht die gesamte Produktions- und Lieferkette sichtbar, um die Materialflüsse zu überwachen. So weiß man genau, welche Flasche und welches Etikett wann wo ist, die Brauerei kann effizient planen und Ihre Prozesse exakt aussteuern“, beschreibt Gunther Walden, bei Siemens verantwortlich für den Bereich Food"Beverage. Somit steht einer gesteigerten Produktivität durch verkürzte Taktzeiten dank schnellster Datenerfassung nichts mehr im Wege. Das heutige Bier ähnelt dem Bier von vor über 500 Jahren nur noch wenig. Außer Getreide mischte man auch Bohnen, Erbsen oder andere stärkehaltige Körner hinzu, die sich vermälzen ließen. Damit das Gebräu nicht sauer wurde oder um den sauren Geschmack zu überdecken, griff man zu Mitteln wie Eiern, Speck, Pech, Ochsengalle, Schlangenkraut, Ruß und Kreide. So entstanden viele verschiedene Rezepte, um das Bier „trincklich“ zu machen. Am 23. April 1516 gaben die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt offiziell bekannt, dass zur Herstellung des Bieres nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden darf. Das Reinheitsgebot wurde geschaffen.

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Claudia Lanzinger | 2016-04-08
Elektro TT Racer mit Siemens NX konstruiert - Teil 5 Student Design Competition
Vom Bildschirm auf die PisteGroßbritannien. Es gilt als eines der ältesten und gefährlichsten Motorradrennen der Welt: das Isle of Man TT. Für das Zero Race, ein Rennen nur für Elektro-Motorräder, habenfünf Studenten der Universität von Bath eine eigene Rennmaschine mit der Software NX konstruiert und damit die Siemens PLM Design

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Vom Bildschirm auf die PisteGroßbritannien. Es gilt als eines der ältesten und gefährlichsten Motorradrennen der Welt: das Isle of Man TT. Für das Zero Race, ein Rennen nur für Elektro-Motorräder, habenfünf Studenten der Universität von Bath eine eigene Rennmaschine mit der Software NX konstruiert und damit die Siemens PLM Design Competition im Oktober letzten Jahres gewonnen. Ihr Motorrad, der Elektro-TT-Racer, besteht aus einem üblichen Chassis sowie einem 160 Kilowatt-Motor – angetrieben über eine Batterie mit 18 Kilowatt pro Stunde. Ziel der fünf Fans: Das Motorrad sollte pro Runde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 Meilen pro Stunde erreichen. Hohe Leistungsanforderungen in der Design-PhaseBei der Entwicklung des Elektro TT-Racers hatte das Tüftler-Team um Louis Flanagan einige Herausforderungen zu bewältigen: Von der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit, die die Maschine erreichen sollte, bis hin zu den beengten Platzverhältnissen aufgrund des Batteriepacks. So mussten die Studenten das Fahrwerk sowie den geteilten Schwenkhebel anpassen, um Batterien und Motor im Motorrad unterzubringen. Für die einzelnen Teile des Motorrads, den Zusammenbau und sogar die erste Finite-Elemente-Analyse (FEA) Simulation haben die Studenten die Software NX von Siemens genutzt. Flanagan gefällt vor allem, wie gut sich die FEA-Analyse mit den CAD-Tools inNX integrieren lässt, und wie intuitiv diese zu bedienen sind. Mit seinem Team hat Flanagan bereits das Herzstück des Motorrads, in dem Batterie und Motor sitzen, entwickelt. Jetzt sind die Studenten der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik, auf dem besten Weg, die Konstruktiondes Prototyps für das TT-Rennen 2016 fertigzustellen. Dazu wurden bereits die ersten Teile für den Prototyp eingekauft und warten auf den Einbau. Wie auch immer das Rennen ausgeht: Mit dem aktuellen Stand des Elektronik TT Racer-Designs haben die Jung-Ingenieure bereits im Oktober 2015 einen Platz auf dem Siegertreppchen des Siemens PLM Software Design Wettbewerbs eingefahren. Der Design-Wettbewerb von Siemens PLM Software ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses. Jeweils am 20. eines Monats müssen die Studenten ihre Grafik-entwürfe einreichen, die sie mit Siemens NX oder Solid Edge Software erstellt haben. Isle of Man TTDie Isle of Man TT (TT für engl. Tourist Trophy) findet seit 1907 auf der Isle of Man statt und gilt als das älteste, gefährlichste und umstrittenste Motorradrennen der Welt. Ausgetragen wird das Rennen auf dem sogenannten Snaefell Mountain Course, keinem permanenten Rundkurs, sondern dem ganz normalen Straßennetz der Insel. Diese Straßen werden während der Trainings und der Rennen für den Individualverkehr gesperrt. BildunterschriftBeeindruckendes Ergebnis: Der Elektro TT Racer wurde mit Siemens NX konstruiert.

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Ursula Lang | 2016-04-06
Druckfrisch: Siemens MediaService April 2016
Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Bereits im Vorfeld der Hannover Messe informiert die April-Ausgabe des Siemens-MediaService Industries über neue Produkte, Anwendungen und einen Auftragsgewinn aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Neu sind eine IWLAN-Antenne für Bahnapplikationen, ein Diagnosedisplay für Sicherheitsschaltgeräte sowie eine 24-Volt-Industrie-Stromversorgung. Ein IE RJ45 Port Lock als physischer Netzzugangsschutz

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Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Bereits im Vorfeld der Hannover Messe informiert die April-Ausgabe des Siemens-MediaService Industries über neue Produkte, Anwendungen und einen Auftragsgewinn aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Neu sind eine IWLAN-Antenne für Bahnapplikationen, ein Diagnosedisplay für Sicherheitsschaltgeräte sowie eine 24-Volt-Industrie-Stromversorgung. Ein IE RJ45 Port Lock als physischer Netzzugangsschutz und eine Fahrzeug-Teilnehmereinheit für raue Umgebungen ergänzen die Produkte. Zwei Goldmühlen-Antriebe mit Siemens Integrated Drives Systems hat ein kanadischer Goldproduzent für sein neues Werk beauftragt. Rosen aus Marzipan hingegen produzieren Werkzeugmaschinen präzise mit Siemens-Steuerungen. Siemens-Steuerungen werden auch im schweizerischen Kanton Solothurn für Palettenaufzüge mit täglich bis zu 4.700 Paletten eingesetzt. Zu guter Letzt reduziert die LMS Amesim-Plattform von Siemens PLM-Software Entwicklungszeiten und Kosten von Hybridantriebssträngen. Lesen Sie mehr:MediaService AprilMediaServiceMediaServiceDigithek zum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Stefan Rauscher | 2016-04-04
Siemens auf der bauma 2016
Take transport in a new direction Vom 11. bis 17. April ist Siemens auf der bauma, der weltweit einzigen Fachmesse, die die gesamte Breite und Tiefe der Baumaschinenbranche vereint, vertreten. In Halle C2 am Stand 325 bietet Siemens-Lösungen für die Miningindustrie. Auf dem Messestand präsentiert Siemens zahlreiche Innovationen. Vor allem

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Take transport in a new direction Vom 11. bis 17. April ist Siemens auf der bauma, der weltweit einzigen Fachmesse, die die gesamte Breite und Tiefe der Baumaschinenbranche vereint, vertreten. In Halle C2 am Stand 325 bietet Siemens-Lösungen für die Miningindustrie. Auf dem Messestand präsentiert Siemens zahlreiche Innovationen. Vor allem die Digitalisierung kann der Bergbaubranche helfen die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Siemens bietet in diesem Bereich bewährte Branchenlösungen wie Prozessleitsysteme für die umfassende Automatisierung (MinAS), ein Engineering-Tool für effektives Anlagenmanagement (Comos) und eine Plattform, die Betriebs- und Geschäftsdaten aggregiert, in Beziehung zueinander setzt und transparent darstellt (XHQ). Wichtige PressetermineAm Dienstag, den 12. April um 14 Uhr / Raum C21 in Halle C2 Internationaler Siemens Media Round Table - Digitalisierung in der Mining-BranchePräsentation von Roland Ehrl, Excecutive Vice President Minerals und Thomas Walther, Vice President Minerals zu den Themen:- Marktherausforderungen in der Mining-Branche- Wie kann die Branche diese Herausforderungen meistern und für die Zukunft gut aufgestellt sein?- Was bietet Siemens zum Thema Digitalisierung an? Welche Kernlösungen? Erläuterung des Siemens Software Portfolios. Präsentation von Dr. Bernhard Hoffmann, Head of Applications Mechanical Drives und Eike Schmidt, Head of Regional Sales and Key Account Management über Digitalisierung und Smart Data auf dem Gebiet der mechanischen Antriebe.Präsentation von Nobert Becker, VP Mining, Excavation " Transport zur MegaPipe-Kooperation von ThyssenKrupp, ContiTech und Siemens.Nach dem Media Round Table haben die Journalisten die Möglichkeit über den Siemens-Stand geführt zu werden und anschließend zu unseren OEM Partnern ThyssenKrupp und ContiTech. Am Dienstag, den 12. April um 17 Uhr/Bauma ForumVortrag Siemens/thyssenkrupp/ContiTech „The Chevron MegaPipe-Conveyor by ContiTech, thyssenkrupp and Siemens”

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Press Team Industries | 2016-03-31
Verfahrensdigitalisierung: das Chemiewerk Solvay/Butachimie in Chalampé
Ein anschauliches Beispiel für die Fabrik der ZukunftDas Chemiewerk Solvay/Butachimie in Chalampé (Departement Haut-Rhin) zählt zu den größten Standorten der Welt, die auf die Herstellung von Polyamid 6.6 und dessen Zwischenprodukte spezialisiert sind. Die Anlage zeichnet sich durch ihre leistungsfähigen Verfahren, ihre Produktionsvolumina sowie die hohe Qualität ihrer weltweit vertriebenen

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Ein anschauliches Beispiel für die Fabrik der ZukunftDas Chemiewerk Solvay/Butachimie in Chalampé (Departement Haut-Rhin) zählt zu den größten Standorten der Welt, die auf die Herstellung von Polyamid 6.6 und dessen Zwischenprodukte spezialisiert sind. Die Anlage zeichnet sich durch ihre leistungsfähigen Verfahren, ihre Produktionsvolumina sowie die hohe Qualität ihrer weltweit vertriebenen Produkte aus. Solvay und Butachimie haben in die Zukunftsfähigkeit ihrer Anlagen investiert und dabei auf dastechnologische Know-how von Siemens gesetzt, um die reibungslose Umstellung sämtlicher Produktionseinheiten vom aktuellen Prozessleitsystem auf das System PCS 7 von Siemens zu gewährleisten und laufend zu optimieren. Die hierzu von Siemens verwendete Software, Simit Simulation Framewok, funktioniert wie ein „virtueller Zwilling“ der realen Anlage. Jede Einheit kann vor einem Neustart oder einer Migration vor der eigentlichen Inbetriebnahme zunächst mittels der Simulationssoftware getestet werden. IndemSiemens die Digitalisierung des Standorts Chalampé begleitet, stellt es anschaulich die Fortschritte auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft unter Beweis. Digitalisierung ist ein unverzichtbarer Hebel zur Umsetzung der Initiative für die Reindustrialisierung Frankreichs. Solvay/Butachimie, ein globaler Akteur der IndustrieChalampé ist der wichtigste Herstellungsstandort für Polyamid 6.6 und chemische Zwischenprodukte in Europa. Die Anlage liegt im Elsass, etwa 160 km südlich von Karlsruhe und fällt aufgrund der Sicherheitsstandards unter die Seveso-Regelung. Auch Butachimie, ein Joint-Venture von Solvay und Invista ist dort ansässig. Es ist auf die Herstellung der für die Polyamid-Produktion notwendigen chemischen Zwischenstoffe spezialisiert. Der Standort, der gerade die ISO-Zertifizierung 14001* erhalten hat, läuft rund um die Uhr an sieben Tage die Woche unter strikter Einhaltung von Hygiene-, Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsvorschriften, um seine Kunden zeitgerecht mit hochwertigen Produkten beliefern zu können. Hierfür ist eine sorgfältige Koordination und Kontrolle von Herstellung, Analyselabor, Supportleistungen und Logistik nötig. Mit einer Fläche von 125 Hektar und 1000 Mitarbeitern ist Chalampé ein bedeutender Standort für die Herstellung von Polyamid 6.6, welches unter dem Markennamen Stabamid® vertrieben wird. Das Kerngeschäft ist die Herstellung von Nylonsalz und dessen Zwischenprodukten – hergestellt von Solvay – und Adiponitril (ADN) – hergestellt von Butachimie. Genutzt werden diese für technische Kunststoffe, Textil- und Industriefasern, die unter anderem in der Automobil-, der Textil- oder der Verpackungsindustrie Anwendung finden. Seit 2010 wird die Anlage des Standorts Solvay/Butachimie mitUnterstützung von Siemens komplett modernisiert. Mit der virtuellen Inbetriebnahme des neuen Leitsystems im Oktober 2014 konnte die erste Etappe der Umstellung erfolgreich abgeschlossen werden. Die Erneuerung aller Prozessleitsysteme, die bis 2023 andauern wird, ist eines der besten Beispiele für Frankreichs Reindustrialisierung und ein konkreter Schritt auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft. Die Migration auf das neue Prozessleitsystem) war eine echte HerausforderungDas seit 1955 bestehende Werk Solvay/Butachimie setzt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf die Zukunftsfähigkeit seiner Anlagen. Der Herstellungsprozess am Standort zeichnet sich durch eine komplexe kontinuierliche Produktion aus, und lediglich alle drei Jahre wird die Anlage herutergefahren/angehalten. Mit dem Vorschlag einer schrittweisen Umstellung des bestehenden Systems auf das ProzessleitsystemSimatic PCS 7 gelang es Siemens, Solvay/Butachimie von der Zukunftsfähigkeit und der Stabilität der Installationen zu überzeugen. Der Industriestandort besteht aus mehreren Teilanlagen/Anlagenteile, deren etappenweise Migration jeweils einen ein- bis dreiwöchigen Anlagenstillstand erfordern. Nach dem Stillstand muss das System wieder betriebsbereit sein. Wenn eine Teilanlage nicht in Betrieb genommen werden kann, wird die gesamte Produktionskette unterbrochen. Die Modernisierung erfolgt durch einen Austausch der Steuereinheiten (Controller) und Leitstände. Für einige Teilanlagen ist die Stillstandzeit nicht ausreichend, wodurch eine gemischte Fahrweise notwendig wird. Das bedeutet, dass zwei Systeme, das alte und das neue, nebeneinander bestehen und bei der Wieder-Inbetriebnahme zusammen funktionieren müssen. Um das reibungslose Funktionieren der Systeme bei der Wieder-Inbetriebnahme der Teilanlagen gewährleisten zu können, nutzt Siemens die Software Simit Simulation Framework, die es ermöglicht, vor der Umstellung der realen Anlage virtuell die Gesamtheit der Leitsysteme zu überwachen und zu testen. Der erste Migrationsschritt hat 2011 begonnen. Bis zum heutigen Tag konnten 12 Umstellungen abgeschlossen werden, davon vier unter Mischsteuerung und acht vollständig unter PCS 7. Gleichzeitig wurde eine Anlage (von Solvay) komplett auf PCS 7 umgestellt. Derzeit arbeiten die Siemens-Teams an zwei weiteren Umstellungen. Ein „virtueller Zwilling“ zur sicheren UmstellungDie Verwendung der Simulationssoftware von Siemens hat zum Ziel, die Umstellung der Chemiewerke von Solvay/Butachimie auf das neue Prozessleitsystem PCS 7 bestmöglich vorzubereiten. Das von Siemens vorgeschlagene Konzept beruht auf der Kombination von Software und integrierten Lösungen und der Möglichkeit, die Anlagen zu digitalisieren und einen reibungslosen Datenaustausch auf allen Ebenen zu gewährleisten. Um vor der Migration und der Wieder-Inbetriebnahme der Teilanlagen diese zuverlässig testen zu können, nutzt Solvay/Butachimie einen „virtuellen Zwilling“, ein virtuelles, digitales Abbild der Anlage, die deren dynamisches Verhalten simuliert. In der kritischen Phase der Wieder-Inbetriebnahme geht es um die Funktionsfähigkeit des Systems: Die Umstellung auf das neue Leitsystem erfolgt in sehr kurzen Übergangszeiten, die genauestens vorgegeben sind und strikt eingehalten werden müssen. Mit Simit Simulation Framework wird die Steuerung nach und nach getestet, um die verschiedenen Verhaltensweisen und Wechselwirkungen zu überprüfen, damit die eigentliche Inbetriebnahme völlig reibungslos verläuft. Nach Durchführung der Tests kann die Anlage ohne Risiko umgestellt werden. Das Potenzial der Digitalisierung in der Prozessindustrie ausschöpfen„Die Digitalisierung wird zum wichtigsten Hebel in der Industrie, wenn es Herausforderungen wie den Wettbewerb und die ständige Weiterentwicklung von Regularien, Märkten und Technologien anzunehmen gilt,“ erklärt Vincent Masztalerz, Leiter des Bereichs Prozessautomatisierung von Siemens Frankreich. Und er ergänzt: „Die Verwendung von Software-Tools ermöglicht es, das Ergebnis eines Projekts zu kennen, bevor irgendein Teil davon gebaut wurde.“ Der Prozess kann vorab simuliert werden. Dies erlaubt die Analyse der möglichen Auswirkungen, in die Planung mit einzubeziehen, potentielle Risiken zu erkennen und sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Die Digitalisierung der Industrie beruht auf integrierten Softwareprodukten und -lösungen, die die Anlagen digitalisieren, um einen reibungslosen und kontinuierlichen Datenaustausch zu gewährleisten, vom Anlagendesign, Engineering über die Installation, den Betrieb und die Modernisierung bis hin zu den cloud-basierten Diensten. Um die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung zu simulieren und zu optimieren, kann der Nutzer also auf seinen virtuellen Zwilling zurückgreifen. Ermöglicht wird die Digitalisierung durch ein durchgängiges Engineering. Dies reduziert Fehlerquellen durch weniger Schnittstellen zwischen den verschiedenen Gewerken, erhöht die Qualität aller Engineering-Schritte und verkürzt die Markteinführungszeiten durch das gleichzeitige Bearbeiten verschiedener Prozesse. Somit ist es möglich, gleichzeitig Aufgaben der Verfahrenstechnik, der elektrotechnischen Planung und der Automatisierungstechnik durchzuführen. Die Digitalisierung bei Siemens stützt sich auf die kontinuierliche Interaktion zwischen dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 und dem Software-Tool Simit. Simit wird von Comos unterstützt, welches für das Design und das integrierte Lifecycle Management von Anlagen und industriellen Verfahren entwickelt wurde. Simit und Comos können mit den marktüblichen Standard-Softwareprogrammen verwendet werden. Simatic PCS 7 wiederum ist dank der bedeutenden Investitionen und Akquisitionen von Siemens im Software-Geschäft die ideale Plattform für die Nutzung der neuen Digitalisierungstechnologien. Durch die Verbindung zwischen integriertem Engineering und Betrieb begleitet Siemens die Unternehmen auf dem Weg zur Industrie der Zukunft. Die Verzahnung der Planungs- und der Betriebswelt ermöglicht ein globales Management der Industrieanlagen über deren gesamten Lebenszyklus. Die ständige und konsistente Datenaktualisierung ermöglicht die Nutzung eines virtuellen Zwillings, der in jeder Hinsicht der realen Anlage gleicht. BildunterschriftenSolvay1Chemieanlage Solvay/Butachimie in Chalampé, Frankreich: Solvay2Erweiterte Realität : Virtuelles Erforschen einer Erdölplattform mit Comos Walkinside und 3D-Brille Solvay3(v.l.n.r.): Eckard Eberle (CEO Process Automation, Siemens), Carl Patois (Geschäftsleiter Butachimie), Claude Schlagenwarth (Butachimie), Vincent Jauneau (Process and Drives Divisionsleiter, Siemens Frankreich)

