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MediaService Industries Blog August 2018
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Hamburg. KHS Corpoplast (KHS) ist spezialisiert auf die Herstellung von Verpackungen für die Getränkemittelindustrie. Das Hamburger Unternehmen hat jüngst eine hochautomatisierte TriBlock-Anlage für Single-Serve-Produkte entwickelt, die besonders kompakt und flexibel ist. Das grundlegende Steuerungs- und Antriebskonzept wurde gemeinsam mit Siemens entwickelt und mit Siemens-Komponenten umgesetzt. Mit der durchgängigen Automatisierung sind ein über alle Produktionsgeschwindigkeiten zuverlässiger Prozess, geringe Wartungskosten und eine flexible Anlagenkonfiguration sichergestellt. Single-Serve-Verpackungen, die etwa Portionen für eine Person enthalten, sind ein wichtiger Wachstumsmarkt in der Getränkemittelbranche. Um sich hier entsprechend zu positionieren, hat KHS eine speziell für dieses Segment ausgelegte TriBlock-Anlage mit Streckblas-, Etikettier- und Füllmodul entwickelt. Die kompakte Anlage benötigt nur rund 140 Quadratmeter Stellfläche und ist hinsichtlich der Modulzusammensetzung flexibel. Grund dafür ist die gemeinsam mit Siemens entwickelte Verblockung der Module über das Motion Control System Simotion. Damit ist es möglich, je nach Kundenanforderung beispielsweise eine reine Streckblas-Füll-Anlage zu realisieren. Zudem sind alle für das Handling der Preforms (PET-Flaschen-Rohlinge) relevanten Bewegungen maschinenübergreifend in einem Master synchronisiert. Dadurch laufen die verblockten Module stets synchron. Zuverlässiges Motion Control „Außerdem verkürzt die Modulverblockung die Liefer- und Inbetriebnahmezeit“, erklärt Frank Haesendonckx, technologischer Leiter bei KHS. „Denn die einzelnen Module entstehen parallel an verschiedenen, auf ‚ihre’ Technologien spezialisierten KHS-Standorten. Mit den Simotion-Funktionen kann schon im Herstellerwerk das Zusammenspiel eines Moduls mit seinem Nachbarmodul geprüft werden, ohne dass diese dafür am jeweiligen Standort vorhanden sein müssen.“ Zudem sind die Kunden durch die offene Motion Control-Plattform zur Modulverblockung herstellerunabhängig bei Lösungen für die Verblockung. Energieeffiziente und wartungsarme Lösungen Durch eine Optimierung des NIR-Linearofens wurde die Effizienz der Streckblasmodule erhöht. Basis der Optimierung ist der Heizungssteller HCS4300 von Siemens, mit dem die Heizelemente deutlich differenzierter angesteuert werden, was den Bedarf an Heizenergie reduziert. Im Zusammenhang mit dem Streckblasen kommen auch dezentrale Sinamics-Umrichter in Kombination mit Linearmotoren als Antrieb für die servogetriebenen Reckstangen zum Einsatz. Diese strecken in allen Betriebssituationen die vorgewärmten Preforms um rund das 15-fache – ausschussfrei und unabhängig von aktuellem Durchsatz beziehungsweise Rotationsgeschwindigkeit des Blasrads. Die Lösung mit den Sinamics-Umrichtern reduziert zudem die Wartung und verbessert die Wiederholgenauigkeit sowie Prozesssicherheit. Dabei kommt das Streckblasmodul ohne zusätzlichen Energiepuffer aus, denn die Sinamics-Umrichter ermöglichen den Energieausgleich über einen gemeinsamen Zwischenkreis. Mit weltweit akzeptierten Standards gut aufgestellt „Wir haben entschieden, alle neuen KHS-Maschinen und Module unter TIA (Totally Integrated Automation, Anm. d. R.) Portal zu entwickeln und Siemens als Key-Supplier in unsere Prozesse zu integrieren. Damit haben wir auf der Steuerungs- und Kommunikationsebene eine homogene Systemplattform, die den weltweit akzeptierten Standards entspricht“, resümiert Michael Schlegel, Leiter des technischen Marketings bei KHS. Bildunterschriften KHS Corpoplast ist spezialisiert auf die Herstellung von Verpackungen für die Getränkemittelindustrie und hat jüngst eine besonders kompakte und flexible TriBlock-Anlage für Single-Serve-Produkte entwickelt. Durch das durchgängige Motion-Control-Konzept von Siemens sind ein zuverlässiger Prozess, geringe Wartungskosten und eine flexible Anlagenkonfiguration sichergestellt. Die TriBlock-Anlage beinhaltet Streckblas-, Etikettier- und Füllmodul und ist auf bis zu 50.000 Flaschen pro Stunde ausgelegt.
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