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MediaService Industries Blog August 2018
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Komplexe Prüfung leicht gemacht - Werkzeughersteller setzt bei Prüfverfahren auf Kommunikationstechnik von Siemens Download Download Download
Murrhardt. Bosch Power Tools (Bosch) fertigt im Werk in Murrhardt besondere Power-Tool-Lösungen (Elektrowerkzeuge). Diese werden vor der Auslieferung in werkseigenen Prüfkammern auf ihre Funktion hin überprüft. Wesentlicher Bestandteil der Funktions- und Qualitätsprüfung ist die Stromüberwachung. Hier setzt Bosch auf Steuerungs-, Mess- und Sicherheitstechnik von Siemens. Durch den Einsatz der modernen, integrierten Lösungen reduziert sich nicht nur der Aufwand für Verdrahtung und Engineering, sondern auch der Platzbedarf im Schaltschrank. Ob Schrauberlösungen für die Montage von Traktorenachsen mit einem Gewicht von knapp einer Tonne oder etwas weniger schwergewichtige Tools – in Murrhardt fertigt Bosch hochwertige Elektrowerkzeuge, die in eigenen Anlagen auf „Herz und Nieren“ geprüft werden. Kern dieser Prüfkammern ist ein Simatic Distributed Controller von Siemens aus dem modularen Peripheriesystem ET 200SP mit fehlersicherer F-CPU (Central Processing Unit). Die Bedienung erfolgt über ein Touchdisplay KTP 900. Hier gibt der Prüfer die Typ-Teilenummer des zu prüfenden Gerätes ein und benennt die vorgesehene Prüfzelle. Der Test dauert dann drei Minuten mit halber, sieben Minuten mit voller Betriebsspannung. Über das Kommunikationssystem I/O-Link zentral verbunden „Ein zentraler Aspekt der Gesamtkonstruktion ist die Stromüberwachung, an der wir aus Sicht des Qualitätsmanagements viel ablesen können“, erklärt Klaus Hahn, Entwicklungsabteilung Bosch Power Tools. Denn mit der neuen Prüftechnik lässt sich nicht nur sagen, ob das Gerät „funktionsfähig“ oder „nicht funktionsfähig“ ist. Es lassen sich basierend auf aufgezeichneten Messkurven auch Qualitätsmerkmale und Materialeigenschaften ableiten. Die Strommessung erfolgt über drei Stromüberwachungsrelais Sirius 3UG4822, die über einen I/O-Link direkt mit der dezentralen Peripherie verbunden sind. Die Relais ermöglichen nicht nur die Strom-, sondern auch die Fehlerstrom- und Isolationsüberwachung. Durch den Verzicht auf Einzelverdrahtung lässt sich der Aufwand für die gesamte Verdrahtung damit deutlich reduzieren. Je nach Parametrierung überwachen die Geräte Ströme von 0,05 bis zehn Ampere; bei größeren Strömen (bis zu 750 Ampere) kommen Stromwandler zum Einsatz. „In unseren Prüfkammern setzen wir solche Wandler ein, weil die Betriebs- aber auch Anlaufströme der einzelnen Power Tools sehr hoch sein können“, weiß Hahn. Die gemessenen Stromwerte werden digitalisiert per I/O-Link an die Steuerung gesendet und dort entsprechend ausgewertet. Das Engineering der I/O-Link-Master-Module und -Devices erfolgt mit dem „Port Configuration Tool” (PCT) im TIA (Totally Integrated Automation) Portal. Optimale Kommunikation erleichtert Engineering Erstmals in den Prüfständen verbaut ist die kombinierte Lösung aus fehlersicherer F-CPU und dezentraler Peripherie sowie integrierter Sicherheitsfunktionen. Bisher wurden beispielsweise Türkontakte und Rauchmelder konventionell überwacht. Nun sind die Sensoren über Eingangskarten mit der Peripherie verbunden. „Ein modernder Systemaufbau mit leistungsfähiger Kommunikation, wie sie hier (…) realisiert wurde, bringt immense Vorteile beim Engineering, bei der Installation und im Betrieb“, resümiert Hahn. Bilderunterschriften Bosch Power Tools baut komplexe Elektrowerkzeuge und prüft diese in werkseigenen Prüfkammern auf ihre Funktionsfähigkeit. Die Relais Sirius 3UG4822 von Siemens sind über I/O-Link an die übergeordnete Steuerung angebunden und ermöglichen nicht nur die Strom-, sondern auch die Fehlerstrom- und Isolationsüberwachung. Mittels Touchscreen können die Prüfer unter vier verfügbaren Betriebsspannungen in der Prüfkammer wählen. Je nach Parametrierung überwachen die Sirius Relais Ströme von 0,05 bis zehn Ampere; bei Strömen zwischen zehn und 750 Ampere kommen Stromwandler zum Einsatz.
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