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Press Team Industries | 2016-03-29
Preisgekrönter Küchenhelfer - Teil 4 Students Design Wettbewerb
Vom 3D-Design zum Produkt mit Solid Edge Großbritannien. In der Küche finden bekanntlich die besten Partys statt und manch einer hat dort auch eine zündende Idee für sein nächstes Studienprojekt – so auch Tom Fothergill. Er konstruierte mit derSolid Edge Software von Siemens einen innovativen Handmixer. Diesen ließ er mit

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Vom 3D-Design zum Produkt mit Solid Edge Großbritannien. In der Küche finden bekanntlich die besten Partys statt und manch einer hat dort auch eine zündende Idee für sein nächstes Studienprojekt – so auch Tom Fothergill. Er konstruierte mit derSolid Edge Software von Siemens einen innovativen Handmixer. Diesen ließ er mit einem 3D-Drucker zum realen Produkt werden. Für seine Leistung wurde Fothergill mit dem monatlichen Student Design Contest Award von Siemens PLM Software ausgezeichnet. Tom studiert an der Nottingham Trent University in Großbritannien Elektrotechnik und Maschinenbau. Beide Disziplinen wollte er in seinem Studienprojekt verbinden. Daheim am Küchentisch hatte er den Einfall: Ein elektrischer Handmixer mit einem Getriebesystem wäre das perfekte Objekt. Um sein Vorhaben umzusetzen, entschied sich der Student für Solid Edge, eine 3D-CAD-Software von Siemens PLM Software. Der Student verglich verschiedene Mixer auf dem Markt miteinander und übernahm für sein Design deren beste Funktionen. „Ich wollte das Produkt so ergonomisch wie möglich machen“, so der angehende Ingenieur. Damit das ganze Gerät robust genug für den Einsatz in der Küche ist, mussten ergonomische Konturen an der richtigen Stelle platziert werden, um sicherzustellen, dass Motor und Elektronik im Inneren des Gehäuses untergebracht werden können. Vom Entwurf zum ProduktNach verschiedenen Entwürfen, die durch 3D-Drucktechnologie gefertigt werden konnten, entschied sich der Student am Ende dazu, drei Quirle einzubauen. Damit alle Teile des Küchengeräts einwandfrei zusammenpassen, mussten diese separat konstruiert werden. Die Elektronik für seine Entwicklung stammt von einem Akkuschrauber. Abgesehen von dieser Komponente und den Lagern, wurde der gesamte Mixer mit einem 3D-Drucker produziert. Es dauerte rund 58 Stunden, bis der Wettbewerbsteilnehmer seine preisgekrönte Entwicklung in den Händen halten konnte. Empfehlenswert für StudentenTom Fothergill ist von Solid Edge überzeugt: Die Software sei benutzerfreundlich und intuitiv. Auch Anfänger arbeiten sich schnell in die Software ein. Mit dem Bemaßungsbefehl ist der Übergang vom 3D-Design zum Druck problemlos. Auch die Keyshot-Funktion war für den Studenten unverzichtbar. Denn die fotorealistische Darstellung erleichtert es dem Award-Gewinner, sich das fertige Produkt schon während des Entwicklungsprozesses vorzustellen. Der Design-Wettbewerb von Siemens PLM Software ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses. Jeweils am 20. eines Monats müssen die Studenten ihre Grafikentwürfe einreichen, die sie mit Siemens NX oder Solid Edge Software erstellt haben. BildunterschriftenPerfekt in Form und Funktion: Alle Teile wurden einzeln designt und sind genau aufeinander abgestimmt. Vom Labor in die Küche: Nach der virtuellen 3D-Konstruktion wird der Mixer mit einem 3D-Drucker zum greifbaren Produkt.

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Ines Giovannini | 2016-03-23
Siemens auf der Hannover Messe 2016
Ingenuity for Life – Driving the Digital EnterpriseIn etwa einem Monat findet die Hannover Messe statt. Vom 25. bis 29. April ist Siemens unter dem Motto „Ingenuity for life – Driving the Digital Enterprise“ auf der weltweit wichtigsten Industriemesse vertreten. Die Besucher können sich in Halle 9 von dem umfassenden

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Ingenuity for Life – Driving the Digital EnterpriseIn etwa einem Monat findet die Hannover Messe statt. Vom 25. bis 29. April ist Siemens unter dem Motto „Ingenuity for life – Driving the Digital Enterprise“ auf der weltweit wichtigsten Industriemesse vertreten. Die Besucher können sich in Halle 9 von dem umfassenden Portfolio des Konzerns, speziell von den Lösungen für die Themenfelder Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung überzeugen. Auf 3.500 Quadratmetern, das entspricht in etwa der Größe eines halben Fußballfeldes, werden zahlreiche Innovationen präsentiert. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Siemens wie Unternehmen von der Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt profitieren können. In den "Highlight Cubes", den zentralen Exponaten zu den Themen Energy for Industry, Additive Manufacturing, Automotive und Fiber Industry werden ausgewählte Themen anschaulich und so direkt erfahrbar gemacht. In der Sports Zone wird die langjährige Nähe zu den USA, dem Partnerland der Messe, präsentiert. Wichtige Presse-TermineDie wichtigsten Siemens-Presse-Termine auf der MesseMontag, den 25. April um 18:30 Uhr / Convention Center Saal 1 A/BInternationale Siemens-Pressekonferenz mit Klaus Helmrich , Vorstand der Siemens AG und für die beiden Divisionen Digital Factory und Process Industries and Drives zuständig. Helmrich erläutert die Strategie der Siemens AG auf dem Feld der Digitalisierung der Industrie. Montag, den 25. April um 14:00 Uhr / Convention Center Saal 105/106Media Round Table zum Thema "Financing the Future of Manufacturing – comparing approaches in Germany and USA“ statt. Durch das Gespräch in englischer Sprache wird Roland Chalons-Browne, CEO von Siemens Financial Services führen. Dienstag, 26. April 2016, 09:00 Uhr im Convention Center, Saal 11Siemens PLM Software lädt zum Pressefrühstück. Das Pressefrühstück findet auf Deutsch ohne Übersetzung statt. An unserem Stand D35 in Halle 9 finden Sie wie gewohnt die Siemens-Presselounge. Von Montag bis Freitag steht dort das Team der Siemens-Pressestelle für Gespräche bereit. Alle Pressematerialien zur Hannover Messe - Pressemitteilungen, Bilder und Präsentationen der Pressekonferenz - finden Sie in einem Presse-Feature auf unseren Webseiten zusammengefasst. Neben dem Hauptstand in Halle 9 ist Siemens an folgenden Stellen auf dem Messegelände zu finden: Siemens @ Integrated Energy Plaza: Halle 27 Siemens PLM Software: Halle 6 Siemens-Beteiligungen an Partnerständen Tec2You: Halle 11 Young Tech Enterprises: Halle 3

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Press Team Industries | 2016-03-21
Lift me up
Innovative Servopumpe für AufzügeBagnatica, Italien: Der Lifthydraulikpezialist Omarlift entwickelte gemeinsam mit dem Siemens Solution Partner Telmotor eine innovative Servopumpe für Hydraulikaufzüge. Dabei setzen die Entwickler als Kernstück auf den Sinamics S120-Frequenzumrichter von Siemens. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Leise, präzise und energieeffiziente Personenaufzüge. Alessandro Mordini, Geschäftsführer des italienischen Experten

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Innovative Servopumpe für AufzügeBagnatica, Italien: Der Lifthydraulikpezialist Omarlift entwickelte gemeinsam mit dem Siemens Solution Partner Telmotor eine innovative Servopumpe für Hydraulikaufzüge. Dabei setzen die Entwickler als Kernstück auf den Sinamics S120-Frequenzumrichter von Siemens. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Leise, präzise und energieeffiziente Personenaufzüge. Alessandro Mordini, Geschäftsführer des italienischen Experten für Hydraulikaufzüge Omarlift, empfiehlt anstelle von ventilgeregelten Systemen eine frequenzumrichterbasierte Lösung, konkret eine Servopumpe. Gemeinsam mit Telmotor entwickelte der Hydraulikexperte eine clevere Lösung auf Basis eines Sinamics S120-Frequenzumrichter. Der Frequenzumrichter regelt Pumpe und Motor und ist über Ethernet mit der Aufzugsteuerung verbunden. Der Vorteil: Bei dieser Kombination aus Motor, Frequenzumrichter und Pumpe liefert die Pumpe nur dann Druck, wenn der Aufzug tatsächlich nach oben fährt. Ganz im Gegensatz zum klassischen Hydrauliksystem, bei dem permanent Druck geliefert wird und der Motor auch beim Stillstand des Lifts auf Hochtouren läuft. In diesem Fall ist immer ein energieintensives und geräuschvolles Kühlsystem nötig. Fährt der Aufzug bei der Servopumpen-Lösung nach unten, dreht sich die Pumpe rückwärts, fungiert also so als Motor-Bremse und kann sogar Energie ins Stromnetz einspeisen. Die innovative Entwicklung spart nicht nur Energie, sondern kommt auch ohne Kühlsysteme aus und ist damit wesentlich leiser. Schlüssel zum Erfolg: Sinamics S120Marco Fadini, Operations Manager bei Omarlift, ist von der Siemens Lösung überzeugt: „Der Einsatz von Frequenzumrichtern in Hydrauliklösungen ist für uns im Prinzip nichts Neues. Aber mit den Komponenten anderer Anbieter waren wir nie in der Lage, derart komplexe, selbstregelnde Programmierungen zu realisieren. Mit der Drive Control Chart (DCC) nutzen wir die Regelungskapazitäten des Sinamics S120 optimal und können unsere Software eigenständig weiterentwickeln und schützen.“ Die Software erleichtert darüber hinaus die Installation des Frequenzumrichters: „Im Prinzip geht das dann per Plug and Play“, sagt Fadini. Weniger Energiebedarf und KostenIm Vergleich zu einem klassischen Hydrauliksystem spart die Neuentwicklung um bis zu 50 Prozent des Energiebedarfs ein. Dies hat nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Denn mit der Servopumpe werden Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten gesenkt. Die Italiener sehen großes Potential im Bereich der beim Abfahren des Lifts erzeugten Energie. Nun läge es am Markt, ob und wann dieses Potential realisiert werde, so Fadini. BildunterschriftenEin Blick in den Aufzugschacht.Klassisches Hydrauliksystem versus Servopumpe. Energieeffizienz ist Trumpf: Ohne das Kühlsystem ist der Servopumpen-basierte Hydraulikaufzug um die Hälfte sparsamer als klassische Hydraulikaufzüge.

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Press Team Industries | 2016-03-18
Komplexe Blechkonstruktionen
Solid Edge in der Nahrungsmittelindustrie Waldkraiburg, Bayern. In der Lebensmittelindustrie müssen Maschinenanlagen höchste Präzision und kompromisslose Qualitätsstandards erfüllen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt der Sondermaschinenbauer MultipondWägetechnik GmbH bei der Konstruktion von innovativen Lösungen auf das 3D-CAD-ProgrammSolid Edge von Siemens PLM Software. Solid Edge eignet sich besonders für die

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Solid Edge in der Nahrungsmittelindustrie Waldkraiburg, Bayern. In der Lebensmittelindustrie müssen Maschinenanlagen höchste Präzision und kompromisslose Qualitätsstandards erfüllen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt der Sondermaschinenbauer MultipondWägetechnik GmbH bei der Konstruktion von innovativen Lösungen auf das 3D-CAD-ProgrammSolid Edge von Siemens PLM Software. Solid Edge eignet sich besonders für die Konstruktion komplizierter Blechteile, verarbeitet große Mengen an Einzelteilen gleichzeitig und ist darüber hinaus besonders benutzerfreundlich. In der industriellen Lebensmittelproduktion zählt jedes Gramm. Sowohl die Fertigpackungsverordnung als auch die wirtschaftlichen Interessen der Produzenten verlangen exakte Mengen für den Verkauf. Wenn Tonnen von Zutaten gemischt und abgepackt werden, sind also Maschinen gefragt, die außergewöhnlich schnell und dabei gleichzeitig hochpräzise, hygienisch und ausfallsicher sind. Der Maschinenbauer aus Bayern hat in der industriellen Wägetechnik mehr als 70 Jahre Erfahrung. Multipond weiß, dass seine Kunden aus der Lebensmittelindustrie eine hohe Verfügbarkeit, eine kompromisslose Qualitätskonstruktion und eine wartungsfreundliche Auslegung der Anlage erwarten. Als eine besondere Herausforderung erweist sich beim Anlagenbau der Bereich der Blechkonstruktion und der Gestaltung der Oberflächen. An dieser Stelle kommt die Siemens PLM Software Solid Edge ins Spiel. Von der Waage zur VerpackungSolid Edge verfügt über eine starke Blechfunktion, die Biegewinkel, Biegeradien und Biegekorrekturdaten optimal verarbeitet. Josef Lettl, langjähriger Konstrukteur bei Multipond, kennt die Ansprüche an CAD-Programme und deren Grenzen: „…Wir verfügen nun mal über einige komplizierte Abwicklungen mit vielen Biegelinien und Abkantungen.“ Die Erfassung sämtlicher Biegungen gelingt den Ingenieuren mit Solid Edge problemlos. Multipond baut nicht nur einzelne Maschinen, sondern bietet komplette Systeme mit individuellen Zufuhr- und Übergabeeinheiten an. In rasender Geschwindigkeit werden exakt abgewogene Mengen eines Produkts durch Behälter, Trichter und Blender in die Verpackungsmaschine übergeben. Daraus ergeben sich oft große Baugruppen, die ein CAD-System verkraften muss. „Baugruppen mit 800 Einzelteilen sind keine Seltenheit bei uns, ich selbst bevorzuge diese auch komplett zu laden, wenn ich mich an der Konstruktion für eine Maschine befinde. Mit Solid Edge gelingt mir das ohne Schwierigkeiten“, beschreibt Andreas Peters, Leiter der Neukonstruktion, die Leistungsfähigkeit der Software. Benutzerfreundlichkeit ist TrumpfEin weiterer Vorteil von Solid Edge ist dessen intuitive Bedienbarkeit. Mit Unterstützung des Siemens PLM Solution Partner PBU CAD-Systeme, machen sich die Waldkraiburger in nur vier Tagen in der Software fit. Peters ist von der Software überzeugt: „Innerhalb von einem Jahr haben wir auf zehn Arbeitsplätze aufgestockt und verwenden heute an 23 Arbeitsplätzen alle Ausbaustufen von Solid Edge von Classic über Foundation bis zu Premium. Die jeweiligen Einlernphasen sind sehr kurz. Das System ist intuitiv bedienbar, was der Produktivität in der Konstruktion sehr entgegenkommt.“ Der Maschinenbauer setzt auch in Zukunft auf Solid Edge als leistungsstarkes und flexibles 3D-CAD-System und auf PBU CAD-Systeme als zuverlässigen Partner. Bildunterschriften - Bildrechte liegen bei PBU CAD-Systeme GmbHWägebehälter aus detektierbarem Kunststoff. Spezielle Oberflächen und nahezu alle Fertigungsverfahren sind bei Multipond vertreten. Leiter Neukonstruktion Andreas Peters (li.) und CAD-Administrator Markus Schebesta vertrauen auf Solid Edge im Bereich der komplizierten Blechkonstruktionen.

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Claudia Lanzinger | 2016-03-16
Ab durch die Hecke - Teil 3 Student Design Wettbewerb
Heckenschere mitSolid Edge modelliertBeweglich sollte es sein – das war die Vorgabe, die Ross Bickerstaff in seinem Universitätskurs für die Konstruktion eines Gegenstandes bekommen hat. Bei der Gartenarbeit kam ihm die Idee, eine Heckenschere zu modellieren. Mit der Solid Edge Software von Siemens konnte er sein Vorhaben umsetzen – und

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Heckenschere mitSolid Edge modelliertBeweglich sollte es sein – das war die Vorgabe, die Ross Bickerstaff in seinem Universitätskurs für die Konstruktion eines Gegenstandes bekommen hat. Bei der Gartenarbeit kam ihm die Idee, eine Heckenschere zu modellieren. Mit der Solid Edge Software von Siemens konnte er sein Vorhaben umsetzen – und das so erfolgreich, dass er dafür mit dem Student Design Contest von Siemens PLM Software ausgezeichnet wurde. Ross Bickerstaff studiert in seinem letzten Jahr an der Ulster Universität in Nordirland Maschinenbauwesen. Für die Heckenschere als Konstruktionsobjekt hat er sich entschieden, weil das Gartengerät aus vielen komplexen Geometrien besteht. So konnte Ross sämtliche Funktionen von Solid Edge, eine 3D-CAD-Software von Siemens PLM Software, ausprobieren. Mit Solid Edge die Herausforderung meisternAnfangs hatte Ross mit den Oberflächen- und den Bewegungsfunktionen zu kämpfen, aber Übung machte bald den Meister. Denn für sein Modell musste der Maschinenbaustudent vor allem diese beiden Funktionen der Software nutzen. Auch ein bewegliches Konstruktionsobjekt war neu für den Studenten. Ross konnte durch dieses Projekt seine Kenntnisse und seine Erfahrungen mit dem 3D-Programm ausbauen und vertiefen. „Ich würde Solid Edge auf jeden Fall anderen Studenten empfehlen“, sagt der angehende Ingenieur. „Die Funktionen sind extrem einfach zu nutzen und zu verstehen. Und es ist offensichtlich, dass die Ergebnisse sehr gut sind“, grinst Ross über den Sieg im beim Student Design Contest von Siemens PLM Software. Der Design-Wettbewerb von Siemens PLM Software ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses. Jeweils am 20. eines Monats müssen die Studenten ihre Grafikentwürfe einreichen, die sie mit Siemens NX oder Solid Edge Software erstellt haben. BildunterschriftEine Heckenschere ist beweglich und das ideale Konstruktionsobjekt, um die Funktionen von Solid Edge zu erlernen und einzusetzen.

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David Petry | 2016-03-14
Siemens auf der Powtech 2016
Nürnberg. Sie ist die weltweite Leitmesse für Pulver- und Schüttguttechnologien: die Powtech in Nürnberg (19.-21. April 2016). Hier geht es um Mischen, Fördern, Dosieren oder Granulieren – und vieles mehr. In Halle 4A am Stand 115 zeigt Siemens sein umfangreiches Portfolio im Bereich Wägetechnik und Prozessinstrumentierung. Highlights sind die neuenWägeterminals

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Nürnberg. Sie ist die weltweite Leitmesse für Pulver- und Schüttguttechnologien: die Powtech in Nürnberg (19.-21. April 2016). Hier geht es um Mischen, Fördern, Dosieren oder Granulieren – und vieles mehr. In Halle 4A am Stand 115 zeigt Siemens sein umfangreiches Portfolio im Bereich Wägetechnik und Prozessinstrumentierung. Highlights sind die neuenWägeterminals Siwarex WT231 für nichtselbsttätige Waagen undSiwarex WT241 für Bandwaagen. Sie kombinieren Wägeelektronik und Touch Panel in einem Gerät. Die Geräte sind schnell und unkompliziert als Standalone-Lösung einsetzbar. Über eine RS485 Modbus RTU-Schnittstelle lassen sie sich in alle gängigen Steuerungsumgebungen einbinden. Durch umfangreiche Diagnosemöglichkeiten und Kontrolle von Grenzwerten ist das Wägeterminal Siwarex WT231 mit integrierter Wägeelektronik WP231 in Branchen mit hohen Genauigkeitsanforderungen einsetzbar, beispielsweise für Nahrungsmittel und Getränke sowie in Pharma und Chemie. Anwendungsbereiche sind vor allem Füllstand- und Plattformwaagen. DasWägeterminal Siwarex WT241 mit integrierter Wägeelektronik WP241 wird für Bandwaagen eingesetzt und bietet neben einer hohen Messgenauigkeit zahlreiche Zusatzfunktionen. Sechs Summierer ermitteln die geförderte Materialmenge. Zudem ermöglicht ein Simulationsmodus für Bandgeschwindigkeit und Bandbeladung einen vollwertigen Applikationstest – auch ohne angeschlossene Waage und Geschwindigkeitssensor. Die beiden neuen Wägeterminals sind mit einem 4-Zoll-Touch Panel und hoch auflösendem TFT Widescreen Farbdisplay ausgestattet. Dies unterstützt den Anwender durch intuitive Bedienung sowie schneller Parametrierung und Inbetriebnahme. Durch das Edelstahlgehäuse in Schutzart IP65 sind die neuen Komplettpakete problemlos in den unterschiedlichsten Branchen einsetzbar: im Bereich Nahrungsmittel, Pharma und Chemie ebenso wie im Bergbau oder in der Zementherstellung und Stahlproduktion. Bildunterschrift Highlights auf der Powtech 2016 sind die neuen Wägeterminals Siwarex WT231 für nichtselbsttätige Waagen und Siwarex WT241 für Bandwaagen.

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Claudia Lanzinger | 2016-03-11
Möge die Macht mit Dir sein ! - Teil 2 Student Design Wettbewerb
Zweirad-Roboter gewinnt ersten Platz In unserer Serie über den Siemens PLM Software Design Wettbewerb stellen wir Studenten und ihre ausgezeichneten Erfindungen vor. Diesmal sindKamil Jankowski und seine Erfolgsgeschichte mit Siemens NX Software an der Reihe. Kamil ließ sich von Star Wars inspirieren - und nutzte sämtliche Möglichkeiten, die NX zu

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Zweirad-Roboter gewinnt ersten Platz In unserer Serie über den Siemens PLM Software Design Wettbewerb stellen wir Studenten und ihre ausgezeichneten Erfindungen vor. Diesmal sindKamil Jankowski und seine Erfolgsgeschichte mit Siemens NX Software an der Reihe. Kamil ließ sich von Star Wars inspirieren - und nutzte sämtliche Möglichkeiten, die NX zu bieten hat. Er wollte einen zweirädrigen Roboter entwerfen, was allein schon ein komplexes Unterfangen ist. Im Laufe seiner Arbeit mit NX hat er dann weitere Tools entdeckt, mit denen er seine Fertigkeiten noch weiter verfeinern konnte. Kamil Jankowski studiert Mechatronik an der AGH Wissenschaftlich-Technischen Universität in Polen, und Star Wars hat ihn zu diesem ehrgeizigen Projekt inspiriert. Es geht dabei um eine einmalige Konstruktion, die auf der Grundlage eines mechanischen Kreisels anstelle der sonst üblichen traditionellen Software entworfen wurde. Diverse Schwierigkeiten mussten überwunden werden. Zum Beispiel sollte der Roboter ein sehr niedriges Profil haben, um den Massenmittelpunkt unter der Ebene der Radachse zu halten. Dafür musste Kamil die Aufhängung umkonstruieren. Gleichzeitig musste er die Größe des Elektromotors und des Schwungrades im Auge behalten. Ihm war völlig klar, dass ein so innovatives Design, eventuell schwierig herzustellen, zu vermarkten und zu warten ist – alles wichtige Fragen, die es zu berücksichtigen gilt. Mit NX: Herausforderung angenommenDiese Herausforderungen konnte der Student erfolgreich meistern, ganz sicher auch deshalb, weil er die NX Software nutzen konnte, die das Akademische Programm von Siemens PLM seiner Universität zur Verfügung gestellt hatte. „Mit NX zu arbeiten war eine tolle Erfahrung - nicht nur, weil es so leicht zu verstehen ist, sondern weil man bei der Arbeit mit NX andere Tools kennenlernt und die eigenen Fähigkeiten dabei weiterentwickelt und verfeinert“, erklärt der begeisterte Jankowski. Ganz sicher sieht man das auch Kamils Werk an, mit dem er den ersten Platz im monatlichen Wettbewerb gewonnen hat. Wir sind überzeugt, dass Kamil Jankowski auch in Zukunft eine Macht sein wird, mit der man rechnen muss. Der Design-Wettbewerb von Siemens PLM Software ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses. Jeweils am 20. eines Monats müssen die Studenten ihre Grafik-entwürfe einreichen, die sie mit Siemens NX oder Solid Edge Software erstellt haben.

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Ursula Lang | 2016-03-09
Druckfrisch: Siemens MediaService März 2016
Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Die März-Ausgabe des MediaService Industries bietet vielfältigen Lesestoff aus der Welt der Antriebs- und Automatisierungspraxis. Den Anfang machen ein neues Kommunikationsmodul für Ident-Systeme sowie ein neuer Profinet-Kommunkationsprozessor für erweiterte Umgebungsbedingungen. Weiter geht es mit der Integration von 24-Volt-Stromversorgungen in das Prozessleitsystem Simatic PCS 7. Zudem

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Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld Die März-Ausgabe des MediaService Industries bietet vielfältigen Lesestoff aus der Welt der Antriebs- und Automatisierungspraxis. Den Anfang machen ein neues Kommunikationsmodul für Ident-Systeme sowie ein neuer Profinet-Kommunkationsprozessor für erweiterte Umgebungsbedingungen. Weiter geht es mit der Integration von 24-Volt-Stromversorgungen in das Prozessleitsystem Simatic PCS 7. Zudem hat Siemens seine Netzwerkmanagement-Software erweitert, um Netzwerke effizient managen und validieren zu können. Um Edelfische, Fahrradzen­trierung, Folienbeschichtung und Roboterprogrammierzeit geht es in der Anwendungspraxis. So werden die größte Zanderzucht via TIA Portal automatisiert und damit die Bedingungen für Edelfische optimiert. Zudem zentriert eine Simatic-Steuerung exakt Fahrradreifen. Abschließend modernisiert ein Hersteller von Compositmembranen seine Anlagen mit Siemens-Steuerungs- und Antriebstechnik, und der Landmaschinenhersteller John Deere verkürzt mit Product Lifecycle Management-Software die Innovationszyklen seiner Fertigung. Lesen Sie mehr:MediaService MärzMediaServiceMediaService Digithek zum Herunterladen der Einzelbeiträg e aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Peter Jefimiec | 2016-03-04
Vielfach preisgekröntes Industrial-Design von Siemens
Insgesamt elf Auszeichnungen erhielten die Industrial-Designer von Siemens bei den diesjährigen iF-Awards. Darunter auch für die Gestaltung von zwei Industrie-Komponenten: Die Jury prämierte das Design des AntriebsSinamics S120M und der stationären UHF Schreib- und Lesegeräte der Simatic RF600-Familie. München. Einmal im Jahr werden die iF Awards für die gelungene Umsetzung

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Insgesamt elf Auszeichnungen erhielten die Industrial-Designer von Siemens bei den diesjährigen iF-Awards. Darunter auch für die Gestaltung von zwei Industrie-Komponenten: Die Jury prämierte das Design des AntriebsSinamics S120M und der stationären UHF Schreib- und Lesegeräte der Simatic RF600-Familie. München. Einmal im Jahr werden die iF Awards für die gelungene Umsetzung der besten Produktdesign-Ideen vergeben. Im Rahmen der diesjährigen Feierlichkeiten gehörte Siemens zu den am meisten prämierten Unternehmen. Insgesamt elf Auszeichnungen für wegweisendes Design gingen an das Unternehmen. Unter den Gewinnern waren auch Produkte für den industriellen Einsatz: Die Sinamics S120M Antriebe und die stationären UHF Schreib- und Lesegeräten der Simatic RF600-Familie überzeugten aufgrund ihrer durchdachten Gestaltung. Mit demSinamics S120M hat Siemens sein Portfolio um einen dezentralen Servoantrieb erweitert. Die Zusammenführung von Motor und Leistungsteil hat mehrere Vorteile: Dank der kompakten Bauweise reduzierten sich Platzbedarf und Klimatisierungsaufwand im Schaltschrank. Zudem wird die Verkabelung in der Maschine vereinfacht. Sinamics S120M ist sowohl für den dezentralen als auch den Mischbetrieb mit zentralen Antrieben geeignet. Somit ist der Sinamics S120M für den Einsatz in modularen Maschinenkonzepten und in Maschinen mit großer räumlicher Ausdehnung oder bei begrenzter Stellfläche von Schaltschränken prädestiniert. Diestationären UHF Schreib-/Lesegeräte SIMATIC RF650R, RF680R und RF685R der SIMATIC RF600 Familie sind für den Einsatz der RFID-Technik in der Produktion und im Logistikbereich konzipiert. Die Lesegeräte erfassen RFID-Tags zuverlässig einzeln oder im Pulk, statisch oder in Bewegung. Im Resultat führt der Einsatz der RFID-Systeme von Siemens zu effizienteren Produktionsabläufen und einer verbesserten Produktqualität. Bei der Gestaltung hat Siemens vor allem die Usability der UHF Schreib-/Lesegeräte im Blick gehabt. So wurde ein Anzeigeelement integriert, mit dem die RFID-Performance auch ohne Bildschirm auf größere Entfernung abgelesen werden kann. Auch die Montage der Anschlussleitungen wurde durch die Gerätegestaltung besonders ergonomisch gestaltet.

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Claudia Lanzinger | 2016-03-02
Siemens PLM Software Design-Wettbewerb für Studenten – Teil 1
Kreativität auf der Basis von PLM Der Siemens PLM Software Design Wettbewerb für Studenten ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung von hochqualifizierten Absolventen. Er eröffnet Studenten die Chance, ihre Ideen und Visionen im Bereich der Produktentwicklung mit PLM Software umzusetzen. Durch die Beteiligung an diesem Wettbewerb mit der

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Kreativität auf der Basis von PLM Der Siemens PLM Software Design Wettbewerb für Studenten ist ein akademisches Programm zur Förderung und Entwicklung von hochqualifizierten Absolventen. Er eröffnet Studenten die Chance, ihre Ideen und Visionen im Bereich der Produktentwicklung mit PLM Software umzusetzen. Durch die Beteiligung an diesem Wettbewerb mit der anschließenden Veröffentlichung ihrer Arbeit können die Studenten sogar eine Stelle finden - und damit den Einstieg in eine lohnende berufliche Karriere. Dieakademischen PLM-Programme von Siemens bieten Ausbildungsmöglichkeiten für zukünftige Entwickler, Ingenieure und Wissenschaftler. Beim PLM Software Design Wettbewerb müssen die Studenten bis zum 20. eines Monats ihre Erzeugnisse in Form eines Bildes einschicken, die mit der Siemens PLM Software NX oder Solid Edge erstellt wurden. Dabei stehen vor allem Ästhetik, Komplexität und Innovation des Bildes im Fokus. Jeden Monat wird ein Preis für den jeweils besten Entwurf vergeben. Darüber hinaus nehmen die Studenten mit ihren eingereichten Bildern automatisch am weltweiten Wettbewerb der Siemens PLM Software teil – die besten Entwürfe werden in einem Kalender abgedruckt. Neben dem Design-Wettbewerb gibt es weitere akademische Projekte, Wettbewerbe und Herausforderungen, die Siemens extra für Studenten der Ingenieur- und Designstudiengänge ins Leben gerufen hat: Mit EcoCar, Formula Student oder Greenpower " PACE First Robotics werden sehr unterschiedliche Bereiche angesprochen.

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Ursula Lang | 2016-02-29
Siemens präsentiert Neuheiten auf der light+building
Frankfurt am Main. Unter dem Motto „Make your building more livable“ zeigtSiemens auf der Fachmesse light+building vom 13. bis zum 18. März 2016, wie gewerblich genutzte Gebäude komfortabel gestaltet und dabei gleichzeitig wirtschaftlich betrieben werden können. Auf Stand B56 in Halle 11.0 präsentiert das Unternehmen Produkte, Systeme und Lösungen zu

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Frankfurt am Main. Unter dem Motto „Make your building more livable“ zeigtSiemens auf der Fachmesse light+building vom 13. bis zum 18. März 2016, wie gewerblich genutzte Gebäude komfortabel gestaltet und dabei gleichzeitig wirtschaftlich betrieben werden können. Auf Stand B56 in Halle 11.0 präsentiert das Unternehmen Produkte, Systeme und Lösungen zu Gebäudemanagement im Zusammenspiel mit dem intelligenten Gebäude sowie zu Verteilung und Management von Energie einschließlich Lösungen für die zunehmend dezentralen Energiesysteme. Siemens zeigt als technologischer Vorreiter, wie sich beide Themenbereiche unter dem Vorzeichen der Digitalisierung und der Automatisierung miteinander verbinden. Gebäude sollen als Lebens- und Arbeitsräume noch lebenswerter gestaltet und wirtschaftlicher betrieben werden. Dazu präsentiert Siemens auf der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik auf 1.100 Quadratmetern Produkte, Lösungen und Systeme. So zeigt das Unternehmen die neue Version seiner Gebäudemanagementplattform Desigo CC zur Digitalisierung von Gebäuden und Infrastrukturen sowie sein erweitertes Raumautomationssystem, das alle Raumfunktionen übergreifend optimiert. Zudem unterstützt Siemens seine Kunden mit Dienstleistungen zum Energiedatenmanagement dabei, die aktuelle Energieeffizienz eines Gebäudes zu ermitteln, zu analysieren und zu optimieren, beispielsweise durch die Optimierung der Gebäudeperformance. Die Verbindung von Energieverteilung und Gebäudemanagement zeigt Siemens mit der Anbindung seiner kommunikationsfähigen Kompaktleistungsschalter 3VA an die Gebäudemanagementplattform Desigo CC. Mit dieser nahtlosen Kombination aus Energie- und Gebäudemanagementsystem lässt sich zusätzliches Potenzial im infrastrukturellen Datenmanagement heben. Für Automatisierungsaufgaben präsentiert Siemens seine Portfolioerweiterung für Basic Controller Simatic S7-1200. Neu ist das Energy Meter Modul SM1238 AI, mit dem sich Energieströme exakt erfassen lassen. Zudem werden die Basic Controller für fehlersichere Anwendungen im unteren Leistungsbereich ergänzt. Die neue Safety CPU 1212FC löst, wie die leistungsfähigeren Varianten CPU1214FC und CPU1215FC, Standard- und sicherheitsgerichtete Automatisierungsaufgaben in einem Gerät: zum Beispiel das Überwachen einer Schutztür. Dadurch reduziert sich der Verdrahtungsaufwand, spart Platz gegenüber konventionellen Sicherheitslösungen und ermöglicht flexiblere Sicherheitskonzepte. Ergänzt werden die Produkte durch Planungssoftware, Ausschreibungsunterlagen, umfangreiche Engineering-Daten sowie qualifizierte Beratungs- und Serviceleistungen. Elektroplaner, Schaltanlagenbauer und Installateure profitieren so von einer vereinfachten, schnelleren und fehlerfreien Planung und normkonformen Umsetzung einer sicheren elektrischen Energieverteilung.

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David Petry | 2016-02-24
Digitale Unternehmen für Chinas Pharmaindustrie realisieren
Siemens kooperiert mit Pharmengin Bejing, China. Siemens und Sino Pharmengin Corporation (Pharmengin) haben im Januar 2016 eine strategische Kooperation geschlossen, um gemeinsam Industrie 4.0-Lösungen für die chinesische Pharmaindustrie zu entwickeln. Gemeinsam werden sie Kunden beim Aufbau digitaler Unternehmen („Digital Enterprise“) unterstützen. Ziel ist es, über den ganzen Anlagenlebenszyklus die Effizienz

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Siemens kooperiert mit Pharmengin Bejing, China. Siemens und Sino Pharmengin Corporation (Pharmengin) haben im Januar 2016 eine strategische Kooperation geschlossen, um gemeinsam Industrie 4.0-Lösungen für die chinesische Pharmaindustrie zu entwickeln. Gemeinsam werden sie Kunden beim Aufbau digitaler Unternehmen („Digital Enterprise“) unterstützen. Ziel ist es, über den ganzen Anlagenlebenszyklus die Effizienz im Engineering und im Betrieb weiter zu erhöhen, Betriebskosten zu senken, die Produktqualität zu verbessern und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherzustellen. Im Rahmen der Vereinbarung stellt Siemens Pharmengin Lösungen zur Verfügung, die über gesamten Lebenszyklus einer Prozessanlage – also „from integrated engineering to integrated operation – reichen. Grundlage für den Aufbau digitaler Unternehmen sind unter anderem Plattformen wie Comos, das Unternehmen vom Design und Engineering über den Betrieb bis zur Instandhaltung unterstützt. Eingeschlossen sind auch das Prozessleitsystem Simatic PCS 7, die Prozesssimulationssoftware Simit, die 3D-Visualisierungssoftware Comos Walkinside, MES-Systeme für die Pharmaindustrie, die XHQ Operations Intelligence Plattform sowie die Prozessanalysetechnik-Software Sipat. Abgerundet wird das integrierte Angebot von einem umfassenden Services.

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Peter Jefimiec | 2016-02-22
Siemens auf der Metav
Auf der diesjährigen Metav stellt Siemens unter dem Motto „On the Way to Industrie 4.0 – Digitalization in Machine Tool Manufacturing“ seine Innovationen für den Maschinenbau und metallverarbeitende Unternehmen vor. Düsseldorf – Am 23. Februar öffnet die Metav ihre Pforten. Auf seinemHauptstand in Halle 16 (Stand A53) präsentiert Siemens dem

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Auf der diesjährigen Metav stellt Siemens unter dem Motto „On the Way to Industrie 4.0 – Digitalization in Machine Tool Manufacturing“ seine Innovationen für den Maschinenbau und metallverarbeitende Unternehmen vor. Düsseldorf – Am 23. Februar öffnet die Metav ihre Pforten. Auf seinemHauptstand in Halle 16 (Stand A53) präsentiert Siemens dem Fachpublikum zahlreiche aktuelle Neuentwicklungen. Ausstellungsschwerpunkte sind neben der Digitalisierung die verbesserte Oberflächenbearbeitung mit der Funktion Top Surface für den Formenbau sowie Weiterentwicklungen der CNC-Steuerungen Sinumerik 828D sowie Sinumerik 840D sl. Im Themenbereich Digitalisierung zeigt Siemens, wie Maschinenbauer und Anwender in den drei wesentlichen Aspekten build, operate und optimize mit durchgängigen digitalen Prozessen und Softwareanwendungen unterstützt werden. Im Maschinenbau können Maschinenkonzepte bereits in der Konstruktionsphase eingehend geprüft und noch vor der Herstellung optimiert werden. Die Entwicklung und Produktion von Werkzeugmaschinen wird durch die virtuelle Inbetriebnahme schneller und sicherer. Für Maschinenbetreiber bietet die durchgängige CAD/CAM-CNC-Prozesskette von Siemens die Möglichkeit, Produktentwicklungszeiten deutlich zu verkürzen. Der Einsatz des virtuellen NC Kernels (VNCK) in einer virtuellen Maschine erlaubt es, die geplanten Abläufe in der Fertigung bereits im Vorfeld zu erproben und etwa zu prüfen, wie lange die Bearbeitung an der Maschine dauern wird. Des Weiteren vermitteln Live-Demonstrationen unter anderem, wie werkstattorientierte Betriebe mit smart operation in die Digitalisierung einsteigen können. Mit Top Surface hat Siemens eine leistungsstarke Funktion für sein Technologiepaket Fräsen entwickelt, die eine besonders hohe Oberflächengüte ermöglicht. Vor allem beim Formenbau, bei dem hohe Präzision gefordert ist, kommt dieser Weiterentwicklung große Bedeutung zu. Auf der Metav wird Siemens den Einsatz von Top Surface an der 5-Achs-Fäsemaschine DMG Mori HCS30 präsentieren, die mit einer Sinumerik 840D sl ausgestattet ist. Eine weitere Neuheit ist der erweiterte Kontur-Abspanzyklus, der nun 4-achsiges Drehen für Drehmaschinen ermöglicht. Dabei spanen zwei gegenüberliegende Drehwerkzeuge gleichzeitig am Werkstück, was die Bearbeitungszeit erheblich verkürzt. Das neue Bearbeitungsverfahren lässt sich ohne CAD/CAM-System direkt an der Sinumerik-CNC programmieren, indem der Anwender das Bearbeitungsverfahren lediglich um zwei zusätzliche Parameter zum "Balanced Cutting" erweitert. Die CNC-Sequenzen werden dabei automatisch vom Sinumerik Kontur-Abspanzyklus erstellt. Siemens ist mit einem Hauptstand in Halle 16 (Stand A53) vertreten sowie mit Beteiligungen auf den Sonderständen VDW Jugend in Halle 17 (Stand B115-06) und der Industry Arena in Halle 14 (Stand A107).

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David Petry | 2016-02-19
Netzwerkkomponenten für den Öl- und Gasmarkt
Zulassungen für On- und Offshore und den Schiffbau Nürnberg. Mit neuen Zertifikaten sind die industriellen Netzwerkkomponenten der Scalance- und Ruggedcom-Reihe nun auch für Öl- und Gas-Anwendungen sowie im Schiffbau einsetzbar. Mit neuen Zulassungen sind die industriellen Netzwerkkomponenten Scalance und Ruggedcom nun für weitere Einsatzbereiche geeignet. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen

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Zulassungen für On- und Offshore und den Schiffbau Nürnberg. Mit neuen Zertifikaten sind die industriellen Netzwerkkomponenten der Scalance- und Ruggedcom-Reihe nun auch für Öl- und Gas-Anwendungen sowie im Schiffbau einsetzbar. Mit neuen Zulassungen sind die industriellen Netzwerkkomponenten Scalance und Ruggedcom nun für weitere Einsatzbereiche geeignet. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Zertifikaten für explosionsgefährdete Bereiche wie ATEX, FM, IECEx und UL HazLoc, über die viele Scalance-Produkte schon verfügen, sind die Geräte mit den neuen Zertifikaten nun auch für Anwendungen im Öl- und Gasmarkt einsetzbar. Ebenfalls für diesen Markt haben mehrere Ruggedcom-Komponenten bereits das CSA-Prüfzeichen der Canadian Standards Association. Darüber hinaus können die Ruggedcom Win-Komponenten jetzt gemäß Norm MIL-STD-810F, die insbesondere Salzsprüh-Beständigkeit verlangt, in on- und offshore WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) -Anwendungen, also drahtloser Hochgeschwindigkeitsübertragung, kabellose Entfernungen bis 40 Kilometer überbrücken. Zudem sind mehrere Ruggedcom (ABS und DNV-GL)-und Scalance (ABS, BV, DNV-GL, LR, NK, PRS sowie RINA) Produkte nun mit den Zulassungen für den Schiffbau zertifiziert.

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Ursula Lang | 2016-02-17
Druckfrisch: Siemens MediaService Februar 2016
Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldDie Februar-Ausgabe des MediaService Industries fängt mit einer neuen Produktmeldung an: So gibt es für optische Lesegeräte eine neue Firmware. Auf der Anwendungsseite geht es um Gewerbewaschmaschinen, deren Lebensdauer mit Siemens-Frequenzumrichtern erhöht wird. Zudem temperieren Logikmodule Tunnelsegmente, um einen stabilen Tunnelbau zu gewährleisten. ‚Automatisierungstechnik leicht gemacht‘,

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Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldDie Februar-Ausgabe des MediaService Industries fängt mit einer neuen Produktmeldung an: So gibt es für optische Lesegeräte eine neue Firmware. Auf der Anwendungsseite geht es um Gewerbewaschmaschinen, deren Lebensdauer mit Siemens-Frequenzumrichtern erhöht wird. Zudem temperieren Logikmodule Tunnelsegmente, um einen stabilen Tunnelbau zu gewährleisten. ‚Automatisierungstechnik leicht gemacht‘, heißt es für Auszubildende zum Associate Engineer: Sie steigen schrittweise mit praxisnahen Simulationsmodellen in die Anlagenautomatisierung ein. Schließlich beschleunigt noch Product Lifecycle Management-Software die Simulationsverfahren von Automobilzulieferern. Lesen Sie mehr:MediaService FebruarMediaServiceMediaService Digithek zum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Peter Jefimiec | 2016-02-15
Siemens auf der LogiMAT
Unter dem Motto „All you need for logistics – efficient and flexible logistics solutions from a trusted partner“ stellt Siemens auf der LogiMAT 2016 in Stuttgart sein umfassendes Portfolio für die effiziente und innovative Automatisierung von Logistikprozessen vor. Nürnberg. Im Rahmen Europas größter Intralogistikmesse zeigt Siemens auf seinem Stand in

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Unter dem Motto „All you need for logistics – efficient and flexible logistics solutions from a trusted partner“ stellt Siemens auf der LogiMAT 2016 in Stuttgart sein umfassendes Portfolio für die effiziente und innovative Automatisierung von Logistikprozessen vor. Nürnberg. Im Rahmen Europas größter Intralogistikmesse zeigt Siemens auf seinem Stand in Halle 3 (Stand 3D11) Produkte und Lösungen aus den Bereichen Antriebstechnik, Automatisierung, Industriesoftware sowie industrielle Identifikation. Zentrale Themen des diesjährigen Messeauftritts sind Effizienz, Verfügbarkeit und Produktivität. Besucher erhalten am Messestand einen Überblick über das durchgängige Automatisierungs-Portfolio des international tätigen Konzerns für die Industrielogistik. Als wesentlicher Vorteil für die Anwender wird das umfassende Engineering-Framework TIA Portal präsentiert. Damit können zahlreiche Komponenten wie Simatic-Steuerungen, Bedien- und Beobachtungsgeräte sowie Antriebe schnell und intuitiv zu passgenauen Lösungen konfiguriert und parametriert werden. Im Resultat wird der Engineering-Aufwand für die Projektierung und Inbetriebnahme – gerade bei komplexen Projekten – deutlich reduziert. Auf der LogiMAT präsentiert sich Siemens zudem als vielseitiger Lösungsanbieter: Angefangen bei der Konzeption und Planung über die Umsetzung individueller mechatronischer Komplettlösungen bis hin zu Wartung und Service für Logistik-Lösungen. Aufgrund seiner langjährigen Expertise ist Siemens in der Lage, seinen Kunden prozessoptimierte Lösungen und ein professionelles Projektmanagement auch bei internationalen Projekten anzubieten. Neben intelligenten Automatisierungskonzepten steht dabei vor allem die Energieeffizienz im Vordergrund. Dementsprechend stellt Siemens auf seinem Stand auch seine leistungsstarke und energieeffiziente Antriebstechnik aus. Dank Rückgewinnung von Bremsenergie lassen sich etwa die Energiekosten für den Betrieb von Hochregallagern und Fördersystemen signifikant senken. Durch den optimierten und sicheren Datenaustausch zwischen F-CPU sowie Antrieben lassen sich hierbei passgenaue Lösungen erzielen, die höchste Sicherheit und Verfügbarkeit einer Anlage garantieren.

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David Petry | 2016-02-11
Service Center im westaustralischen Perth eröffnet
High-Tech-Service in Australien Perth/Australia: Feierstunde im westaustralischen Perth: Im Beisein von Dr. Thomas Moser, CEO der Siemens Customer Services Business Unit, hat Siemens hier gestern ein hochmodernes Service Center eröffnet. Der Komplex im Wert von 20 Mio. Australische Dollar (rund 12 Mio. Euro) vereint modernste Technologien, Ausstattung auf Weltklasseniveau und

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High-Tech-Service in Australien Perth/Australia: Feierstunde im westaustralischen Perth: Im Beisein von Dr. Thomas Moser, CEO der Siemens Customer Services Business Unit, hat Siemens hier gestern ein hochmodernes Service Center eröffnet. Der Komplex im Wert von 20 Mio. Australische Dollar (rund 12 Mio. Euro) vereint modernste Technologien, Ausstattung auf Weltklasseniveau und umfassendes Expertenwissen. Das Ziel: Produktivität und betriebliche Effizienz der westaustralischen Industrie zu steigern – und so die Region beim Übergang zu Industrie 4.0 zu unterstützen. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung in der industriellen Produktion gewinnen hochmoderne Serviceleistungen zunehmend an Bedeutung. Vor allem, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen geht. Die Eröffnung des neuen Service Center im westaustralischen Perth markiert damit gleich in doppelter Hinsicht den Beginn einer neuen Ära. Denn nach ihren zuletzt getätigten Investitionen haben Branchen wie etwa Bergbau oder Öl " Gas derzeit mit dem aktuellen Preisverfall bei Rohstoffen zu kämpfen. Für Unternehmen ist es daher mehr denn je überlebenswichtig, auf High-Tech-Dienstleistungen zu setzen. Der Anspruch lautet: produktiver werden, Kosten senken und teure Anlagenausfälle vermeiden. Nach Tonsley (Südaustralien) und Rockhampton (Queensland) ist das Perth Service Center das dritte neue Service-Zentrum, das Siemens binnen weniger als zwei Jahren in Australien errichtet hat. Das steckt im neuen Perth Service Center: Serviceleistungen für Motoren, Generatoren und Regelantriebe entsprechend gültiger OEM Standards Ein fünf Mio. Australische Dollar (rund 3,1 Mio. Euro) teures Testfeld für die Belastungsprüfung von Elektromotoren ermöglicht es, die zu überholenden Motoren einem vollen Simulationstest unter Lastbedingungen zu unterziehen. Es ist das größte Testfeld dieser Art in Australien. Über die Fernwartungszentrale können die Spezialisten vom Schreibtisch aus Ausrüstung und ganze Anlagen innerhalb Australiens überwachen und sich per Fernzugriff aufschalten, um Störungen zu beseitigen und Reparaturen auszuführen. Mit Hilfe von Cloud-basierter Datenanalyse lässt sich die Leistung der Maschinen und Anlagen optimieren. Zentraler Standort (Hub) für Service-Techniker Mit der präzisen Auswuchtung von Wellen und Rotoren sorgt die für bis zu 20 Tonnen ausgelegte Auswuchtmaschine dafür, dass die Motoren später im Feld vollkommen rund laufen – für mehr Effizienz und weniger Verschleiß. Herausragendes OEM Know-how und an Siemens-Anlagen geschulte Techniker Der Zugang zu anlagenspezifischen Daten, Ersatzteile und Verfahren stellt sicher, dass alle Reparaturen fachgerecht und innerhalb der Toleranzen ausgeführt werden. Die sachgerechte Lagerung und Pflege der Kundenausrüstung sorgt dafür, dass bei Bedarf alles verfügbar und in bestem Zustand ist. Der Zugriff auf weltweiten Support und F"E-Ressourcen erleichtert Störungsbeseitigung und Ursachensuche. Umfassende Schulungsangebote fördern den Wissenstransfer

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Ursula Lang | 2016-02-10
Neues kommt von Neugier
Jugend forscht - Regionalwettbewerbe starten Seit Anfang Februar geht der Wettbewerb „Jugend forscht“ mit den Regionalwettbewerben in die 51. Runde. Am 24. Februar 2016 findet dann der Mittelfränkische Regionalwettbewerb "Jugend forscht" statt und "Schüler experimentieren" in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ zeigen 140 Schüler

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Jugend forscht - Regionalwettbewerbe starten Seit Anfang Februar geht der Wettbewerb „Jugend forscht“ mit den Regionalwettbewerben in die 51. Runde. Am 24. Februar 2016 findet dann der Mittelfränkische Regionalwettbewerb "Jugend forscht" statt und "Schüler experimentieren" in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ zeigen 140 Schüler 92 Projekte aus den Themenfeldern Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik und präsentieren ihre Arbeit einer Jury, die diese bewertet. Am 24. Februar präsentieren die mittelfränkischen Daniel Düsentriebe ihre Projekte in den sieben Jugend forscht-Fachgebieten. Zudem haben die Teilnehmer des Wettbewerbs die Gelegenheit, mit Unterstützung von Kollegen des Siemens-Nachwuchskreises Erlangen-Mitte Versuchsaufbauten aus dem Siemens-Experimentierkasten eigenhändig auszuprobieren. Die Themenbreite der Arbeiten ist vielfältig und reicht von der „Rückgewinnung der Reinmetalle aus Computer- und Elektronikschrott“ oder der „Funktionssteigerung von Akkus durch Erwärmen“ bis hin zum „Magnetomobil“, dem „3D-Schokoladen-Drucker“ oder „Strömungsmechanik an Fischaufstiegsanlagen“, um nur einige zu nennen. Ab Mittag können sich dann Interessierte über die ausgestellten Projekte informieren und zudem der Siegerehrung beiwohnen. Der Wettbewerb „Jugend forscht“Der Nachwuchswettbewerb richtet sich an junge Forscher von der vierten Klasse bis 21 Jahren mit dem Ziel, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und gezielt zu fördern. Bei 85 Regionalwettbewerben präsentieren die Jungforscher ihre Forschungsprojekte im gesamten Bundesgebiet einer Jury und der Öffentlichkeit. Dazu haben sich dieses Jahr für den Nachwuchswettbewerb insgesamt 12.058 Jugendliche angemeldet. Die Regionensieger qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März diesen Jahres. Den Abschluss bildet das Bundesfinale Ende Mai in Paderborn."Jugend forscht" ist der bundesweit renommierteste Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert. Rund 140 Patenunternehmen engagieren sich organisatorisch und finanziell als Ausrichter der Wettbewerbe. Der Mittelfränkische Regionalwettbewerb wird seit 2003 vom Jugendförderverein Chancen-Technik-Umwelt e.V. als Patenunternehmen veranstaltet und von Siemens maßgeblich unterstützt.

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Ursula Lang | 2016-02-08
Siemens auf der sechzehnten Tire Technology Expo
Hannover. Auf der sechzehnten Tire Technology Expo vom 16bis 18. Februar 2016 präsentiert Siemens sein Portfolio rund um den Reifenherstellungsprozess. Das umfassende Ausstellungsprogramm in Halle 19/20, Stand 4014, reicht von Automatisierungs- und Antriebskomponenten über Software für die Fabrikplanung bis hin zu Lösungen zur Wartung einer Reifenfabrik. Auf Europas wichtigster

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Hannover. Auf der sechzehnten Tire Technology Expo vom 16bis 18. Februar 2016 präsentiert Siemens sein Portfolio rund um den Reifenherstellungsprozess. Das umfassende Ausstellungsprogramm in Halle 19/20, Stand 4014, reicht von Automatisierungs- und Antriebskomponenten über Software für die Fabrikplanung bis hin zu Lösungen zur Wartung einer Reifenfabrik. Auf Europas wichtigster internationaler Messe und Konferenz für Reifenkonstruktion und -fertigung präsentiert Siemens sein umfassendes Portfolio für die Branche. Bei Industriellen Schaltgeräten informiert das Unternehmen über Energieeffizienz und Zertifizierungen sowie zu IE3 ready-Produkten, der neuen Push Button-Generation Sirius Act, dem Motormanagementsystem Simocode pro und Energieeinsparmöglichkeiten im Schaltschrankbau. Bei der Fabrikautomatisierung werden eine Leitwarte (Production Control Center) präsentiert sowie die vertikale Integration von Maschinen via Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)- und MES (Manufacturing Execution System)-Lösungen in Anlagen- und Logistikprozessen. Abgerundet wird das Ausstellungsprogramm mit PLM (Product Lifecycle Management)-Simulationssoftware zur Fabrikplanung, Smart Controls India Ltd. sowie einer Etikettiermaschine der Bluhm Systeme GmbH für durchgängige Lösungen, die die Produktivität steigern und die Ausschussraten reduzieren.

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Gerhard Stauss | 2016-02-05
Neue Märkte für industrielle Schalttechnik
Zulassungen fürSirius-Geräte in China und KanadaNürnberg.Mit neuen Zulassungen sind Geräte aus dem umfassenden Sirius-Portfolio für die Industrielle Schalttechnik jetzt auch in Kanada und China einsetzbar. Mit dem CSA-Prüfzeichen der Canadian Standards Association ist der Motorstarter Sirius 3RM1 jetzt auch für den kanadischen Markt zugelassen. Ohne zusätzliche Überprüfungen können die Motorstarter

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Zulassungen fürSirius-Geräte in China und KanadaNürnberg.Mit neuen Zulassungen sind Geräte aus dem umfassenden Sirius-Portfolio für die Industrielle Schalttechnik jetzt auch in Kanada und China einsetzbar. Mit dem CSA-Prüfzeichen der Canadian Standards Association ist der Motorstarter Sirius 3RM1 jetzt auch für den kanadischen Markt zugelassen. Ohne zusätzliche Überprüfungen können die Motorstarter nun für Anwendungen bis 400 Volt eingesetzt werden. Für die Sirius Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte der Baugröße S2 liegen nun die CCC (China Compulsory Certification) Zertifikate vor, mit dem diese Geräte in China einsetzbar sind.

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Press Team Industries | 2016-02-03
Girls' Day 2016 - Nur noch wenige Restplätze frei
Technik ist Mädchensache - Siemens Girls"Day Mädchen und Technik, das passt nicht zusammen? Ganz falsch! Das passt sogar sehr gut. Denn immer mehr junge Frauen in Deutschland sind bestens qualifiziert für technische Berufe. Aber trotzdem wählen eine Vielzahl immer noch einen typisch "weiblichen" Ausbildungs- oder Studiengang. Dagegen haben das Bundesministerium

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Technik ist Mädchensache - Siemens Girls"Day Mädchen und Technik, das passt nicht zusammen? Ganz falsch! Das passt sogar sehr gut. Denn immer mehr junge Frauen in Deutschland sind bestens qualifiziert für technische Berufe. Aber trotzdem wählen eine Vielzahl immer noch einen typisch "weiblichen" Ausbildungs- oder Studiengang. Dagegen haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 endlich etwas unternommen. So wurde 2001 der Girls"Day ins Leben gerufen. Dieser Tag soll Mädchen zwischen 14 und 19 Jahren die Möglichkeit geben, einen Tag in einen eher "männertypischen" Beruf "hineinschnuppern" zu können. Die Aktion ist ein voller Erfolg! Seither haben insgesamt mehr als 1,5 Millionen Mädchen daran teilgenommen. Allein im vergangenen Jahr waren über 103.000 Mädchen bei mehr als 9.000 Veranstaltungen, um technische und naturwissenschaftliche Berufe kennenzulernen. Natürlich ist auch Siemens mit dabei. Am 28. April 2016 öffnet Siemens die Ausbildungszentren, Werkstätten, Büros und Labore ihre Türen für junge, technikbegeisterte Mädchen und Frauen. Einen Tag lang kann ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden; die Teilnehmerinnen lernen den Arbeitsalltag bei Siemens kennen und können erste Kontakte knüpfen. Denn mit jährlich rund1.300 Plätzen deutschlandweit bietet Siemens großartige Möglichkeiten für die berufliche Zukunft. Liebe Mädchen, lasst euch nicht von veralteten Ansichten beeinflussen.Technik ist auch Frauensache! Alle Veranstaltungen und die Online-Anmeldung findet ihr ab 02.Februar 2016 im Girls" Day-Radar. Die Zusagen erfolgen in der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldung ("Windhund-Prinzip").

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Gerhard Stauss | 2016-02-01
Whitepaper zu IE3/IE4-konformen Schaltgeräten und Asynchronmotoren
Gesetze, Fristen, Technik und KonsequenzenNürnberg. Ein neues Whitepaper gibt einen Überblick zu Gesetzen, Fristen, Technik und Konsequenzen beim Einsatz IE3/IE4-konformer Asynchronmotoren und Schaltgeräte. Zudem zeigt es Wege, wie Anwender von der neuen EU-Verordnung profitieren können. Zuverlässige, langlebige und robuste IE3/IE4-konforme Asynchronmotoren bieten eine hohe Investitionssicherheit bei geringen Stromkosten. Die EU

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Gesetze, Fristen, Technik und KonsequenzenNürnberg. Ein neues Whitepaper gibt einen Überblick zu Gesetzen, Fristen, Technik und Konsequenzen beim Einsatz IE3/IE4-konformer Asynchronmotoren und Schaltgeräte. Zudem zeigt es Wege, wie Anwender von der neuen EU-Verordnung profitieren können. Zuverlässige, langlebige und robuste IE3/IE4-konforme Asynchronmotoren bieten eine hohe Investitionssicherheit bei geringen Stromkosten. Die EU schreibt die Energieeffizienzklassen IE3/IE4 für Drehstrom-Asynchronmotoren fest vor und verordnet darüber hinaus den verbindlichen Umstieg auf moderne, stromsparende Antriebslösungen. Um davon zu profitieren, muss der Anwender beim Einsatz der neuen Generation energieeffizienter IE3- und IE4 Motoren im Netzbetrieb einige Rahmenbedingungen beachten, zum Beispiel beim Anlaufverhalten. Höhere Anlaufströme und verändertes dynamisches Verhalten erweitern hier die Anforderungen an die industrielle Schalttechnik. Das neue Whitepaper beschreibt diese Rahmenbedingungen: etwa welche Termine zu beachten und welche Systemkomponenten betroffen sind und wie lange bestehende Anlagen weiterbetrieben werden können.

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Ines Giovannini | 2016-01-27
Siemens auf der Hannover Messe 2016
Mit einer internationalen Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe 2016wird Siemens am 1. März einen Ausblick auf den Messeauftritt und die aktuellen Lösungen des Unternehmens bieten. Dabei werden die CEOs der Divisionen Digital Factory, Process Industries and Drives und Energy Management, Anton S. Huber, Dr. Jürgen Brandes und Ralf Christian,

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Mit einer internationalen Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe 2016wird Siemens am 1. März einen Ausblick auf den Messeauftritt und die aktuellen Lösungen des Unternehmens bieten. Dabei werden die CEOs der Divisionen Digital Factory, Process Industries and Drives und Energy Management, Anton S. Huber, Dr. Jürgen Brandes und Ralf Christian, einen Einblick in die geplante geschäftliche und technologische Ausrichtung geben sowie über die neuesten Produktinnovationen zur diesjährigen Hannover Messe informieren. Am ersten Tag der Hannover Messe, Montag, den 25. April um 18:30 Uhr, spricht Klaus Helmrichauf der traditionellen internationalen Pressekonferenzim Saal 1A/B des Convention Center (CC). Klaus Helmrich ist im Vorstand der Siemens AG für die beiden Divisionen Digital Factory und Process Industries and Drives zuständig. Im Rahmen der Pressekonferenz wird er die Strategie der Siemens AG auf dem Feld der Digitalisierung der Industrie erörtern. Am selben Tag um 14:00 Uhr findet außerdem ein Media Round Table zum Thema "Financing the Future of Manufacturing – comparing approaches in Germany and USA“ statt. Durch das Gespräch in englischer Sprache wird Roland Chalons-Browne, CEO von Siemens Financial Services, in Saal 105/106 des CC führen. Am Dienstag, dem 26. April 2016, lädt Siemens PLM Software um 9:00 Uhr zum Pressefrühstück im CC, Saal 11, ein. Das Pressefrühstück findet auf Deutsch ohne Übersetzung statt. Unter dem Motto „Ingenuity for life – Driving the Digital Enterprise“ bietet der Siemens-Stand auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April in Halle 9 auf 3.500 Quadratmetern einen Überblick über das umfassende Portfolio des Konzerns. Der Stand versammelt Lösungen und Produkte zur Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dabei präsentiert Siemens seinen Besuchern in Hannover zahlreiche Innovationen aus den Bereichen der Energieverteilung, der Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie der Industriesoftware. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Siemens seinen Kunden aus der Industrie, wie Unternehmen von der Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt profitieren können. In „Highlight Cubes“, den zentralen Exponaten auf dem Stand, macht das Unternehmen ausgewählte Themen anschaulich und so direkt erfahrbar. Im Highlight Cube „Energy for Industry“ zum Beispiel erleben Messebesucher, wie sich Industrieunternehmen vom reinen Energieverbraucher zum -erzeuger weiterentwickeln und so vom Energiesystem der Zukunft profitieren. Der Highlight Cube „Additive Manufacturing“ zeigt, wie die additive Fertigung dank eines kompletten Angebots an durchgängigen Softwaretools industrietauglich wird, und bei „Automotive“ sehen Besucher, wie Automobilhersteller durch Digitalisierung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. „Fiber Industry“ zeigt exemplarisch, wie Kunden aus der Prozessindustrie mit intelligenter Prozessautomatisierung, durchgängigem Engineering, digitaler Simulation und optimiertem Anlagendesign flexibler, schneller und effizienter agieren können. Neben dem Hauptstand in Halle 9 ist Siemens mit dem „Integrated Energy Plaza“ in Halle 27 auf der Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität „Energy“ vertreten. Dort zeigt das Unternehmen seine Lösungen zur dezentralen Energieversorgungund für ein integriertes Energiemanagement. Hinweis an die Redaktionen: Anmeldungen zu allen genannten Presseveranstaltungen erfolgt über die Siemens-Presseabteilung.

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Gerhard Stauss | 2016-01-25
Verlustleistungsdaten für Schaltschrankkomponenten – Siemens Industry Online Support
Verlustleistungsdaten für mehr als 20.000 Produkte verfügbar Ab sofort bietet dasSiemens Industry Online Support Portal (SIOS) Nutzern Verlustleistungsdaten für viele Schaltschrankkomponenten. Die nun im SIOS herunterladbare Liste beinhaltet Verlustleistungsdaten von mehr als 20.000 Schaltschrankkomponenten. Verlustleistungsdaten von Geräten sind wichtige Werte, die für den optimalen Aufbau eines Schaltschranks benötigt werden. Sie

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Verlustleistungsdaten für mehr als 20.000 Produkte verfügbar Ab sofort bietet dasSiemens Industry Online Support Portal (SIOS) Nutzern Verlustleistungsdaten für viele Schaltschrankkomponenten. Die nun im SIOS herunterladbare Liste beinhaltet Verlustleistungsdaten von mehr als 20.000 Schaltschrankkomponenten. Verlustleistungsdaten von Geräten sind wichtige Werte, die für den optimalen Aufbau eines Schaltschranks benötigt werden. Sie sind Grundlage für eine saubere Risikobewertung hinsichtlich der Wärme, denn durch sie lassen sich die Größe des Schranks und die benötigte Kühlung ermitteln. BildunterschriftenGrundlage für die Wärmeberechnung: Verlustleistungsdaten für das breite Siemens-Schaltschrankportfolio Download der Gesamtliste.Market Portal Panel Buildingwww.siemens.de/schaltschrankbau

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Ursula Lang | 2016-01-21
Druckfrisch: Siemens MediaService Januar 2016
Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldDerMediaService startet in der ersten Ausgabe des Jahres 2016 mit vielzähligen Themen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis: So vernetzen neue, robuste und flexible Profinet- und Energie-Leitungen Geräte mit hoher Schutzart in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, und Logikmodule steuern den Besuch mobiler „Stiller Örtchen“. Weiter geht es

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Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldDerMediaService startet in der ersten Ausgabe des Jahres 2016 mit vielzähligen Themen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis: So vernetzen neue, robuste und flexible Profinet- und Energie-Leitungen Geräte mit hoher Schutzart in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, und Logikmodule steuern den Besuch mobiler „Stiller Örtchen“. Weiter geht es mit dem Hochspannungslabor der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, in dem eine PC-basierte Steuerungseinheit von Siemens das Arbeiten im Labor sichert, und einer Laserschweißanlage im Karrosseriebau: Diese ist mit einem Motion-Control-System von Siemens ausgestattet und steigert die Produktivität und reduziert das Gewicht. Zudem automatisiert RFID-Technologie von Siemens die Montage von Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge. Abschließend geht es um eine Photovoltaiklösung, mit der entlegene landwirtschaftliche Betriebe ihre Äcker und Plantagen kostengünstig bewässern, und einen indischer Hersteller hochwertiger Ventile und Regler, der zur Prozessoptimierung auf Product Lifecycle Management-Software von Siemens setzt. Lesen Sie mehr:MediaService JanuarMediaServicehttp://press-mediaservice.de/digithek/" target="_blank">MediaService Digithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Stefan Rauscher | 2016-01-19
27 Mal um den Äquator
Neue hochproduktive Papier-Anlage mit Sipaper-Portfolio von Siemens Miltenberg. Die Fripa (Papierfabrik Albert Friedrich KG), Hersteller für hochwertige Hygienepapiere mit Sitz in Miltenberg, investiert mit Blick auf die sich verändernden Märkte in hochmoderne Technologien. Siemens lieferte dem Unternehmen dazu eine schlüsselfertige Komplettlösung für die Planung und Umsetzung der neuen Papiermaschine. Fripa

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Neue hochproduktive Papier-Anlage mit Sipaper-Portfolio von Siemens Miltenberg. Die Fripa (Papierfabrik Albert Friedrich KG), Hersteller für hochwertige Hygienepapiere mit Sitz in Miltenberg, investiert mit Blick auf die sich verändernden Märkte in hochmoderne Technologien. Siemens lieferte dem Unternehmen dazu eine schlüsselfertige Komplettlösung für die Planung und Umsetzung der neuen Papiermaschine. Fripa produziert nicht nur Taschentücher sondern auch Küchenrollen, Toilettenpapier sowie klinische Papierprodukte und vieles mehr. Siemens lieferte nun bereits für die dritte Tissue-Produktionslinie der Fripa in Miltenberg die Siemens Antriebstechnik. Mit der Jahresproduktionsleistung 27 Mal um den ÄquatorBei der Tissue-Maschinenline, die bei der Zuführung des Rohstoffes Zellstoff beginnt und der Hygienepapieraufrollung endet, sorgte Siemens In Zusammenarbeit mit Voith als OEM (Original Equipment Manufacturer) für die komplette elektrische Ausrüstung, Energieverteilung und -versorgung mittels Totally Integrated Power (TIP), Integrated Drive Systems (IDS) für den Antrieb und die Prozesssteuerung inklusive elektrischem Engineering, Inbetriebnahme und Schulung. Dafür lieferte Siemens zahlreiche Bestandteile des SIPAPER-Portfolios wie Schaltanlagen mit Sinamics S120 Cabinet Modul, Simocode Direktstarter, Simotics AC-Motoren, Flender-Getriebe und -Kupplungen, PCS7-Steuerung für die Prozessautomatisierung und Sipaper Drives APL Standard.

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Press Team Industries | 2016-01-18
Siemens Industry Software GmbH – Qualität von Anfang an im Blick
Siemens Industry Software GmbH startet mit drei Foren zur Produktqualität ins neue Jahr Auch in diesem Jahr richtet dieSiemens Industry Software GmbH wieder praxisorientierte Foren für Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Produktionsplanung, Qualitätssicherung, EDV/ IT, Recht oder Logistik aus. Die Veranstaltungsreihe startet am 3.März 2016 mit demIBS QMS: forum

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Siemens Industry Software GmbH startet mit drei Foren zur Produktqualität ins neue Jahr Auch in diesem Jahr richtet dieSiemens Industry Software GmbH wieder praxisorientierte Foren für Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Produktionsplanung, Qualitätssicherung, EDV/ IT, Recht oder Logistik aus. Die Veranstaltungsreihe startet am 3.März 2016 mit demIBS QMS: forum APQP (Advanced Product Quality Planning) in Essen. Im Mittelpunkt stehen eine vorausschauende Produktqualitätsplanung und der damit verbundene Control Plan. Dabei werden alle Phasen von der Produktplanung über die Entwicklung hin zur Serienproduktion betrachtet. Weiter geht es am 8. März in Hannover mit dem Forum 8D Reklamationsmanagement. Mittlerweile hat sich der 8D-Problemlöseprozess als weltweiter Standard etabliert. Die Veranstaltung thematisiert, wie in einem Entwicklungs- und Produktionsprozess die Wiederholung von Fehlern vermieden werden kann. Den Teilnehmern wird zusätzlich die Wechselwirkung von Dokumenten wie FMEA, Control-oder Prüfplan veranschaulicht. Die meisten Qualitätsprobleme entstehen bereits in der Planungsphase. Das FMEA- Forum am 12. April legt den Fokus daher auf den Beginn eines Produktlebenszyklus. Die Teilnehmer in Rust erfahren in einer Mischung aus Theorie und Praxisbeispielen wie die FMEA Software Unternehmensprozesse effektiv unterstützen kann. Die FMEA Software CAQ=QSYS wird den Teilnehmern anhand ganz konkreter Beispiele demonstriert.

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David Petry | 2016-01-13
Alles im Blick
RFID-Technologie von Siemens leitet Bauteile durch vollautomatische Montagelinien Bad Neustadt a. d. Saale/Bayern. RFID-Technologie von Siemens leitet Bauteile zum Beispiel für manuelle KfZ-Sitzverstellungen durch die vollautomatischen Montagelinien bei Preh IMA Automation. 26 RFID-Reader lesen und beschreiben berührungslos die Datenspeicher an den Werkstücken und melden diese für die nächsten Arbeitsschritte an

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RFID-Technologie von Siemens leitet Bauteile durch vollautomatische Montagelinien Bad Neustadt a. d. Saale/Bayern. RFID-Technologie von Siemens leitet Bauteile zum Beispiel für manuelle KfZ-Sitzverstellungen durch die vollautomatischen Montagelinien bei Preh IMA Automation. 26 RFID-Reader lesen und beschreiben berührungslos die Datenspeicher an den Werkstücken und melden diese für die nächsten Arbeitsschritte an die Steuerung. Insgesamt besteht die vollautomatischen Montagelinien für manuelle Kfz-Sitzverstellungen aus 60 Stationen zum Verbinden, Schweißen, Dosieren, Messen/Prüfen und Beschriften von derzeit einem guten Dutzend Produktvarianten. Preh IMA Automation GmbH aus Bad Neustadt a. d. Saale setzt für einen reibungslosen Prozess auf RFID(Radio-frequency identification)-Technologie von Siemens. Mobile Transponder RF340T sind an den umlaufenden Werkstücken befestigt und werden von 26 RFID-Readern Simatic RF310R gelesen und beschrieben. Diese lesen den Status des Werkstücks und geben Meldung an die Steuerung für die nächsten Arbeitsschritte. Ist ein Bearbeitungsschritt ausgeführt, wird die nächste Zieladresse auf den Transponder geschrieben. Kommt es zu einem Fehler, wird das Werkstück aus dem Prozess ausgeschleust und an einen Analyseplatz weitergeleitet. Dort entscheidet ein Bediener über das weitere Verfahren. Am Ende der Montagelinie werden alle Produkte geprüft und deren Daten an den Leitrechner übermittelt und archiviert. Berührungslos durch den Fertigungsprozess mit RFID„Ein entscheidender Vorteil des berührungslosen Lesens per RFID im Vergleich zu optischen Systemen ist, dass die Ergebnisse nicht durch Verschmutzung der Optik, der Qualität des zu lesenden Codes oder sich ändernden Beleuchtungsverhältnissen beeinträchtigt werden können“, sagt Klaus Rüster, Abteilungsleiter Vertrieb Montageanlagen und Marketing bei Preh. Die Transponder von Siemens bieten mit etwa 8 Kilobyte ausreichend Anwenderspeicher, können direkt auf Metall montiert und aus einer Entfernung von bis zu 0,2 m ausgelesen und beschrieben werden. Somit entfällt die hohe Anforderung an die Genauigkeit der Führungen. Preh nutzt standardmäßig das RFID-System Simatic RF300 in den Montageanlagen. Für einfachere Anwendungen und aus Gründen der Kosteneffizienz planen die Neustädter den Einsatz weiterer RFID-Komponenten, etwa des kompakten Systems Simatic RF200. BildunterschriftenPreh IMA Automation GmbH setzt für einen reibungslosen Fertigungsfluss komplexer, vollautomatischer Montagelinien auf RFID(Radio-frequency identification)-Technologie von Siemensr Der Reader Simatic RF310R im Einsatz direkt an der Montagelinie. Berührungslos lesbare und beschreibbare Datenspeicher vom Typ RF340T führen den Bearbeitungsstatus des Werkstücks, den Befehl für den nächsten Arbeitsschritt sowie das Prüfergebnis mit.

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Stefan Rauscher | 2016-01-08
Getriebelose Mühlenantriebssysteme für Kupfermine in Sambia
Solwezi, Sambia. Für zwei SAG-Mühlen (Semi Autogenous Grinding) und zwei Kugel-Mühlen in Sambia hat SiemensGearless Mill Drives geliefert. Die zwei SAG-Mühlen sind Herzstück der neuen Kupfermine Sentinel, 150 Kilometer westlich von Solwezi mitten in der Savanne. Das Bergbauunternehmen First Quantum Minerals (FQM) erwartet pro Jahr eine Fördermenge von 280.000 bis

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Solwezi, Sambia. Für zwei SAG-Mühlen (Semi Autogenous Grinding) und zwei Kugel-Mühlen in Sambia hat SiemensGearless Mill Drives geliefert. Die zwei SAG-Mühlen sind Herzstück der neuen Kupfermine Sentinel, 150 Kilometer westlich von Solwezi mitten in der Savanne. Das Bergbauunternehmen First Quantum Minerals (FQM) erwartet pro Jahr eine Fördermenge von 280.000 bis 300.000 Tonnen Kupfer und setzt für die Erzmühlen auf Siemens-Antriebstechnik. In Sentinel, einer der Vorzeigeanlagen von FQM, werden künftig bis zu 300.000 Tonnen Kupfer abgebaut. Für Kupferminen dieser Größe sind verlässliche, hocheffiziente Mühlenantriebe unabdingbar. FQM hat sich bei den zwei SAG-Mühlen mit 40 Fuß (etwa 12,2 Meter) Durchmesser und 28 Megawatt Leistung und den zwei Kugelmühlen mit 28 Fuß Durchmesser und 22 MW Leistung für Siemens Gearless Mill Drives entschieden. Bei diesen Mühlenantriebssystemen treten im Antriebsstrang keinerlei Verschleißerscheinungen auf, da alle Kräfte berührungslos über ein Magnetfeld übertragen werden. Für die Drehzahlsteuerung der Mühlen kommt der Direktumrichter Sinamics SL150 zum Einsatz. Dieser wurde für große Leistungen bei kleinen Drehzahlen entwickelt und eignet sich hervorragend für Projekte in großen Höhen sowie harten Umgebungsbedingungen mit viel Staub und hohere Luftfeuchtigkeit. Dies zeichnet ihn für den Einsatz in der Savanne Sambias aus.Siemens lieferte für die Mühlenantriebe auch das Prozessleitsystem Simatic PCS 7, das einfach in das Distributed Control System von FQM integriert werden konnte. Die Kombination aus Gearless Mill Drives und vorbeugendem Instandhaltungsprogramm garantiert eine hohe Verfügbarkeit des Systems: Ungeplante Ausfälle werden minimiert und somit eine sehr hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit erreicht. Damit erwartet das Bergbauunternehmen wertvolle zusätzliche Produktionszeit, geringere Betriebskosten und eine hohe Produktivität. „FQM hat mit Siemens bereits bei einer Reihe von Projekten zusammengearbeitet, und Siemens hat sich als verlässlicher, praxisnaher und flexibler Partner erwiesen“, so Richard Dodington (Projektmanager bei FQM). „Unsere Erwartungen an Siemens umfassten nicht nur die Bereitstellung eines Produktes, sondern auch die dazugehörigen Dienstleistungen für die gesamte Lebensdauer der Mine.“

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2015 Jahresübersicht
Evelyne Kadel | 2015-12-21
Integriertes Engineering verkürzt Time-to-Market
Planungs- und Betriebswelt von Chemie-Anlagen mit Softwarelösungen von Siemens verzahnen Boston, USA, Engineering-Qualität verlässlich sichern bei gleichzeitig steigender Produktivität und verkürzten Arbeitsprozessen: Dies gelingt durch einen durchgehenden Informationsfluss von projektbezogenen Daten über alle Projektphasen und Fachdisziplinen einer Anlage hinweg. Möglich macht dies die integrierte Plant Engineering Softwarelösung Comos von Siemens.

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Planungs- und Betriebswelt von Chemie-Anlagen mit Softwarelösungen von Siemens verzahnen Boston, USA, Engineering-Qualität verlässlich sichern bei gleichzeitig steigender Produktivität und verkürzten Arbeitsprozessen: Dies gelingt durch einen durchgehenden Informationsfluss von projektbezogenen Daten über alle Projektphasen und Fachdisziplinen einer Anlage hinweg. Möglich macht dies die integrierte Plant Engineering Softwarelösung Comos von Siemens. Ein White Paper verdeutlicht, wie mit Comos bisher serielle Planungsabläufe in der Chemieindustrie stärker parallelisiert werden können. Die chemische Industrie ist weit entfernt von einer homogenen Produktion und auch die Märkte sind in permanenter Bewegung. Anlagen unterliegen daher hohen Anforderungen, die bei der Planung und während des Betriebs berücksichtigt werden müssen. Die Unternehmen stehen dabei immer vor der Frage, wie die Engineering-Qualität optimiert, Entwicklungszeiten verkürzt und Kosten gesenkt werden können. Das Beratungsunternehmen ARC Advisory Group erarbeitete in einem White Paper vom Juni 2015 wie die Chemieindustrie diesen Herausforderungen begegnen kann. Überzeugt hat dabei der Einsatz der integrierten Plant Engineering Softwarelösung Comos von Siemens. Standortübergreifendes durchgängiges Datenmanagement Mit Comos können Anlagenplaner und –betreiber auf alle projektbezogenen Daten zugreifen und diese bearbeiten – standortübergreifend, weltweit und über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg. Alle Informationen sind nur einmal in der Datenbank hinterlegt. So sorgt die Lösung von Siemens für eine absolute Transparenz der Projektdaten und eine durchgängige Dokumentation. Auch Änderungen an Objekten oder Dokumenten stehen jedem Anwender aktuell und konsistent zur Verfügung. Die gesamte Anlage bis hin zu einzelnen Bauteilen kann mit Comos funktionsorientiert und fachübergreifend betrachtet und weiterentwickelt werden. Im Falle einer Modernisierungsmaßnahme bedarf es keiner kompletten Neuentwicklung. Prozesse, ja sogar Anlagenkonfigurationen lassen sich wieder nutzten Erfolgsrezept: Integrierter Engineering-AnsatzMit Comos lässt sich die Engineering-Qualität erhöhen, die Produktivität steigern und somit die Time-to-Market verkürzen. Nicht zuletzt sichert es unternehmensinternes Wissen ab. Das Pharmaunternehmens Novartis schätzt, dass sich mit Comos der Engineering Aufwand um bis zu zehn Prozent reduzieren hat. ARC geht für die Chemieindustrie von einem ähnlichen Nutzen aus und empfiehlt der Branche auf Integrated Engineering und Integrated Operations zu setzen. BildunterschriftenDie Chemieindustrie ist sehr heterogen in Produktion und Prozessen: Von der umfangreichen Rohstoffproduktion bis zu Herstellung von speziellen Veredelungschemikalien. Für komplexe chemische Produktionsanlagen empfiehlt ARC in ihrem White Paper ein Integriertes Engineering-Konzept.

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Gerhard Stauss | 2015-12-18
Antworten für Industrie 4.0 – Online-Auftritt zu Industrie 4.0 und Digital Enterprise mit Fragen und Antworten ergänzt
Den Lösungsansatz für Industrie 4.0 bezeichnet Siemens als „Digital Enterprise". Im neu eingestellten Bereich „Frequently Asked Questions" auf der WebseiteDigital Enterprise Software Suite gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen: etwa warum die Entwicklung des Digital Enterprise für künftige Konkurrenzfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar ist, und was die Erfolgsfaktoren auf

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Den Lösungsansatz für Industrie 4.0 bezeichnet Siemens als „Digital Enterprise". Im neu eingestellten Bereich „Frequently Asked Questions" auf der WebseiteDigital Enterprise Software Suite gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen: etwa warum die Entwicklung des Digital Enterprise für künftige Konkurrenzfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar ist, und was die Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum Digital Enterprise sind.

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Ursula Lang | 2015-12-16
Druckfrisch: Siemens MediaService Dezember 2015
Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeldkurz vor Ende des Jahres bietet die Dezember-Ausgabe des Siemens-MediaService eine Vielfalt an Themen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis: Bei neuen Produkten starten wir mit einer Wägeelektronik für Dosier- und Abfüllprozesse sowie einem Hutschienenadapter und einem SFP(Small Form-factor Plugg¬able)-Line-Modul für die Ethernet-Kommunikation. Zudem gibt es Motorschutz-Leistungsschalter

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Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeldkurz vor Ende des Jahres bietet die Dezember-Ausgabe des Siemens-MediaService eine Vielfalt an Themen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis: Bei neuen Produkten starten wir mit einer Wägeelektronik für Dosier- und Abfüllprozesse sowie einem Hutschienenadapter und einem SFP(Small Form-factor Plugg¬able)-Line-Modul für die Ethernet-Kommunikation. Zudem gibt es Motorschutz-Leistungsschalter mit neuer Zulassung. Automatisierungstechnik kann auch Kunst: Franz Kafkas Skulptur in Prag bewegt sich mit Siemens-Technik. Mit dem Logikmodul Logo! gibt es auch im Winter den perfekten Grillgenuss und „Pulled Pork“ via Handy. Zudem hat Karoline, das weltweit erste elektrische Fischerboot, seinen Anker gelichtet. Und zu guter Letzt optimiert der kanadische Automobilzulieferer Cosma seine Entscheidungs- und Produktionsprozesse mit Siemens PLM-Software. Lesen Sie mehr:MediaService DezemberMediaServiceMediaServiceDigithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Press Team Industries | 2015-12-14
In Blitzzeit warm und sauber
Freibad nutzt Technik von Siemens für Wassertemperierung und -reinigung Schwabach. Die Stadtwerke Schwabach setzten im Rahmen einer grundlegenden Modernisierung des Schwabacher Parkbades bei der Steuerungstechnik auf Technologie von Siemens. Nach nur 16wöchiger Umbauzeit sichert nun moderne Steuerungstechnik die Wasserqualität und verbessert die Energieeffizienz. Zudem konnten die Instandhaltungskosten um bis zu

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Freibad nutzt Technik von Siemens für Wassertemperierung und -reinigung Schwabach. Die Stadtwerke Schwabach setzten im Rahmen einer grundlegenden Modernisierung des Schwabacher Parkbades bei der Steuerungstechnik auf Technologie von Siemens. Nach nur 16wöchiger Umbauzeit sichert nun moderne Steuerungstechnik die Wasserqualität und verbessert die Energieeffizienz. Zudem konnten die Instandhaltungskosten um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Über 100.000 Besucher verzeichnet das Schwabacher Parkbad jedes Jahr. Um seinen Gästen auch weiterhin optimalen Schwimm- und Freizeitspaß bei gleichbleibender Wassertemperatur und -qualität zu ermöglichen, entschlossen sich die Stadtwerke Schwabach zu einer grundlegenden Modernisierung der gesamten Steuerungstechnik, die für zahlreiche Becken und Attraktionen wie Rutsche und Strömungskanal und Schwall- und Massagedüsen verantwortlich ist. Als Basissteuerung dient eine Simatic S7-1500 und das über Profinet angebundene IO-System ET 200MP. Einer der Hauptgründe für die Wahl liegt in der Innovationssicherheit und Langzeitverfügbarkeit der Simatic-Steuerungen, da Anlagen wie diese in Badeanstalten oft jahrzehntelang im Einsatz sind. Die Steuerungsaufgaben der Simatic sind vielfältig: So regelt die S7-1500 die Pumpen für den sogenannten Schwallwasserbehälter, in dem das über das Becken schwappende Wasser aufgefangen wird, bevor es durch eine Filteranlage zurück ins Schwimmbecken gepumpt wird. Ist der Schwallwasserbehälter zu voll, wird eine Störmeldung ausgelöst. Außerdem werden über die Simatic die Attraktionen gesteuert. Diese können entweder vollautomatisch in einem festen Zeitraster oder vom Schwimmmeister manuell aktiviert werden. Um Überlastsituationen zu vermeiden, sind bestimmte Attraktionen gegeneinander verriegelt. Über die in die Steuerung integrierten Profinet-Schnittstellen können Geräte wie beispielsweise Frequenzumrichter mit der Steuerung verbunden werden. Spezielle Mehrkanalregler, die über Modbus TCP angebunden sind, prüfen und regulieren die Wasserqualität regelmäßig. Damit der Schwimmmeister stets alles im Blick hat, sind zweiComfort Panels vom Typ TP1900 installiert: eines in der eigentlichen Schaltanlage, eines im Aufsichtsraum des Schwimmmeisters. BildunterschriftenÜber ein Control Panel des Typs TP1900 hat der Schwimmmeister den Überblick über die Wasserqualität und kann zudem die unterschiedlichen Attraktionen bei Bedarf manuell steuern. Das Control Panel zeigt eine Übersicht über den pH-Wert, den Chlorgehalt und den Redox-Wert für alle Becken. Diese Werte geben Auskunft über die Wasserqualität im jeweiligen Becken.

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David Petry | 2015-12-11
Große Wäsche
RFID optimiert Logistikprozesse in Großwäschereianlagen Vlotho. Mit verbesserterRFID-Technologie von Siemens optimiert die Herbert Kannegiesser GmbH die Fördertechnik ihrer Großwäschereianlagen und erhöht damit die Durchsatzleistung. Neue Schreib-/Lesegeräte und maßgeschneiderte Antennen von Siemens vereinfachen die Abläufe und steigern Durchlaufgeschwindigkeit und Lesesicherheit. Die Herbert Kannegiesser GmbH ist Technologie- und Weltmarktführer auf dem Gebiet

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RFID optimiert Logistikprozesse in Großwäschereianlagen Vlotho. Mit verbesserterRFID-Technologie von Siemens optimiert die Herbert Kannegiesser GmbH die Fördertechnik ihrer Großwäschereianlagen und erhöht damit die Durchsatzleistung. Neue Schreib-/Lesegeräte und maßgeschneiderte Antennen von Siemens vereinfachen die Abläufe und steigern Durchlaufgeschwindigkeit und Lesesicherheit. Die Herbert Kannegiesser GmbH ist Technologie- und Weltmarktführer auf dem Gebiet der Wäschereitechnik. Das Unternehmen bedient die Sparten Nassbereich, Flachwäsche und Formteile und hat Standorte in Deutschland, Europa, USA, Asien und Australien. Als Spezialist für die Fördertechnik treibt die Kannegiesser Augsburg GmbH insbesondere die Entwicklung von Lösungen für die Handhabung von Formteilen – wie zum Beispiel Berufsbekleidung aller Art – voran. RFID(Radio Frequency Identification)-Technologie von Siemens ist dort schon seit Jahren eine Kernkomponente. Die Anlagen der Augsburger sind das Bindeglied zwischen Waschprozess und Versand und bestimmen daher die Durchsatzleistung maßgeblich mit. Maßgeschneiderte HF-AntenneDie Formteile müssen nach dem Waschen auf spezielle Kleiderbügel für den Transport gehängt und im System wieder registriert werden. Dazu sind in der Kleidung und in den Bügeln spezielle RFID-Transponder („Tags“) eingenäht. Ziel ist es, dass der Ablauf insbesondere beim späteren Sortieren der Wäsche weitgehend automatisiert und störungsfrei ist. Zur automatisierten und schnellen Identifikation der Kleidungsstücke haben Kannegiesser und Siemens gemeinsam die vorhandene RFID-Antenne modifiziert. Eine neue Antennenschleife an der ANT D8 bewirkt zum Beispiel, dass sich mögliche Störfelder aufheben und somit zuverlässig gelesen wird. Das 800 x 400 Millimeter große Antennenfeld erfasst zuverlässig sowohl kurze als auch lange Kleidungsstücke. Multiplexer reduziert Aufwand und KostenAn den neuen Multiplexer RF260X, der hier an einen Reader RF290R angebunden ist, können bis zu sechs Antennen angeschlossen werden. Das spart Kosten, da nicht mehr für jede Antenne ein eigenes Schreib-/Lesegerät erforderlich ist. „Bei der Entwicklung hat Siemens unsere Wünsche berücksichtigt und LED-Anzeigen an den Geräten realisiert, was die Inbetriebnahme sowie die Fehlersuche im laufenden Betrieb sehr viel einfacher macht“, so Alexander Thoma, Leiter der Elektrotechnik und RFID-Produkt-Verantwortlicher bei Kannegiesser in Augsburg. Verbesserte Lesegeschwindigkeit Entscheidend für eine deutliche Steigerung der Durchsatzleistung sind die verbesserten High-Frequency-(HF )Reader Simatic RF382R mit Scanmode-Funktionalität. Dieser automatische Read-only-Modus liefert die Transponderdaten unmittelbar an das angeschlossene Host-System. Die Geräte in Schutzart IP67 haben eine integrierte Spezialantenne mit seitlich ausgerichtetem Feld, das im Vergleich zur den ursprünglichen Antennen mehr als halbiert wurde. Deshalb kann die Kleidung beim Lesen dichter hängen. Außerdem sind die Reader mit einer Lese-Geschwindigkeit von 40 Metern pro Minute deutlich schneller. „Mit den technisch und wirtschaftlich verbesserten RFID-Lösungen von Siemens konnten wir die Durchsatzleistung unserer Fördertechnik auf nunmehr 16.000 Teile in der Stunde verdoppeln und die Sortierprozesse weiter optimieren. Siemens hat uns dabei unterstützt und entscheidend zu wettbewerbsfähigen Lösungen beigetragen“, so Alexander Thoma. Bildunterschriften Die für die Anwendung maßgeschneiderte Antenne ANT D8 stellt ein störungssicheres, beidseitiges Lesen an einer Formteil-Aufgabestation sicher. Über den Multiplexer Simatic RF260X (rechts) können an einen Reader, hier Simatic RF290R (links), bis zu sechs Antennen angeschlossen werden. Jeder Kleiderbügel ist über einen mobilen Datenspeicher MDS D160 eindeutig codiert.

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Gerhard Stauss | 2015-12-09
Teamplayer im Laserschweißen
Saubere und sichere Verbindungen mit Siemens-Technologie schaffen Fürth. Die Firma LPKF WeldingQuipment GmbH setzt beim Bau ihrer Laserschweißanlagen auf Siemens-Technologie für die exakte und sichere Positionierung von Bauteilen. Kleben, nieten, schrauben – alles ungeliebte Verfahren in der Fertigung, besonders dann, wenn es darum geht hygienische, partikelfreie und prozesssichere Verbindungen in

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Saubere und sichere Verbindungen mit Siemens-Technologie schaffen Fürth. Die Firma LPKF WeldingQuipment GmbH setzt beim Bau ihrer Laserschweißanlagen auf Siemens-Technologie für die exakte und sichere Positionierung von Bauteilen. Kleben, nieten, schrauben – alles ungeliebte Verfahren in der Fertigung, besonders dann, wenn es darum geht hygienische, partikelfreie und prozesssichere Verbindungen in hoher Schutzart zu schaffen. Laser Welding, ein Geschäftsbereich der LPKF Laser " Electronics AG aus Fürth, setzt daher beim Bau seiner Laserschweißanlagen auf Siemens-Technologie, um die Anforderungen seiner Kunden aus Automobilindustrie und Medizintechnik zu erfüllen. Denn die Steuerungen und Antriebssysteme Simotion, Sinamics und Simatic von Siemens sorgen als "Teamplayer" für die exakte und sichere Positionierung der Bauteile und somit für kurze Taktraten. Zusätzlich werden wichtige Prozessparameter erfasst und visualisiert sowie alle sicherheitstechnischen Anforderungen (Laser Klasse 4) erfüllt. Um die Automation weiter zu optimieren, will LPKF künftig auf das Engineering FrameworkTIA-Portal setzen. BildunterschriftenSiemens Produkte fungieren als perfekte Teamplayer bei der Herstellung von Laserschweißanlagen. Schnelle und exakte Positionierung der Bauteile sorgen für kurze Taktraten. Wichtige Prozessparameter werden erfasst und darstellt.

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Peter Jefimiec | 2015-12-04
Siemens gewährt Einblick in sein Forschungslabor
Innovations-Event mit Siemens-CEO Joe Kaeser wird live im Internet übertragen München. Im Rahmen eines hochkarätig besetzenPresse- und Analysten-Event gibt Siemens einen Ausblick auf seine Forschungsschwerpunkte und Highlight-Innovationen. Für die Division Digital Factory wird CEO Anton S. Huber über die weitere Entwicklung bei Additive Manufacturing referieren. Der Livestream startet am 8.

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Innovations-Event mit Siemens-CEO Joe Kaeser wird live im Internet übertragen München. Im Rahmen eines hochkarätig besetzenPresse- und Analysten-Event gibt Siemens einen Ausblick auf seine Forschungsschwerpunkte und Highlight-Innovationen. Für die Division Digital Factory wird CEO Anton S. Huber über die weitere Entwicklung bei Additive Manufacturing referieren. Der Livestream startet am 8. Dezember ab 9:30 Uhr. Im Geschäftsjahr 2015 hat Siemens 4,5 Milliarden Euro dafür Forschungs und Entwicklung ausgegeben – rund 500 Millionen mehr als im Geschäftsjahr 2014. Wie setzt Siemens diese Investitionen ein? An welchen neuen Technologien arbeiten die rund 32.000 Forscher bei Siemens? Und wie nutzt das Unternehmen das Potenzial von Start-ups? Bei einer Presse- und Analystenveranstaltung am 8. Dezember im Deutschen Museum in München werden Vorstandschef Joe Kaeser und Technologievorstand Siegfried Russwurm die Innovationsstrategie erläutern. Zudem stellen die Leiter von drei Siemens-Divisionen ihre neuesten Innovations-Highlights vor und geben einen Einblick in die aktuellsten Forschungsprojekte. Für die Division Digital Factory wird CEO Anton S. Huber einen Ausblick auf die weitere Entwicklung von Additive Manufacturing geben. Ziel von Siemens ist es, den sogenannten 3D-Druck zu industrialisieren und so zu einem festen Bestandteil der modernen Fertigung zu machen. Jan Mrosik, CEO der Division Energy Management, spricht zum Thema Intelligente Stromautobahnen. Des Weiteren wird Jochen Eickholt, CEO der Division Mobility, aufzeigen, wie der Einsatz von autonomen Systemen für mehr Flexibilität und Transportkapazitäten auf Schiene und Straße sorgen können. Alle Informationen zum Event sowie ein Link zu live Webcast finden sich unter dem angegeben Link. Mit Beginn der Veranstaltung werden hier auch Presseinformationen verfügbar sein.

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Gerhard Stauss | 2015-12-03
Produktivität umfassend schützen – Online-Auftritt zu „Industrial Security“ im Fokus der Anlagensicherheit
Bei komplexen industriellen Anlagen braucht es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Genau das bietet Siemens als integralen Bestandteil des „Digital Enterprise“. Siemens setzt dabei auf eine mehrschichtige Abwehr, das so genannte Defense in Depth-Konzept. Dieses Konzept schützt eine Automatisierungsanlage sowohl rundum als auch in der Tiefe mit den drei Ebenen Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit

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Bei komplexen industriellen Anlagen braucht es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Genau das bietet Siemens als integralen Bestandteil des „Digital Enterprise“. Siemens setzt dabei auf eine mehrschichtige Abwehr, das so genannte Defense in Depth-Konzept. Dieses Konzept schützt eine Automatisierungsanlage sowohl rundum als auch in der Tiefe mit den drei Ebenen Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität nach den Empfehlungen der ISA 99 / IEC 62443. Im Online-Auftritt zu Industrial Security wurde jetzt die EbeneAnlagensicherheit neu gestaltet mit allem Wissenswerten rund ums Thema. Zahlreiche Broschüren, Videos und interaktive Grafiken vermitteln anschauliche Einblicke, liefern Hintergründe und erklären Konzepte. Anlagensicherheitsichert mit diversen Methoden den physischen Zugang von Personen zu kritischen Komponenten. Dies beginnt mit dem klassischen Gebäudezutritt und reicht bis zur Sicherung sensibler Bereiche mittels Codekarten. Die maßgeschneiderten Plant Security Services umfassen Prozesse und Richtlinien für einen umfassenden Anlagenschutz. Dazu zählen etwa die Risikoanalyse über die Implementierung geeigneter Maßnahmen und deren kontinuierliche Überwachung bis zu regelmäßigen Updates.

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David Petry | 2015-11-30
Zauberbox mit Technik
RFID-gesteuerte Logistik Bad Mergentheim. Die Würth Industrie Service GmbH " Co. KG setzt bei ihrem Belieferungskonzept auf eine Siemens-RFID-Lösung. Dadurch lassen sich in der Fertigung Lagerflächen und Kosten sparen. RFID-Kanban-Systeme ergänzen die bisherige Behälterlogistik von Würth. Daten werden automatisch von der Produktion des Kunden zum Würth-Zentrallager übermittelt .Die RFID-Palettenbox (iBox)

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RFID-gesteuerte Logistik Bad Mergentheim. Die Würth Industrie Service GmbH " Co. KG setzt bei ihrem Belieferungskonzept auf eine Siemens-RFID-Lösung. Dadurch lassen sich in der Fertigung Lagerflächen und Kosten sparen. RFID-Kanban-Systeme ergänzen die bisherige Behälterlogistik von Würth. Daten werden automatisch von der Produktion des Kunden zum Würth-Zentrallager übermittelt .Die RFID-Palettenbox (iBox) ist das Herzstück der Logistiklösung. In jeder iBox ist ein RFID-Schreib-Lese-Gerät Simatic RF670R von Siemens installiert. Sobald ein Mitarbeiter leere Kleinteilebehälter in eine iBox stellt und sie schließt, erfasst ein Simatic-Reader RF670R mit zwei abgesetzten UHF-Antennen Simatic RF640A die Tag-Daten und überträgt sie vom Kunden an Würth. Die Daten erlauben eine eindeutige Zuordnung von Kunden, Behältergröße, Füllmenge und Lagerort, aber auch die Chargenrückverfolgung. Die iTagbox ist für Paletten-Kanban mit sperrigen Teilen konzipiert. Mit einem Briefkasten vergleichbar, wird der Warenbedarf durch Einwerfen von Kanban-Karten mit RFID-Tags signalisiert. Die Antenne der iTagbox ist direkt mit dem RFID-Reader der Palettenbox verbunden. Das RFID-Gate an der Verladerampe ist mit einem Simatic-Reader RF670R und vier abgesetzten Antennen ausgestattet. Ausgelöst beim Durchfahren einer Lichtschranke, werden die RFID-Daten der Palette erfasst und dem Warenwirtschaftssystem zugeführt. BildunterschriftenDie RFID-Palettenbox (iBox) ist das Herzstück der Würth-Logistiklösung. Ein Simatic-Reader RF670R erfasst mit zwei abgesetzten UHF-Antennen Simatic RF640A die Tag-Daten und überträgt sie vom Kunden an das Würth-Logistikzentrum. Die iTagbox ist für Paletten-Kanban mit sperrigen Teilen konzipiert. Das RFID-Gate an der Verladerampe ist mit einem Simatic-Reader RF670R ausgestattet.

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Claudia Lanzinger | 2015-11-27
Blohm+Voss optimiert Schiffbau mit integrierter PLM-Lösung von Siemens
Blohm + Voss ist neuester Kunde von Siemens im Bereich Schiffbau Ganzheitlicher Ansatz von Siemens führt zur Entscheidung Spezielle Schiffbaulösung, NX und Teamcenter unterstützen die gesamte Engineering- und Fertigungsprozesskette Blohm+Voss hat sich für eine integrierte Software-Suite aus Product Lifecycle Management (PLM)-Lösungen von Siemens entschieden, um den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Schiffsentwurf,

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Blohm + Voss ist neuester Kunde von Siemens im Bereich Schiffbau Ganzheitlicher Ansatz von Siemens führt zur Entscheidung Spezielle Schiffbaulösung, NX und Teamcenter unterstützen die gesamte Engineering- und Fertigungsprozesskette Blohm+Voss hat sich für eine integrierte Software-Suite aus Product Lifecycle Management (PLM)-Lösungen von Siemens entschieden, um den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Schiffsentwurf, über die Konstruktion und Planung bis hin zum Bau ihrer Schiffe unterstützen zu lassen. Der ganzheitliche Ansatz von Siemens PLM Software für den Schiffbau war der entscheidende Faktor für die Entscheidung der Werft, die bisher eingesetzte Software durch eine spezielle Schiffbaulösung von Siemens zu ersetzen. Diese umfasst das Teamcenter Portfolio sowie die Software NX. In Zusammenarbeit mit der SGP Management Consultants GmbH prüfte Blohm+Voss in einem umfassenden Auswahlprozess mehrere Software-Lösungen und entschied sich schließlich für die Siemens PLM Lösung. Lesen Sie mehr unter dem angegebenen Link.

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Ursula Lang | 2015-11-25
Partnerschaft für Schokolade
Maschinenbauer für Süßwarenindustrie stärkt Marktposition mit durchgängiger Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens. Aachen. Dem Maschinenbauer BSA Schneider gelingt es in enger Kooperation mit Siemens Maschinen für die Süßwarenproduktion zu entwickeln, die effizient und kompakt sind. Zudem können diese einfach an Kundenwünsche angepasst werden. Möglich wird dies durch die durchgängige Steuerungs-

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Maschinenbauer für Süßwarenindustrie stärkt Marktposition mit durchgängiger Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens. Aachen. Dem Maschinenbauer BSA Schneider gelingt es in enger Kooperation mit Siemens Maschinen für die Süßwarenproduktion zu entwickeln, die effizient und kompakt sind. Zudem können diese einfach an Kundenwünsche angepasst werden. Möglich wird dies durch die durchgängige Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens. Der Maschinenbauspezialist BSA Schneider hat sich auf Maschinen und Anlagen für die Schokoladen-, Kakao- und Süßwarenindustrie spezialisiert und weiß, wie viel Technik bei der Süßwarenherstellung im Einsatz ist, und arbeitet gemeinsam mit Siemens an immer neuen Anlagenkonzepten. Der beliebte Chocfiner beispielsweise verfügt über ein innovatives Antriebskonzept: Eine Kombination aus Motormodulen mit Zwischenkreiskopplung spart bei der Kristallzuckerverarbeitung der Schokoladenrohmasse eine komplette Maschine ein. Ein weiterer Vorteil des Chocfiner ist seine Größe. Die Umrichter und die wassergekühlten Motoren sind so kompakt gebaut, dass sie in die Walzen und Ständer integriert werden können und der fertigmontierte Chocfiner zum Versand in einen Standardcontainer passt. Dadurch dauern der Aufbau und Produktionsstart beim Kunden nur noch wenige Tage statt mehrerer Wochen. Zudem werden Transportkosten eingespart, da auf gesonderte Übergrößenverpackung verzichtet werden kann. Mit IDS zur perfekten SchokoladeOhne das sogenannte Conchieren der Rohmasse über mehrere Stunden wäre Schokolade nicht genießbar. Typische Conchen fassen zwischer einer und zwölf Tonnen Schokoladenrohmasse. So ist eine sensible Steuerung des Prozesses und eine langzeitstabile Antriebstechnik erforderlich. Bei der Ausrüstung der Conchen setzt BSA auf Integrated Drive Systems (IDS) von Siemens bestehend aus einem wassergekühlten 1PH8-Motor, Sinamics-G 120-Umrichter und Flender-Großgetriebe. Alle Komponenten des Antriebssystems stammen von Siemens und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Dadurch werden Energie eingespart und Maschinengeräusche reduziert. Durch IDS kann der Maschinenbauer zudem innerhalb einer Komponenteneinheit die Leistung der Anlage auf die Bedürfnisse der Kunden anpassen oder auf Rezepturveränderungen reagieren. Über das TIA-Portal werden die zum IDS passenden Komponenten automatisch ausgewählt. Weltweiter ServiceEin weiterer Vorteil, den die durchgängige Antriebstechnik bietet, wird bei der Wartung der Anlagen deutlich: Die Techniker haben selbst auf die Daten der Antriebsebene Zugriff – auch mittels Fernwartung. Was die enge Zusammenarbeit zwischen BSA und Siemens beweist, ist, dass Engineering- und Projektsicherheit steigen, wenn Anwender, Maschinenhersteller und Automatisierungspartner ihr Know-how und ihre Kompetenzen zusammenführen. BildunterschriftenKompakte Antriebstechnik ermöglicht eine platzsparende Konstruktion – auch bei der Schokoladenherstellung. Der Fünf Walzen-Stuhl Chocfiner wird komplett vorinbetriebgesetzt angeliefert und ist binnen weniger Tage produktiv. Die Antriebstechnik der neuen Conchen TNCE berücksichtigt die Schwankungsbreite bei den Eigenschaften der Zutaten. Engineering- und Projektsicherheit steigen, wenn Anwender, Maschinenhersteller und Automatisierungspartner ihre Synergien nutzen – wie beim den Cochen der Reihe TNCE.

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Gerhard Stauss | 2015-11-20
Siemens-Pressekonferenz zur SPS IPC Drives 2015
Nürnberg. Am Dienstag, 24. November 2015, lädt Siemens auf Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung, der SPS/IPC/Drives 2015, zur Pressekonferenz. Beginn der Presseveranstaltung ist 13:00 Uhr im Raum Sankt Petersburg, Nürnberger Convention Center Ost. Im Rahmen der Pressekonferenz erläutert Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, wie Siemens die

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Nürnberg. Am Dienstag, 24. November 2015, lädt Siemens auf Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung, der SPS/IPC/Drives 2015, zur Pressekonferenz. Beginn der Presseveranstaltung ist 13:00 Uhr im Raum Sankt Petersburg, Nürnberger Convention Center Ost. Im Rahmen der Pressekonferenz erläutert Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, wie Siemens die Digitalisierung der Produktion vorantreibt und seine Kunden auf dem Weg zu Industrie 4.0 begleitet. Zudem präsentiert sich Siemens mit seinem Ausstellungsportfolio sowie Schwerpunktthemen und aktuellen Produktinnovationen den Besuchern in Halle 11 (Frankenhalle). Weitere Informationen und Presseinhalte zu Siemens auf der SPS IPC Drives 2015 finden Sie auf den Presseseiten.

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Ursula Lang | 2015-11-18
Druckfrisch: Siemens MediaService November 2015
Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldKurz vor der SPS/IPC/Drives-Messe bietet die November-Ausgabe des Siemens-MediaService bereits jetzt neue Produkte und Anwendungen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis: So gibt es einen neuen Klemmenblock für Geräteeinspeisung, ein neues Handterminal für die RFID-Systemreihe RF300 und zwei neue IO-Link Schreib-/Lesegeräte der Simatic RF200-Reihe. Zudem ist die

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Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldKurz vor der SPS/IPC/Drives-Messe bietet die November-Ausgabe des Siemens-MediaService bereits jetzt neue Produkte und Anwendungen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis: So gibt es einen neuen Klemmenblock für Geräteeinspeisung, ein neues Handterminal für die RFID-Systemreihe RF300 und zwei neue IO-Link Schreib-/Lesegeräte der Simatic RF200-Reihe. Zudem ist die unterbrechungsfreie 24-Volt-Stromversorgung Sitop UPS1600 nun mit einen OPC UA-Server sowie einem Lithium-Batteriemodul ausgestattet. Im Anwendungsbereich geht es um die Siemens PLM-Software NX, die den marktführenden Kompressor-Hersteller unterstützt. Sodann geht es aufs Wasser: Die Ausrüstung des Sturmflutsperrwerks im Hamburger Hafen mit Automatisierungstechnik von Siemens bietet mehr Sicherheit im Hochwasserschutz. Lesen Sie mehr:MediaService NovemberMediaServiceMediaServiceDigithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Evelyne Kadel | 2015-11-16
Automatisierungskonzept für Paddelwerk senkt Stromkosten
Mess- und Automatisierungstechnik von Siemens optimiert Biogasanlage Suffolk, England. Rund 5000 Haushalte versorgt die Biogasanlage von AgriGen Limited im Vereinigten Königreich mit Strom und Wärme. Für Steuerung und Automatisierung kommt Technik von Siemens zum Einsatz, mit der der Stromverbrauch der Anlage um 50 Prozent reduziert wird. Für die Realisierung der

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Mess- und Automatisierungstechnik von Siemens optimiert Biogasanlage Suffolk, England. Rund 5000 Haushalte versorgt die Biogasanlage von AgriGen Limited im Vereinigten Königreich mit Strom und Wärme. Für Steuerung und Automatisierung kommt Technik von Siemens zum Einsatz, mit der der Stromverbrauch der Anlage um 50 Prozent reduziert wird. Für die Realisierung der neuen Anlage AgriGens, einem Konsortium aus landwirtschaftlichen Großbetrieben in Suffolk, schlossen sich Siemens und Thöni, ein österreichischer Industriebetrieb und Spezialist für die Gewinnung von Bioenergie, zusammen. Die Anlage zur Erzeugung von Biogas arbeitet mit einem speziell von Thöni entwickelten Verfahren. Dabei wird ein Nassfermenter, das Herzstück der Naturgas-Technologie, mit Hilfe einer speziellen Einbringtechnik mit flüssigen und festen Stoffen kontinuierlich befüllt. Der Fermenter wird über eine Pumpe mit Flüssigsubstrat und über eine Feststoff-Befüllvorrichtung mit nachwachsenden Rohstoffen beschickt. Damit die Anlage exakt überwacht und einfach automatisiert werden kann, lieferte Siemens die Steuerung Simatic S7-300, die dezentrale Peripherie Simatic ET200S sowie dieVisualisierungssoftware WinCC V7.0. Peripherie und Sinamics Frequenzumrichter sind über Profibus angebunden. Mit den Füllstandmessgeräten Radar Sitrans LR200, Pointek CLS300/500, Sitrans P DSIII sowie Sitrans T von Siemens lassen sich präzise Höhen-, Druck- und Temperaturmessungen durchführen. Der Clou der AnlageDer Clou sind die speziell konzipierten Paddel, mit denen das Material so in Bewegung gehalten und homogenisiert wird, dass sich schwere Störstoffe am Fermenterboden nicht absetzen und potenzielle Schwebestoffe keine Schwimmschichten bilden können. Das schafft für die Mikroorganismen optimale Bedingungen, um Material biologisch bestens abzubauen. Der Antrieb der Paddelrührwerke erfolgt über ein Planetengetriebe mit Frequenzumrichter des Typs Sinamics G120 Bei den kleineren Propellerrührwerken sind zudem Sanftstarter Sirius 3RW40 im Einsatz. Durch das optimale Automatisierungskonzept in Kombination mit dem patentierten Paddel-Rührwerk lässt sich der Stromverbrauch der Anlage um 50 Prozent reduzieren. BildunterschriftenDie Biogasanlage in Suffolk ist eine von mehreren Anlagen, die Siemens und Thöni gemeinsam realisierten. Das patentierte Paddelrührwerk in Verbindung mit dem Profibus-gesteuerten Siemens-Frequenzumrichter des Typs Sinamics G120 sparen aufgrund der Rückspeisefähigkeit 50 Prozent Strom ein. Mit Sinamics G120 präsentiert Siemens einen modularen Umrichter mit höherer Leistungsdichte bei platzsparender Baugröße.

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Ines Giovannini | 2015-11-12
Neue Studie: Profitabilität von Elektrofähren
Trondheim, Norwegen. Gemeinsam mit Bellona hat Siemens die Profitabilität norwegischer Elektro- und Hybridfähren untersucht. Das Ergebnis: 70 Prozent aller Schiffe mit alternativen Antriebskonzepten auf Norwegens Wasserwegen könnten profitabel betrieben werden. Auf den norwegischen Fjorden sind derzeit rund 180 herkömmliche, also mit Dieselmotor ausgestattete Fähren auf 111 Routen unterwegs. Die Untersuchung

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Trondheim, Norwegen. Gemeinsam mit Bellona hat Siemens die Profitabilität norwegischer Elektro- und Hybridfähren untersucht. Das Ergebnis: 70 Prozent aller Schiffe mit alternativen Antriebskonzepten auf Norwegens Wasserwegen könnten profitabel betrieben werden. Auf den norwegischen Fjorden sind derzeit rund 180 herkömmliche, also mit Dieselmotor ausgestattete Fähren auf 111 Routen unterwegs. Die Untersuchung zeigt, dass 127 dieser Schiffe auf ein komplett elektrisches oder hybrides Antriebssystem umgerüstet werden und dennoch profitabel fahren könnten – über 70 Prozent der Fährenflotte des Landes. Verglichen mit dieselbetriebenen Fähren sind sie zudem deutlich umweltfreundlicher. Sie fahren mit: bis zu 300.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß pro Jahr bis zu 100.000 Tonnen weniger Dieselverbrauch pro Jahr bis zu 8.000 Tonnen weniger Stickoxid-Ausstoß pro Jahr Die Studie erstellte Siemens gemeinsam mit Bellona, einer norwegischen Umweltorganisation. Die erste komplett elektrische Autofähre „Ampere“ bildete die Grundlage dafür: Die Ampere ist nun seit sechs Monaten planmäßig unterwegs. Bereits nach dieser relativ kurzen realisiert sie für den Betreiber Norled signifikante Einsparungen an Betriebskosten und Treibhausgasemissionen. Selbstverständlich treffen die Ergebnisse nicht nur auf Norwegen zu. Jeder Schiffseigner weltweit, der Fähren mit einem ähnlichen Profil wie die norwegische Fährenflotte betreibt, könnte von der Umrüstung auf elektrische oder hybride Fähren profitieren. Lesen Sie die komplette Studie (auf Englisch)hier.

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David Petry | 2015-11-11
Präzise Steuerung
Drahtloses Kommunikationssystem von Siemens ermöglicht zuverlässigen Betrieb von fahrerlosen Transportsystemen Detroit, USA. Fori Automation, ein US-amerikanisches Maschinenbauunternehmen, entwickelt fahrerlose Transportsysteme (FTS) für die Automobil-, Luftfahrt- und Rüstungsindustrie. Damit die Ladung der FTS – die oft einen Millionenwert hat - sicher und zuverlässig ankommt, ist eine auf 5 Millimeter genaue Koordination

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Drahtloses Kommunikationssystem von Siemens ermöglicht zuverlässigen Betrieb von fahrerlosen Transportsystemen Detroit, USA. Fori Automation, ein US-amerikanisches Maschinenbauunternehmen, entwickelt fahrerlose Transportsysteme (FTS) für die Automobil-, Luftfahrt- und Rüstungsindustrie. Damit die Ladung der FTS – die oft einen Millionenwert hat - sicher und zuverlässig ankommt, ist eine auf 5 Millimeter genaue Koordination der fahrerlosen Transportsysteme gefragt. Dies ermöglicht ein drahtloses Kommunikationssystem von Siemens. Damit kann Fori nun bis zu 50 FTS – dreimal so viel wie zuvor – pro Anlage einsetzen. Gleichzeitig hat sich der Zeitbedarf für Entwicklung, Aufbau und Testen der fahrerlosen Transportsysteme deutlich reduziert. Die Steuerung und den Betrieb einer großen Anzahl von fahrerlosen Transportsystemen gleichzeitig zu synchronisieren, ist laut Greg Stegner, Projektingenieur für die Steuerung bei Fori Automation, eine Herausforderung. Die 25 Tonnen schweren, 12 Meter langen und 4,5 Meter breiten rechteckigen Metallkästen sind konzipiert für den Transport von großen und teuren Ladegütern sowie Werkzeugen durch die Fabrikhalle. Durch speziell entwickelte Polyurethan-Lenkrollen wird die Bodenbelastung minimiert und eine multidirektionale FTS-Bewegung ermöglicht. Vier Hall-Effekt-Sensoren gewährleisten die korrekte FTS-Positionierung und eine sehr genaue Führung. Weil die beladenen FTS zudem ständig mit anderen Anlagensystemen kommunizieren müssen, und diese Kommunikation niemals unterbrochen werden darf, bedarf es eines zuverlässigen Kommunikationssystems. Effizienz, Sicherheit und ZeitersparnisDeshalb entschieden sich Stegner und sein Team für den Einsatz eines Profinet-basierten drahtlosen Industrial-Ethernet-Netzwerkes unter Verwendung der dezentralen PeripherieSimatic ET 200S und Scalance-Komponenten von Siemens. Sowohl die Sicherheits- als auch die Steuerungsgeräte kommunizieren über Profinet mit einem Scalance X-Switch, der mit einem drahtlosen Scalance W-Client verbunden ist. Dieser fahrzeugeigene Client kommuniziert im 5-GHz-Band mit fest montierten Scalance W Access Points (APs). Diese sind in Schutzart IP65 ausgeführt, um den härtesten industriellen Umgebungsbedingungen zu widerstehen. Die APs sind in der gesamten Anlage verteilt, um mit überlappenden Funksignalen eine maximale Reichweite zu erreichen. Durch das tragbare Human Mashine Interface (HMI)-GerätSimatic Mobile Panel 277F IWLAN von Siemens lassen sich die fahrerlosen Transportsysteme sehr leicht bedienen. Und wegen der nahtlosen Interoperabilität der Siemens-Komponenten, hat sich der Zeitbedarf für Entwicklung, Aufbau und Testen der fahrerlosen Transportsysteme deutlich reduziert. Fori Automation kann nun bessere Lösungen zu schnelleren und günstigeren Konditionen anbieten. BildunterschriftenDie fahrerlosen Transportsysteme befördern vor allem schwere und wertvolle Ladungen aus der Automobil-, Luftfahrt- und Rüstungsindustrie. Die fahrerlosen Transportsysteme von Fori Automation sind 25 Tonnen schwere rechteckige Metallkästen mit einer Länge von etwa 12 Metern und einer Breite von 4,5 Metern.

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Press Team Industries | 2015-11-09
Integrierte Software für die Elektronikindustrie
Siemens auf der Productronica in München München. Auf der diesjährigen Productronica präsentiert Siemens in Halle A3, Stand 446,seine Industriesoftware-Lösungen für die Elektronik- und Mechatronikindustrie. Diese ermöglichen Industrie-Kunden und -Anwendern, die Effizienz ihrer Produktion zu steigern und gleichzeitig die Entwicklungszeit, Kosten und Time-to-Market zu reduzieren. Die Productronica, Weltmesse für Entwicklung und

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Siemens auf der Productronica in München München. Auf der diesjährigen Productronica präsentiert Siemens in Halle A3, Stand 446,seine Industriesoftware-Lösungen für die Elektronik- und Mechatronikindustrie. Diese ermöglichen Industrie-Kunden und -Anwendern, die Effizienz ihrer Produktion zu steigern und gleichzeitig die Entwicklungszeit, Kosten und Time-to-Market zu reduzieren. Die Productronica, Weltmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, findet vom 10.-13. November in München statt. Im Rahmen der Productronica 2015 präsentiert Siemens dem interessierten Messepublikum seine integrierten Industriesoftware-Lösungen für die digitale Fertigung, inklusive Manufacturing Execution, Qualitätsmanagement, Business Intelligence und Planung. Zu sehen sein wird unter anderem das MES(Manufacturing Execution Systems)-Angebot Simatic IT für Mechatronik und Simatic IT Unicam eMES für PCB- und Box-Hersteller. Dazu kommen die neue Version von Simatic IT Unicam FX, ein Softwaretool für die Montage von Leiterplatten, Simatic IT Unicam Test Expert, eine Design-for-test-software für die Elektroindustrie, sowie die neue Version des APS(AdvancedPlanning and Scheduling)-Tool Simatic IT Preactor.

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Ines Giovannini | 2015-11-06
Siemens auf der BrauBeviale 2015: Discover the potential of digitalization
Nürnberg, Deutschland. Vom 10. bis 12. November 2015 findet wieder die BrauBevialestatt. Sie gilt als eine der wichtigsten Messen der Brauindustrie. Siemens präsentiert in Halle 7, Stand 419, seine Produkte und Lösungen unter dem Motto „Discover the potential of digitalization“. Das Fachangebot der BrauBeviale deckt das gesamte Leistungsspektrum entlang der

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Nürnberg, Deutschland. Vom 10. bis 12. November 2015 findet wieder die BrauBevialestatt. Sie gilt als eine der wichtigsten Messen der Brauindustrie. Siemens präsentiert in Halle 7, Stand 419, seine Produkte und Lösungen unter dem Motto „Discover the potential of digitalization“. Das Fachangebot der BrauBeviale deckt das gesamte Leistungsspektrum entlang der Prozesskette der Getränkewirtschaft ab. Siemensinformiert die Besucher drei Tage lang über sein umfassendes Angebot für die Getränkeindustrie. An den „Dialogstationen“ erklären Siemens-Experten, wie durch das Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Effizienz und Produktivität einer Anlage gesteigert werden können. Intelligente Vernetzung von digitaler und realer Welt Die intelligente Vernetzung von virtueller und realer Welt kann Anlagenbetreiber flexibler und damit wettbewerbsfähiger machen. Zu den Softwarelösungen, die Siemens auf der BrauBeviale 2015präsentiert, gehört zum Beispiel das Energiemanagementsystem Simatic B.Datafür die gesamte Getränkeindustrie. Oder Simatic IT, mit dem der Betreiber alle relevanten Informationen seiner Anlage jederzeit abrufen kann, um die Arbeitsabläufe zu verbessern. Mit OPL(Optimized Packaging Line) zeigt Siemens sein Konzept für die komplette, durchgängige Automatisierung von Verpackungslinien und -maschinen. Speziell für die Brauindustrie bietet Siemens das Braumat Prozessleitsystem, Anlagensimulation, Prozessinstrumentierung und Tracking and Tracing mit RFID-Systemen. Besuchen Sie uns in Halle 7, Stand 419.

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David Petry | 2015-11-05
Drahtlose Kommunikation in der Öl- und Gasproduktion – neues White Paper
Kostenreduzierung in der Öl- und Gasproduktion mit Drahtloser Kommunikation. Ein neuesWhitepaper (nur in englisch) zeigt, wie sich mit Drahtloser Kommunikation Kosten bei den meist weit verteilten Anlagen in der Öl- und Gasindustrie senken lassen. Die bislang eingesetzten Kommunikationslösungen über Satelliten bieten für Automatisierungsaufgaben eine nicht genügend hohe Bandbreite für die

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Kostenreduzierung in der Öl- und Gasproduktion mit Drahtloser Kommunikation. Ein neuesWhitepaper (nur in englisch) zeigt, wie sich mit Drahtloser Kommunikation Kosten bei den meist weit verteilten Anlagen in der Öl- und Gasindustrie senken lassen. Die bislang eingesetzten Kommunikationslösungen über Satelliten bieten für Automatisierungsaufgaben eine nicht genügend hohe Bandbreite für die benötigten Datenmengen. Zudem sind diese Lösungen relativ langsam. Abhilfe bieten hier drei unterschiedliche Wireless-Technologien:WiMAX, WiFi/WLAN und 3G. Alle drei Wireless-Technologien bieten eine zuverlässige drahtlose Kommunikation und helfen, Bereitstellungs- und Betriebskosten vieler Applikationen in dieser anspruchsvollen Umgebung kostengünstiger zu realisieren – egal ob Offshore oder Onshore.

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Gerhard Stauss | 2015-11-02
Zigarettenfilter auf die Mikrosekunde genau schneiden
Automatisierungslösung mit Siemens-Technik verbessert Mess- und Fertigungsqualität Schwalmtal, Deutschland. Die International Tobacco Machinery Germany GmbH (ITM), ein weltweiter Anbieter von Maschinen für die Tabakindustrie, entwickelte zur Herstellung von Multi-Segment-Filtern ein hochflexibles Automatisierungssystem und setzte bei dessen Umsetzung auf Technik von Siemens. Durch diese Lösung konnte die Messqualität deutlich gesteigert und

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Automatisierungslösung mit Siemens-Technik verbessert Mess- und Fertigungsqualität Schwalmtal, Deutschland. Die International Tobacco Machinery Germany GmbH (ITM), ein weltweiter Anbieter von Maschinen für die Tabakindustrie, entwickelte zur Herstellung von Multi-Segment-Filtern ein hochflexibles Automatisierungssystem und setzte bei dessen Umsetzung auf Technik von Siemens. Durch diese Lösung konnte die Messqualität deutlich gesteigert und somit die Fertigungsqualität enorm verbessert werden. Bei Zigarettenfiltern geht der Trend weg von Monofiltern hin zu einer Kombination aus verschiedenartigen Filtersegmenten, den Multi-Segment-Filtern. Zur Herstellung dieser Filter entwickelten ITM und Siemens gemeinsam ein neues High-Speed-Anlagenmodul. Jedes Segment der Multi-Segment-Filter ist auf eine ihm zugedachte Eigenschaft optimiert, wie beispielsweise eine bestimmte Filtereigenschaft oder ein Geschmacksstoff. Die Produktion erfolgt dabei in mehreren Arbeitsschritten. Zunächst werden alle benötigten Materialien als Basisfilterstab zugeführt und in die gewünschte Segmentlänge geteilt. Die kurzen Segmentstücke lassen sich dann in der gewünschten Reihenfolge und Kombination zu einem Stück zusammensetzen. Dies enthält alle Filtersegmente für mehrere Zigaretten und wird anschließend wieder in Teile geschnitten, um die Tabakhülse an das jeweilige Filterende anzusetzen. Um die Schnittstelle exakt bestimmen zu können, ist ein Mikrowellensensor im Einsatz. Er misst die Dichte der einzelnen durchlaufenden Filter, und gibt den gemessenen Dichteverlauf der verschiedenen Filtersegmente als Analogwert aus. Dabei muss das Analogsignal in exakt gleichen Anständen von deutlich unter 60 Mikrosekunden erfasst werden. Taktsynchrone Messwertübertragung mit OversamplingUm diese Anforderungen zu erfüllen, entwickelte Siemens in enger Abstimmung mit ITM für das skalierbare PeripheriesystemSimatic ET 200SP ein neues High-Speed-Analogmodul AI 2xU/I HS mit Oversampling , was eine kontinuierliche äquidistante, sprich eine abstandsgleiche Analogwerterfassung im 50-Mikrosekundentakt ermöglicht. Die Folge: Die Filter können nun mit einer hohen Präzision und einer Toleranz von nur 2/10 Millimeter geschnitten werden. Des Weiteren lassen sich abweichende Filtersegmente sicher erfassen und aus dem weiteren Produktionsprozess ausschleusen. Aufgrund dieser Automatisierungslösung konnte die Messqualität deutlich gesteigert werden und somit die Fertigungsqualität enorm verbessert werden. BildunterschriftenMit der modularen Maschinenreihe Solaris von ITM können Zigarettenfilter aus bis zu vier verschiedenen Filtersegmenten realisiert werden. Der Mikrowellensensor gibt über ein Analogsignal den Dichteverlauf über die mit 500 Metern pro Minute durchlaufenden Filtersegmente aus. Das High-Speed-Analogmodul des Peripheriesystems Simatic ET 200SP kann Analogwerte in absolut äquidistanten Abständen ab 50 Mikrosekunden erfassen.

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Ursula Lang | 2015-10-29
Druckfrisch: Siemens MediaService Oktober 2015
Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldDieOktober-Ausgabe des Siemens-MediaService zeigt vielfältige neue Produkte und Anwendungen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis. Den Anfang macht ein neuer Transponder, der das RFID-Portfolio von Siemens erweitert. Zudem gibt es nun den Sinamics G120C-Umrichter in einer neuen Gehäuse­größe. Pferdemist im großen Stil entsorgt ein Luxus-Gestüt mit Siemens-Technik

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Neuigkeiten aus dem industriellen UmfeldDieOktober-Ausgabe des Siemens-MediaService zeigt vielfältige neue Produkte und Anwendungen aus der Antriebs- und Automatisierungspraxis. Den Anfang macht ein neuer Transponder, der das RFID-Portfolio von Siemens erweitert. Zudem gibt es nun den Sinamics G120C-Umrichter in einer neuen Gehäuse­größe. Pferdemist im großen Stil entsorgt ein Luxus-Gestüt mit Siemens-Technik und einer ausgeklügelten Saugentmistungsanlage. Ganz gleich ob Stahl oder Stein, Papier oder Glas oder sogar Lebensmittel – Siemens-Automatisierungstechnik für das Wasserstrahlschneiden mit Hochdruck. Product Lifecycle Management-Software unterstützt die Entwicklung und Produktion moderner Stadt- und Fernbusse. Und die PC-basierte Energiemonitoring-Software „powermanager“ optimiert den Stromverbrauch eines bayerischen Sägewerks. Lesen Sie mehr:MediaService OktoberMediaServiceMediaService Digithekzum Herunterladen der Einzelbeiträge aller AusgabenMediaService Industries Blog

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Ursula Lang | 2015-10-28
Frischer Wind für Windturbinen
Siemens-Windturbinen mit Industrieautomatisierungstechnik steigert Konstruktionsqualität und Verfügbarkeit von Windenergieanlagen Brande, Dänemark. Um Windturbinen schnell und kostenintensiv bauen zu können setzt Siemens Wind Power auf Standardprodukte und Modulare Lösungen sowie bewährte Siemens-Automatisierungstechnik.Damit konnte eine Steigerung der Konstuktionsqualität sowie der Verfügbakreit der Windenergieanlagen erreicht werden. Mit der Siemens Integrated Control System-Plattform (SICS)

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Siemens-Windturbinen mit Industrieautomatisierungstechnik steigert Konstruktionsqualität und Verfügbarkeit von Windenergieanlagen Brande, Dänemark. Um Windturbinen schnell und kostenintensiv bauen zu können setzt Siemens Wind Power auf Standardprodukte und Modulare Lösungen sowie bewährte Siemens-Automatisierungstechnik.Damit konnte eine Steigerung der Konstuktionsqualität sowie der Verfügbakreit der Windenergieanlagen erreicht werden. Mit der Siemens Integrated Control System-Plattform (SICS) hat Siemens eine Plattformstrategie entwickelt, die es , viele gemeinsame Systemkomponenten für verschiedene Turbinenkonfigurationen zu nutzen – ähnlich wie in der Automobilindustrie. Darüber hinaus entwickelte Siemens auf Grundlage dieser industriellen Standardkomponenten ein neues Steuerungssystem für Turbinen. Damit alle relevanten Qualitäts- und Leistungsparameter einer Windenergieanlage aufgezeichnet und übertragen werden können, verwendet Siemens das weltweit standardisierte und herstellerunabhängige Automatisierungsnetzwerk Profinet. Ergänzend dazu wählte Siemens seine Simatic Microbox PC427, um die Turbinen in Echtzeit zu steuern. Durch den Einsatz dieser bewährten Industrieautomatisierungstechnik betreibt Siemens in Brande ein Servicezentrum, „von wo aus wir alle installierten Turbinen überwachen können", erklärt Michael Bjerre Laursen, Leiter des SICS-Projekts (Siemens Integrated Control System) bei Siemens Wind Power. Tritt eine Störung auf, kann die Turbine von jedem beliebigen Standort aus angesteuert werden. „Dank Profinet erhalten wir ausführlichere Informationen über den Zustand der elektrischen Anlage, die wir für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten benötigen." Flexibilität und Sicherheit mittels PlattformkonzeptMit der SICS-Plattform verfügt Siemens über eine ganzheitliche Lösung, in der zunehmend Standardkomponenten eingesetzt werden. Diese Komponenten haben über einen langen Zeitraum hinweg zuverlässig funktioniert, und garantieren somit ein hohes Maß an Sicherheit und Verfügbarkeit. Durch den Einsatz dieser Plattform sowie einer hohen Zahl von Standardkomponenten kann Siemens neue Turbinenauslegungen wesentlich schneller und kosteneffektiver realisieren. BildunterschriftWindturbine von Siemens mit getriebeloser Technologie und Profinet.

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Press Team Industries | 2015-10-26
360 Grad-Behandlung für Baumstämme
Vierseitenspaner ermöglicht optimale Holzausbeute auf kleinem Raum Oberkirch, Baden-Württemberg. Der Sägewerkausrüster Linck entwickelte mit modernster Siemens-Steuerungstechnik einen kompakten Vierseitenspaner. Herausgekommen ist ein Prototyp , der sich sehen lassen kann: Kleiner Platzbedarf, optimale Schnittware, modernste Technik. Während gängige Spaneranlagen dem Prinzip „spanen, drehen, spanen“ folgen, kann mit dem neuen Vierseitenspaner der

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Vierseitenspaner ermöglicht optimale Holzausbeute auf kleinem Raum Oberkirch, Baden-Württemberg. Der Sägewerkausrüster Linck entwickelte mit modernster Siemens-Steuerungstechnik einen kompakten Vierseitenspaner. Herausgekommen ist ein Prototyp , der sich sehen lassen kann: Kleiner Platzbedarf, optimale Schnittware, modernste Technik. Während gängige Spaneranlagen dem Prinzip „spanen, drehen, spanen“ folgen, kann mit dem neuen Vierseitenspaner der Stamm künftig in nur einem Schritt rundum bearbeitet werden. Daraus ergibt sich eine kompakte Anlage mit einer Baulänge von 8,7 Meter, die bestens für beengte Einbauverhältnisse geeignet ist. Durchgängige StammführungDas besondere an der Anlage ist die kontinuierliche Stammführung während der Bearbeitung. Laserscans nehmen ein 3D-Modell jedes Stammes auf, woraufhin ein Leitrechner den optimalen Verschnitt des Stammes errechnet. Durch diese Vorgaben ist der Stamm jederzeit exakt ausgerichtet. Die Daten für die Ausgleichsbewegungen und den Vorschub liefert der Leitrechner der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS)Simatic S7-1518F, dem derzeit leistungsstärksten Controller von Siemens. Muskeln und HirnDen Antrieb der Spaner übernehmen vier 160-Kilowatt-Asynchronmotoren an Umrichtern des Typs Sinamics S120. Durch den Einsatz desPeripherie-Systems ET200 SP kann Linck die gesamte Anlage inklusive aller Safety-Funktionen mit nur einer SPS steuern. Die Oberkirchner wollen künftig beim Engineering verstärkt auf dasTIA Portal setzen, um komplexe Maschinen noch effizienter zu steuern. BildunterschriftenDer neue Vierseitenspaner mit kontinuierlicher Stammausrichtung. Linck setzt bei dieser Anlage erstmals das Engineering-Framework TIA Portal für das gesamte Engineering und das Erstellen der Bedienoberfläche ein. Die einzelnen Spaner werden von drehzahlgeregelten 160 Kilowatt-Asynchronmotoren von Siemens angetrieben – effiziente Kraftentfaltung für hohen Durchsatz. Linck setzt in der Anlage durchgängig Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens ein.

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Gerhard Stauss | 2015-10-22
Digitalisierung in der Automobilbranche – Neues Branchenportal für das digitale Unternehmen in der Automobilindustrie
Als einziges Unternehmen im Markt bietet Siemens bereits heute die notwendige Hard- und Software, um die komplette Automobil-Wertschöpfungskette zu digitalisieren. Wie das genau funktioniert, darüber informiert ab sofort das neueSiemens Automotive Market Portal im Internet. Auf dem neuen Siemens Automotive Market Portal erhalten Automobilhersteller, Anlagen- und Maschinenbauer Informationen über aktuelle

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